Hallo,
ich wollte mal als Jugendlicher meine Meinung und Erfahrungen hier im Forum bezüglich dem Besuch von Moremi und Chobe mitteilen.
Auch wenn ihr mich jetzt als frech einstuft, aber zum Teil sind die Ratschläge hier grenzwertig bzw. gesetzwidrig.
Wenn ich zu einer Musikveranstaltung in D gehe und sie ist ausverkauft, dann kann ich über den teueren Schwarzmarkt (vielleicht) reinkommen oder ich bleib zuhause.
Hier werden aber immer wieder neue Kniffe gepostet, die Erwachsenen in Deutschland nie machen würden.
Respektiert ihr eigentlich die afrikanischen Vorschriften (auch wenn sie manchmal falsch erscheinen, ähnlich wie viele bei uns in Deutschland) überhaupt nicht???
Bei manchen Beiträgen denke ich an den Kolonialismus, den es durch Besserwisserei anscheinend immer noch gibt.
Ich war bisher einmal dort und werde im Juli/August wieder dort sein.
Wir (mein Vater und ich) haben uns bisher immer lange auf diese Reisen vorbereitet und die Campsites 11 Monate vorher gebucht.
Aber es gibt anscheinend etliche Leute, die das nicht tun und keine Reservierung haben.
Für die zunächst meine zusammengefasste „Ratschläge“, die ich auch schon oft hier im Forum gehört habe:
Möglichkeit 1:
An ein Eingangstor (z.B. South Gate etc.) stellen und einen Campsite Besitzer (rechtzeitig vorher gebucht) anbetteln.
Der wollte zwar abseits von den engen europäischen Campsites mal Afrika pur weit weg vom nächsten Camper genießen, aber wenn er eine soziale Ader hat oder sich nicht traut Nein zu sagen, seid ihr drin (ob das 2009 noch so funktioniert weiß ich noch nicht)
Möglichkeit 2
Tagespermit besorgen und Panne im Park vortäuschen. Ist meiner Meinung nach zwar Asozial, aber im Busch in Afrika kriegt das ja keiner mit.
Vorteil:
Naive Zeitgenossen zeigen sogar Mitleid und helfen mit Windhoek Lager und Gin aus, weiteres Mitleid ist gewiss.
Möglichkeit 3:
Man informiert sich überhaupt nicht und denkt Notplätze (Ausweichplätze) wären für Leute da, die nicht frühzeitig reserviert haben und verhält sich ähnlich wie bei Möglichkeit 2.
Möglichkeit 4:
Man hofft auf die Freundlichkeit der Menschen in Botswana an den Eingangstoren, die einem ja nicht vor den Kopf stoßen wollen und erzählt die Story vom Pferd.
Vielleicht klappt es dann ja in den Park zu kommen.
Dann kann man sich ja einfach auf einen Campsite dazudrängen oder sich schön breit machen, wenn der eigentliche Besucher nach einem unverständlich langen Gamedrive erst bei Sonnenuntergang eintrifft. Selber schuld!!
Möglichkeit 5:
Sich einfach als Wildcamper in die Nähe eines Eingangstores eines Nationalparks zu stellen und die blöden „Botswaner“ ignorieren. Was wollen die denn?
Möglichkeit 6:
Man fragt beim Nationalpark Office in Maun/Gabaronne nach, kontaktiert einen Reiseveranstalter (z.B. Carsten Möhle, der sogar die Verfügbarkeit der Campsites in der Hochsaison hier gepostet hat) und bucht dort rechtzeitig.
Möglichkeit 7:
Wenn alles ausgebucht ist sucht man sich eine Alternative (z.B. Kaokoveld, Asien, Australien, Amerika etc.) und nimmt sich vor im nächsten Jahr sich früher um alles zu kümmern. Freut sich ein Jahr mehr auf seine Zeit in Bots und genießt woanders seinen Urlaub.
So, mehr fällt mir dazu jetzt nicht ein.
Außer das man, wenn man in Camps und Orten um die NPs wohnt, sich vorher Tagespermits besorgt und dann abends wieder in seinem Quartier geht (von Kazikinii bis Kasane).
Für mich käme nur Möglichkeit 6 und 7 in Frage, für viele Erwachsene nach den Forumsbeiträgen hier auch andere Möglichkeiten.
Also eine Vorbildfunktion für mich gibt es hier nicht, aber das findet man ja in keinem Forum.
Sollte man als Jugendlicher seine Meinung da nicht auch überdenken?
Ich glaube das Fairness in unserer heutigen Zeit nichts mehr bedeutet, wenn man ein Forum sieht wo Anwälte, Apotheker, Ärzte und Lehrer posten und wo oft das Ego vor dem Gesetzt steht (allerdings nur in Botswana).
Aber wer das akzeptiert, wird, auch wenn er es nicht öffentlich macht, .auch in D so handeln.
Der gesunde Menschenverstand (Zitat: Lateinlehrer Rolf Rüdiger) sagt mir auch das ich mit meinem Fahrrad vor einer roten Ampel in D nicht stehenbleiben soll, wenn ich auf allen 3 anderen Seiten keine Fahrzeuge sehe).
Ist natürlich eine Sichtweise von der ich lernen kann.
Das gibt mir doch sehr zu denken.
