ententigerThemenstarter36 Beiträge · seit 200904. März 2009 · #1
Hallo, wir sind Dachzeit-Newbies und im Juli in Namibia unterwegs. Temperaturen bis nah an den Gefrierpunkt. Wir haben ThemaRest-Matten von anderen Reisen, und fragen uns, ob es Sinn macht, diese überhaupt mitzunehmen. Bringt eine Matte Komfort im Dachzelt? Habe mal gelesen, eine billige Schaumstoff-Matratze, die man irgendwo in Windhoek bekommt, wäre sinnvoll? Freuen uns auch über sonstige Tipps und Tricks, die das "Überwintern im Dachzelt" erträglich machen.... Vielen Dank im Voraus aus Düsseldorf, Sönke
CUcurious157 Beiträge · seit 200804. März 2009 · #2
Hallo Sönke, eine selbstaufblasbare Isomatte und eine Fleecedecke sind praktisch. Die Matratzen können doch schon ziemlich hart sein, wenn man empfindlich ist. Die Fleecedecke ist gut, um sie draußen um sich herumzulegen oder als zusätzliche Decke zum Schlafsack. Manche nehmen noch ein grooßes Spannbetttuch( 2,2Om x 1,20m )mit.Praktisch sind außerdem große Müllbeutel zum Einpacken des Gepäcks (Staub);evtl. Plane, um die Sachen auf den Boden zu legen. Kleider in Ziplockbags zu packen, schützt sie zusätzlich vor Staub. Gruß AGA
Skiunterwäsche zum Schlafen ist super praktisch. Ach ja, die Damen von Porcupine Camp empfehlen Mützen, weil am Kopf der Wärmeverlust am größten ist. Ich werde, Weichei hin oder her, nächstes mal auch Wärmflaschen in den Schlafsack packen. Ich denke, das sollte reichen.
LG, Judith
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Naukluft1'910 Beiträge · seit 200605. März 2009 · #4
Hallo Campingfreunde, geht mal in die FAQ, da haben wir einiges zusammengetragen. Was "Matrazen" betrifft und zusätzlichen Decken...
Gruss, der K l a u s
Nicht behindert zu sein ist ein Geschenk, welches einem schnell genommen werden kann....... In einem Augenblick! ......
Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht schon den zweiten...
Werden auch im Juli unterwegs sein. Mit im Gepäck: Flecejacke und -hose, Flecedecke oder -schlafsackinlet, Bettflasche 😁 , Mütze, Handschuhe. So hoffen wir gerüstet zu sein für die Winterkälte.
ich würde so eine Therma Rest Matte nicht mitnehmen. Die sind ja in erster Linier daran gedacht, das man sich gegen den kalten Boden schützt. Und das brauchen sie im Dachzelt nicht. Je nach Gebrauchszustand des Zeltes sollte die darin vorhandenen Matratze von etwa 4-5cm Stärke völlig ausreichen. Mit dem Campingequipment (Schlafsack) sollte das ausreichen. Bevor ihr eure ´Rollwurst´ aus D mitschleppt, fragt beim Vermieter lieber nach zus. Decken. 2-3 Fleecepullis und lange U-Hose sind auch sinnvoll. Aber auch im Winter hält so ein Zelt erstaunlich warm.
viel Spaß Thomas
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CUcurious157 Beiträge · seit 200805. März 2009 · #7
Hallo miteinander, also unsere Mitreisenden haben mir als Forumfreak gesagt: Vor allem für Seitenschläfer war es ganz nett hart ohne zusätzliche Polsterung. 4-5 cm sind nicht viel. Die aufblasbaren Matten(nicht genügend) wurden brüderlich wechselnd benutzt. Lappen im Zelt, weil morgens oft das Kondenswasser vom Zeltdach aufs Gesicht tropfte, wenn es nachts kälter war. Die anderen hier beschriebenen Wärmeschutzmaßnahmen sind je nach Ziel eurer Reise sicher empfehlenswert.
Wir futtern uns vor dem Urlaub immer ein wenig Hüftspeck an, damit´s als Seitenschläfer nicht so hart wird 😉
Nee,- stimmt schon,- die Überlegung, sich noch eine dünne Isomatte unterzulegen, macht es schon etwas bequemer. Die würd´ich mir aber für wenig Geld in Windhuk kaufen und später verschenken.
