FederkathyThemenstarter77 Beiträge · seit 200918. Mai 2009 · #1Wir möchten im August 2010 mit einem Camper unterwegs sein. Beste Angebot zur Zeit Bobo Camper Discover 6. Hat jemand Erfahrung damit?
Im Vertrag stehen einige Strecken, die nicht gefahren werden dürfen. Uns würde betreffen: "die kurze Strecken Sesriem-Sossusvlej". Können wir dann gar nicht in die Dünen fahren oder gibt es auch eine "lange Strecke"?
Außerdem nicht erlaubt sind enge Bergstraßen und Privatstraßen.
Wie sehr sind wir damit eingeschränkt, bzw. riskieren unseren Versicherungsschutz?
Ich weiß schon, dass man mit 4X4 besser dran ist aber wir haben unsere Gründe für nen Camper und dachten alle PKW-tauglichen Straßen fahren zu können. Oder?
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200618. Mai 2009 · #2Hallo Federkathy,
sehr seltsame Bedingungen.
"die kurze Strecken Sesriem-Sossusvlej". Können wir dann gar nicht in die Dünen fahren oder gibt es auch eine "lange Strecke"?
Nein, ihr müsst einen Shuttle vom Parkplatz nehmen (N$ 80 pro Person und Strecke) oder die ca. 5 Kilometer laufen.
Außerdem nicht erlaubt sind enge Bergstraßen und Privatstraßen.
Aha, denn 99% der Straßen auf Farmen oder auch P- bzw. neuerdings (F-)Straßen sind Privatstraßen. Wenn es so stimmt, dürftet ihr theoretisch keine Farm anfahren.... was ich mir nicht vorstellen kann.
Sonnige Grüße
Christian
P.S. Ich kenne Eure Strecke nicht, aber ein 4x4 ist auf den normalen Touristenstrecken nicht nötig!
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
erdferkel414 Beiträge · seit 200919. Mai 2009 · #3Es gibt auch einen 4x4 Camper - den Discoverer X, den Moose und ich bei ASCO gemietet hatten. Siehe auch diesen Thread dazu:
http://www.namibia-forum.ch/index.php?option=com_fireboard&Itemid=80&func=view&catid=21&id=101064#101044Meine Meinung dazu: man muss kein Offroad-Freak sein, um die Vorteile eines 4x4 zu schätzen. Wir sind nicht offroad gefahren, hatten aber genügend sehr schöne Orte besucht, die wir mit einem tief liegenden Straßen-PKW (ein normales Wohnmobil wäre davon genauso betroffen) nicht hätten erreichen können. Da braucht bloß mal ein Stück Schotterstraße vom Regen weggewaschen sein und der nackte Fels kommt drunter zum Vorschein. Wenn man da mit einem Golf o.ä. drüberfährt, kann man hinterher durch den Fahrzeugboden durchgucken. Oder eine Farm-Zufahrt wird zur schwergängigen Sandpiste. Viel Spaß beim rausziehen lassen...
FederkathyThemenstarter77 Beiträge · seit 200919. Mai 2009 · #4Tja, wir sind aber zu dritt, da ist der 4x4 Camper dann doch zu klein!
nikidiki39 Beiträge · seit 200819. Mai 2009 · #5Hallo Federkathy,
ich kenne den Discoverer 6 von Bobo aus unserem letzten Urlaub in Südafrika. Wir waren damit zu 4 unterwegs. Nun kann man Südafrika und die Strassen dort sicher nicht mit Namibia vergleichen, aber wir haben auch für dieses Jahr (Aug/Sept.) wieder das gleiche Fahrzeug für unsere erste Namibia Reise gebucht.
Gründe dafür waren: WoMo-Fans; Fahrzeug ist sehr geräumig; man muss im Gegensatz zum Discoverer 5 nicht jedesmal umbauen, wenn man sitzen oder schlafen will, da zwei Sitzgruppen da sind; hohe Sitzposition, ideal bei Pirschfahrten; alles Wichtige an Bord (wie Verpflegung oder WC), ebenfalls wichtig in Tierreservaten,wo man nicht aussteigen darf.
Nachteile: nicht so große Bodenfreiheit wie 4x4, aber doch mehr als ein normaler PKW; Windanfälligkeit; auf gravel roads schepperts und klapperts, dass man meint, das Fahrzeug bricht auseinander (ist aber hauptsächlich das Besteck und die Töpfe); Tiere sind von dem großen Gefährt eher beeindruckt als von PKW die sie meist schon kennen.
Wenn du willst,melde ich mich bei dir nochmal Mitte bis Ende September, wenn wir wieder zurück sind. Ich hatte auch sehr lange hin und her überlegt, aber da wir zu 5 unterwegs sind (Opa schläft allerdings immer in Zimmern/Hütten etc), wäre die Alternative zwei Fahrzeuge gewesen und das kommt für uns nicht in Frage.
