Fahrzeug-Beratung

24 Antworten · 17,3k Aufrufe · gestartet 10. Jan. 2006 von Gast
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ThemenstarterGast10. Jan. 2006 · #1
Hallo,

wir planen im Juli unsere 1. Reise nach Namibia und Südafrika. Die grobe Route steht fest: Windhoek - Etosha - Spitzkoppe - Swakopmund - Sossuvlei - Keetmanshoop - Fish River Canyon - Springbok - Kapstadt

Wir haben dafür 34 Tage Zeit und haben als eingefleischte Wohnmobilisten natürlich zuerst an ein Wohnmobil gedacht, z. B. Discoverer 2.
Je mehr wir lesen ( Anteil der aspaltierten Straßen, Sehenswürdigkeiten abseits ...) , desto eher tendieren wir nun zu einem 4 X 4 Bushcamper oder zu einem 4 X 4 Trax mit Wohnkabine.

Dennoch sind wir sehr unsicher, weil wir ja lange kalte Abende einkalkulieren müssen, anders als z. B. im Westen Australiens, wo wir zuletzt vor 2 Jahren mit einem 4 X 4 Bushcamper unterwegs waren ( Erfahrung mit einem 4 X 4 ist also vorhanden) Reicht der Platz in einem Bushcamper oder Trax für einen gemütlichen langen Abend? Ist es warm genug? Was passiert bei Regen, ist der Trax wasserdicht?

Daher möchten wir alle eingefleischten Namibia-Kenner hier im Forum um Tipps bitten. Mit welchem Fahrzeug würdet ihr diese Reise in Angriff nehmen? Vielleicht ratet ihr uns ja auch dazu, keins der 3 genannten Fahrzeuge zu nehmen und stattdessen auf einen Allrad-PKW mit Übernachtung in Lodges umzusteigen. Was wir nicht mögen ist die Alternative Zeltdach (zu wenig komfortabel, ständiges aus-dem-Koffer-Leben).

Danke schon einmal für eure Vorschläge (gern auch zur Route).

Herzliche Grüße,

Zwei,die sich riesig auf Arika freuen
ThemenstarterGast10. Jan. 2006 · #2
Hallo
Den Bushcamper kenn' ich aus Australien. In Namibia nehme ich 4x4 mit Dachzelt, da man/frau u.a. sehr gerne lange draussen sitzt und den Sternenhimmel beobachtet. Da Ihr ja von AUS den Camper kennt, wisst Ihr, dass die Abende drinnen eng aber cozy sind. Die Wohnkabine kenne ich nicht, scheinen aber etwas mehr Platz zu haben. Wenn Ihr wirklich Camper seid, würde ich nicht auf Lodges umsteigen, da gerade NAM ein ideales Campingland ist. Die grobe Route scheint mir ok. Ihr bekommt hier sicher noch diverse Tipps, wo Ihr auch noch alles hin müsst. Freut Euch auf die Reise und Gruss, Thomas
ThemenstarterGast10. Jan. 2006 · #3
Hallo
als "forumsbekannte" Lodge-Touris können wir zu Euren Campingplänen verständlicherweise nichts raten. Über eines allerdings müsst Ihr Euch nun wirklich keine Gedanken machen: über Regen im Juli. Der Süden Namibias liegt zwar - wie die Kapprovinz - im Winterregengebiet, aber dennoch sind Regenfälle in dieser Zeit so selten wie Diamanten auf der Pad. Es kann allerdings nach Sonnenuntergang sehr schnell und sehr heftig kalt werden. Spätestens dann würden wir eine feste Behausung in einer Lodge vorziehen. Von der Reiseroute her braucht Ihr absolut keinen Allradwagen - auch wenn´s bestimmt Spaß macht. Ein normaler PKW oder - besser noch - ein 2x4-Kombi wie VW-Bus oder Toyota-Condor tuts auch. So wird der Mietwagen billiger und Ihr könntet Euch statt dessen die eine oder andere Lodge "leisten". Ich mein ja bloß !!! 😄
Gruß Joli
ThemenstarterGast11. Jan. 2006 · #4
Ich denke mal im Juli wird Regen nicht so das Problem sein. Von daher würde ich persönlich die Dachzeltvariante vorziehen, gerade in Namibia ist Camping einfach genial. Letztendlich lebt man dabei doch immer irgendwie aus dem Koffer, oder?

Ist aber alles Geschmackssache. Wir fanden das Dachzelt schon sehr komfortabel. Schnell auf- und abgebaut, immer ein ebener Untergrund,...

