PferdefreundThemenstarter235 Beiträge · seit 200816. Juni 2009 · #1
Ist das erlaubt? Hab mal gehört dass man keine Lebensmittel und kein Brennholz nach Botswana mitnehmen darf oder gilt das nur wenn man den Seuchengürtel überquert? Welche Einkaufsmöglichkeiten gibt es bei Ghanzi?
Lg Nina
Otjikoko2'349 Beiträge · seit 200916. Juni 2009 · #2
Nee, Lebensmitteleinfuhr ist leider nicht erlaubt.
Ich war noch nie in Ghanzi aber ich denke mal, dass es nen Metzger bzw, zumindest einen Supermarkt mit Fleisch gibt.
Merkstwas312 Beiträge · seit 200716. Juni 2009 · #3
Hej Otjikoko,
ich bin gerade aus Botswana zurück gekommen und offiziell ist es nicht erlaubt Feuerholz und Fleisch einzuführen.
An der Grenze von SA nach Bot wurden wir nicht kontrolliert, man hat beim Zoll nur gefragt was wir im Auto haben.
An einer VET-Kontrolle wurden uns leider 500gr Rinderfilet abgenommen, wir hatten die Kühlbox leider nicht gut genug versteckt.
Wir sind mit einer grossen und einer kleinen Kühlbox unterwegs gewesen und leider hat der nette Herr dann die kleine Kühlbox entdeckt.
Wenn man das Fleisch aber in einer Kühltasche im Auto versteckt dann hat man keine Probleme, so genau wurde bei uns nicht kontrolliert.
Wir haben aber in BOT auch sehr gutes Fleisch bekommen. In Rakops haben wir beim Metzger für ca. 900gr Rinderfilet gerade mal 1,50 Euro bezahlt.
Ich denke in Ghanzi findest Du auch eine Metzger.
Viele Grüsse,
Thorsten
Bereiste Länder:
Südafrika, Swaziland, Namibia, Botswana, Sambia, Zimbabwe, Madagaskar, Tanzania, Uganda, Liberia, Australien, Neuseeland, Borneo, Kambodscha, Indonesien, USA, Island
margotzi198 Beiträge · seit 200616. Juni 2009 · #4
Hallo! In Ghanzi gibt es einen Supermarkt,der auch Fleisch anbietet. Gruss Margot
Hallo wir sind auch gerade aus Botswana / Namibia retour. Wir wurden an der Grenze von Buitepost nicht kontrolliert und hätten so alles einführen können. In Ghanzi bekommt man zwar Fleisch (Beef und Lamb), wir waren mit der Qualität aber überhaupt nicht zufrieden. Beim nächsten mal kaufen wir alles in Windhoek und verstecken das Fleisch im Auto.
Wir haben ein Pärchen aus Oldenburg getroffen, bei denen wurden erst bei der Rückfahrt von Maun nach Khang das Auto durchsucht. Anscheinend darf man nichts vom Norden in den Süden mitnehmen.
Wir sind übrigens von Ghanzi über das Tsau-Gate in die ZentralKhalahari gefahren. Da biegt man vor dem VET- Zaun ab.
PS: Botswana-Namibia war einfach nur herrlich.
gruß mike16
AfricaDirect1'271 Beiträge · seit 200716. Juni 2009 · #7
Hallo,
zu diesem Thema gab es schon einmal eine ausgiebige Diskussion.
Ich finde es nach wie vor recht arrogant, sich einfach über solche Bestimmungen hinwegzusetzen. Als wir in Botswana waren, gab es in Kasane kein Fleisch (Maul- und Klauenseuche) zu kaufen. Das war für uns vielleicht ärgerlich, aber nicht schlimm. Wenn man aber darüber nachdenkt, was es für die einheimische Bevölkerung bedeutet hat, ist das schon echt dramatisch. Ich weiß nicht, ob rohes Fleisch Überträger ist, aber das muß ich auch gar nicht. Da gibt es bestimmt Experten. Wurde glaube ich auch in dem obigen Thread diskutiert.
Vielleicht denkt Ihr einmal darüber nach, ob wie man sich als Gast in einem Land bewegt. Auch nach Europa dürfen keine Fleischprodukte eingeführt werden. Wenn man erwischt wird, gibt es eine saftige Strafe. Vielleicht sollte man das in Botswana auch einführen. Dann würden die Touristen mal nachdenken, wie das ist.
Hinzu kommt, das hier viel über die "ununterbrochene Kühlkette" für Lebensmittel diskutiert wird. Aber dann gehen Menschen aus Deutschland her und packen ihr Fleisch aus der Kühlbox heraus und verstecken es im Auto bei ca. 30°C Außentemperatur. Macht das Sinn?
