MOmonthyThemenstarter133 Beiträge · seit 200622. Feb. 2009 · #1Hallo,
kann jemand etwas über die Situation oder auch den Zustand der Campsites in Moremi nach den Reservierungsmaßnahmen sagen? Wie ist es in Third Bridge, was wurden dort noch für Gebäude, außer den Ablutions, gebaut? Wurden auch die Stellplätze wieder in Ordnung gebracht. Im July 2008 war North Gate nur eine einzige Baustelle.
Vielen Dank für alle Infos
Gruß
monthy
Doro3131'004 Beiträge · seit 200828. Feb. 2009 · #2Hallo an die Kenner,
das würde mich auch interessieren.
Kann jemand Info geben?
Danke & Gruss Doro
😐
BJBJdriver13 Beiträge · seit 200628. Feb. 2009 · #3HI !
Also in den Camps wurde gebäudemässig viel gemacht bzw. neu gebaut. Ich war im Oktober/November2008 in sämtl.Camps vor Ort. Dort entstanden neue Ablutions und Duschhäuser sowie Wasch/Spülgelegenheiten. Alles sieht recht gut aus (ich durfte mal reingucken!), die Campsites selbst wurden aber nicht renoviert. Es fehlten damals auch wieder Beschriftungen, Mülleimer, teils waren die Sites durch Camping-Vorgänger auch sehr "verwüstet". Die neuen Gebäude stehen derzeit aber noch nicht zur Verfügung, sind geschlossen - man fragt sich vor Ort schon, warum man nach dem Umbau die alten wirklich versifften Gebäuse noch hernimmt. Die Frage lässt sich recht einfach beantworten: WM2010 ! Alles wurde dafür gebaut, man hofft durch die WM einen Boom von finanzstarken Touris abzubekommen. Es ist lt. Rangern vor Ort auch im Gespräch, teilweise die Parks ganz dicht zu machen und nur noch mit den Rangern gebuchte Touren bzw. mehrtägige, organisierte, also begleitete Safaris zum machen. Wenn man mal nach Tansania blickt, dann wird einem schnell klar, das Botswana sich mit den Umbaumassnahmen noch recht vernünftig verhalten hat und am Boden geblieben ist. Wie genau es in den Parks weitergeht bzw. was durch das neue Buchungssystem an Vor und Nachteilen für Natur und Touris entsteht, ist noch offen.... Übrigens ist das Affenproblem immer noch vorhanden, schlimmer geworden ist es am North Gate.Ich wurde beim Verteidigen von Lebensmittel von einem in den Finger gebissen !
Der BJdriver
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Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200728. Feb. 2009 · #4Hallo,
wenn es wirklich einmal so weit kommen sollte, sehen die Botswanischen Parks mich nie wieder!!!:(
Genau das ist es doch, was wir Individual-Touristen nicht wollen - in Gruppen hinter einem "Leithammel" herzulaufen bzw. fahren.
Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
TItietzjen9 Beiträge · seit 200911. Mai 2009 · #5Bin gerade aus Botswana zurück gekommen. Ablutions in Third Bridge, Xakanaka und South Gate sind neu und in gutem Zustand. Die Campsites sind auch beschriftet, so dass man seinen Platz schon finden kann. Von den drei Nächten in Third Bridge gabs an einem morgen Probleme mit Baboons und man musste schon sein Frühstück verteidigen. Achtung! Schliesst auf jeden Fall Eure Autos ab. Die Affen wissen, wie man die Türen und Klappen der 4x4's öffnet!
Doro3131'004 Beiträge · seit 200812. Mai 2009 · #6Vielen Dank Tietzjen, das hört sich doch gut an!
Doro
PEPete_Lwt48 Beiträge · seit 200812. Mai 2009 · #7Ich werde die Angaben im Juli überprüfen. Nur noch 6 Wochen bis zum Abflug!!!
klaus63630 Beiträge · seit 200812. Mai 2009 · #8Hallo Tietzjen,
welche der drei Camps im Moremi sind denn nach dem Umbau besonders zu empfehlen (Sanitäranlagen, Stellplätze, Flair ... )? Müßte 2 aus 3 auswählen.
Danke!
Klaus
Der Tourist zerstört, was er sucht, indem er es findet.
(Hans Magnus Enzensberger)
TItietzjen9 Beiträge · seit 200912. Mai 2009 · #9Mir hat Third Bridge am besten gefallen. War am wildesten und die Stellplätze liegen schön schattig (hatte Nr.2). Gleich um die Ecke machen die Hippos Geräusche, nachts hat der Löwe gebrüllt, an einem abend kamen zwei friedliche Elefanten zu Besuch und haben die Bäume ziemlich durchgeschüttelt und dann streichen noch einige Hyänen herum, wenns dunkel ist. Echtes Buschfeeling. Man muss halt nur aufpassen, wenn die Baboons kommen. Am besten gleich unmissverständlich die Tierchen vertreiben. Dann verschwinden die auch.
juma249 Beiträge · seit 200812. Mai 2009 · #10tietzjen schrieb:Mir hat Third Bridge am besten gefallen. War am wildesten und die Stellplätze liegen schön schattig (hatte Nr.2). Gleich um die Ecke machen die Hippos Geräusche, nachts hat der Löwe gebrüllt, an einem abend kamen zwei friedliche Elefanten zu Besuch und haben die Bäume ziemlich durchgeschüttelt und dann streichen noch einige Hyänen herum, wenns dunkel ist. Echtes Buschfeeling. Man muss halt nur aufpassen, wenn die Baboons kommen. Am besten gleich unmissverständlich die Tierchen vertreiben. Dann verschwinden die auch.
Uns hat auch Third Bridge am Besten gefallen und ich kann das oben angeführte wirklich nur bestätigen - Hippos im Hintergrund, Elefantenbesuch, der die Bäume geschüttelt hat und Hyänen, die umherstreichen. Betreffend Baboons einfach eine (Stein)schleuder mitnehmen - die dürften sie schon kennen - man braucht sie nur herzeigen und man hat Ruhe 🙂
North-Gate hat uns auch gut gefallen (nutzten wir nur als Mittagspause) - Savuti eher weniger, aber die Plätze sind sehr verschieden angeordnet.
lg
markus
TItietzjen9 Beiträge · seit 200912. Mai 2009 · #11Das komplette Wildnisgefühl hat man dann in Third Bridge noch, wenn was mit dem Wagen passiert 🙂 Uns ist dort der CV Joint am Vorderrad gebrochen, so dass kein Allrad mehr möglich war. Und im Camp gibts kein Telefon! Lediglich North und South Gate haben eine Landline (ACHTUNG: Die können keine Mobile Phones anrufen!!!). Wenn einem da also was passiert heisst das, Third Bridge ruft South Gate per Funk, sagt, was los ist und die versuchen dann jemanden in Maun zu erreichen. Antworten per Telefon gehen dann auch nur an South Gate und dann per Funk zurück in den Busch...
Man hofft ja nie das schlimmste, sollte aber am besten immer Puffertage im Moremi einplanen. Am besten ist sowieso, mindestens zwei Nächte per Camp zu bleiben. Jeder Tag und jede nacht ist anders...
Wir haben uns dann übrigens mit normalem Zweiradantrieb und 1,2bar Luftdruck auf den Weg durch den Sand nach South Gate und dann Maun gemacht nachdem wir einen Tag gewartet haben... Und bleibt man doch mal stecken, gibts zumindest auf den Haupttracks immer freundliche Helfer. Wirklich!