OKokinawaThemenstarter2 Beiträge · seit 200904. Juli 2009 · #1
Wir planen im August vom Etosha über Oshakati zum Kunene River zu fahren. Dazu schreibt uns unser freundlicher Autovermieter, dass er von dieser Route generell abrät wegen der Gefahr ausgeraubt zu werden bzw. Diebstahl des Autos. Er teilt uns außerdem mit, dass es bei Diebstahl des Fahrzeugs im Ovamboland besondere, (höhere) Selbstbeteiligungen (400.000 N$) gibt. Wer kann zu dem Thema Kriminalität im Ovamboland und den Versicherungskonditionen bei anderen Autovermietern etwas sagen? Wer war vor kurzem in Namibias Norden unterwegs? Für schnelle Infos zu dem Thema sind wir dankbar!
Naukluft1'910 Beiträge · seit 200604. Juli 2009 · #2
Hallo, wenn der Autovermieter auch noch der freundliche, Euch rät nicht dahin zu fahren, muss das nun noch unterstrichen werden.
Der Vermieter sorgt sich um seine Fahrzeuge, weniger um Euch, so rät er eben die Route zu meiden.
Wende Dich bitte an die Botschaft, dann hast Du alles Amtlich!
Weil der Selbstbehalt bei einem anderen zB. nur 5000 kostet dann würdet Ihr fahren, die Gefahr ausser acht lassen...
Gruss, der K l a u s
Nicht behindert zu sein ist ein Geschenk, welches einem schnell genommen werden kann....... In einem Augenblick! ......
Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht schon den zweiten...
Wie ihr vielleicht in einigen anderen Beiträgen von mir gelesen habt, sehe ich die Sicherheitslage auch eher kritisch. Meine Empfehlung: Wenn ihr z.B. hier in Tsumeb, oder besser noch etwas weiter nördlich, z.B. auf Sachsenheim übernachtet, und zeitig mit einem voll getankten Auto losfahrt, schafft ihr es problemlos an einem Tag z.B. bis zur Kunene River Lodge. Damit meine ich natürlich, keinen Stadtbummel in Oshakati, keine Fotosessions bei Straßenhändlern, keine Mittagspause in einem Shebeen an der Straße. Wir fahren von hier aus auch schon mal zum "einkaufen" nach Oshakati, weil es mittlerweile dort auch einige Fachgeschäfte gibt (Fliesen, Holz, Bausstoffe usw.)und wir nachmittags wieder zurück sein können. Habe mich dort bisher nicht so "beobachtet" gefühlt wie z.B. in Grootfontein oder Opuwo. Prüft doch mal, ob in Eure Reiseplanung nicht die C35 passt, die entlang der Etoshapark-Westgrenze nach Norden führt. Die sollte mittlerweile in einigen Teilen asphaltiert sein, und man "umgeht" damit den Ballungsraum Oshakati / Ondangwa.
Wow,hört sich an wie:Adventure tours in Afghanistan Leute lasst die Kirche im Dorf,oder fahrt nach München wenn Schweizer Schüler wieder Leute halbtot prügeln ! Grüße jakkal
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EAeasyfdb91 Beiträge · seit 200905. Juli 2009 · #5
High, wir sind 2008 von Opuwo zum neuen King Nehale Gate gefahren durch Oshakati und Ondangwa, haben so manchen Markt und einige Verkaufsstände am Straßenrand besucht und sind unbeschadet und mit allen Habseligkeiten in der Ethoshapfanne angekommen...... Anmerkung die C41 war zwischen C35 und Okahao sehr sandig, der Rest ist geteert, Gesamt Fahrzeit ca. 6 Stunden.
Wir hatten ein Auto von Camping Car Hire und keinerlei Einschränkungen bezüglich Diebstahl. Es gab Einschränkungen bezüglich Abschleppen und Teilkasko in einigen Regionen (Kaokofeld und Kaudaum Park) aber nicht wegen Überfallrisiko sonder weil diese Gebiete als schwierig zu befahren gelten....
Ich war mit dem Auto und der Firma sehr zufrieden, habe heuer wieder bei dieser Firma gebucht.
Ich kann generell nichts negatives von unserer 2008 Tour (*) berichten. Na ja wir haben paar mehr Palmnüsse mitgebracht... und haben mal für ein sogenanntes „Fußball-Team“ gespendet das es sicher nicht gibt...
Grüße Easy
P.S.: * (Windhoek, Swakopmund, Tarrec Bay, Sesfontain, Epupa Falls, Opuwo,Oshakati, Ethosha Pfanne, Tsuneb, Grootfontain, Rundu, Popa Falls, Katima, VIC Falls, Maun, Ghanzi, Windhoek)
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BRBrigitte1960140 Beiträge · seit 200805. Juli 2009 · #6
Ich kann generell nichts negatives von unserer 2008 Tour (*) berichten. Na ja wir haben paar mehr Palmnüsse mitgebracht... und haben mal für ein sogenanntes „Fußball-Team“ gespendet das es sicher nicht gibt...
