stinuThemenstarter92 Beiträge · seit 200729. März 2009 · #1Hallo liebe FoMis
Das Thema Malaria wurder hier ja bereits x-mal diskutiert. Trotzdem bin ich immer noch etwas unsicher (resp. unsere ärztliche Malaria-Beratung hat mich verwirrt...). Selbstverständlich erwarte ich von euch keine Freigabe zur Medikamenteneinahme oder -nichteinnahme. Aber ich hoffe, ihr könnt etwas zu meiner "Entwirrung" beitragen:
Unsere ungefähre Reiseroute habe ich bereits in einem anderen Thread geposted. Kurz zusammengefasst sieht es in etwa so aus, dass wir nach einer Woche Windhoek / Naukluft / Swakopmund in Richtung Kaokofeld (starten bis Epupa und dann über Oshakati Richtung Etosha weiter wieder zurück nach Windhoek reisen.
Während unserer Reisevorbereitung habe ich mich auf die Karten von
http://www.mara.org.za/pdfmaps/NamMonthsRisk.PDF gestützt. Dabei sind wir zum Schluss gekommen, dass ein Vorsorge wahrscheinlich ab Epupa bis Etosha Sinn macht.
Unser Tropenarzt meinte aber nun, dass bereits eine Vorsorge ab allem was höher als Brandberg liegt nötig sei (die Karte, die er dabei zu Hilfe genommen hat, erschien uns aber viel weniger detailliert, als diejenigen welche wir zur Planung beigezogen haben). Zudem lese ich bei der Suche nach möglichen Übernachtungen im Kaokofeld (zB. bei Purros) immer wieder "Malariafreie Umgebung". Was stimmt denn nun? Aus bestimmten gesundheitlichen Gründen ist für mich die Vorsorge besonders wichtig, aber unnütz "Tabletten schlucken" möchte ich auch nicht.
Vielen Dank für eure (hoffentlich) Entwirrung
Liebe Grüsse, Stinu
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200629. März 2009 · #2Hallo Stinu,
Du wirst auch hierzu wieder sehr unterschiedliche Meinungen bekommen
.
Meine Meinung (und so halten es 99,9% der Farmer die in der "Malariaregion" leben) dazu ist, dass ich ein Standbyprodukt für die Region nördlich Etoshas mitnehmen würde. Eine Prophylaxe mache ich persönlich nur in Regionen in denen dauerhaft Malaria vorkommt (z.B. Westafrika).
ABER: Ich bin KEIN Arzt und gebe KEINE Empfehlung ab sondern berichte nur, wie ich es mache...
Sonnige Grüße
Christian
P.S. Die Malariamücken kommen in dauerhaft feuchttropischen Gebieten vor und v.a. bei stehenden Gewässern. Dauerhaft feuchttropisch und stehende Gewässer trifft auf Namibia eher selten zu.
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Miss Ellie1'723 Beiträge · seit 200929. März 2009 · #3auch ich bin natuerlich kein arzt und kein fachmann.. Aber,ein Punkt zum anregen : in der heutigen Zeit ist Malaria heilbar, europaeische tropeninstitute koennen bei einer ausgebrochenen Malaria helfen und haben entsprechende Praeperate und Medikamente.
Die Nebenwirkungen von einer echten Malariaprophilaxe sind recht hoch (das natuerlich auch von person zu person unterschiedlich) aber in jedem fall stopfst du eine menge chemie in deinen Koerper.
Die Malariaprophilaxe ist auch nur wirksam wenn man die gesamte Anwendung durchzieht...
Also ich wuerde das Risiko in kauf nehmen ... so machen es auch fast alle Menschen in zum Beispiel Madagaskar..
Und sollte dann wirklich eine Malaria ausbrechen, bist du schon wieder zuhause und kannst dich sofort vor Ort behandeln lassen..
Abgesehen davon ist die Malariaprophilaxe recht teuer (wenn ich mich richtig entsinne) und das geld solltest du deinem koerper zuliebe eher einsparen...
aber gut; genau wie mein vorgaenger : ich bin kein spezialist und kein arzt!!! die entscheidung kannst nur du mit deinem gewissen treffen.
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
Bazi2'721 Beiträge · seit 200629. März 2009 · #4Hallo Stinu
Du fragst nach dem Beginn der Einnahme von ev. Malariamitteln:
Als wir in den Caprivi gefahren sind hat uns unser Guide empfohlen, das Mittel 3 Tage vor Eintreffen im potentiellen Malariagebiet einzunehmen. Bei dem Malariamittel, das wir eingenommen hatten, war es damals Otjio. Ob man ev. andere Mittel zu einem anderen Zeitpunkt einnehmen muss, kann nur Dein Arzt entscheiden. Ich nehme an, dass die Empfehlung Deines Arztes auch in diese Richtung geht.
