Und wieder einmal: Zwei Morde an Deutschstämmigen!

19 Antworten · 6'338 Aufrufe · gestartet 11. Juni 2009 von Jamiroquai
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148 Beiträge · seit 200911. Juni 2009 · #2
Mein Mitgefühl gilt jedem Gewaltopfer oder dessen Angehörigen, unabhängig von der Nationalität....

Max
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962 Beiträge · seit 200711. Juni 2009 · #4
Also, Konno
was soll denn der unpassende Einwurf "gigantisch" über den tragischen Tod der Farmer/in?
Fragwürdig grüsst myrio:(
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/193547-afrika-2011-so-qbeautiful-greenq-1teil.html http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/193761-afrika-2011-so-beautiful-green-teil-2.html http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/195398-a-f-r-i-k-a-2011-so-beautiful-green-teil-3.html
2'779 Beiträge · seit 200711. Juni 2009 · #5
ich denke es war die "Qualität" des Blattes gemeint
Gruss Leona
Themenstarter98 Beiträge · seit 200612. Juni 2009 · #6
La Leona schrieb:
ich denke es war die "Qualität" des Blattes gemeint
Jedenfalls reichlich unpassend an dieser Stelle...:S
71 Beiträge · seit 200813. Juni 2009 · #8
Zur These "Whiteys go home" passt auch die zunehmend restriktive Vergabe von PRPs in SA und NAM.

Was das Verhältnis der Regierungen in SA und NAM zum Tourismus (es sind ja vornehmlich whiteys)) angeht, so ist das wie mit dem Verrat:
Man liebt den Verrat, aber nicht den Verräter!
Man liebt die Touristengelder, aber nicht die Touristen!

Schlechte Aussichten!
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982 Beiträge · seit 200613. Juni 2009 · #9
kwh schrieb:
Man liebt die Touristengelder, aber nicht die Touristen!

Schlechte Aussichten!
Allerdings! Das gilt aber nicht nur für Afrika, sondern genauso für Deutschlands beliebteste Urlaubsinsel Mallorca.
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982 Beiträge · seit 200613. Juni 2009 · #10
Geht das schon wieder los mit diesem Gehetze?

Offensichtlich ist, dass zwei Menschen ermordet wurden, die seit vielen Jahren in Namibia gelebt und gearbeitet haben. Das ist schlimm und war völlig unnötig - wie jeder Mord. Woher die Opfer gekommen sind, sollte dabei eigentlich völlig irrelevant sein. Scheinbar liest es sich besser und/oder wirkt gewichtiger, wenn betont wird, dass die Opfer deutschstämmig sind.

Es ist natürlich klar, dass gleich Yoshikawas afrikanischer Untergangsgesang folgen muss. Wieso habe ich gerade ein Deja Vu?
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325 Beiträge · seit 200613. Juni 2009 · #11
Wenn wir hier schon bei der Mordlust sind:
wieviel Morde gab es im gleichen Zeitraum denn von
1. Schwarz an Schwarz
2. Weiß an Schwarz
3. Wieviel Schwarze gibt es?
4. Wieviel Weiße gibt es?

Ich bin doch ein alter Rechenschieber, ohne ordentliche Zahlen kann man nun mal da nix beweisen. Zahlen sind unbestechlich - nur die Leute, die die Zahlen rausgeben 😄


Frank
Die Welt ist zu groß, um immer nur auf Straßen zu fahren
Themenstarter98 Beiträge · seit 200613. Juni 2009 · #12
Es ist natürlich klar, dass gleich Yoshikawas afrikanischer Untergangsgesang folgen muss. Wieso habe ich gerade ein Deja Vu?
Och ne, geht das jetzt schon wieder mit diesem intoleranten Gehabe los?

Ein Hinweis: In unserem (!) Land darf jeder seine Meinung äußern. Das galt bislang auch in diesem Forum.

Es muß doch möglich sein seine Eitelkeit einmal soweit zurückzustecken, dass man auch andere Ansichten akzeptieren kann! Niemand zwingt hier jemanden, anderleuts Ansichten zu teilen. Also: Ein bischen mehr Respekt bitte!
Gast13. Juni 2009 · #13
Keine Ideologie, kein Krampf: Tatsachen!

Mindestens seit 2000 werden in Zimbabwe die weißen Farmer von ihrem -häufig nach 1980 erworbenem- Land vertrieben: Wenige Todesopfer; Auslöser war eine von Mugabe verlorene Abstimmung über eine Verfassungssänderung.

Seit 1994 wurden in Südafrika mehr als 3.000 Menschen ermordet, häufig brutal gefoltert, ohne dass großartig Beute gemacht wurde: „One settler, one bullett“.

In Namibia wird letztere Entwicklung langsam offensichtlich.

Informiert Euch einfach einmal über die Geschichte von ZANU, ANC und SWAPO. Ihr werdet Euch wundern!
325 Beiträge · seit 200613. Juni 2009 · #14
Sorry, wenn ich mich hier in eine Diskussion einmische, aber nach ca. 16 Jahren Afrikareisen habe ich vor allem eines begriffen:
wir Weißen gehören nicht nach Afrika, wir verstehen nicht die Mentalität, wir gehören keinem Stamm an, wir sind eigentlich nur die, die alles Schuld sind, wenn kein Anderer gefunden wird - klingt banal, ist aber so.

Es ist nicht viel anders als in Deutschland: sehr ungebildetete und dumme Menschen machen Ausländer für alles Mögliche und Ummögliche verantwortlich.
Die Folgen sind in Afrika drastischer, aber wenn es bei uns kein Waffengesetz gäbe und die Menschen anders erzogen wären, möchte ich behaupten, hätten auch wir in unserem Lande mehr tote Ausländer zu beklagen.