Die meiste Zeit ist man doch eh draussen, vor allem in der Landschaft. 😄
ThemenstarterGast11. Jan. 2006 · #5
Wir waren auch schon mit nem Bushcamper in Australien unterwegs, hatten aber auch dort schon ein kleines Zelt dabei,
da wir lieber im freien schlafen, als in der engen Kabine. Deshalb fand ich auch die Alternative Dachzelt ideal, ich kann nur empfehlen es mal auszuprobieren, wenn ihr gerne camped, dann ist das die beste Möglichkeit.
Dazu ist zu sagen, daß wir einen Hilux Double Cabin hatten,
den würde ich jederzeit weiterempfehlen.
Wir waren im August in Namibia und es war Nachts teilweise unter Null Grad, da man aber immer ein Feuer hat, kann man
abends, wenn man will, endlos sitzen.
Einen guten Schlafsack würde ich aber auf alle Fälle empfehlen.
ThemenstarterGast11. Jan. 2006 · #6
Hallo, vielleicht stimmt es Euch um, daher gebe ich unsere Erfahrung auch noch dazu: Ich schließe mich allen - außer Joli - vollkommen an: probiert das Dachzelt aus! Es ist nicht unbequem (ausreichend Matratze)! Mit einer Vliesdecke (von hier mitnehmen - leicht und handlich im Gepäck oder notfalls vor Ort kaufen) und einem Inlet aus Baumwolle oder Seide, ebenfalls sehr leicht, zusätzlich zum meist einfachen Schlafsack des Vermieters sind auch die knappen Minustemperaturen im Juli sehr gut zu ertragen. Oder Ihr nehmt gleich einen Top-Schlafsack aus D mit. Meine Gattin nimmt auch gerne noch ihren Fußwärmer aus dem hiesigen Schlafsack mit (kann man auch leicht nähen)! Oder Sie benutzt ihren Gatten als Ofen. 34 Tage in Lodge, Hotel und Gästefarm kann natürlich auch Urlaub sein, für uns aber jedenfalls ist es das nicht. Und wenn Ihr in Australien campt, dürfte Euch das auch in Afrika besser gefallen. Ansonsten: auch mit dem Buschcamper o.ä. kann man draußen am Feuer sitzen, drinnen ist es dann vielleicht etwas kuscheliger als im Dachzelt? Keine Erfahrung. Aus dem Koffer lebt Ihr aber auch damit in gewisser Weise, sonst müßtet Ihr ja doch ein großes WoMo mieten.
Viel Spaß, ist ne schöne Tour
ThemenstarterGast12. Jan. 2006 · #7
ich kann das Bushcamper Feeling nur aus zweiter Hand berichten. Zwei Bekannte waren mit so einem Wagen aus Kapstadt bis zu den Epupa Falls unterwegs
gute Geländeeigenschaften, Material löst sich mit der Zeit bei Wellblechfahrten, Kühlschrank kühlt bombastisch, Wagen ist im Inneren im Sommer nachts sehr warm, Betten sind für längere und/oder breitere Personen ungeeignet.
ThemenstarterGast12. Jan. 2006 · #8
Hallo Gast.

Klar gibt es hier um Forum unterschiedliche Altersgruppen mit unterschiedlichen Bedürfnissen.........

Zuerst mal was Joli sagt mit Regen ist schon mal richtig ( ausser weiter westlich vom Canyon) auch reicht ein PKW für die gesamt Route.

Auch ich ziehe " Heute" ein Lodge vor. Es kommt drauf an wie alt man ist. Vor 30 jahren hab ich das sehr genossen immer da zu übernachten wie und wo es gerade gefällt.

Das war auch noch am Canyon so. Ich möchte den Abend, die Nacht und den Sonnenaufgang dort nicht vermissen nur wir, weit und breit kein Mensch. (1975 und 1976) Ist heute alles anders...........

Jetzt entscheidet mal je nach euren Bedürfnissen. Ob Lodge, PKW, 4x4 oder Wohnmobil, ist alles machbar und gewiss auch eine Kostenvergleich wert.

Grüsse Georg
ThemenstarterGast14. Jan. 2006 · #9
Hallo zusammen,

erst einmal ganz lieben Dank für eure Antworten.