Für ein Fußballteam hab ich auch mal gespendet 🙂. Ich war mir auch nicht sicher, ob es wirklich existiert, aber ich dachte, für den Zweifelsfall tu ich es mal. Aber Palmnüsse habe ich keine mitgebracht 😛 .
BRBrigitte1960140 Beiträge · seit 200805. Juli 2009 · #7
Jens Frautschy schrieb:
Hallo erstmal aus Tsumeb!
Wie ihr vielleicht in einigen anderen Beiträgen von mir gelesen habt, sehe ich die Sicherheitslage auch eher kritisch. Meine Empfehlung: Wenn ihr z.B. hier in Tsumeb, oder besser noch etwas weiter nördlich, z.B. auf Sachsenheim übernachtet, und zeitig mit einem voll getankten Auto losfahrt, schafft ihr es problemlos an einem Tag z.B. bis zur Kunene River Lodge. Damit meine ich natürlich, keinen Stadtbummel in Oshakati, keine Fotosessions bei Straßenhändlern, keine Mittagspause in einem Shebeen an der Straße. Wir fahren von hier aus auch schon mal zum "einkaufen" nach Oshakati, weil es mittlerweile dort auch einige Fachgeschäfte gibt (Fliesen, Holz, Bausstoffe usw.)und wir nachmittags wieder zurück sein können. Habe mich dort bisher nicht so "beobachtet" gefühlt wie z.B. in Grootfontein oder Opuwo. Prüft doch mal, ob in Eure Reiseplanung nicht die C35 passt, die entlang der Etoshapark-Westgrenze nach Norden führt. Die sollte mittlerweile in einigen Teilen asphaltiert sein, und man "umgeht" damit den Ballungsraum Oshakati / Ondangwa.
LG, Jens
Kein Stadtbummel, keine Mittagspause... Das hört sich aber etwas übertrieben an. Dort gibt es doch bestimmt öffentliche Parkplätze. Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass ein Auto am hellichten Tag vom Parkplatz gestohlen wird. Höchstens, dass jemand versucht, was rauszuklauen.
OKokinawaThemenstarter2 Beiträge · seit 200905. Juli 2009 · #8
Hall Jens, hallo easyfdb! Vielen Dank für eure interessanten und sachkundigen Infos. Wir werden unsere Reiseroute ändern, da wir sonst den Autovermieter wechseln müssten, was kurz vor Reisebeginn nicht sinnvoll ist. Herzliche Grüße
ANNICK8'054 Beiträge · seit 200805. Juli 2009 · #9
Hallo,
Wir sind auch im Dezember 2008 die Strecke Opuwo - Ruacana - Oshakati - Ondangwa, Tsumeb gefahren. In Oshakati haben wir sogar angehalten und ein paar Einkäufe erledigt. In Tsumeb waren wir auch ein paarmal unterwegs und es gab nichts Aussergewöhnliches zu berichten. Komischerweise haben wir auch für ein Fussballteam gespendet ! Scheint da oben üblich zu sein.... Ehrlich wir hatten nie gehört dass es in dieser Gegend gefährlicher sei. Bei der Autovermietung gab es auch kein Kommentar über unsere Route.
spontan fällt mir dazu nur ein: wechselt den Autovermieter - aber nicht dir Reiseroute. Ich habe vorher noch nie gehört das ein Vermieter eine komplette Region in Namibia ausschließt bzw. mit höheren Selbstbehalten belegt. Und ich halte das auch für völlig überzogen. Zumal man dann konsequenterweise auch das Fahren in Windhoek verbieten müsste.
Schreib doch mal um welchen vorsorglichen Vermieter es sich handelt.
Die Masche mit der Fußballmannschaft läuft schon so lange und funktioniert immer noch so gut, daß die Jungs inzwischen schon Spieler von InterMailand oder RealMadrid kaufen können müßten!
LG, Jens
NONorbert61 Beiträge · seit 200606. Juli 2009 · #12
Hallo Brigitte, dann schau mal meinen Beitrag vom 16.04. zum Thema "Überfall auf unserer Strecke in den Krüger NP".
Ich bin die Strecke vor sechs Wochen gefahren und halte es für völlig unproblematisch, wenn Du einfach durch fährst. Mir hat man auch davon abgeraten auszusteigen und den Markt zu besichtigen. Aber nur durchfahren - no problem.
Unsere Zeiten: 5.45 Uhr Start in Onguma 6.15 Uhr Osttor von Etosha 8.45 Uhr Etosha zum Nordtor verlassen Anschl. komplett durchgefahren ohne Pause bis zur Kunene River Lodge. Ankunft Kunene River Lodge 16.45 Uhr
Klar ist ein reiner Fahrttag, aber als Entschädigung gibt's einen gemütlichen Abend mit Candlelight Dinner direkt am Kunene!
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200606. Juli 2009 · #14
Jens Frautschy schrieb:
Lach!