Gisela
SOSoutherndreamsGast29. März 2009 · #5Hallo Stinu,
auch ich bin kein Fan der Prophylaxe.
Namibia ist derzeit aber mehr Malaria-gefährdet als sonst:
20.3.09
http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4110660,00.html?maca=de-vir_news-2119-xml-mrssMindestens 25 starben an den Folgen von Malariaund
19.3.09
http://www.az.com.na/lokales/schon-25-malariatote-im-norden.82343.phpSchon 25 Malariatote ....
Viele Grüße,
Bee Tee
Bazi2'721 Beiträge · seit 200629. März 2009 · #6Hallo Bee Tee
lies doch vorsichtshalber mal das Kleingedruckte auf der Seite der az.com. (Jeglicher Nachdruck und elektronische Weiterverwendung von Informationen dieser Homepage nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages). Ich glaube es ist besser, nur den Link einzusetzen.
Gisela
SOSoutherndreamsGast29. März 2009 · #7OK, erledigt .....
ULUlli931 Beiträge · seit 200629. März 2009 · #8Zum Thema Malaria-Prophylaxe wurden ja wirklich schon reichlich Meinungen und Erfahrungen ausgetauscht. Eines nervt mich jedoch immer wieder, vor allem weil es meiner Meinung nach wirklich zur Verwirrung beiträgt:
Gerne wird als Beispiel immer von Leuten (Freunden, Bekannten, Farmern etc.) berichtet die in dem Malariagebiet XYZ leben und dennoch keine Prophylaxe betreiben. Das stimmt auch sicher, nur ist es kein Argument.
Die Leute betreiben deshalb keine Prophylaxe weil es derzeit kein Medikament gibt das für eine Dauereinahme geeignet ist (und selbst wenn müßte man sich das Medikament auch dauerhaft leisten können..).
Für die üblichen Kurzbesuche von ein paar Wochen bis wenigen Monaten muß man die Situation anders bewerten. Denn für diesen Zeitraum gibt es Medikamente, wenn auch wie immer mit möglichen (nicht garantierten!) Nebenwirkungen. Das muss dann jeder für sich nach Absprache mit seinem Arzt bewerten. Der Hinweis auf die im Land lebenden Leute hilft bei dieser Fragestellung nicht wirklich.
Gruss
Ulli
COConni8 Beiträge · seit 200929. März 2009 · #9Ich bin auch kein Arzt, aber es ist auf alle Fälle sinnvoll eine Malariaprophylaxe zu betreiben, vor allem wenn es für dich sowieso aus gesundheitlichen Gründen besser ist. Ich habe schon zweierlei Mittel ausprobiert und hatte keine bzw keine nennenswerten Nebenwirkungen (wenn in der Packungsbeilage steht, man soll in dieser Zeit keine Chinin haltigen Lebensmittel zu sich nehmen, dann sollte man das auch wirklich sein lassen!):)
FRFrank.Wagner196 Beiträge · seit 200829. März 2009 · #10Hallo,
bitte nicht falsch verstehen, aber manchmal schüttel ich nur den Kopf
Da machen die Leute Urlaub in gefährdeten Gebieten von Afrika für ein paar Tausend € Urlaub und wollen das Geld für die Malaria Vorsorge sparen
PS: Weil es gibt richtig gute Medikamente für gutes Geld, die sehr gut verträglich sind - also geht es vermutlich meistens ums Geld sparen oder ?
GLGlobi182 Beiträge · seit 200729. März 2009 · #11Hallo Frank,
ich kann Dir nur zustimmen.Der "GEIZ IST GEIL" Slogan
hat sich in vielen Köpfen schon festgebrannt.Wenns die Kasse bezahlt dann doch bitte nur das Beste.Ich selbst mache keine Malariaprophylaxe,und versuche so gut es geht ohne Chemie durchs Leben zu kommen.Manche bekommen warscheinlich beim lesen des Beipackzettels schon Sprühwurst.:P
Wünsche allen noch einen schönen Sonntag und eine entspannte Woche.
Gruss:Dirk
Hannobaer248 Beiträge · seit 200929. März 2009 · #12Hallo stinu,
als Prophylaxe-Medik. kann ich Malarone empfehlen. Teuer, aber medizinisch auf dem aktuellsten Stand. Hatte ich vor wenigen Monaten in der Karibik genommen.
