Sossusvlei und Etosha ohne Reservierung im August?

9 Antworten · 3'398 Aufrufe · gestartet 17. Apr. 2009 von linus
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Themenstarter3 Beiträge · seit 200917. Apr. 2009 · #1
Hallo wir sind neu hier im Forum und haben vom 13. August bis zum 03. September Namibia-Premiere.

Wir haben uns einen 4x4 mit Dachzelt von savanna-car-hire gemietet und werden ausschließlich campen.

Was die Route betrifft, möchten wir es ganz entspannt angehen lassen und uns in den knapp 3 Wochen treiben lassen.

So sind eigenlich nur 2 Ziele sicher eingeplant: 1. Sossusvlei und 2. der Etosha-Nationalpark.

Da ich hier im Forum schon einiges über Buchungen bezüglich der Nationalparks gelesenen habe, möchte ich (auch auf die Gefahr hin, dass das Thema schon irgendwo behandelt wurde) die Frage an die Namibia-Erfahrenen richten:

Ist es naiv ohne Reservierung für die Nationalparks die Reise anzugehen😕 , so dass man evtl. ohne Übernachtung dasteht und immer zum Sonnenuntergang die Parks verlassen muß, oder gibt es da Alternativen? Evtl. außerhalb der Parks...

Würde mich freuen, von Euch zu hören.

Linus
8'054 Beiträge · seit 200817. Apr. 2009 · #2
Hallo Linus,

Willkommen im Forum.

Im August ist in Namibia schon Hochsaison. Ich würde dir raten so schnell wie möglich einen Platz in Sesriem und Etosha zu buchen. Hoffentlich ist es nocht nicht zu spät!

Es wäre schade ausserhalb des Parks übernachten zu müssen und ein Stress dazu mit dem In und Aus.

Viel Glück

Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
28 Beiträge · seit 200917. Apr. 2009 · #3
Hallo Linus,

ich stimme Annick da zu.

Vor allem für Sesriem solltet Ihr versuchen, einen Platz zu reservieren. Es gibt in unmittelbarer Nähe nur die Sossusvlei Lodge (und die ist richtig teuer) oder ein Tented Camp (das glaube ich zu der Lodge gehört - ich finde es leider nicht im Internet). Ausserdem bietet das staatliche Camp die Möglichkeit, eine Stunde eher in den Park zu kommen.

Für Etosha ist Okaukuejo das kritischste Camp. Hier kenne ich auch keine gute Alternative außerhalb.

Für Namutoni kann ich Euch die Onguma Lodge empfehlen. Der Abzweig ist direkt hinter dem Park Gate und die Campingplätze sind wunderschön was Lage und Ausstattung betrifft.

Wenn Ihr wenigstens für diese zwei Sachen reserviert, seid Ihr ja trotzdem noch weitestgehend flexibel und müßt vor Ort keine Angst haben, abends nichts zu bekommen.

Ich persönlich versuche ja schon die Übernachtungen an der Hauptroute zu reservieren, weil ich mir dann den Aufwand spare, vor Ort zu suchen. Ich weiß dann wo ich hin will und das es dort auch klappt. Das ist für mich entspannender - aber Ansichtssache.

Viele Grüße, Ines
73 Beiträge · seit 200917. Apr. 2009 · #4
Hallo,

wir sind bisher immer ohne Reservierung, allerdings vormittags, im Sossusvlei bzw. Etosha angekommen. Zu dieser Tageszeit gibts immer freie Stellplätze.
Voraussetzung aber auch: keine Anreise am Wochenende und dann auch am Vortag eine Übernachtung in der Nähe einplanen, damit man als einer der ersten ankommt.
Bei Sossusvlei kann ich Betta´s Camp und Tsauchab River Camp empfehlen,
bei Etosha via Andersson´s Gate in Outjo den Bushfeld Park und die Obinda Lodge. Im Osten via van Lindequist Gate empfehle ich auch als Alternative zu Namutoni die viel schönere Onguma Lodge und/oder Mushare. Ich weiß aber nicht ob man auf letzerer noch campen kann.
Halali war bei uns jedesmal verwaist und total leer; ein paar mal sind wir freiwillig von Okaukujeo trotz freier Plätze nach dort ausgewichen, weil sich hunderte Overlander lautstark dort tummelten und dementsprechend alle Facilities wie Pool, Toiletten und auch das Wasserloch belagerten. Wir waren, wie schon bemerkt immer am frühen Vormittag schon dort und hatten so genügend Zeit, nach Halali zu bummeln.

Falls im unwahrscheinlichen Fall der Fälle alles voll sein sollte, gibt´s im Sossusvlei einen Notplatz, der schattenlos fürs Übernachten allemal reicht, und alle o.g. Ü-Plätze dienen dann wieder als Notalternative.

Locker bleiben und weiter treiben lassen. Haben wir auch immer so gemacht. Klappte phantastisch und war stressfrei.

