LIlifeofmyownThemenstarter74 Beiträge · seit 200804. Apr. 2009 · #1Da immer öfter die Frage auf kommt, wie und ob es möglich ist, als Deutscher in Nam einen Job zu bekommen, würd ich gern mal wissen, ob es jemand von euch schon geschafft hat!?
Ich möchte auch gern einmal eine längere Zeit (vielleicht auch für immer) nach Nam gehen, allerdings ist es schwierig, einen Job auf einer Farm zu finden (was mir vorschwebt). Die permit's regeln sich dann fast von selber... 😉
"Nicht zu bekommen, was man will, ist manchmal ein großer Glücksfall." (Dalai Lama)
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200604. Apr. 2009 · #2lifeofmyown schrieb:Ich möchte auch gern einmal eine längere Zeit (vielleicht auch für immer) nach Nam gehen, allerdings ist es schwierig, einen Job auf einer Farm zu finden (was mir vorschwebt). Die permit's regeln sich dann fast von selber... 😉
Hallo am Samstag,
tja dafür brauchst du definitv längere Zeit, alternativ könnte man runter fliegen 😄
Spässle, aber im Ernst, bin auch gespannt auf Erfahrungsberichte!
Griesslix Kurt
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LIlifeofmyownThemenstarter74 Beiträge · seit 200804. Apr. 2009 · #3Naja, lieber zu Fuß, als mit meinem alten Passat! 😄
Wie gesagt, was die permits betrifft: wenn man nen Job gefunden hat, bekommt man auch ne permit. Wenn man die richtigen Kontakte hat, sowieso. Aber ich bin noch auf der Suche! 🙂 Wie gesagt, als Handwerker hätte ich es einfacher.
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travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200604. Apr. 2009 · #4Hallo zusammen,
grundsätzlich ist es - auf legalem Wege - leichter eine Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis zu bekommen (die ohnehin erst einmal nur für 1-2 Jahre ausgestellt wird; Permanent Resident dann nach 5 Jahren, namibischer Pass jetzt erst nach frühestens 10 Jahren) wenn man mit einer durchdachten Geschäftsidee und ausführlichem Business Plan mit deutlicher Ausrichtung auf die Schaffung von Arbeitsplätzen (mind. 5 dauerhafte innerhalb von zwei Jahren) versucht ins Land zu kommen.
Durch Prozedur einen Job zu finden und dann die Arbeits-/Aufenthaltsgenehmigung durch den Arbeitgeber zu beantragen wollen nur die allerwenigsten Arbeitgeber gehen. Es ist sehr sehr sehr viel Bürokratie und Papierkram. Wenn Du keinen besonderen Job ausübst, wird es umso schwieriger (und nach der neuen Liste seit Anfang d.J. handelt es sich fast ausschließlich nur noch um Jobs im medizinischen Bereich sowie sehr spezialisierte Handwerker).
Am einfachsten ist es natürlich wenn man genügend Geld hat und dieses irgendwie im Land investiert. Aber das haben nur die wenigsten...
Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
LIlifeofmyownThemenstarter74 Beiträge · seit 200804. Apr. 2009 · #5Sicher, die Sache mit der Selbstständigkeit, bzw. ausreichend Kohle ist natürlich der einfachste Weg. Aber wie du schon geschrieben hast: das trifft wohl bei den Wenigsten zu. Als ich unten war, hatte ich das Gefühl, dass jedoch über Beziehungen so einiges getan werden kann. Ein Farmer, den ich kenne, hat einen Kumpel, der in Namibia einen Job als Elektriker bei einer deutschen Firma bekommen hat. Dessen Nachbarin habe ich mal kennengelernt. Sie arbeitet mit irgend einem Ministerium zusammen. Und sie hat gemeint, dass sie durch ihre Kontakte permits bekommen kann. Ich weiss allerdings nicht, ob das nur leeres Geschwätz war. Jedenfalls ist es einfacher, vor Ort etwas zu regeln, als von hier aus. Denke ich mal...
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travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200604. Apr. 2009 · #6Du kannst es nur vor Ort regeln und von solchen Leuten gibt es jede Menge. Die haben dann einen Bruder irgendwo im Ministerium der jemanden kennt der mal von jemandem gehört hat der jemanden gesehen hat... und der, der kann einem ein permit besorgen. Nicht ganz legal und wenn es rauskommt, dann bist Du gaaanz schnell weg (im besten Fall weg nach Europa und nicht weg in einem Knast in Namibia).
Und für das elbständig sein brauchst Du nicht viel Geld, Du brauchst nur eine Idee von der Du leben kannst und Du musst die angesprochenen Arbeitsplätze schaffen... was nicht das Problem im Allgemeinen ist.
Sonnige Grüße
Christian
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LIlifeofmyownThemenstarter74 Beiträge · seit 200804. Apr. 2009 · #7Naja, ein paar Mark braucht man für eine Selbstständigkeit auch in Namibia... 😉 Was die Legalität betrifft, kann ich nichts sagen. Aber legal ist in Nam jedenfalls vieles nicht. Aber muss ich dir ja sicher nicht sagen.
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Horse_whisperer658 Beiträge · seit 200704. Apr. 2009 · #8Hallo Christian,
da geb ich Dir in allen Punkten Recht.
Es wird leider immernoch viel zu viel gträumt und dann erschrocken die Augen aufgerissen, wenn der Traum platzt. (Träumen ist erlaubt, wenn die Realität nicht aus den Augen verloren wird!)
Es gibt hier Schwierigkeiten mit den Permits, weniger mit den Permits, eher mit den Personen, die die Sache behandeln sollten.