Nachdenkliche Grüße
Linyanti
ich wollte mal als Jugendlicher meine Meinung und Erfahrungen hier im Forum bezüglich dem Besuch von Moremi und Chobe mitteilen.
Auch wenn ihr mich jetzt als frech einstuft, aber zum Teil sind die Ratschläge hier grenzwertig bzw. gesetzwidrig.
Wenn ich zu einer Musikveranstaltung in D gehe und sie ist ausverkauft, dann kann ich über den teueren Schwarzmarkt (vielleicht) reinkommen oder ich bleib zuhause.
Hier werden aber immer wieder neue Kniffe gepostet, die Erwachsenen in Deutschland nie machen würden.
Respektiert ihr eigentlich die afrikanischen Vorschriften (auch wenn sie manchmal falsch erscheinen, ähnlich wie viele bei uns in Deutschland) überhaupt nicht???
Bei manchen Beiträgen denke ich an den Kolonialismus, den es durch Besserwisserei anscheinend immer noch gibt.
Ich war bisher einmal dort und werde im Juli/August wieder dort sein.
Wir (mein Vater und ich) haben uns bisher immer lange auf diese Reisen vorbereitet und die Campsites 11 Monate vorher gebucht.
Aber es gibt anscheinend etliche Leute, die das nicht tun und keine Reservierung haben.
Für die zunächst meine zusammengefasste „Ratschläge“, die ich auch schon oft hier im Forum gehört habe:
Möglichkeit 1:
An ein Eingangstor (z.B. South Gate etc.) stellen und einen Campsite Besitzer (rechtzeitig vorher gebucht) anbetteln.
Der wollte zwar abseits von den engen europäischen Campsites mal Afrika pur weit weg vom nächsten Camper genießen, aber wenn er eine soziale Ader hat oder sich nicht traut Nein zu sagen, seid ihr drin (ob das 2009 noch so funktioniert weiß ich noch nicht)
Möglichkeit 2
Tagespermit besorgen und Panne im Park vortäuschen. Ist meiner Meinung nach zwar Asozial, aber im Busch in Afrika kriegt das ja keiner mit.
Vorteil:
Naive Zeitgenossen zeigen sogar Mitleid und helfen mit Windhoek Lager und Gin aus, weiteres Mitleid ist gewiss.
Möglichkeit 3:
Man informiert sich überhaupt nicht und denkt Notplätze (Ausweichplätze) wären für Leute da, die nicht frühzeitig reserviert haben und verhält sich ähnlich wie bei Möglichkeit 2.
Möglichkeit 4:
Man hofft auf die Freundlichkeit der Menschen in Botswana an den Eingangstoren, die einem ja nicht vor den Kopf stoßen wollen und erzählt die Story vom Pferd.
Vielleicht klappt es dann ja in den Park zu kommen.
Dann kann man sich ja einfach auf einen Campsite dazudrängen oder sich schön breit machen, wenn der eigentliche Besucher nach einem unverständlich langen Gamedrive erst bei Sonnenuntergang eintrifft. Selber schuld!!
Möglichkeit 5:
Sich einfach als Wildcamper in die Nähe eines Eingangstores eines Nationalparks zu stellen und die blöden „Botswaner“ ignorieren. Was wollen die denn?
Möglichkeit 6:
Man fragt beim Nationalpark Office in Maun/Gabaronne nach, kontaktiert einen Reiseveranstalter (z.B. Carsten Möhle, der sogar die Verfügbarkeit der Campsites in der Hochsaison hier gepostet hat) und bucht dort rechtzeitig.
Möglichkeit 7:
Wenn alles ausgebucht ist sucht man sich eine Alternative (z.B. Kaokoveld, Asien, Australien, Amerika etc.) und nimmt sich vor im nächsten Jahr sich früher um alles zu kümmern. Freut sich ein Jahr mehr auf seine Zeit in Bots und genießt woanders seinen Urlaub.
So, mehr fällt mir dazu jetzt nicht ein.
Außer das man, wenn man in Camps und Orten um die NPs wohnt, sich vorher Tagespermits besorgt und dann abends wieder in seinem Quartier geht (von Kazikinii bis Kasane).
Für mich käme nur Möglichkeit 6 und 7 in Frage, für viele Erwachsene nach den Forumsbeiträgen hier auch andere Möglichkeiten.
Also eine Vorbildfunktion für mich gibt es hier nicht, aber das findet man ja in keinem Forum.
Sollte man als Jugendlicher seine Meinung da nicht auch überdenken?
Ich glaube das Fairness in unserer heutigen Zeit nichts mehr bedeutet, wenn man ein Forum sieht wo Anwälte, Apotheker, Ärzte und Lehrer posten und wo oft das Ego vor dem Gesetzt steht (allerdings nur in Botswana).
Aber wer das akzeptiert, wird, auch wenn er es nicht öffentlich macht, .auch in D so handeln.
Der gesunde Menschenverstand (Zitat: Lateinlehrer Rolf Rüdiger) sagt mir auch das ich mit meinem Fahrrad vor einer roten Ampel in D nicht stehenbleiben soll, wenn ich auf allen 3 anderen Seiten keine Fahrzeuge sehe).
Ist natürlich eine Sichtweise von der ich lernen kann.
Das gibt mir doch sehr zu denken.
Nachdenkliche Grüße
Linyanti
http://linyanti.net/ ab: 20. April 20:20 Uhr!