Gruss Thomas
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216 Beiträge · seit 200817. Apr. 2009 · #5
Ich muß auch zugeben daß wir im Juli in Botswana und Namibia sein werden und wir haben auch nichts vorgebucht. Für die Prks und Botswana haben wir keine Reservierungen bekommen, also lassen wir uns jetzt überraschen was vor Ort noch machbar ist. In Namibia sind wir eher am Ende unseres Urlaubs, aber da wir nicht wissen wie lange wir in Botswana sind, wollen wir Etoscha und Sossusvlei nicht vorbuchen, weil wir halt nicht wissen ob wir am Ende dort überhaupt vorbeikommen oder zugunsten von Botswana was streichen (je nachdem wie lange wir halt wo bleiben dürfen). Wie sieht das aus, kann man in Namibia in der Nähe von Etoscha und Sossusvlei im Notfall auch wild campen?
Liebe Grüße, Sylvia Fotos Namibia/Botswana 2009
73 Beiträge · seit 200917. Apr. 2009 · #6
Mit dem Wildcampen könnte es ein Problem werden, da wie fast überall im Land die Straßen, Pisten und Pads rechts und links eingezäunt sind. Bis man eine offene Zufahrt oder ein Tor oder den Weg zum Haus des riesigen Farmgeländes findet, kann schon eine Zeit vergehen und man ist da evtl nicht erwünscht. In 3 Monaten NAM/BOT/ZA konnten wir etwa nur an 10 Tagen wild campen. In Namibia am Gamsberg, am Kuiseb und am Cape Cross, sonst überall Zäune oder zu riskant.
Wie von mir oben schon geschrieben, gibts im Umkreis von 1h Fahrzeit genügend Campings und Farmen, wo man stehen kann. Man sollte halt nicht mit dem letzten Licht irgendwo ankommen.

Gruss Thomas
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33,1k Beiträge · seit 200618. Apr. 2009 · #7
Hallo sylvia235,
Wie sieht das aus, kann man in Namibia in der Nähe von Etoscha und Sossusvlei im Notfall auch wild campen?
. Grundsätzlich überall in Namibia erlaubt (außer Schutzgebiet) aber nur nach erlaubnis durch den Besitzer (da meistens Farmland). Also immer schön vorher fragen.

Sonnige Grüße
Christian
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Themenstarter3 Beiträge · seit 200918. Apr. 2009 · #8
Hallo zusammen! Erstmal danke für die vielen Tipps.
Das ging ja wirklich fix.

1. Meint Ihr es ist praktikabel jeweils für die folgende Übernachtung via Handy auf den Busch zu klopfen, ob bei der entspr. campsite noch ein Platz frei ist?

Oder, ist die telefonische Erreichbarkeit der campsites (Loose-Guide)eher eingeschränkt? (Handynetz soll ja ganz gut sein)

2. Werden am Fr. 10:40 Uhr (14 Aug.) am Flughafen in Windhoek ankommen. Dann Abholung / Fahrzeugübergabe...Lebensmittel einkaufen

Was meint Ihr:
Sollte man eher erstmal in Windhoek übernachten, oder weiß jemand eine gute Alternative (nicht allzuviel Fahrtzeit) für die erste Übernachtung (Campsite)Richtung SÜDEN

Würde die dann schonmal vorbuchen.

Danke für Euere Hilfe

Linus
33,1k Beiträge · seit 200618. Apr. 2009 · #9
Hallo Linus,
Meint Ihr es ist praktikabel jeweils für die folgende Übernachtung via Handy auf den Busch zu klopfen, ob bei der entspr. campsite noch ein Platz frei ist?
Handy geht nur entlang der Hauptstraßen und in den größeren Orten; es ist also nicht immer möglich anzurufen. Anrufen könnt ihr bei den privaten Campsites, bei den staatlichen eher nicht. Zudem mangels es häufig an Alternativen. Was macht ihr dann? Ändert ihr eure gesamte Route für den kommenden Tag?
Sollte man eher erstmal in Windhoek übernachten...
Ich (und die meisten anderen) empfehlen die erste Nach in oder zumindest nah bei windhoek zu verbringen. Nach dem langen Flug, in einem neuen Land, Linksverkehr, unbekanntest Fahrzeug etc. sollte man nicht gleich groß weiterfahren.

Sonnige Grüße
Christian
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73 Beiträge · seit 200918. Apr. 2009 · #10
Ich würde ebenfalls in Windhuk bleiben und dort campen. Das Arrebush Camp am südl. Stadtrand ist okay, dort könnt ihr euer Equipment checken, ausprobieren und ggf. reklamieren, seit in 5 min in der Stadt und könnt schnell vergessene Dinge noch am nächsten Morgen nachkaufen...und dann ab in die Wallachei 🙂
Auf Arrebush stehen auch ´Transafrikaner´ mit ihren Trucks, Fahrrädern und 4x4´s mit europäischen Kennzeichen. Wir standen da mal 11 Tage und relaxten da vor uns hin und sahen hektische Menschen, die scheinbar auf der Flucht ins Land rasten, um alles von Namibia zu sehen zu müssen.
"Pole, pole...langsam und sich treiben lassen"

Auch okay mit ein paar Giraffen, Büffel und Co. ist der Daan Viljoen Park und mit kleiner 4x4 Rundfahrt durch das Reservat, ca 25km westl. der Stadt. Camping mit Chalets, Pool, Grillstellen, Holz, guten Facilities und kleinem Restaurant. Also alles was man braucht.
Auch da, wie bei allen Camps: no reservation required.

Gruss
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zuletzt bearbeitet 18. Apr. 2009