Und ich wollte mein späteres Leben, in das ich Geld, Arbeit,Leidenschaft und Herzblut investiere, nicht auf ein illegales Permit gründen, denn wie Du schon sagtest, Du bist schneller weg, als Du denkst !!!
Ich bin nun schon über 3 Jahre hier und das mit dem PR ist dann auch noch ne Kostenfrage. Ich warte jedes Jahr aufs Neue auf meine Arbeitserlaubnis, die ich wohlwissend schon immer ein halbes Jahr früher einreiche.
Und wenn Du ein Business gründest, pass höllisch auf, daß Du nicht über den Tisch gezogen wirst !! !
Nicht von Africanern, nicht von Schwarzen, nein, es sind Deutsche, die versuchen, dich über den Tisch zu ziehen !! All teit wacker, mußt Du da schon sein !!
Schönes WE zusammen !!
Ralf !!
WOWoMaGast04. Apr. 2009 · #9lifeofmyown schrieb:Naja, ein paar Mark braucht man für eine Selbstständigkeit auch in Namibia... 😉 Was die Legalität betrifft, kann ich nichts sagen. Aber legal ist in Nam jedenfalls vieles nicht. Aber muss ich dir ja sicher nicht sagen.
Erstmal nochmal ganz deutlich: ob und wie legal die Dinge in Namibia laufen ist völlig irrelevant wenn du Ausländer bist und als solcher auf ein
legales Permit angewiesen. Als wir hierherkamen hörten wir von einem Ehepaar das mit gefälschten Papieren hier lebte - nach einem Jahr war Schluss damit, da hatte die Polizei sie aufgespürt und abgeschoben, samt der drei Kinder.
Kontakte sind sicher wichtig, aber wirklich helfen tun sie bei Home Affairs nicht. Da entscheidet nicht eine einzelne Person sondern ein Gremium - also müsste man sie schon alle kennen. Die Antikorruptionskommission nimmt ihre Sache hier sehr ernst - und die Gefängnisse sind wahrlich kein Spaß.
Wie ich hörte sieht es in Kenia ganz anders aus mit der Permitbeschaffung - wer also schmieren möchte ist vielleicht dort besser aufgehoben, wer weiß.
Einem Artikel in der AZ zufolge wird es auch gar nicht gerne gesehen, wenn das Permit erst beantragt wird während sich der Antragsteller schon in Namibia befindet. Das sollte eigentlich
vor der Ankunft erfolgen.
Ich weiß ja nicht welchen Job auf der Farm du machen möchtest, aber wenn es sich nicht um einen hoch qualifizierten und seltenen Beruf handelt bin ich sicher dass es auch unter den Namibiern geeignete Personen gibt. Es sollte also dem Farmer schwerfallen, das Ministerium davon zu überzeugen dass du, und nur du, diesen Job ausüben kannst, Kontakte hin oder her.
Ja, für's Business eröffnen braucht man schon ein bisschen Kleingeld. Man muss beim Antrag nachweisen dass man ein Konto in Namibia hat mit einem ausreichenden Betrag drauf (der übrigens nicht mehr so einfach zurücküberwiesen werden kann nach Deutschland). Was ausreichend ist bestimmt die Regierung, aber mit einer fünfstelligen Summe an Euros ist zu rechnen. Allerdings ist das Gremium auch bereit in dieser Hinsicht ein Auge zuzudrücken wenn genügend Arbeitsplätze geschaffen werden.
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich die Regierung voll und ganz darin unterstütze, nur Leute ins Land zu lassen die dem Land auch etwas bringen (die Sache mit den Chinesen gefällt mir auch nicht, aber das ist eine andere Geschichte).
LG
Maxi
LIlifeofmyownThemenstarter74 Beiträge · seit 200804. Apr. 2009 · #10Von gefälschten Papieren oder ähnlichem war ja auch gar nicht die Rede...
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WOWoMaGast04. Apr. 2009 · #11Nein, ist klar. Das war nur ein Beispiel, dass die hier wirklich aufpassen wie die Schießhunde.
WOWoMaGast04. Apr. 2009 · #12Mal zu deiner Anfangsfrage:
Wir sind vor zweieinhalb Jahren hergekommen, haben ganz normal einen Antrag gestellt auf Work Permit für die eigene Firma und lassen das seitdem jedes Jahr brav erneuern.
LIlifeofmyownThemenstarter74 Beiträge · seit 200804. Apr. 2009 · #13Natürlich ist es sehr schwierig in einem "normalen" Beruf einen Job in Namibia zu bekommen. Zur Not muss ich doch eine Heirat in Betracht ziehen... 😉
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WOWoMaGast04. Apr. 2009 · #14Ähm...auch dann brauchst du ein Work Permit...
...es sei denn du möchtest dann nicht mehr arbeiten 🤪
LIlifeofmyownThemenstarter74 Beiträge · seit 200804. Apr. 2009 · #15Ja, ich weiss! 😉
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WOWoMaGast04. Apr. 2009 · #16Naja, vielleicht hast du ja Glück und lernst eine reiche Frau kennen (etwas was mein Mann immer noch nicht verwunden hat da er ja nunmal mich bekam ;))
LIlifeofmyownThemenstarter74 Beiträge · seit 200804. Apr. 2009 · #17WoMa schrieb:Naja, vielleicht hast du ja Glück und lernst eine reiche Frau kennen (etwas was mein Mann immer noch nicht verwunden hat da er ja nunmal mich bekam ;))
Das wäre in Namibia wenigstens nichts außergewöhnliches... 😉
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LIlifeofmyownThemenstarter74 Beiträge · seit 200806. Apr. 2009 · #18Tja, zur Not wird eben geheiratet... 😉
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