MMMiss MaryThemenstarter8 Beiträge · seit 200930. Apr. 2009 · #1Fahre Mitte Juni mit Mietwagen für 5 Tage von Linquistgate bis Andersongate durch den Etoshapark. 2 Tage Namutoni, 1 Tag Halali und 2 Tage Okaukuejo.
Wie bekommt man die Tierwelt am besten zu sehen, welche Strecken und Wasserlöcher sind am besten geeignet?
Macht man so etwas vor Ort selbst und fährt all day long die Wasserlöcher ab oder ist es besser, sich einer geführten Tour anzuschließen?
LG Mary
Miss Ellie1'723 Beiträge · seit 200930. Apr. 2009 · #2Hallo Miss Mary
in den einzelnen Camps sind Wasserloecher wo gegen abend auch immer gerne Tiere hinkommen. Da muss man nicht sehr weit fahren. Allerdings haben fuer mich persoehnlich die Wasserloecher immer so was "unnatuerliches".. Beim einfachen Durchfahren durch Etosha sieht man quasi ueberall tiere, und die dann in ganz natuerlicher umgebung.
Allerdings gibts hier noch mehr spezialisten die dir sicher noch mehr einzelheiten sagen koennen.
viele gruesse
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
ANNICK8'054 Beiträge · seit 200830. Apr. 2009 · #3Hallo Miss Mary,
Im Etoscha-Nationalpark ist es sehr einfach selbstständig die Tiere zu beobachten. Am besten kauft man sich die Map of Etosha von NWR. In dem kleinen Büchlein sind alle Fahrmöglichkeiten innerhalb des Parks vermerkt. Es gibt auch Bilder von den verschiedenen Tiere die man im Park entdecken kann. Man fährt einfach und lässt sich überraschen. Abends ist es sehr angenehm am Wasserloch in Okaukuejo die Tiere zu beobachten mit einem Glässchein Wein.
Schöne Ferien wünscht
Annick
GEgeowomu36 Beiträge · seit 200930. Apr. 2009 · #4Hi,
Tiere sind zwar auch Gewohnheitsmenschen, aber je nach den sich ändernden Bedingungen kann es vor Ort unterschiedlich sein, wo sie sich gerade verstärkt aufhalten. Meine Glaskugel sagt mir dazu nix.
Am Besten vor Ort erkundigen, wer wo gerade was gesehen hat und ansonsten einfach fahren.
Letztes Jahr im März haben wir rund um Namutoni das meiste Wild gesehen, im März. Das hilft Dir aber nicht weiter.
Grüße
Wolfgang
klaus63630 Beiträge · seit 200830. Apr. 2009 · #5Hallo Mary,
eine geführte Tour in Etosha halte ich für nicht notwendig. Man kann bequem alles selbst erkunden. Auch die angebotenen Nachtfahrten sollen nicht so toll sein (habe selbst keine gemacht).
In den Camps liegen Tiersichtungsbücher aus, die ganz interessant sind. Es besteht die gute Chance, dass sich Löwen etc. längere Zeit an bestimmten Orten aufhalten.
Man bricht typischerweise zweimal täglich auf. Einmal früh und dann noch einmal am Nachmittag und fährt dann halt ein paar Wasserlöcher an, schaut und wartet, was sich tut.
Also einfach losfahren!
Gruß
Klaus
Der Tourist zerstört, was er sucht, indem er es findet.
(Hans Magnus Enzensberger)
Silfri274 Beiträge · seit 200830. Apr. 2009 · #6Es gibt ein Reisehandbuch über die Naturschutzgebiete Namibias - hier sind die Wasserlöcher sehr gut beschrieben. Auch im Bezug auf die Lichtverhältnisse zum Fotographieren wichtig. Bezüglich der Nachtsafari kann ich nur sagen, wir hatten viel Glück. Wir sind von Namutoni aus gestartet und hatten sich paarende Löwen am Strassenrand, Hyänen rund ums Auto, 13 Rinos beim Wasserloch Klein Namutoni, Ginsterkatze und vieles mehr. Bezüglich Raubtieren haben wir in den 3 Stunden viel mehr gesehen - als während unserer 3 Tage Selbstsafari. Hier muss man viel Glück haben - nur leider reichten unsere Blitze nicht aus um gute Fotos zu machen. Das war der Nachteil - aber das Erlebnis bleibt und ich freue mich schon auf Juni auf die nächste Nachtsafari.
joli3'491 Beiträge · seit 200630. Apr. 2009 · #7Hallo Mary,
von den inzwischen angebotenen geführten Etosha-Touren darfst Du nicht allzuviel erwarten - hierbei kommt es doch sehr auf den Ausbildungsstand der Tourguides an und der ist eben noch nicht so das Gelbe vom Ei.Zudem hat eine geführte Tour fast immer den Nachteil, dass Du nicht selbst bestimmen kannst, wie lange Du wo bleiben möchtest. Gerade für Filmer und Fotografen ist das eine u.U. schwerwiegende Einschränkung.Man kann ja zum Glück sehr gut auf eigene Faust auf Safari gehen - es gibt gute Karten von Etosha, z.T. auch durch einfache Tierbestimmungsanhänge ergänzt. Außerdem liegen in der Reception aller Camps Tiersichtungsbücher aus; da viele Tiere reviertreu sind, bestehen gute Chancen, sie dort auch noch mehrere Stunden oder gar Tage nach der beschriebenen Sichtung anzutreffen.Dennoch gibt es für erfolgreiche Tierbeobachtungen zwei wichtige Voraussetzungen: Glück und Geduld.Es bringt gar nichts, den Versuch unternehmen zu wollen, in 5 Etosha-Tagen alle Wasserlöcher abzuklappern.Mehr als 3 Wasserlöcher pro Tag sollte man sich nicht vornehmen - dann ist der Erfolg fast garantiert.Und sollte es dennoch nicht ganz so erfolgreich gewesen sein, dann gibt es ja in Okaukuejo und Halali noch die Camp-Wasserlöcher, die meist sehr gut besucht sind und wo man auch nach Einbruch der Dunkelheit noch Tiere beobachten kann.
Gruß Joli