Wir wissen jetzt, dass wir auf jeden Fall beim Campen bleiben werden. Es ist eh die Art von Urlaub, die wir bevorzugen, da wir dann wirklich jeder Zeit entscheiden können, irgendwo länger zu bleiben oder spontan noch nen Abstecher zu machen. Joli, du von der "Lodge-Fraktion" hast uns eigentlich die letzten Zweifel genommen mit deinem Hinweis, dass wir absolut keinen Regen fürchten müssen. 😄

Was uns nach wie vor verunsichert ist der Hinweis, dass es nach Sonnenuntergang sehr schnell und sehr heftig kalt werden kann. Als Frostküddel weiß ich nicht, ob Feuer, Schlafsack, Flies und Fußwärmer da wirklich ausreichen, den Abend gemütlich/kuschelig zu gestalten. Auf alle Fälle ist der Tip, Fliesdecke und Fußwärmer einzupacken, gut! Danke!

Letztendlich wird wohl unser Geldbeutel den Ausschlag geben, welches Fahrzeug wir nun mieten werden.

Da es auf unserer Strecke ja so zu sein scheint, dass ein 4X4 nicht zwingend notwendig ist, gehen wir nun ganz beruhigt an die Suche.

Wie sieht es denn eigentlich mit den Campingmöglichkeiten aus? Darf man auch mal "wild" irgendwo stehen bleiben für eine Nacht oder sollten wir immer einen Campingplatz ansteuern? (Einen super Tip für Campsites haben wir hier im Forum schon gefunden.) Gibt es in der Beziehung Unterschiede zwischen Namibia und Südafrika?

Grüße,

Zwei, die sich riesig auf Afrika freuen

P.S.: Wir haben hier im Forum schon viele tolle Tips gelesen, vor allem zur Routengestaltung. Eine tolle Einrichtung!
ThemenstarterGast14. Jan. 2006 · #10
Hallo Ihr Beiden,
es soll ja sehr gute Schlafsäcke geben, die auch Arktiseignung haben. Und das dürfte für Namibia allemal ausreichen. Es kann unter Null gehen - aber nicht regelmäßig und auch nicht gleich nach Sonnenuntergang. An einem Feuerchen lässt sich also immer sehr gut aushalten. Was einen die zurückgehenden Temperaturen so unangenehm spüren lässt, ist der Umstand, dass es tagsüber immer sehr angenehm ist - regelmäßig über 20° ( das gilt aber nicht unbedingt für die Küstenregion ) und dann auf einmal 10° oder mehr innerhalb 1 Std. absackt. Ja - man kann auch wild campen; aber dafür sollte man doch auch wissen wo und wo nicht: z.B. ganz bestimmt nicht auf öffentlichen Parkplätzen und auch möglichst nicht in der Nähe von Verkehrswegen. Campen ist auch auf vielen Farmen möglich - wenn man vorher dort lieb fragt. Viele Farmer freuen sich sogar über die Abwechslung durch einen Campgast; am besten ist man sicher auf den vielen offiziellen Campsites aufgehoben - zumeist wohl recht komfortabel, sauber und großzügig. Aber da gibt es Berufenere, die Euch raten können.
Gruß Joli
ThemenstarterGast15. Jan. 2006 · #11
hallo,

ich plane gerade unsere route im kommenden juli und hätte eine erste vorsichtige frage:

ist für die fahrt von opuwo zu den epupa falls zwingend ein 4x4 notwendig oder geht es auch mit einem chico?;) falls nicht, welchen hochbeinigen pkw könnt ihr unter kostengesichtspunkten empfehlen?

danke!
sapienz

ps die genaue route gebe ich in den nächsten tagen zum gefecht frei, im moment bin ich noch überwältigt von den ganzen möglichkeiten. habe mich die letzten tage durch die 600 iwanowski seiten und dieses hervorragende forum gewühlt!
ThemenstarterGast15. Jan. 2006 · #12
Hallo,

@ Joli
Na, dann packen wir mal unsere arktiserprobten Schlafsäcke ein! Nein, Scherz beiseite, ich denke ein Feuerchen und ein guter Flies werden uns über die Runden retten, zumal wir uns nun für ein Sterne-gucken-aus-dem kuschligen-Bett-heraus-Fahrzeug entschieden haben! 😛

"Campen ist auch auf vielen Farmen möglich - wenn man vorher dort lieb fragt. Viele Farmer freuen sich sogar über die Abwechslung durch einen Campgast." Wir werden dies beherzigen, falls wir nicht eh jeden Abend ne komfortable Campsite anfahren. 😉

@ sapienz

"ist für die fahrt von opuwo zu den epupa falls zwingend ein 4x4 notwendig ..." Das würde uns auch brennend interessieren!