Die Masche mit der Fußballmannschaft läuft schon so lange und funktioniert immer noch so gut, daß die Jungs inzwischen schon Spieler von InterMailand oder RealMadrid kaufen können müßten!
... oder Real Madrid den Franck Ribery wegschnappen ... 😉
ich glaube auch, dass man denen bestimmt kein Geld mehr spenden muss. Ich glaube weiter, die lachen sich jeden Abend über die Touristen kaputt und andere Einheimische überlegen sich dann neue Geschichten, wie sie ebenfalls ohne Arbeit an Geld kommen.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Also, ich muss zugeben, dass ich verunsichert bin. Das beruht auch darauf, dass unser Auto im letzten Jahr aufgebrochen wurde und man uns bestohlen hat. Wir sind sensibilisiert. Wir möchte keine Wiederholung!
Wir woll(t)en durch das Ovamboland durchfahren, über Grootfontein, Tsumeb nach Oshakati, weiter Richtung Ruacana. Übernachtung haben wir geplant am Nakambale Museum, also deutlich vor Oskakati. Trummis sagt, dass die Leute dort ausgesprochen freundlich seien. Im Anschluss wollten wir zu den Falls, Ruacana und Epupa.
Ich weiß, dass es keine absolute Sicherheit gibt. Aber vielleicht könnte jemand sagen, wie realistisch die Einschätzung ist, dass das Ovamboland doch eine Region mit hoher Kriminalität ist. Worauf muss ich achten?
Und für die Kritiker: Ich weiß, dass ich hier im Forum kein Abbild der Realität erhalte. Sagt ein Fomi ist doch kein Problem dort und es passiert doch etwas, dann werde ich nicht das Fomi zur Verantwortung ziehen. Mir ist die Sache klar. Aber vielleicht ist es verständlich, dass man sich durch den Thread verunsichert fühlt und hier gerne genauer Bescheid wissen möchte, ob man dieses Gegend wirklich besser meidet.
Wir sind gerne bereit für den Fussballverein zu spenden, wenn wir dadurch unbehelligt reisen können.
Warum ist Freundlichkeit eigentlich für viele so oft ein Garant für Ehrlichkeit? Der "neutralfarbige" Bursche, der uns in Windhoek mit einem Stein die Autoscheibe zertrümmerte, hat mich vorher auch recht freundlich gegrüßt!
Und Josef Ackermann lächelt ja auch immer in die Kameras.
Ja, da muss ich auch sagen, Freundlichkeit ist kein Garant. Das haben wir letztes Jahr in Grootfontein deutlich zu spüren bekommen. Wir haben vor einem Einkaufscenter von einem freundlichen Jungen unser Auto bewachen lassen. Haben ihm danach auch Geld dafür gegeben. Scheinbar war es nicht so viel wie er erwartet hat. Als Dank hat er uns beim wegfahren die ganze Längsseite unseres Autos mit mit Kunstharzschaum bespritzt. Dieser liess sich praktisch nicht mehr entfernen.
Aber das war auf all meinen Reisen durch Namibia das erste Mal dass ich eine solche Erfahrung machen musste😄 böse menschen gibt es überall..,
Recht hast du, Jens auch uns ging es so mit unserem Wohnmobil 1996 in Vancouver Island. Der überaus freundliche vermutliche selbsternannte Parkwächter, der eine Parkgebühr kassierte, die im Nachhinnein als Falschquittung erkannt, gar nicht notwendig gewesen wäre,entpuppte sich nach unserer Rückkehr vermutlichals der Dieb, denn war nicht mehr auffindbar. Fein säuberlich war die Küchenfenster herausgehebelt worden, das Geld hatte er nicht,:P denn es lag im Seitenfach im Brennholz,aber dafür für eine kleine Kamera und 10 Filme(leer)😃 Dankenswerterweise hatte er keine Interesse für die gerade neu gekauften Goretexjacken!!!:) Überall auf der Welt gibt es eben immer wieder Ganoven, man wird trotz aller Vorsicht immer wieder überrascht!! Ais diesen traurigen Erfahrungen lernt man eben und wird manchmal eher übervorsichtig und kritisch, tja was soll's? mit wachsamen Grüssen verbleibt Frank myrio
NANambo139 Beiträge · seit 200806. Juli 2009 · #19
Australienfan schrieb:
Mir hat man auch davon abgeraten auszusteigen und den Markt zu besichtigen. Aber nur durchfahren - no problem.
Wir haben vor Jahren einmal in Oshakati angehalten, um in einem Fotogeschäft was zu schauen. Wir haben direkt vor dem Geschäft geparkt und einer hat das Auto bewacht. Trotzdem haben die netten Verkäuferinnen im Shop zu uns gesagt, "go, go, be careful" und haben auf die herumlungernden Jungs gedeutet... Ich bin den Damen heute noch dankbar. Gruß Nambo
@ Alle, Siehe mal den Bericht HEUTE in der AZ, vielleicht gehen diese gefundene Taschen hier jemanden ab ?
"Verdächtige mit Taschen verhaftet" LG Cécile
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!