Das Problem mit dem Kondenswasser lässt sich relativ einfach lösen, indem man für genügend Lüftung im Zelt sorgt.
Mensch müsst ihr alle Weicheier sein! Haben eine Nacht im Dachzelt ohne Schlafsack angetestet (Gepäck war nicht angekommen). Es war die längste, härteste und kälteste Nacht meines Lebens. Am nächsten Tag haben wir Skisocken, Mützen, Fleecepullover, Daunnweste und Superschlafsäcke auf Kosten von South African Airlines erstanden. Dieses Jahr kommt noch eine Isomatte dazu. winnie
mal so nebenbei bemerkt (bitte nicht persönlich nehmen)
wer schon vor der ersten Nacht Panik wegen evtl. zu dünner Matratze hat (von anderen gehört: "durchgelegen, hart, unbequem"), den Erfrierungstod vor Augen hat, zu Hause Seitenschläfer auf extra weichem Bette bevorzugt, und sich schon im Vorfeld mit Mt. Everest Expeditionsausrüstung gegen das unbequeme Dachzelt wehren muss, der sollte evtl. überlegen, ob sich das teure Dachzelt und das Campingequipment lohnt und man stattdessen das Ersparte in eine feste Unterkunft investiert. 😉
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WIwinnie49 Beiträge · seit 200605. März 2009 · #12
🙁 Das ist doch keine Alternative. Würde nicht tauschen. Da doch lieber die sexy Nachtausstattung mit Mütze, Socken....... Winnie
CUcurious157 Beiträge · seit 200805. März 2009 · #13
Das verstand meine Familie jetzt nicht.🤔 Duma, schläfst du im Stehen??😂 meinte mein Sohn. Natürlich muss man auf spitze Dinge aufpassen.😠 Trotzdem: ein Campingaufenthalt inmitten der Weiten,den Naturgeräuschen und dem Sternenhimmel---einfach himmlisch. Da zählen ein paar schmerzende Knochen etc. NICHT.
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Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200705. März 2009 · #14
Hallo,
ihr jungen Hüpfer solltet euch etwas schämen!! 😉 Freunde von uns sind mit 75 und 70 Jahren noch mit Dachzelt 4 Wochen lang herumgereist. Sie haben jede Nacht super gut geschlafen und waren am nächsten Morgen Toppfit!
Wir sind nicht gar so alt, reisen aber auch schon viele Jahre mit Zelt umher. Mit Dachzelt reisen ist es doch der reinste Luxus!:)
Macht den "Neulingen" doch keine Angst- es gibt nichts schöneres!! Aber Mütze, Wärmflasche und Skiunterwäsche sind nicht verkehrt!!!
Ach übrigens - morgen fliegen wir für 4 Wochen nach Namibia-Botswana-Simbabwe un natürlich im Dachzelt 😄
Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
Topobär5'479 Beiträge · seit 200906. März 2009 · #15
Ich verstehe die ganze Diskussion über frieren im Zelt nicht. Es gibt heutzutage eine Riesenauswahl von bezahlbaren guten Schlafsäcken, die einen Kompfortbereich runter bis -5°C oder gar -10°C haben. In denen braucht man überhaupt nichts anzuziehen und friert trotzdem nicht.
janet1'419 Beiträge · seit 200906. März 2009 · #16
Guten morgen,
da schmeiss ich gleich mal eine Frage mit rein (falls ich dazu ein neues Thema eröffnen hätte sollen, bitte ich einen Mod dies zu verschieben):
wir fahren Mitte September- Anfang Oktober. An der Küste zelten wollen wir nicht, wohl aber desöfteren weiter im Land drinnen.
Mein Freund (ich seh das ganze viel gelassener 😄 ) schiebt nun die Panik dass es ihm zu kalt wird (??!! ... naja ist recht verfroren 😄 ), bzw dass ihm der gestellte Schlafsack zu asslig ist, und möchte deswegen einen hier kaufen und mitnehmen. Ich finde das Quatsch, nimmt er doch recht viel Platz im Gepäck mit. Ich denke sinniger wäre doch eher so ein ganz dünnes Inlet mitzunehmen, oder?
Könnt ihr mir Tipps geben wer auf dem Holzweg ist, mein Freund oder ich?
