ist das nicht blanker Hohn?

25 Antworten · 8'523 Aufrufe · gestartet 20. Feb. 2009 von jaw
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Themenstarter2'048 Beiträge · seit 200720. Feb. 2009 · #1
Hallo fomis,

gerade lese ich in der AZ

http://www.az.com.na/lokales/kein-bedarf-an-untersuchung.80961.php

und

http://www.az.com.na/lokales/tourismusbranche-enttuscht.80966.php

jetzt sind also die doofen Touris selbst schuld, weil sie den eloquenten Beamten keine "zufriedenstellenden Antworten" u.a. über das mitgeführte Bargeld geben.

Das ist doch blanker Hohn. Da gesteht der Staatssekretär die offensichtliche Willkür seiner Beamten ein, gibt aber die Schuld an die Gäste weiter. Wenn demnächst bei der einreise die Klagen über Korruption anfangen, sind natürlich auch die Touris schuld. Aber Korruption wird durch Willkür erst möglich....

Ich erbitte also Hinweise, welche Geldscheine im Pass den eurer Erfahrung nach "zufriedenstellend" sind??? (Cave: 😛 Ironie:P )

Viele Grüße

jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
89 Beiträge · seit 200720. Feb. 2009 · #2
Hallo liebe Fomis,

das Ganze macht mich schon ein wenig nachdenklich. Wenn ich daran denke, dass wir Ende April wieder in Namibia sind und davon auch betroffen sein könnten.
Wie soll man sich in diesem Fall eigentlich verhalten fall man zu wenig Tage bekommen sollte? Ich will keinem Zollbeamten etwas unterstellen, denn noch sehe ich das Gute in den Menschen.

Viele Grüße
Mario
33,1k Beiträge · seit 200620. Feb. 2009 · #3
Hallo zusammen,

in der Gefahr, dass ich mich unbeliebt mache... aber irgendwie scheint mir, dass aus einer Mücke ein kleiner Elefant gemacht wird. 70.000+ deutsche Touristen jedes Jahr in Namibia und das seit Jahren und nun sind 20 (oder lass es 30 sein) Fälle davon vorgekommen. Soetwas ähnliches gibt es überall auf der Welt, auch in Deutschland, der Schweiz oder sonstwo.

Wenn die Aufenthaltsdauer von der im Formular (übrigens gibt es in Kürze komplett neue, die durchnummeriert etc. sein werden) angegeben Geldmenge abhängt, dann tragt doch einfach einen hohen Betrag ein. Es ist im Prinzip egal, denn keiner kann es überprüfen oder wird es überprüfen wollen. Und wenn man immer noch nicht die benötigten Tage bekommen hat, dann nach einem Vorgesetzten verlangen und die Tage werden umgehend genehmigt (denn der Beamte will auch nicht unnötig Ärger haben). Und um Probleme zu vermeiden niemals Business, Visiting Friends oder ähnliches ankreuzen. Immer schön Tourist. Denn sonst macht man unnötig auf sich aufmerksam. Ich will hier keinen zum Lügen verleiten, nur zur Vermeidung von unnötigen Problemen und Komplikationen.

Auch die Botschaft in Deutschland hat (mich) darauf aufmerksam gemacht, dass es meist an den Reisenden liegt, die aufgrund von Übermüdung, Kommunikationsproblemen etc. nicht genau darauf achten was sie wo schreiben bzw. wie viele Tage sie bekommen. Ob es so ist, mag ich nicht bewerten, aber es scheint auch hier ein bekanntes, aber zu vernachlässigendes "Problem" zu sein.

Dennoch sonnige Grüße und lasst Euch von sowas nicht abschrecken!!!
Christian

P.S. Ich hoffe, dass ich nun keien Welle der Entrüstung losgetreten habe...
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7'267 Beiträge · seit 200620. Feb. 2009 · #4
Hallo

Ein kleiner Tipp von meiner Seite. Auf diesem Einreiseformular kann man Tage, Wochen oder Monate angeben. Es lohnt sich da die Anzahl Tage anzugeben, das ist das Einzige was im Pass angegeben wird. Bei Wochen oder Monaten kann es zu Rechnungsfehlern kommen.
Es schadet auch nicht ein paar zusätzliche Tage aufzuschreiben. So mache ich aus drei Wochen immer 30 Tage.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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zuletzt bearbeitet 20. Feb. 2009
Gast20. Feb. 2009 · #5
Moin zusammen.