Uns geht es wie dir, wir wühlen uns auch seit Tagen durch dieses tolle Forum, durch den Iwanowski und durch Sekundärliteratur wie Uwe Finn: Morenga - , damit unsere Fahrt durch Namibia uns auch ein wenig über die Vergangenheit dieses wunderschönen Landes offenbart.

Auch wir werden in absehbarer Zeit unsere Route hier im Forum "vor die Wölfe" werfen. Da bin ich jetzt schon gespannt, was so alles zerrissen wird! 🙄

Die Ruhe vor dem Forums-Sturm genießend,

Zwei, die sich riesig auf Afrika freuen
ThemenstarterGast16. Jan. 2006 · #13
Hallo
Zu den Epupafällen würde ich nicht ohne 4x4 fahren. Im Juli hat es zwar kaum Regen; trotzdem kann die Strasse sehr schlecht sein. Sicher geht es auch ohne, aber das Risiko ist zu hoch und bei einem Mietwagen seid Ihr mit 2x2 dort oben kaum mehr versichert (mit Vermieter abklären!). Gruss, Thomas
ThemenstarterGast16. Jan. 2006 · #14
Hallo zusammen,

auch ich würde die Route nur mit einem 4x4 fahren. An manchen Stellen habe ich mich schon gefragt wie das mit einem normalen PKW gehen soll, rein wegen der Fahrzeughöhe und auch der Auslegung.

Allrad haben wir aber auch nur an einer Stelle gebraucht. War im März und es gab doch eine nette Wasserdurchfahrt.

Btw.: PKW's haben wir dort oben keine gesehen.

Viele Grüsse.
Christian
ThemenstarterGast16. Jan. 2006 · #15
Hallo Gast,

Wild campen ist im mittleren und südlichen Namibia schwierig bis unmöglich, da alles eingezäunt ist. Sicher hat der ansässige Farmer nix dagegen, wenn man auf seinem Gelände campt, aber auch die Chance, einen kurzen und schnellen Weg zu seiner Farm zu finden, um ihn zu fragen ist langwierig. Es ist nicht jedermanns Sache, fünf Meter neben der Piste sein Dachzelt aufzuschlagen, weil der olle Zaun nicht nur 1,80m hoch ist, sondern ohne offenes Gatter auch 43 km lang.
Oft ist der Weg zum nächsten Camp(ingplatz) kürzer, als zur Farm.

Ich persönlich finde Namibia extrem Camping-unfreundlich, was nicht heissen soll, dass die vorhandenen Camps schlecht sind. Für das riesige Land, wo kaum jemand lebt, ist das uneingeschränkte Campingabenteuer nicht so möglich, wie z.B. in Australien. Dort haben wir unser Zelt abseits der Straße aufgeschlagen, wo wir wollten.

Was mich jedoch, ob Camp oder nicht, jeden Nachmittag und Abend teilweise extrem störte, waren die manchmal unerträglichen Stürme, die durch das Land - und wir hatten den Eindruck, gerade durch unser Dachzelt - fegten.
Je nach Jahreszeit und Gebiet, gab es immer heiße Stürme ab dem Nachmittag, die teilweise bis zum späten Abend anhielten. Da fast 99,9 % aller Camps auf sandigem oder steinig, staubigen Boden stehen, war alles immer seeeehr körnig.
Während ´Lodger´ ihren nächsten Sundowner an der Bar ordern, müssen Camper den Sand aus dem Essen und dem Schlafsack fischen.

Zu Eurer Route: Dafür, dass in anderen Threads Routen akribisch auseinander genommen werden, wird hier kein Wort darüber fallengelassen.

Die Route ab Springbok nach Kapstadt ist äußerst öde und lang. Ähnlich Alice-Darwin. Ich würde für die Strecke nach Kapstadt nicht mehr als zwei Tage verschwenden, wenn
1. keine Frühlingsbumen blühen, aber die blühen auch entlang der Straße
2. ihr keine langen Abstecher zu trostlosen "Ortschaften" an der Küste machen wollt
Es gibt dort keine Camps, erst ab Clanwillem nach Süden. Also 600 Km zum durchrauschen.

4x4 ist nicht nötig. Nur, welcher 2x4 hat Dachzelt?

