Gesamtgewicht "NISSAN 4X4 DISCOVERER Camper"

13 Antworten · 6'985 Aufrufe · gestartet 04. Juli 2009 von Frank.Wagner
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Themenstarter196 Beiträge · seit 200804. Juli 2009 · #1
Hallo,

ich brauche mal das Gesamtgewicht von dem nachfolgenden NISSAN 4X4 DISCOVERER Camper im Vergleich zu den normalen Toyota Hilux 4x4

Leider habe ich das Gesamtgewicht des Nissans noch nirgens gefunden



http://www.nature-trekking.com/4x4_Det_DiscovererX.shtml

http://www.ascocarhire.com/cars/k_discoverer.htm

PS: Wie sind eure Erfahrungen ?

. kommen wir in Namibia - Botswana in viele kritische Situationen (Etosha, Chobe, Savuti, Moremi) wegen dem Gesamtgewicht des Nissans (Brücken, etc.) ???
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zuletzt bearbeitet 04. Juli 2009
Themenstarter196 Beiträge · seit 200805. Juli 2009 · #2
Hallo,

gibt es bei diesem Modell eigentlich auch Einschränkungen im Vertrag für bestimmte Orte, Strassen, Campingplätze ?

Oder darf man mit diesem Modell auch genau dort hin, wo man mit einem Toyota Hilux 4x4 vertragsgerecht hin könnte ?
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931 Beiträge · seit 200605. Juli 2009 · #3
Hallo Frank,

das Auto hat mit Sicherheit unter 3.5 to. Sonst dürftest du ihn mit einem normalen PKW Führerschein gar nicht fahren und der Wagen wäre damit praktisch nicht vermietbar. Das genaue Gewicht weiß ich auch nicht, es dürfte aber ziemlich die gleiche Klasse wie ein Hilux mit Dachzelt und Campingausstattung sein.

Wegen des Gewichts brauchst du dir also keine Sorgen machen. Überall wo im südlichen Afrika normale Touristen hinfahren gibt es auch Versorgunsgfahrzeuge der Ranger bzw. Lodges. Deren Autos sind alle schwerer... Und manchmal auch andere Fahrzeuge von Touristen die noch deutlich schwerer sind 😉

Gruß

Ulli
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265 Beiträge · seit 200805. Juli 2009 · #4
Wir sind den Wagen letzten Monat gefahren - aber sind nie auf eine Waage gefahren. Mein persönlicher Eindruck war dass er recht schwer ist. Ich denke definitiv über 2 t. Aber ganz sicher unter 3 t.

Sandfahrten und Gravel ist kein Problem - bei Matsch wäre ich durch das Gewicht des Wagens extrem vorsichtig.
Grosser Reisebericht meiner 1. Namibia-Tour mit vielen Fotos: http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/104170-ein-monat-durch-namibia-ausfuehrliches-feedback.html266-mit-rotel-9000-km-durch-das-suedliche-afrika.html
843 Beiträge · seit 200805. Juli 2009 · #5
Hallo,

im Sand sind wir damit bergauf aus dem Stand an einer Stelle weggefahren, wo ein Hillux bergab (!) steckenblieb (könnte auch an dessen Fahrer gelegen haben ;-))! Soll heißen, selbst im tiefsten Tiefsand, z.B. südlich von Xakanaka im Moremi - 0 Probleme!
Aber, wie Australienfan schon schrieb: aufpassen bei Matsch, d.h. vor allem solchem, der oben relativ fest ist. Wir haben letztes Jahr im Moremi 7 Stunden und viele Helfer gebraucht, um wieder frei zu kommen. Wir waren aber auch im Mamili NP, wo wir selbst 200m lange Passagen mit viel Wasser und Matsch (aber rel. festem Untergrund) ohne Probleme durchfahren haben.
Auch die berühmtberüchtigte Rupara Bridge im Mamili NP sowie die kleinen Brücken im Moremi waren damit zu meistern.
Das Gewicht kann gar nicht so viel höher als bei einem normalem, geschlossenen Patrol sein, weil der komplette Aufbau aus Kunststoff ist.

Am 7. August geht's wieder mit einem Discoverer X nach NAM und BOT 🙂!


Mieten würde ich übrigens bei Bobo Campers - sind preiswerter als die oben in Deinem posting verlinktem Anbieter und bieten echte Vollkasko an. Ausserdem sind die dort in WDH sehr nett, hilfsbereit und kulant.