Die Hinweise in der AZ (Berichterstattung und Leserbriefe) und nun auch hier, wie man als Tourist die Auswirkungen praktisch vermeiden kann; und dass es ordnungspolitisch das gute Recht Namibias ist; und dass die USA viel schlimmer seien…

Alles geschenkt.

Was mich wundert, ist, dass die staatlichen Verantwortlichen die Brisanz des Themas nicht erkennen. In der Berichterstattung der AZ in den letzten Wochen wurde darauf hingewiesen, dass Namibia hinsichtlich der Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise eben nicht unbetroffen am Ende der Welt liege und insbesondere die Minen– und Diamantenindustrie Probleme habe.

Statt sich nun also auf sein zweites wesentliches Standbein, den Tourismus, zu besinnen und um die mit hoher Wahrscheinlichkeit in naher Zukunft weniger werdenden Touristen zu werben, schießen sie sich selbst ins Knie. Touristen sind keine Bittsteller, die man gnädigerweise ins Land lässt, sondern Kunden, die für ihr Geld, welches sie nach Namibia bringen, billigerweise eine entsprechende Gegenleistung erwarten. Eine kompetente, sich dieser Tatsache bewusste, Einreiseprozedur gehört für mich dazu. Interessanterweise war dies auch in den ersten Jahren nach der Unabhängigkeit so.

Aber wenn dann bald die Gelder aus dieser Einnahmequelle fehlen werden, gibt es sicherlich die Forderung an die Bundesrepublik, die finanzielle Hilfe zu erhöhen, wegen des deutschen Kolonialismus und so.

Gruß, Michael
140 Beiträge · seit 200820. Feb. 2009 · #6
Na ja, ich habe den Artikel gerade auch gelesen und so schlimm finde ich das nicht.

Ich bin bei Reisen in die USA schon ganz anders "schikaniert" worden. Von wegen unangenehmen Fragen und so, da sind die ganz weit vorne. Ach ja, das letzte Mal gab es noch ein Foto und Fingerabdrücke abgeben bei der Einreise. Und in einer Transitkontrolle war es bei Gefängnisstrafe verboten, ein Wort wie Bombe zu erwähnen oder Witze über den Präsidenten oder die Regierung zu machen. Das stand auf einem Hinweis-Schild! Nur, um das hier mal zu relativieren.

Außerdem glaube ich auch nicht, dass die namibische Regierung die Touristen vergraulen wollen. Es geht hier wohl hauptsächlich um die illegalen Einwanderer, wie geschrieben wurde.

Letztendlich hat jedes Land seine Gesetze und wenn man dieses Land besuchen will, dann muss man diese auch beachten - ob es einem passt oder nicht. Wenn man das nicht akzeptieren kann, sollte man halt woanders hin 😎.

Und wer meint, dass in Deutschland alles besser wäre, sollte mal einen Ausländer (besonders aus Afrika oder asiatischen Ländern) fragen, was er hier bei der Einreise alles so mitmacht.
http://reiseliebe.eu http://soullounge.net
594 Beiträge · seit 200620. Feb. 2009 · #7
Hallo zusammen,

nach dem ganzen Gezetter um die Einreiseschwierigkeiten hab ich nun auch mal in meinem Paß nachgeschaut. Bis einschließlich 2007 waren immer 90 Tage Aufenthalt genehmigt worden.

Letztes Jahr hielt ich die freundliche Frage der Grenzbeamtin, wie lange wir denn bleiben werden für Small-Talk und antwortete mit "3 weeks". Schließlich hatten wir auf dem Einreiseformular ja die genaue Anzahl von 22 Tagen bis zum Abflug angegeben. Nun ratet mal was in meinem Paß eingetragen wurde? Da stand in Worten! "3 weeks". Also in diesem Fall ganz klar ein Kommunikationsproblem meinerseits. Daher nicht nur beim Ausfüllen des Einreiseformulars die exakte Anzahl der Aufenthaltstage angeben (oder besser noch ein paar mehr), sondern auch bei dem was man so redet mit den Beamten.

Okay, letztendlich hatten wir dadurch kein Problem, da wir ja zwischendurch in Südafrika waren. Bei der Wiedereinreise von Mata Mata wurden uns dann sogar ganze 90 Tage gewährt:)

Daß dem Staatssekretär des Innenministeriums nicht bekannt ist, daß man auch ohne größere Summen von mitgeführtem Bargeld für einige Wochen in Namibia zurecht kommt,stimmt mich jetzt aber doch etwas nachdenklich.