Topobär5'479 Beiträge · seit 200906. März 2009 · #17
Ich habe immer meinen eigenen Schlafsack mit. Da weiss ich, dass ich nicht frieren werde.
Den Einwand bezüglich der Gepäckbegrenzung im Flugzeug kann ich nicht nachvollziehen. Wenn man ein voll ausgestattetes Fahrzeug mit Dachzelt mietet, braucht man doch nur die persönlichen Sachen. Da finde ich 20kg plus Handgepäck mehr als üppig bemessen, so dass ein Schlafsack locker noch rein passt.
janet1'419 Beiträge · seit 200906. März 2009 · #18
Sodele,
ihr habt mich also überzeugt, wir werden Schlafsäcke kaufen gehen und diese mitnehmen.
Heute waren wir unterwegs, uns informieren. In unserem Dachzelt mit Ausblick auf die Weiten Afrikas möchte ich auf keinen Fall mit meinem Schatz wie 2 Mumien nebeneinanderliegen, sondern die Möglichkeit haben, unter einer Decke zu stecken. Wir haben uns deshalb Kastenschlafsäcke angesehen (ich hoffe die heissen so, mir fällt grad das Wort nicht ein), mit denen wir auch bei Bedarf aus 2 einen grossen machen können bzw. nur Decken, wenn man sie ganz aufzippt. Die Wärmeleistung ist zwar nicht ganz so gut wie bei den Mumien, aber ich denke so sind wir wesentlich flexibler. Meine Kuschelfleecedecke hab ich eh noch mit.
Nun wieder mal (wie könnte es anders sein) ne Frage: wie kalt wirds da nachts im September? An der Küste planen wir momentan eh Lodges bzw. Hotels ein. In dem Shop in dem wir heute waren gabs 2 Varianten: einen richtig kuschlig wattierten, der Wohlfühltemperatur noch bei 6 Grad hat, und einen sehr dünnen innen mit Fleece, Wohlfühltemperatur bis 16 Grad. Den dünnen könnte man auch als Decke zum Einkuscheln am Feuer nehmen, hab aber Angst dass er so nicht ausreicht. Der Dickere hat den Nachteil, dass er halt grösser ist (verpackt), allerdings durch die Dicke dürfte er auch mehr abpolstern.
Chrigu7'272 Beiträge · seit 200606. März 2009 · #19
Hallo Janet
Nimm den dickern. Wir haben auch im September zum Teil noch richtig gefroren. Da werdet Ihr mit einem Schlafsack der eine Wohlfühltemperatur um 16 Grad hat nicht glücklich sein. Wenn es dann richtig warm wird, könnt Ihr das Teil ja problemlos aufmachen. Dann habt Ihr zwei grosse Decken. Die eine könnt Ihr dann als zusätzliche Unterlage nutzen. Die ist dann auch etwas dicker und weicher 🙂
Herzliche Grüsse Chrigu
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Das verstand meine Familie jetzt nicht.🤔 Duma, schläfst du im Stehen??😂 meinte mein Sohn. Natürlich muss man auf spitze Dinge aufpassen.😠 Trotzdem: ein Campingaufenthalt inmitten der Weiten,den Naturgeräuschen und dem Sternenhimmel---einfach himmlisch. Da zählen ein paar schmerzende Knochen etc. NICHT.
Hallo junior von curious,
natürlich schlafe ich nicht im stehen. Wäre doch auch ziemlich blöd. Auf meinem Foto siehts du die Stacheln von Akazien-Bäumen. Die sind so 5 bis 6 Zentimeter lang. Ebenso wie Blätter haben sie die Eigenschaft da sie zum Boden fallen. Sie werden aber auch von Tieren wie Elefanten gefressen. Da sie aber nicht verdaut werden, sind sie auch noch nachdem sie den Elefanten wieder auf natürlichem Wege verlassen haben sehr spitz. Nun liegen diese kleinen, spitzen Stachel überall im Busch herum. Die Folge, sie bleiben in all deinen Schuhen und auch Kleidung hängen. Damit erhöht sich das Risiko das du sie mit ins Zelt bringst. Somit verkürzt sich die Lebensdauer deiner Luftmatratze. So gut kannst du gar nicht aufpassen, das das nicht passiert. Die besten Campsite befinden sich meistens genau unter diesen Bäumen.:P So schlecht sind die Schaumstoffmatratzen nun auch wieder nicht.