Versand von Photoequipment

8 Antworten · 2'428 Aufrufe · gestartet 23. März 2009 von squirrel
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Themenstarter111 Beiträge · seit 200623. März 2009 · #1
Wir werden im Herbst von Kongo-Brazaville nach Benguela in Angola fahren.
Da wir auf dieser Strecke schon Bekanntschaft mit Strassenräubern gemacht haben (und damit nicht die Einzigen sind) frage ich mich, ob's gescheit wäre meine Fotoausrüstung (jedenfalls den wertvolleren Teil davon) per Post an's Ziel zu schicken (feste Adresse vorhanden).
Wohl ist's mir dabei nicht ! Vielleicht hat jemand besseren Rat und/oder hat Erfahrung mit dem Versand wertvoller Güter nach oder in Afrika und gegebenenfalls Tips was es dabei zu beachten gilt ?!

besten Dank !
zuletzt bearbeitet 23. März 2009
1'455 Beiträge · seit 200623. März 2009 · #2
Mein erster Gedanke: Laß es bleiben 😊

Welche Größe/Gewicht bzw. welchen Wert hätte die Lieferung?

LG Jens
Themenstarter111 Beiträge · seit 200623. März 2009 · #3
... Du meinst aber nicht die Fahrt , oder ?! 😉

Das Ganze wird verpackt in eine Alubox, das ganze wiegt um die 15kg. Der Wert ist nicht das Problem, ist gut versichert, nur müsste alles zur gleichen Zeit am Ziel sein, weil wir's dort brauchen und eine adäquate Ausrüstung vor Ort kaum zu beschaffen ist .
Jens, Du kennst Dich da aus : meinst Du es wäre sicherer die Ausrüstung von der Schweiz aus nach Namibia an Bekannte zu versenden und dort abzuholen ?!
zuletzt bearbeitet 14. Mai 2009
325 Beiträge · seit 200623. März 2009 · #4
Na ja, ich habe sehr viel wertvolle und auch weniger wertvolle Postsendungen in Afrika oder auf dem Weg nach Afrika verloren...

Gruß
Frank
Die Welt ist zu groß, um immer nur auf Straßen zu fahren
1'455 Beiträge · seit 200623. März 2009 · #5
An Deiner Stelle würde ich mal rumfragen, ob nicht jemand die Kiste für Dich mitnehmen kann. Ich habe auch über das Forum jemanden gefunden, der einen Laptop für einen Freund in NAM mitgenommen hat. Das hat viel Geld gespart und ist noch das sicherste. Ob das bei 15kg klappt, weis ich nicht, aber fragen kostet nix und es gibt hier auch wahre "Engel"😊

Mit Versand habe viele schon viel LEERgeld bezahlt, d.h. es kam nix an.

Die Post verlangt von D nach NAM 85 Euro plus 88 Euro, wenn Premium gewünscht. Garantie???

Und bist Du sicher, das Deine Versicherung auch bei Verlust auf dem Versandweg einspringt?

LG Jens (der leider seine 40kg immer ausnutzt...)
Themenstarter111 Beiträge · seit 200624. März 2009 · #6
Danke Euch beiden .
Danke Jens, dass Du mich auf die Versicherung aufmerksam gemacht hast . Ist nun wirklich so, dass der Versand nicht mit eingeschlossen ist.
Offensichtlich scheint das Risiko auf dem Luftweg kaum geringer zu sein als auf dem Landweg und da ich keinen kenne der mal eben eine 15kg Kiste unter den Arm klemmen und mit nach Benguela nehmen will , werden wir das Material wohl oder übel im Wagen mitführen müssen .
103 Beiträge · seit 200825. März 2009 · #7
In diese Richtung (Europa-NAM) habe ich keine eigene Erfahrung - weiss aber, dass z.B. Spedition Schenker und vermutlich auch Kühne & Nagel solche Transporte schnell (neue Ruder für ein Segelflugzeug, ca. 5m x 20cm x 5 cm, ca. 8kg innert 4 Arbeitstagen) und auch einigermassen kostengünstig (ca. EUR 160.-) machen können, während Fedex dafür nicht nur SEHR viel mehr verlangt (EUR 500.-, wenn ich mich richtig erinnere), sondern auch noch deutlich länger braucht - der Weg ist das Ziel... 🙁

Mit der umgekehrten Richtung habe ich eigene Erfahrung: Giraffe, 1.85m hoch, 13kg (Preis: NAD 400.-), etwa NAD 600.-; leider mit abgebrochener Schnauze, sonst aber heil angekommen -> gut verpacken angebracht.

Abholen muss man die Teile jeweils beim Spediteur, und gerade in Namibia kann einem der Zoll ab und zu üble Streiche spielen - passt so ziemlich zum momentanen Einreiseverfahren.

Soweit meine USD 0.02

Grüsse
P.
.
Themenstarter111 Beiträge · seit 200625. März 2009 · #8
Danke P. !

geht dabei das Verlustrisiko zu Lasten des Spediteurs ???

Nebenbei : bist Du einer dieser Bitterwater-Flieger- Freaks ? ;-)Dort hat's mich mal völlig unvorbereitet , als Nichtflieger,zufällig hinverschlagen . Nach erstem, etwas skurrilem Eindruck , habe ich dann doch 2 nette Tage mit interessanten Leuten verbracht 🙂
zuletzt bearbeitet 25. März 2009
103 Beiträge · seit 200825. März 2009 · #9
Ich fliege auch in Bitterwasser - wie auf meinem "Avatar" unschwer zu erkennen ist - der Berg ist der Brukkaros.

In der Saison ist halt Segelfliegen das Thema - siehe dazu andere Posts von mir. Es ist wie mit allen "Aficionados" - aussenstehende finden da nur schwer den Zugang.

Wer würde denn schon freiwillig acht und mehr Stunden relativ ruhig angegurtet sitzen, schwitzen und frieren und noch durchgeschüttelt werden, dabei zittern, ob's denn wirklich klappt -- und alles nur, um am Abend am gleichen Ort zu sein wie am Morgen ...

... aber jemand muss es halt tun 😄

Ob die Transportversicherung da drin ist, weiss ich leider nicht mehr - kann mir aber nicht vorstellen, dass die ein gutes Geschäft machen, wenn sie die Ware zwar am Ziel aber leider unbrauchbar abliefern.


Grüsse - P.
.
zuletzt bearbeitet 25. März 2009