Vielleicht noch ein paar Tips hinsichtlich Ausstattung bei Bobo: es gibt an Bord keinen Toaster, was wir in SA schmerzlich vermisst haben bei dem superleckeren frischen Toast, das du überall bekommst. Wir haben uns einen gekauft und mit heimgenommen. Eurostecker drauf und jetzt toastet er österreichisches Brot (ist aber nicht halb so lecker). Auch gibt es keine Kaffeekanne, nur eine Thermoskanne und einen Filterhalter, soweit ich mich erinnere. Die Konstruktion war mehr als wackelig und bevor ich dauernd Filterkaffee aufputzen darf, habe ich die Sachen kurzerhand in die hinterste Ecke des Schrankes verbannt und wir kauften uns Nescafe. War auch okay.
Worauf du vielleicht achten solltest: wir bekamen ziemlich alte, bereits sehr dünne Schlafsäcke als Decken mit. Auf Nachfrage erhielten wir dann noch so ne Art Jugendherbergs/Bundeswehr-Wolldecken. Da es im Winter nachts ziemlich kalt werden kann, könnte man vorsorgen und entweder von daheim (wenns das Freigepäck zulässt) Fleecedecken mitnehmen oder solche günstig z.B. im Cape Union Mart oder einem anderen Outdoorausstatter erstehen. Sind ja zum Glück nicht so schwer, aber seeeehr nützlich.
Handtücher sind genügend da,muss man nicht mitnehmen. Strandurlaub wirds auch keiner, also... Seit 2009 sind auch elektrische Heizlüfter als Standardausstattung mit dabei, wir mussten sie noch kaufen bzw. vorbestellen. Die Dinger laufen halt nur, wenn man am Strom hängt und einen entsprechenden Anschlusswert hat, sonst fliegt dauernd die Sicherung.
Wir haben noch darum gebeten, mehr als einen Ersatzreifen vorzusehen. Man hat uns gesagt, dass zwei vollwertige Ersatzräder aus Platzgründen nicht empfohlen werden, aber sie geben uns ein Ersatzrad und einen zweiten Reifen (ohne Felge) mit, den man dann im Falle einer Panne im nächsten Ort anstelle des beschädigten auf die Felge aufziehen lassen kann. Das sollte funktionieren, hoffe ich.
Wenn du noch weitere Fragen hast,melde dich gerne.
LG
Ute
FederkathyThemenstarter77 Beiträge · seit 200919. Mai 2009 · #6Liebe Ute,
vielen Dank, du bestärkst uns in unserer Wahl, so hatten wir uns das gedacht.
Allerdings bekomme ich bei meinen Anfragen immer Einschränkungen bezüglich der erlaubten Strecken:
- nur geteert (Bobo über World-Wide-Wheels [www@world-wide-wheels.com] - geht doch gar nicht oder?
- keine Privatstraßen - keine Farm?
- keine einspurigen Bergstraßen
Habe den Eindruck, dass man wenn was passiert möglichst alles selber blechen soll, da mein irgendein Vorschrift sicher übersehen hat.
FK - verwirrt
TItizzano117 Beiträge · seit 200720. Mai 2009 · #7Hallo Kathy,
ich möchte dich ja nicht enttäuschen...
aber als wir letztes Jahr mit unserem Toyota Hilux 4x4 mit Dachzelt auf dem Camp der Farm Tiras nächtigten,kam noch ein Paar aus Bayern mit einem WoMobil dazu.
Die klagten über genau das, worüber du dir zu Recht Gedanken machst: Fahren nur auf Asphaltstrassen etc., Haftungsklauseln etc.
Im Klartext eine Summe von Einschränkungen gegen das was einen Namibiaurlaub ausmachen kann.
Sie wirkten betrübt welche Nachteile sie sich mit dieser Kiste wegen vermeintlicher Komfortvorteile eingehandelt hatten. Vom Preis,der zweieinhalbmal so groß war wie der für unser Auto will ich gar nicht reden.
Mein Tipp: 4x4 gibt es mit zwei Dachzelten , oder die Kombi Bushcamper mit 1 Dachzelt ermöglicht,dass 2 Personen drinnen und einer oben schläft.Und Du bist damit viel beweglicher und nicht durch die von Dir beschriebenen Vertragsklauseln für WoMos geknebelt.
Ich würde mir reiflich überlegen ob es wirklich ein Wohnmobil sein soll, denn Namibia ist nun mal nicht Holland oder Österreich.
Wünsch dir die richtige Entscheidung und auf jeden Fall einen schönen Urlaub.
sepp
FederkathyThemenstarter77 Beiträge · seit 200920. Mai 2009 · #8Vielen Dank für die Infos - sind alle sehr willkommen!
Haben jetzt von Outback-Xplorer - bisher günstigstes Angebot, Bobocampers direkt sind viel teurer - die Info bekommen, dass all B- und C-Straßen unbedenklich sind und die meisten Farmzufahrten wirklich nicht für den Camper geeignet sind.