Vielleicht sollten wir ihm mal den Link zu unseren Forumsthemen über "Bargeldbeschaffung in Nam mittels EC- und Kreditkarte" schicken.😄

Viele Grüße
AfricanDreams
Reisebericht April 2008
zuletzt bearbeitet 20. Feb. 2009
139 Beiträge · seit 200820. Feb. 2009 · #8
Hallo,
leider wissen nur Insider, dass es besser ist, die Anzahl der Aufenthaltstage in das "paper" einzutragen... . Allen anderen muss man empfehlen, einen Taschenrechner mitzuführen!!!!!
Herzliche Grüße
Nambo
140 Beiträge · seit 200820. Feb. 2009 · #9
Klarer Fall von nicht richtig gelesen, eigentlich habe ich nur AfricanDreams wiederholt und deshalb lösche ich meinen Beitrag 😊
http://reiseliebe.eu http://soullounge.net
zuletzt bearbeitet 20. Feb. 2009
Gast20. Feb. 2009 · #10
Hallo,

travelNAMIBIA schrieb:
in der Gefahr, dass ich mich unbeliebt mache... aber irgendwie scheint mir, dass aus einer Mücke ein kleiner Elefant gemacht wird. 70.000+ deutsche Touristen jedes Jahr in Namibia und das seit Jahren und nun sind 20 (oder lass es 30 sein) Fälle davon vorgekommen.
Genau das ist der Punkt. Es sind 20-30 Fälle dokumentiert - bei zigtausend Touristen pro Jahr aus Deutschland. Sicherlich muss man noch eine erhebliche Dunkelziffer dazurechnen. Aber selbst wenn es ein paar hundert Fälle sind, liegt das im Bereich normaler Fehlerquoten.

Freilich ist das ärgerlich und natürlich sollte man versuchen das zu verbessern. Eventuell gibt es auch tatsächlich 1 oder 2 einzelne Beamten, die da willkürlich agieren. Und was der Herr Staatssekretär da heute absondert, ist auch nicht sonderlich intelligent formuliert. Aber wenn ich sehe, was da in den letzten Wochen alles in den Leserbriefen an Vorwürfen kommt, dann kann ich nur den Kopf schütteln. Besonders erschreckend ist, dass in einigen Leserbriefen der letzten Wochen ein latenter Rassismus zum Ausdruck kommt.

Beste Grüße

Guido
5'479 Beiträge · seit 200920. Feb. 2009 · #11
Ich hab das Gefühl, dass so mancher hier in Schengenland, bezüglich der Grenzprozedere zu verwöhnt ist. Es gibt sehr viele Grenzübertritte, die sich deutlich schwieriger gestalten. Außerdem kann man bei Problemen in Afrika fast alles ausdiskutieren.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
843 Beiträge · seit 200820. Feb. 2009 · #12
Hallo!

Im ersten Moment habe ich beim Lesen des Artikels auch gedacht, dass das alles andere als einladend ist.
Auch die Äusserungen des zuständigen Staatssekretärs braucht man gar nicht kommentieren - ohne Worte!

Dann fiel mir ein, was ich 2000 bei der Einreise von Kanada in die USA zuammen mit Kollegen seitens der US-Grenzbehörden alles "erleben durfte" (und wir sind 'ne amerikanische Firma!). Das waren richtig schikanöse Verhöre. Da fühlte man sich richtig willkommen!
Oder, 1974 aus Ostberlin mit kaputtem 2 CV-Getriebe im Schlepp des Volvos der ständigen westdeutschen Vertretung nach 8 Stunden Verhandlung über die Grenze für ostdeutsche Fahrzeuge, nachdem mein Vater beinahe haarscharf von Vopos in Zivil verhaftet worden wäre. Das war ein Spass! Nun gut, dass das "etwas länger" her ist.

Dagegen ist die Ein- und Ausreise nach und aus NAM noch harmlos.

Wenn ich mir aber betrachte, wie sich NAM m. E. in vielerlei Hinsicht auch im Tourismus seine "Grube selber schaufelt" (steigende Zahl von schweren Raubüberfällen mit gefährlicher Körperverletzung, Abzocke von Touris, teilweise Rassismus gegenüber Weißen (uns passiert), Korruption usw., jetzt das mit den Einreisestempeln), habe ich immer mehr ein unterschwellig komisches Gefühl in der Magengrube bzgl. unseres nächsten NAM-Urlaubs im April.
Da sind so viele schwerwiegende Probleme im Land, die mal angepackt werden müssen.
Und, wenn Dir in NAM etwas passiert, dann hast Du meiner Meinung nach ganz schnell ein richtiges Problem. Anders, als das was wir hier kennen. Du kannst in den meisten Fällen kaum auf kompetente Hilfe seitens namibischer Behörden hoffen (viele habe ich als so däml... erlebt, da möchte man schreiend davonlaufen).
Diese "Aussicht auf Hilflosigkeit im Falle eines Falles" ist irgendwie kein schöner Gedanke an den Start der "schönsten Zeit im Jahr".
Wenn die Natur des Landes nicht so supertoll wäre, würde ich da nicht mehr hinfahren.