Entschuldigung für diese deutlichen Worte. Ist meine ganz persönliche Meinung.
PferdefreundThemenstarter235 Beiträge · seit 200817. Juni 2009 · #8
Wir durchqueren jedoch den Vet Zaun nach Norden... na gut, danke schon mal für eure Infos. Der Schmugglertyp sind wir ja nicht... die würden das riechen auf 100km Entfernung dass wir was versteckt haben 🙂 aber wenns eh shopping Möglichkeiten gibt ist es fein. Danke nochmals.
Beim nächsten mal kaufen wir alles in Windhoek und verstecken das Fleisch im Auto.
Euch ist schon bewusst, dass es VERBOTEN ist und zwar, weil es GUTE GRÜNDE dafür gibt. Schmuggelt ihr auch Stangenweise Zigaretten in Euer Heimatland ein, holt aus Holland "Dinge" nach Deutschland etc...? NEIN, oder?
Also lasst es doch auch bitte einfach bei Fleisch nach z.B. Botswana. Denn die Gefängnisse dort sind kein schönes Erlebnis, die Strafen sehr empfindlich usw.
Sonnige Grüße Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
fordfahrer1'003 Beiträge · seit 200817. Juni 2009 · #10
Hallo, ich glaub, hier werden immer verschiedene Dinge durcheinander geworfen. Nach meinem Kenntnisstand ist es nicht verboten Fleisch nach BW mitzubringen (private use) - siehe hier (und die sollten es wissen). Deswegen ist das auch (bei uns) weder von NAM noch von ZA kommend niemals kontrolliert (beanstandet) wurden. Die Vet Zäune sind nach meinen Infos Süd->Nord durchlässig. Nur beim Verlassen des Ngamiland wird man kontrolliert, da das Risikogebiet ist, deshalb es Nord->Süd immer eine Kontrolle gibt und das sollte unbedingt beachtet werden. Alles natürlich rein subjektiv und nur also Info für interssierte Leute gedacht.B) Wenn jemand einen anderen (belegbaren) Kenntnisstand hat - auch gut.
The regulations on importing meat and meat products change frequently because they are based on disease outbreaks in different countries, always ask your nearest customs office before importing meat and meat products.
Und genau so ist es. Seit längerem bzw. regelmäßig verbietet Botswana die Einfuhr/Ausfuhr von Fleisch und daran sollte man sich dann auch unbedingt halten.
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fordfahrer1'003 Beiträge · seit 200817. Juni 2009 · #12
Lieber Christian,
Na ja, hab ich ja nichts dagegen, also deine Aussage ist: "frag den Zoll" oder hast Du eine bessere Quelle für verlässlichere Aussagen? Konkreter gefragt: "Gibt es eine Möglichkeit den aktuellen Stand zu erfahren, außer man steht an der Grenze und fragt?"
Wenn es so eine Quelle gibt, wäre es schön diese zu kennen, damit man weiss, wie man sich verhalten muss.
Das mit den Zäunen beißt sich aber nicht mit meinem Kenntnisstand, sondern untermauert diesen eher - oder?
Und bei der Ausreise BW->NAM wurd schon kontrolliert - bei der Einreise NAM->BW oder ZA->BW nicht.
Es gab auch bei der Einreise nach BW nie eine Info, dass Fleisch für private use nicht mitgebracht werden darf -> In sofern ein reiner Erfahrungswert - ohne jegliche Hinweise auf illegale Sachen o.Ä..
Mehr Beiträge kann ich dazu nicht bringen - wenn der "Import" illegal sein sollte, sollte das auch irgendwo zu finden sein - sonst reden wir ja nur über Hören-Sagen 😎 .
Gruss Christian
rebecca935 Beiträge · seit 200617. Juni 2009 · #13
Am Grenzübergang Dobe steht dieses schöne Schild Wenn du nach Botswana einreisen willst, solltest du dich daran halten. Gruß Rebecca
KOkonno1'457 Beiträge · seit 200617. Juni 2009 · #14
Wichtig ist doch zu verstehen, warum es diese Kontrollen gibt. Es geht darum mögliche Vebreitungsgebiete der MKS einzuschränken, indem man Vebreitungskorridore verhindert. Eine präventive Maßnahme also.
Warum machen Länder wie Namibia uva Botswana dies ? Ganz einfach: Wegen uns! Die Einfuhrbestimmungen der EU, auch für Fleisch sind streng und deshalb werden durch diese Kontrollen Auflagen erfüllt. Botswana hat zBsp Abkommen mit der EU getroffen, die Auflagen mit sich bringen, aber wiederum zu bestimmten Preisen und garantierten Abhahmen führen.