Darauf könnten wir zur Not verzichten aber was ist mit Etosha??????
FK
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200620. Mai 2009 · #9Hallo Federkathy,
ich würde - wie sepp auch schon sagte - auf ein Wohnmobil verzichten.
Die Hauptstraße durch Etosha ist offiziell eine C-Straße, alle anderen sind nichts. Das Gleiche ist auch so z.B. beim Sossusvlei etc. du schränkst Dich enorm ein! Wo wollt ihr denn genau hin, vielleicht kann man anhand Deiner Route genau sagen was geht und was nicht.
Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
FederkathyThemenstarter77 Beiträge · seit 200920. Mai 2009 · #10Unsere bisherige Planung sieht im Groben vor:
- Windhoek (Zimmer)
- Hammerstein Lodge (Camping)
- Sesriem,
...
- Swakopmund (Zimmer)
- Brandberg,
...
- Palmvag,
...
- Etosha (Okaujeujo Lodge), Halali + Namutoni(Camping),
...
- Windhoek (Zimmer)
Würden uns jetzt nochmal über die Richter-Campingliste hermachen und gucken, was auf der Tour an Campingplätzen schön und gut erreichbar ist. Die Route geht erstmal auch nur auf B- und C-Roads aber Etosha wollen wir natürlich alles er"fahren" was geht!!!
Zu dritt in 2 Dachzelten finden wir halt nicht so praktisch und für den "Einen" auch sehr kalt 🤪 Unsere Tochter (10 J. ) ist auch keine sehr geduldige Autofahrerin, so dass wir für alle längeren, eintönigeren Strecken ein "sich bewegen können" im Camper wichtig finden. Ebenso wenn es ans "Abwarten und nicht austeigen können" in Ethosha geht. Essen, trinken, rumlaufen im Camper, hinlegen ... wird uns da viel Quengelei ersparen.
Da es unser 1. Mal Afrika ist (und wir zu zweit auch erst 3 Wochen Campmobil in Kananda als Erfahrung mitbringen) , denken wir, dass die Eindrücke auch auf den nicht ganz so abgelegenen Strecken noch allemal sensationell genug sein werden.
Oder ... ???
FederkathyThemenstarter77 Beiträge · seit 200925. Mai 2009 · #11Habe auf meine Nachfrage von Outback Explorer (Angebot für Bobo Dicoverer 6)folgende Info bekommen:
im Etosha NP duerfen Sie die Haupstrasse C38 befahren, die kleineren Strassen zu den Wasserloechern sind fuer ein 6 Bett Wohnmobil nicht geeignet.
Was sagt man dazu! Wer bucht denn dann überhaupt so ein Womo, oder muss man das Risiko eingehen und hoffen, dass nix passiert?
FK
swisschees1'715 Beiträge · seit 200625. Mai 2009 · #12Hallo FK
Wenn Ihr aber nur B- und C-Strassen bbefahren wollt müsste Ihr aber z.T. Umwege fahren.
Ich denke da an die da an die Strecke Brandberg-Palmwag via Kamjab sind das 100km mehr als über die D2612.
Zudem müsst Ihr die Strecke Kamjab-Palmwag zweimal fahren.
Meines erachtens sind die D-Strassen auch mit einem WOMO befahrbar, jendenfalls ausserhalb der Regenzeit.
Vielleicht ein bischen langsamer als mit einem etwas höher gestellten 4x4.
Wir werden im September mit unserm 12 jährigen Enkel in Namibia und Botswana unterwegs sein.
Da stand für uns eine WOMO gar nicht zur Diskusion.
Das mit 4x4 Doublecab und Dachzelt würde ich mir nochmal überlegen.
Wir haben im Wageninnern immer eine billige Kühlbox damit wir auch wärend der Fahrt mal was essen und trinken können.
Die Fenster des WOMO-Kabine sind ja meist nicht sehr gross, ob das dann hinten für die Tierbeobachtungen nicht hinderlich ist.
Wir werden im September mit unserm 12 jährigen Enkel in Namibia und Botswana unterwegs sein.
Da stand für uns eine WOMO gar nicht zur Diskusion. Für Südafrika wäre das was anderes.
Gruss
FederkathyThemenstarter77 Beiträge · seit 200925. Mai 2009 · #13Auf meiner Karte (von 2008) ist zwischen Khorixa und Palmvag die C39 (D2620) , also doch eine C-Straße?!
Ich sehe mit Womo das Problem, dass mögliche Unfälle auf ner D-Straße oder in Etosha dann nicht von der Versicherung bezahlt werden!
Schöenen Gruss
swisschees1'715 Beiträge · seit 200625. Mai 2009 · #14Federkathy schrieb:Auf meiner Karte (von 2008) ist zwischen Khorixa und Palmvag die C39 (D2620) , also doch eine C-Straße?!
Stimmt, diese Route ist mit 288km auch etwas kürzer un die reine Fahrzeit 4:20h.
Gruss
Emanuel