LG
0
5'479 Beiträge · seit 200920. Feb. 2009 · #13
Gerade das, was Ihr hier so kritisiert, macht doch auch das Abenteuer Afrika mit aus. Ansonsten wär's nur ein Europa mit Tieren und und schwarzen Menschen.

Im Vergleich mit anderen afrikanischen Ländern ist das doch alles noch sehr harmlos. Ich hatte allerdings schon immer den Verdacht, das Namibia bei deutschsprachigen Reisenden gerade deshalb so beliebt ist, weil es am wenigsten "afrikanisch" ist.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
139 Beiträge · seit 200820. Feb. 2009 · #14
@matou66, Du sprichst mir aus der Seele!
@Topobär: Fahren wir alle nach NAM, um zu sehen, wie oder ob DIE SCHWARZEN MENSCHEN funktionieren?
202 Beiträge · seit 200720. Feb. 2009 · #15
Hallo Fomis,

ich bin gestern abend von einer Reise aus Argentinien zurückgekehrt mit folgendem Erlebnis:

Ein Ehepaar aus unserer Gruppe war bereits 2 Tage früher in Buenos Aires angekommen und sind mit einem Katamaran nach Montevideo = Uruguay und zurück gefahren. Also Aus- bzw. Wieder-Einreise nach Argentinien.
An den Iguazu-Wasserfällen war unser Hotel in Brasilien. Bei der Ausreis von Argentinien nach Brasilien stellte sich heraus, dass man in Montevideo zwar einen Ausreise-, aber in Buenos Aires keinen neuen Einreisestempel gemacht hat. Folge: Es dauerte fast 1 Stunde und 100 US-Dollar bis man unser Ehepaar wieder einreisen ließ und das obwohl am Flughafen 3 Tage zuvor eine Aufenthalsgenehmigung für 90 Tage erteilt wurde.

Es passiert also nicht nur in Namibia, dass es Probleme bei der Einreise gibt.

Auf dem Einreisestempel von Nambia vor einem Jahr steht bei uns überhaupt keine Aufenthaltsdauer!!!!!

Dagegen kann ich von den USA bestätigen, dass die Einreise mehr als strapaziös ist und das seit Jahren.
Selbst bei einem Transit in Fairbanks wurden wir mit Fingerabdruck und Foto registriert.

Viele Grüsse

Henni
"Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum"
2'779 Beiträge · seit 200720. Feb. 2009 · #16
hallo Henni
leider sind Argentinien und Chile sehr bürokratisch, Brasilien etwas weniger. Der Verlust der Tarjeta de Inmigracion in Chile führt zu sehr grossen Verzögerungen und Geldstrafen bei der Ausreise. Ein- und Ausreise über kaum befahrene Andenpässe wo also keine grossen Menschenmengen Schlange stehen, können zwei bis drei Stunden dauern, darin sind vier Schalter mit zwei bis vier Einreiseformularen die ausgefüllt werden Mússen enthalten (je nach Verfügbarkeit der alten oder neuen formulare) des weiteren das Auspacken des Wagens und Kontrolle nach Frischwaren, falls vorhanden wird das gesamte Gepäck geröntgt um elektronsiche Schmuggelwaren zu entlarven, dann müssen die beschuhten Füsse baden im Maul-und Klauchenseuche Schuhbad und die Räder werden abgespritzt. Aum Schluss wir noch kontrolliert ob alle Autoscheiben mit dem Kennzeichen des Wagens graviert sind. Falls man diese Gravur nicht hat muss man umkehren in die náchste Stadt und dies erledigen, wobei ich hier von halbtägigen Reisen spreche. Es kann aber gut sein dass da auch mal ein Touristenbus herkommt, nun da fängt das Ganze an interessant zu werden, denn die chilenischen Busse dürfen nicht in Argentinen "arbeiten" und umgekehrt. Es heisst Koffer umladen, die Leute stehen derzeit stundenlang in der prallen Sonne auf 4000müM, Toiletten oder Bäume gibts auch nicht. Beide Busse machen die hlabe Strecke leer , das sind bis zu 200km Hochandine Strassen um Reisende bis an die Grenze zu bringen oder abzuholen.