LG
Dirk
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zuletzt bearbeitet 05. Juli 2009
Themenstarter196 Beiträge · seit 200805. Juli 2009 · #6
Hallo,

Ihr seit Klasse - erst mal Danke für eure Beiträge

Eigentlich wollen wir wirklich sehr gerne den "NISSAN 4X4 DISCOVERER Camper" für unseren Namibia - Botswana Urlaub in 10-11/2009 mieten

Wir sind nur halt sehr verunsichert worden, da wohl die Mietverträge bestimmte Gebiete ausschliessen

Und wir wären nicht bereit, dieses Risiko auf eigene Verantwortung zu übernehmen - Daher sind wir über jeden weiteren Tip sehr dankbar, weil

PS: es geht einfach um zu viel Kohle, wenn das Kind erst einmal in den Brunnen gefallen ist

@Dirk - Merci - wirklich gute Preise - http://www.bobocampers.com/3.Deutsch/rates2009.htm - http://www.bobocampers.com/3.Deutsch/discoverer%202.htm

Ich muss mir nur mal in Ruhe die Bedingungen durchlesen - http://www.bobocampers.com/3.Deutsch/conditions%204X4.htm
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zuletzt bearbeitet 05. Juli 2009
843 Beiträge · seit 200805. Juli 2009 · #7
Hallo Frank,

lt. Mietvertrag darfst Du alle Strassen fahren, die in einer Karte als offiziell befahrbar verzeichnet sind. Soll heißen, wenn Du auf einem Privatgelände in Schwierigkeiten kommst - Pech gehabt.
Das "Fahrverbot" gilt auch nicht für "offizielle Regionen" wie Nationalparks. Unser Vermieter wußte, wo wir langfahren, und hatte nichts einzuwenden.
Es gibt in NAM Strecken, wie den Van Zyls Pass, den man damit nicht befahren darf. So steht es auch gut lesbar und zu finden im Klein-gedruckten. Aber für diesen "Paß" gilt das ja wohl für die meisten Mietfahrzeuge. Ausserdem wäre der mit dem Wagen keineswegs zu schaffen.

Lg
Dirk
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1'470 Beiträge · seit 200806. Juli 2009 · #8
Frank.Wagner schrieb:
@Dirk - Merci - wirklich gute Preise - http://www.bobocampers.com/3.Deutsch/rates2009.htm - http://www.bobocampers.com/3.Deutsch/discoverer%202.htm

Ich muss mir nur mal in Ruhe die Bedingungen durchlesen - http://www.bobocampers.com/3.Deutsch/conditions%204X4.htm
Hallo,

wir hatten im März/April das Fahrzeug bei ASCO gemietet. Eigentlich hatten wir den Bushcamper gebucht, dann aber den Discoverer X bekommen, da die Bushis inzwischen quasi ausrangiert sind. Somit hatten wir den tollen Camper für sage und schreibe 80 Euro am Tag. Wenn man ihn bei ASCO jetzt regulär bucht, kostet er nur 117,- Euro, zumindest in der Nebensaison. Ist das nicht viel billiger als 1665 Rand??? Kenne den aktuellen Umrechnungkurs allerdings nicht. ASCO ist jedenfalls sehr zu empfehlen von uns.
Viele Grüße,

Doreen.
http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=a8a948-1342536910.jpg Fotobericht Madagaskar 2012 - Zwei Knäckebrote auf Lemurensuche Fotobericht Südafrika 2013 - Von Elefanten gejagt, von Katzen verlassen Fotobericht Madagaskar 2014 - Madagascar Ostküste - Teil 2 der Knäckebrot-Saga
414 Beiträge · seit 200906. Juli 2009 · #9
Wir hatten das Fahrzeug bei ASCO gemietet. Es gab keine Einschränkungen hinsichtlich der Verkehrswege. (Natürlich ist man auch hier off-road nicht versichert, falls man sich das antun will.)

Auf Schotterstraßen, Sand, bei durch Regen teilweise weggewaschenen Straßen und auf ekligen Geröll-Wegen (Spitzkoppe z.B.) sind wir damit völlig problemlos durchgekommen. Das Fahrzeug hat sich überall sehr gutmütig verhalten.

Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass ich als Stadtmensch in Berlin normalerweise einen Smart fahre.

Sehr wahrscheinlich handelt es sich um einen 2.7-Tonner (beim Discoverer, nicht beim Smart).

Noch ein paar Tipps:

1. Die Reifendruck-Angabe von 2,2 Bar ist völliger Unsinn. Das hat unser Vermieter wohl von dem Vorgängerfahrzeug (Trax bzw. Bushcamper) kopiert, ohne nachzudenken. Mit 1,8-2 Bar fährt man im Sand, auf der Schotterstraße mit 2,5-2,7 und auf Asphalt sollte man auf 3 Bar gehen. Der eingebaute Kompressor ist übrigens sehr leistungsfähig.

