Fahrzeug-Beratung

24 Antworten · 17,3k Aufrufe · gestartet 10. Jan. 2006 von Gast
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ThemenstarterGast17. Jan. 2006 · #21
Hallo Ihr Zwei,
wir hatten im letzten September das Vergnügen, im Diamantensperrgebiet in einen Sandsturm zu geraten - Vergnügen deshalb, weil wir diese Tour nicht im eigenen Fahrzeug machen durften. In der Lüderitzer Ecke muss man häufiger mit solchen Stürmen rechnen und wenn sie kommen, dann möchte ich nicht in einem Zelt oder offenen Auto sitzen. Aber es wäre für mich kein Grund, Lüderitz aus der Reiseplanung zu streichen. So ein Sandsturm ist schon ein Erlebnis und für die Übernachtung muss man dann wohl eine andere Lösung suchen.
Gruß Joli
ThemenstarterGast17. Jan. 2006 · #22
der sandsturm sieht dann in etwa so aus:




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ThemenstarterGast17. Jan. 2006 · #23
Danke, ihr nehmt mir die gerade erst aufgekommene Sorge schon wieder ein Stück weit! 😄

Petras Kommentar hörte sich so an, als müssten wir fast täglich mit solchen Sandattacken rechnen, wenn wir denn im Spätnachmittag und abends gemütlich vor dem Auto hocken möchten. Das hat sich ja jetzt doch schon ein Stück ( zu Recht ?! ) relativiert.

Mal einen Sandsturm zu erleben, kann die "ganzheitliche Erfahrung Namibia" nur bereichern, damit werden wir leben können. Zur Not werden wir dann vorübergehend in die "Lodge-Fraktion" wechseln. 😉

Grüße,

die Zwei
ThemenstarterGast17. Jan. 2006 · #24
Wir können das mit den Stürmen ebenfalls bestätigen. Eher waren es aber unerträgliche Winde, die normalerweise aufgrund der Temperaturen Erfrischung zu versprechen schienen. Doch wenn das halbe Land und alle Camps auf Sand gebaut sind, dann ist der Wind eben sehr sandig und lästig. Je nach Gegend und Jahreszeit kommen diesen scharfen Winde entweder kühl vom Meer oder heiß vom Festland - ein geographisches Phänomen und äußerst präzise im Buch "Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste" beschrieben.
Wir konnten fast die Uhr nach den Stürmen stellen: wenn sich der Boden am frühen Nachmittag kräftig aufheizt, kommt es zu Turbulenzen, je nach Feuchtigkeitsgehalt (an der Küste oder zu Beginn der Regenzeit) saugt oder bläst, je nachdem wie rum man steht, ein riesiges Gebläse durch die Gegend.
Spektakulär, schön anzusehen, imposant, aber äußerst lästig beim campen. Die ´Sauerei´ hört nämlich erst ca. eine Stunde nach Sonnen- untergang auf, wenn sich alle Temperatur- und Druckunterschiede gelegt haben. Doch leider genau in der Zeit, wo man irgendwo ankommt, auspackt und aufbaut.

Beispiele: September war das Sossusvlei teilweise unbefahrbar und die Straße zugeweht.
In Bettas Camp flogen die Büsche zwischen Vier und Sieben waagerecht bei Null Sicht über das Gelände und das kleine Windrad kam nicht mehr mit.
In Halali/Etosha fegte eine Windhose durch unser Camp, machte unserem Tisch Flügel und die gewaschene Wäsche ´eintönig´.

Man gewöhnt sich aber daran und arrangiert sich mit dem Sand.

schönen Urlaub

Gerhard
ThemenstarterGast17. Jan. 2006 · #25
hier ein etwas kleineres windhosen-exemplar:



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