Grus Petra
ThemenstarterGast16. Jan. 2006 · #16
Hallo Petra,
zu Deinen Camperfahrungen kann ich aus bekanntem Grund nichts sagen - aber mit Deiner Strecken-"Verurteilung" "Springbok-Kapstadt" bin ich nicht recht einverstanden: das Stück vom Oranje bis Springbok,eigentlich sogar bis Clanwilliam ist zugegebenermaßen nicht sonderlich aufregend - aber ca. 40 km vor Clanwilliam wird es doch richtig schön - unerwartet grün und hügelig; östlich der N7 liegt das wunderschöne "Zitronenland" und das sehenswerte Tulbagh, nicht zu vergessen die herrliche Weingegend um Franschhoek und Paarl;und die Ortschaften an der Küste finde ich auch nicht langweilig - ja, es sind kleine Käffer, aber teilweise richtig malerisch ( z.B. Paternoster). Zudem kann man - ja nach Jahreszeit - auch Wale, zumindest aber Delfine beobachten. Wir haben jetzt für die Tour Noordoewer - Kapstadt rund 7 Tage gebraucht und sind nur östlich der N7 gefahren, also ohne die Küstenorte. Ich hätte kein Problem, für alles zusammen auch 14 Tage zu verplanen.
Gruß Joli
ThemenstarterGast16. Jan. 2006 · #17
Hallo Joli,

ja, ich muss mich verbessern: die Strecke ab Clanwillem/Citrusdaal bis Springbok habe ich als laaaaaaaaaaaang und extrem ereignislos in Erinnerung. Dass man sich südlich der Zitrustäler, Breede etc. länger aufhalten kann - keine Frage, aber die N7 hoch bis Namibia? Puh! Gas geben und durch.

Gruss Petra
ThemenstarterGast16. Jan. 2006 · #18
Hallo Petra,
na - da sind wir doch schon wieder einer Meinung. Das Stück kann wirklich sehr laaaang werden. Und aufpassen muss man trotzdem, weil einem immer wieder LKW´s oder - schlimmer noch - PKW´s begegnen, deren Fahrer den Ehrgeiz haben, Windhoek-Kapstadt in einem Rutsch zu machen.
Gruß Joli
ThemenstarterGast17. Jan. 2006 · #19
Hallo Petra,

dein Hinweis, dass wildes Campen im mittleren und südlichen Namibia schwierig bis unmöglich ist, da alles eingezäunt ist, ist hilfreich für uns. Wir fahren halt das erste Mal dorthin und kennen nur die Situation aus Australien. Aber wie schon an anderer Stelle erwähnt, gehen wir eh davon aus, dass wir jeden Abend auf einem netten Campsite landen werden, das Wildcampen sehen wir eher als Notlösung, wenn wir uns z. B. mal zeitlich verschätzen.

Was du zu den heißen Stürmen geschrieben hast, macht uns da eher nachdenklich. Deshalb die Frage an andere Forumsmitglieder: Habt ihr im Juli auch solche Erfahrungen gemacht, dass es je nach Jahreszeit und Gebiet immer heiße Stürme ab dem Nachmittag gab, die teilweise bis zum späten Abend anhielten und von daher den Campinggenuss deutlich einschränkten?

Noch eine Anmerkung zu unserem Fahrzeug, Petra: Wir buchen keinen Camper mit Dachzelt, da hast du wohl irgendetwas falsch verstanden. Wir haben uns für einen ganz normalen Mercedes Sprinter entschieden, der hinten in Längsrichtung die Betten hat. Man kann die Heckklappen weit aufstellen und in den Himmel schauen. Solch ein Fahrzeug kennen wir schon aus Australien und haben gute Erfahrungen gemacht.

Was unsere Streckenführung angeht, so erwähnte ich bereits, dass wir noch in der Detailplanung sind und in den nächsten Tagen unsere genaue Route hier zur Diskussion frei geben werden. Vielleicht bekommen wir dann ja auch noch den ein oder anderen Tipp, was wir auf unserer Route von Kapstadt bis zum Fish Canyon nicht verpassen sollten.

Herzliche Grüße,

die Zwei
ThemenstarterGast17. Jan. 2006 · #20
Hallo die 2

Heisse Stürme kann man im Winter an der Küste erleben. Sogenannter Ostwind mit Sandsturm. Das kann paar tage bis Wochen dauern.

Die Temperaturen sind hoch und die Luft sehr trocken. Das ist aber nicht den ganzen Winter so. Besonders Swakop hat dieses Jahr eien heftigen Ostwind erlebt.

Da muss man durch. Nur dem Lack und den Scheiben tut es nicht gut.

Grüsse Georg
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