2. Um den Allradantrieb zu nutzen, muss man aussteigen und manuell die Freilaufnaben verriegeln. Soweit kein Problem. Im Gegensatz zu dem, was man uns bei der Übergabe erzählt hat, richtet es aber KEINEN Schaden an, wenn man ständig mit Allrad fährt oder auf Asphalt vergisst, die Freilaufnaben wieder zu entriegeln. Dadurch erhöht sich "nur" der Spritverbrauch bzw. die Geräuschentwicklung. Das hat uns dann ein etwas kompetenterer ASCO-Mitarbeiter bei der Rückgabe gesagt. Auf Schotterstraße würde ich grundsätzlich Allrad empfehlen, die Fahrdynamik ist damit etwas ausgeglichener. Das doch sehr kopflastige Fahrzeug schiebt dann nicht so über die Vorderräder.

Allerdings gibt es auch keine Differentialsperre!

3. Wenn Du das Fahrzeug übernimmst, schmeiß als erstes den inneren Tisch raus, sowohl die Platte als auch die Stange. Man benutzt diesen Kram nie und das Zeug fliegt auf holprigen Straßen drin nur herum und macht Kratzer. Außerdem birgt diese blöde Stange eine erhebliche Kronjuwelen-Verletzungsgefahr, wenn man aus dem Bett steigt.

4. Überprüfe die Campingmöbel. Vor allem den etwas windig konstruierten Campingtisch für draußen.

5. Falls Du bei starkem Regen übernachten willst, kann es sein, dass am hinteren (hohen) Ende vom Aufstelldach Wasser reintropft. Ein bißchen Klebeband schafft da Abhilfe.

6. Der Besteckkasten macht sich schnell selbständig auf seinen winzigen Schienen. Daher empfiehlt es sich, das Ding mit Küchenrollen, Handtüchern etc. zu verklemmen.

Bis auf diese Petitessen ist es ein geniales Auto! Viel Spaß damit!
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843 Beiträge · seit 200806. Juli 2009 · #10
@doreen
@frank

Habe vergessen zu schreiben, dass wir online bei einer deutschprachigen Agentur in Australien (outback-explorer) gebucht haben. Preis für August 09 war ebenfalls 117,-€. Ferner haben wir eine "echte" Vollkasko mitgebucht.

LG
Dirk
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1'927 Beiträge · seit 200809. Juli 2009 · #11
Hallo Frank,

das Leergewicht mit Kabine ist mit 2.450 kg angegeben, also in etwa wie der 5-türige Normalwagen mit Sitzen. Im Vergleich zum HiLux ist der Wagen auf Teer nicht so komfortabel zu fahren, eine Spur mehr LKW. Auf Schotter fühlten wir uns dagegen sicherer, vermutlich wegen des langen Radstandes.

Etwas störend ist die unbequehme Beifahrersitzbank. Gerade auf langen Tagesetappen fühlt man sich auf den Einzelsitzen des HiLux deutlich wohler.

Die Ausstattung bei Bobo war überkomplett; Handtücher, Bettwäsche, Werkzeug, sogar Käsehobel und Gewürze waren an Bord. Überflüssiges haben wir in WHK gleich bei Vermieter gelassen.

Gruß

Peter
140 Beiträge · seit 200920. Okt. 2009 · #12
Ich habe im Internet ein Gesamtgewicht von 2.900 kg gefunden!
Offiziell ist das Befahren des Vn Zyl´s Pass wohl bei (fast) allen Vermietern verboten;
@dirk: warum glaubst du, dass der mit dem Discoverer X nicht zu schaffen sei?
Martin
Namibia ist wunderbar - wir kommen sicher wieder www.stonestours.at
414 Beiträge · seit 200920. Okt. 2009 · #13
Der Discoverer X ist kein echter "Geländewagen" wie ein Land Rover, sondern ein Allradfahrzeug, mit dem man sich vergleichsweise einfach auf sehr schlechten Straßen und vielleicht noch in leichtem Gelände bewegen kann (Sossusvlei z.B. überhaupt kein Problem). Bedingt durch den hohen Schwerpunkt und den weit nach hinten heraus ragenden Camper-Aufsatz würde ich mich mit so etwas nicht ohne Not ins Gelände wagen.

Er ist ein sehr gutes Kompromiss-Fahrzeug, aber nicht für diesen Zweck (Van Zyl's Pass o.ä.) geschaffen.
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140 Beiträge · seit 200920. Okt. 2009 · #14
ich glaube, dass der Nissan Patrol grundsätzlich den anderen Geländewagen nicht viel nachsteht und der Schwerpunkt ist dank des relativ leichten Aufbaus auch kaum höher als bei beladenen PickUps mit Dachzelt. Und die Bodenfreiheit ist angeblich beser als beim Hilux- Bin jedenfalls schon gespannt
M
Namibia ist wunderbar - wir kommen sicher wieder www.stonestours.at