Über die Bildungssituation in Afrika brauchen wir uns wohl nicht zu unterhalten.

Gruß
Frank
Die Welt ist zu groß, um immer nur auf Straßen zu fahren
33,1k Beiträge · seit 200613. Juni 2009 · #15
Hallo YoshikawaNeu,

darf ich Dich fragen ob Du in Namibia lebst... dann bloß schnell weg! Sorry, aber Du möchtest aus den Idiologien ein paar alternder Freiheitskämpfer, den Manifesten von Parteien die nur aufgrund von Stammeszugehörigkeiten (das eigentliche "Problem") gewählt werden und 21 ermordeten Farmern (wie viele Nicht-Farmer und Nicht-Weiße wurden denn ermordet im gleichen Zeitraum) in den letzten Jahren erkennen, dass das Ende Namibias naht und ein 2. Zimbabwe kommt. Das ist sehr weit hergeholt. Lies doch bitte einfach auch mal die Artikel in anderen namibischen Zeitungen. Dort wirst Du auch viel darüber lesen, dass sich alle Minister gerade wieder darüber ausgesprochen haben, dass Namibia das Land aller Menschen ist, egal ob weiße Farmer, gelbe Restaurantbesitzer oder schwarze Taxifahrer. Und wir wissen wie in Afrika die Menschen den Politikern hinterherlaufen und zu ihnen aufschauen. Wieso also nicht jetzt? Und komisch, dass der Großteil der Weißen mit Pohamba und seiner Politik sehr zufrieden sind (ja, ihn sogar wählen)... das war bei Mugabe irgendwie anders und dieser hatte andere Wegbegleiter und einen anderen Hintergrund was seine "Kolonialherren" angeht.

Man muss auch einfach einmal über den Tellerrand einer Minderheitenzeitung in Namibia heraus schauen und sich etwas mehr an den allgemeinen Trends im Land orientieren. Und diese gewinnt man leider nicht nur durch einzelnen Schreckensnachrichten.

Sonnige Grüße
Christian

P.S.
Seit 1994 wurden in Südafrika mehr als 3.000 Menschen ermordet, häufig brutal gefoltert, ohne dass großartig Beute gemacht wurde: „One settler, one bullett“.
In südafrika werden jedes Jahr etwa 15.000 Menschen ermordet!
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
1'457 Beiträge · seit 200614. Juni 2009 · #16
schade, dass dieser Beitrag so verkommt. Ich habe mich übrigens in der Tat auf die Qualität des Blattes bezogen.

Nach der wieder aufquellenden Diskussion schlage ich vor einen ernsthaften Diskussionsthread zu eröffnen. Der auch einen solchen Titel trägt. Kein einseitiges Bloggen und kein spammen in anderen Beiträgen.

Die Diskussionsparteien gehen dabei aufeinander ein und jeder lernt von jeden. Da könnte Yoshi gleich mal erklären warum dann so viele Kader seiner angeblichen rassistischen Gruppieren erklären, warum sie ernsthafte und enge Beziehungen in den Norden und zu Weißen hatten. (DDR Kinder, Studien in St. Petersburg, etc. )
203 Beiträge · seit 200614. Juni 2009 · #17
Ach ja? Was haben da wieder Leute Ahnung, die nicht hier leben ...

Wenn Ihr hier leben würdet, würdet Ihr ganz anders reden. Wenn man nur als Tourist kommt, sieht man das Land nicht so, wie es ist. Mit seinen guten und schlechten Seiten. Ich glaube, von einigen, die sich jetzt hier so "politisch korrekt" gebärden, würden dann die schlimmsten, rassistischsten Kommentare kommen, wenn sie mal mit der Wirklichkeit konfrontiert würden.

Namibia auf eine Stufe mit Südafrika zu stellen oder mit Simbabwe, das ist absolut lächerlich.

Und der Thread-Titel "Und wieder einmal ..." ist ja wohl höchst unangebracht. Wie viele Leute sind denn in Deutschland, Österreich, Schweiz ermordet worden seit dem Jahr 2000? Auch 21? Ich denke, das sind wesentlich mehr.

Schaut nicht nur als Touristen auf das Land, schaut das Land mal richtig an. Nicht immer mit der rosaroten Europäerbrille.

Namibia ist ein großartiges Land, und ich habe keine Angst, hier zu leben. Aber in jedem Land gibt es auch Kriminelle, das ist nun einmal so. In jedem Land.

Die, die offensichtlich nichts von Namibia verstehen, sollen doch bitte ihre Meinung für sich behalten. Ich bin jetzt echt wütend über die z.T. dummen Kommentare.
zuletzt bearbeitet 14. Juni 2009
1'250 Beiträge · seit 200914. Juni 2009 · #18
Hallo Okaukuejo,

Du hast völlig recht - jetzt reicht's!
Ich kann Deinen Ausführungen nur beipflichten.

Einen schönen Sonntag
wünscht
U.
Ein Freund ist ein Mensch, vor dem ich laut denken kann. R.W. Emerson Namibia 2013 - http://www.namibia-forum.ch/forum/17-news/278435-unterkunftsbeschreibungen-unserer-letzten-reise.html?start=12 Namibia 2015 - http://www.namibia-forum.ch/forum/8-camping/286282-unsere-campsites-im-maerz-2015.html
33,1k Beiträge · seit 200614. Juni 2009 · #19
Hi Okaukuejo,

Du sprichst mir aus dem Munde.
Danke dafür!

Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
25 Beiträge · seit 201314. Juni 2009 · #20
Das wird wieder mal ein Thread, wie er schon so oft geführt wurde. Das ersparen wir uns hier. Deshalb habe ich ihn gesperrt.

Herzliche Grüsse
Chrigu
zuletzt bearbeitet 14. Juni 2009
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