Für Namibia selbst habe ich auch noch keine Erfahrungen, aber die bisherigen Antworten zeigen ja: Im äußersten Norden scheint es angebracht zu sein, erst recht nach den aktuellen Überschwemmungen.
Ich persönlich mache Prophylaxe nur, wenn ich klar definierten Malariagebieten unterwegs bin. Schließe mich den anderen Meinungen an. Wer ein paar tausend Euro für den Urlaub ausgibt, sollte die 100 Euro Prohylaxe nicht sparen.
Viel Spaß bei deinen weiten Planungen
Hannobaer
SOSoutherndreamsGast29. März 2009 · #13Hallo Hannobär,
als Prophylaxe-Medik. kann ich Malarone empfehlen
wenn du kein Arzt bist, solltest du mit solchen Aussagen sehr vorsichtig sein,
einem Laien ist es bisher in D nicht gestattet, jemanden medizinisch zu beraten.
Hallo Frank,
... aber manchmal schüttel ich nur den Kopf. Da machen die Leute Urlaub in gefährdeten Gebieten von Afrika für ein paar Tausend € Urlaub und wollen das Geld für die Malaria Vorsorge sparen
Da schüttelt jemand den Kopf, der für viel Geld (€ 400,-) für 3 Monate
Malariaprophylaxe kaufte und nach 5 Wochen Pamikattacken und schwerste Depresionen bekam.
Vile Grüße,
Bee Tee
Bazi2'721 Beiträge · seit 200629. März 2009 · #14Southerndreams schrieb:Da schüttelt jemand den Kopf, der für viel Geld (€ 400,-) für 3 Monate
Malariaprophylaxe kaufte und nach 5 Wochen Pamikattacken und schwerste Depresionen bekam.
Vile Grüße,
Bee Tee
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Gisela
SOSoutherndreamsGast29. März 2009 · #15Ja ich habe das Medikament aus eigener Tasche bezahlt und
es verursachte schwerste Nebenwirkungen. Wir waren drei Monate unterwegs,
davon zwei in sogenannten Malaria-Gebieten. Plus Vorher und Nachher macht 3 Monate.
Ich habe das von anderen mit noch heftigeren Reaktionen
( 1 Woche im Bett), auch mehrfach im Forum gelesen.
Ich denke, die wenigsten sparen sich das Geld,
ohne darüber nachzudenken. Daher schüttel ich den Kopf über solche Pauschal-Aussagen.
Viele Grüße,
Bee Tee
stinuThemenstarter92 Beiträge · seit 200729. März 2009 · #16Hallo an alle
Vielen Dank für eure Antworten 🙂
Es geht uns eigentlich nicht darum, Kosten zu sparen oder das "Für und Dagegen" von Malariaprophilaxe endgültig zu diskutieren. Ich denke, jeder muss für sich selbst entscheiden ob er vorsorgen möchte oder nicht, mit allen möglichen Konsequenzen beiderseits.
Was uns am meisten verwirrt ist die Aussage, dass das Kaokoveld malariafrei sein soll (auf mehreren Seiten von Lodge- / Campingbetreibern zB. Purros so erwähnt) - unser Tropenarzt aber für dort Prophylaxe empfiehlt???
Soweit ich bisher gelesen habe, sicher in Region Kunene sinnvoll, sonst aber nicht? 😊
Liebe Grüsse, stinu
ULUlli931 Beiträge · seit 200630. März 2009 · #17Soweit ich bisher gelesen habe, sicher in Region Kunene sinnvoll, sonst aber nicht?
Ein guter Freund von uns bekam auf Palmwag eine schwere Malaria tropica. Er hatte keine Prophylaxe, er ist Einheimischer und hatte zu der Zeit dort gearbeitet und gelebt. Überlebt hat er weil er schließlich nach Windhoek ausgeflogen wurde. Die -angeblich so problemlose- Behandlung zog sich über mehrere Monate hin....
Gruss
Ulli
MOmonthy133 Beiträge · seit 200630. März 2009 · #18Man sollte sich grundsätzlich an die Empfehlungen der Tropeninstitute halten. Für den Norden Namibias bedeutet dieses ein ganzjähriges Malariarisiko. Aus Erfahrung kann ich sagen, das der Verlauf einer Malaria bei durchgeführter Prophylaxe nicht ganz so schlimm ist als wenn keine Prophylaxe durchgeführt wurde. Mich hatte es im Jahre 1990 bei einer Afrikadurchquerung erwischt. Ich kann allen Zweiflern sagen, das eine Malaria Tropica wirklich kein Vergnügen ist. Bei Fierberschüben oberhalb 41 Grad Celsius beginnt man zu fantasieren und das Risiko von Organversagen ist sehr groß.