Besonder grotesk finde ich es dann, wenn der europäische Bürger diese Bestimmungen systematisch hintergeht. Aber gleichzeitig ein Höchstmaß an Qualität will.
Seit Oktober letzten Jahres ist jeder Import/Export von Fleisch verboten da F&M Disease ausgebrochen ist. Botswana geht seit Jahren von dem Trugschluss aus, dass sie ihr Land gegen die F&M Disease vor den Nachbarländern schützen müssen (siehe Rebeccas Schild), was aber eher umgekwehrt der Fall sein sollte, da fast alle Fälle zuerst in Botswana auftreten.
Sonnige Grüße Christian
P.S. Aktuelle Infos bekommst Du meines Wissens nach nur an der Grenze direkt. Der Zoll hat damit nichts zu tun, da es vom Landwirtschaftsministerium in Botswana ausgeht. Du kannst Dich dort auch an das Department of Animal Health and Production wenden: Dr. Musa Fanakiso (Director), P/Bag 0032 Gaborone, Tel +267 3950-635, Fax: +267 3903-744
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
fordfahrer1'003 Beiträge · seit 200817. Juni 2009 · #16
ich nehm das raus - hat keinen Sinn 😎
PferdefreundThemenstarter235 Beiträge · seit 200817. Juni 2009 · #17
Ups, wollte nicht so eine Diskussion hervorrufen. Wollte nur meine Infoquelle bestätigt haben... seid wieder lieb zueinander 🙂
andreas7844 Beiträge · seit 200820. Juni 2009 · #18
Hallo,
wir haben die Erfahrung gemacht, dass es problemlos ist, Fleisch aus dem Süden Botswanas in den Bereich Maun oder in Richtung Kasane zu "importieren" - in der anderen Richtung wurde uns das Fleisch abgenommen (auf der tollen Rumpelstrecke von Kasane nach Nata).
SQsquirrel111 Beiträge · seit 200620. Juni 2009 · #19
Botswana’s foot-and-mouth disease and beef trade policy
Neo Mapitse
Summary
Livestock production is the backbone of rural livelihoods in Botswana. The beef export market underpins the industry and is dependent on the control of foot and mouth disease (FMD). Botswana has hence adopted the policy for the control of FMD based on effective prevention, rapid detection and response, achieving eradication of the disease in the FMD-free areas. Botswana’s FMD control policy is formulated to maintain the beef export strategy and this has been the case since the pre-colonial era. Since agriculture has been the main employer in the rural areas, and livestock being the major contributor to the agricultural GDP, the sector has remained important to the government strategy of rural development and food security. The Government of Botswana has since independence developed and implemented policies that sought to improve livestock productivity to maintain and increase our beef and beef products exports, sustainable diversification of the sector, and employment creation. African buffalo (Syncerus caffer) are present in northern Botswana and are known maintenance hosts for FMD Southern African Territories (SAT) viruses. These buffalo are largely confined to northern game reserves and national parks. It is therefore unrealistic for the country to aim for complete freedom from SAT type FMD. For effective FMD prevention, the country has successfully implemented the concept of zoning or regionalisation with disease control fences as efficient barriers between high-risk zones and disease-free zones. Strict import controls, border security and quarantine measures are critical in reducing external and internal FMD challenge. Annual vaccination is carried out in cattle in the FMD high-risk areas to protect them from FMD and prevent possible sprouting of disease outbreaks. Public education is another strong pillar of the FMD control policy. This complementary strategy ensures early detection and control. Responses to the recent outbreak of the disease are examples of the effectiveness of this strategy. FMD control policy has not drastically changed from the time of independence in 1966 to now. The control policy is strongly linked to the beef and beef products export strategy. At independence the agriculture contribution to GDP was 42.7% and has dwindled down to 2.5% in 2003/04. Its average annual growth also dropped, mainly due to, among other things, endemic droughts and unfavourable conditions such as poor infrastructure, disease outbreaks, and poor organisation of local markets.
Grosse finanzielle und personelle Anstrengungen zur FMD Bekämpfung werden unternommen ! Leute die sowas schreiben : An einer VET-Kontrolle wurden uns leider 500gr Rinderfilet abgenommen, wir hatten die Kühlbox leider nicht gut genug versteckt. sind definitiv eine Gefahr für Gesundheit und Leben von Tier & Mensch in ihrem GASTland und gehören des Landes verwiesen 😠