Darum finde ich die Einreiseprozedur in Namibia alles andere als mühsam, penibel oder touristenfeindlich.
viele Grüsse aus dem 37ºC heissen Buenos Aires
leona
Gruss Leona
190 Beiträge · seit 200721. Feb. 2009 · #17
Hallo zusammen,

möchte mal einen weiteren Aspekt zu diesem "leidigen" Thema einbringen.

Wir Touris, die wir Namibia (oder auch andere Länder) bereisen, gehen natürlich davon aus, dies mit besten Absichten zu tun. Es geht uns ausschließlich darum, die Schönheiten des Landes zu bewundern und sind bereit, hierfür auch noch viel Geld auszugeben.
Keiner von uns hat also schlechte Absichten!
Doch dies steht jedem Einzelnen bei der Einreise leider nicht auf der Stirn geschrieben!
Und schon hat der Grenzbeamte ein Problem!
Hat er doch die Vorgaben seines Innenministeriums, die da lauten:
Dies sei eine „vorläufige Sicherheitsmaßnahme“. „Wir wollen der illegalen Einwanderung somit ein Ende setzen“ zu erfüllen.
Wenn er nun zur Entscheidungsfindung entsprechende Fragen stellt und/oder ein ordnungsgemäß ausgefülltes Einreiseformular zur Hilfe nimmt, finde ich dies durchaus legitim.
Zum Nachweis meiner guten Absichten lege ich dann auch gerne meine Buchungsunterlagen, Rückflugtickets usw. vor. Dazu gehört natürlich auch ein nachvollziehbarer Betrag über meine beabsichtigten Ausgaben in Namibia.

Ob diese Maßnahmen letztendlich den gewünschten Erfolg bringen, den sich das Ministerium erhofft, sei dahingestellt.

Wichtig finde ich, dass dieses Thema hier im Forum so ausführlich behandelt wird. Es braucht sich daher niemand von einer Reise abschrecken lassen, sondern muß sich lediglich auf die neuen Bestimmungen einstellen.

Gruß Uwe
DER WEG IST DAS ZIEL
140 Beiträge · seit 200823. Feb. 2009 · #18
@Topobär: Fahren wir alle nach NAM, um zu sehen, wie oder ob DIE SCHWARZEN MENSCHEN funktionieren?
Ich finde, das war ein sehr ignoranter Beitrag. Fährt der Verfasser nach Namibia, weil er meint, es ist ein großer Freiluftzoo? Und die Einheimischen haben sich gefälligst ihm anzupassen, weil sie ja sooo dankbar dafür sein sollen, dass er überhaupt kommt und dort Urlaub macht.

Also wenn ich schon nach Namibia oder auch sonst wo hinfahre, dann interessieren mich auch die Menschen und ich bin mir auch bewusst, dass ich dort der Ausländer bin und nicht andersrum.
http://reiseliebe.eu http://soullounge.net
5'479 Beiträge · seit 200923. Feb. 2009 · #19
NAMBO schrieb:
@Topobär: Fahren wir alle nach NAM, um zu sehen, wie oder ob DIE SCHWARZEN MENSCHEN funktionieren?
Ich weiss nicht warum wir alle nach Afrika fahren.

Ich fahre jedenfalls nicht nur wegen der Tiere und Landschaften, sondern auch um Einblick in andere Kulturkeise zu erhalten. D.h für mich aber nicht sich irgendwelche Stammestänze anzusehen, sondern den Alltag der Menschen kennenzulernen.
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2'612 Beiträge · seit 200723. Feb. 2009 · #20
Topobär schrieb:
NAMBO schrieb:
@Topobär: Fahren wir alle nach NAM, um zu sehen, wie oder ob DIE SCHWARZEN MENSCHEN funktionieren?
Ich weiss nicht warum wir alle nach Afrika fahren.

Ich fahre jedenfalls nicht nur wegen der Tiere und Landschaften, sondern auch um Einblick in andere Kulturkeise zu erhalten. D.h für mich aber nicht sich irgendwelche Stammestänze anzusehen, sondern den Alltag der Menschen kennenzulernen.
Hallo Topobär,

mit dem Anspruch gehörst Du (leider) nicht zur Mehrheit der Afrika-Touristen 🙁 🙁 🙁

Schade, dass dem so ist. Interesse an meinem Gegenüber ist elementare Voraussetzung für Verständnis und Toleranz.

Viele Grüße,

Volker
Bye bye Forum