Sollte man im Urlaub an Malaria erkranken, ist damit in der Regel der Urlaub beendet. Auch dieses ist zu bedenken.
Bei Reisen mit Kindern muss in malariagefährdeten Gebieten meiner Meinung nach unbedingt eine Prophylaxe durchgeführt werden, da eine Malaria bei Kinder noch gefährlicher ist. Hier ist unbedingt das Alter der Kinder zu berücksichtigen.
Grundsätzlich muss natürlich jeder selbst entscheiden.
Ich würde auf jeden Fall die Prophylaxe durchführen. Wie schon gesagt, ich spreche hier aus Erfahrung.
Übrigens habe ich bisher bei Einnahme von Malarone keine Nebenwirkungen feststellen können.
monthy
Miss Ellie1'723 Beiträge · seit 200930. März 2009 · #19ich melde mich hier nochmals weil ich mich ein bisschen persoenlich "angegriffen" fuehle..
wenn ich von geld sparen gesprochen habe, ist das nicht der hauptgrund sondern eher die tatsache, das das als erfreulicher nebeneffekt (ohne medizinische wirkung) dazu kommt. Und mal ganz ehrlich, solche agressiven kommentare sind doch im Forum nicht unbedingt angebracht oder ??? muss man immer gleich anders denkende angreifen ???? Selbstverstaendlich, wenn es die beste loesung ist, sollte man nicht auf die kosten schauen, aber die malaria Prophylaxe ist eben ncith fuer jeden die beste loesung.
Wenn ihr einen korrekten tropenarzt hat wird er euch bestaetigen, dass ihr im falle eines Malaria Infektes wahrscheinlichst wieder in deutschland seid Und da kann dann im zweifelsfall gehandelt werden und behandelt werden.
Malerone ist ein absolutes sauzeugs, und wie von BEE bestaetigt nur wirksam wenn man die ganze kur durchmacht. und diese kur hat bei einem grossteil der menschen harte nebenwirkungen wie schlafstoerungen, panikattaken, herzrasen, paranoia, alptraeume etc etc etc.. ausserdem reagieren viele menschen auch im magen-darmtrakt recht reizvoll.
aber wie schon geschildert, die frage muss sich jeder selbst stellen und auch dann das risko fuer sich selber abwaegen. in deutschland ist malaria heute heilbar und mit tropenaerztlicher versorgen muss in deutshcland keiner an Malaria sterben und auch der wiederholeffekt wird heute wirkungsvoll ausgeschaltet. Ein wirklich guter tropenarzt, der nicht nur seine medikamente fuer sehr viel geld verkaufen will, sollte euch eigentlich dahin gehend beraten. aber gut, nochmals; ich bin kein arzt und ich gebe nur meine eigene persoenliche meinung wieder ..
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
MAMaggy93 Beiträge · seit 200630. März 2009 · #20Miss Ellie schreibt:
"Malerone ist ein absolutes sauzeugs, und wie von BEE bestaetigt nur wirksam wenn man die ganze kur durchmacht. und diese kur hat bei einem grossteil der menschen harte nebenwirkungen wie schlafstoerungen, panikattaken, herzrasen, paranoia, alptraeume etc etc etc.. ausserdem reagieren viele menschen auch im magen-darmtrakt recht reizvoll."
Da kann ich Miss Ellie nur zustimmen! Ich hatte Malerone auf meiner ersten Keniareise genommen. Gebucht hatte ich eine Woche Safari in Kenia und eine Woche Dubai. Das Ergebnis: Sechs Tage Safari habe ich geschafft, dann bekam ich extrem starke Magenkrämpfe, Durchfall und hohes Fieber, dass ich teilweise, wenn ich wach war, nicht mehr wusste, welcher Tag war, ob ich ein paar Stunden geschlafen habe oder einen ganzen Tag. Ich musste Malerone absetzen und bekam ein starkes Antibiotikum vom Arzt in Dubai. Einen Tag vor der Abreise war ich dann wieder ok. Ich bin sonst nicht magenschwach!
Seitdem verwende ich No Bite, in Südafrika SleepWell zum Einkremen am frühen Morgen und Abend und beachte alle Regeln, auch in Bezug auf Kleidung (langärmlig) - noch zu Hause mit NoBite einsprühen und Moskitonetz (Löcher werden abgedichtet). Bislang hatte ich Glück. Toi, toi, toi! Sage mir aber auch, dass wenn etwas passiert, ich wieder zu Hause bin.
Die Entscheidung, ob man eine Malaria-Vorsorge betreibt, kann einem allerdings niemand abnehmen! 🙁
Liebe Grüße
Maggy