TippiThemenstarter29 Beiträge · seit 200912. Feb. 2009 · #1Hallo allerseits,
wir waren noch nie in Sambia und wollen dieses Jahr unseren Botswanaurlaub dazu nutzen, einen Abstecher nach Sambia zu machen um unseren Afrikahorizont zu erweitern 🙂.
Am liebsten würden wir in den Southluangwa Park, aber das haben wir uns wegen der ganzen Fahrerei direkt mal "von der Backe geschmiert" 😉.
Nach einigen Recherchen haben wir uns auf den Northern Kafue und den Lower Zambezi geeinigt.
Das Ganze soll ungefähr so aussehen:
22.9. - nach Livingstone (= 530 km + fähre)
23.9. - Lufupa Kafue NP über Lusaka (?) (= 745 km)
24.9. - Lufupa Kafue NP
25.9. - Lufupa Kafue NP
26.9. - Lufupa Kafue NP
27.9. - Lower Zambezi (= 535 km + fähre - oder Leopard Hill Road)
28.9. - Lower Zambezi
29.9. - Livingstone/Vicfalls (= 360 km + fähre)
Allererste Frage: Kommt man in einem Tag überhaupt von Livingstone bis nach Lufupa oder ist das reines Wunschdenken???
Zudem fragen wir uns, ob es nicht vielleicht sinnvoller wäre über Namwala zu fahren.
Wir wollen in Lufupa campen. Weiß vielleicht jemand von Euch, ob man auch unter dieser Voraussetzung mit denen in die Busanga Plains fahren kann?
Wieviel Zeit müssen wir ungefähr für die Fahrt vom Kafue in den Lower Zambezi einplanen? Ist das in einem Tag zu schaffen?
Was würdet Ihr für besser halten: Über Chirundu oder lieber die Leopard Hill Road nehmen?
Ich habe mindestens noch 100 weitere Fragen 😉, aber leider fallen sie mir gerade nicht ein 😊
Achja, eine noch: Hat jemand Tipps, wie man vielleicht die anscheinend unselige Wartezeit an der Fähre (Botswana -> Livingstone) umgehen kann? Gibt es z.B. irgendwelche Erfahrungswerte, zu welcher Uhrzeit dort normalerweise am wenigsten los ist?
Vielen Dank schon mal und viele Grüße
Tippi
TOtoro148 Beiträge · seit 200612. Feb. 2009 · #2Hallo Tippi,
wir waren 2007 für ca 2 Wochen in Sambia, unsere Tour ist hier im Forum auch kurz beschrieben.
Ob man innerhalb von einem Tag von Livingstone über Lusaka nach Livingstone kommt kann ich dir nicht sagen, würde aber eher sagen, dass das Wunschdenken ist. Auch die großen geteerten Strassen wie die T1 haben häufig große Schlaglöcher, so dass du da häufig langsam fahren musst.
Wir sind damals von der Kaingu-Logde (Südteil Kafue) bis nach Livingstone gefahren (über Itechi Techi Damm, Ngoma Village, Dundumwezi Gate, Kaloma) und da waren wir den ganzen Tag unterwegs. Vor der Strecke über Namwala wurden wir gewarnt, dass diese sehr schlecht sei. Da wir diese Strecke landschaftlich Reizvoll fanden würde ich dir diese empfehlen und bleibt eine Nacht in der Kaingu Lodge.
Zu Lufupa kann ich leider nichts sagen.
Für die Strecke vom Kafue bis in den Lower Sambesi würde ich sagen, dass man für den Teil Lufupa - Lusaka 4,5 bis 5 Stunden braucht, Lusaka über Chirundu sind viele LKWs unterwegs da kommst du nicht so schnell voran und ist dann auch nicht so schön zu fahren. Die Leopard-Road ist eine landschaftlich schöne Strecke und etwas länger. Ab Chirundu ist die Strecke sehr schlecht und es hängt auch davon ab wo ihr übernachten wollt. Ich würde wahrscheinlich über die Leopard Road fahren.
Was euch bei den langen Fahrtagen fehlt ist noch Zeit zum Tanken und Einkaufen...
An der Kazungula-Fähre mussten wir übrigens nicht besonders lang warten, wir waren so gegen 9-10 Uhr dort, du kannst einfach an der LKW-Schlange vorbei fahren und dann ging es eigentlich recht schnell.
Torsten
ULUlli931 Beiträge · seit 200612. Feb. 2009 · #3Hallo Tippi,
an einem Tag von Livingston bis nach Lufupa halte ich für nicht machbar. Egal ob ihr über Lusaka fahrt oder über Namwala würde ich 2 Tage kalkulieren.
Den Ausflug in die Busanga Plains müsst ihr in jeden Fall buchen, in welches Camp wollt ihr denn? Das Busanga Bush Camp und Shumba sollten kein Problem sein. Sie gehörent wie Lufupa beide auch zu Wilderness Safaris.
Noch eine mehr grundsätzliche Anmerkung zu eurer Zambia Planung. Ihr habt insgesamt 7 Tage, davon wollt ihr 3-4 Tage im Kafue sein, von dort aus dann direkt in den Lower Zambesi. Mir wäre das entschieden zu stressig. Die gesamte Tour sind mind. 2.000 km in der recht kurzen Zeit.
Ich würde mich wahrscheinlich entweder auf den Norden (=Kafue) oder den Osten (= SLNP + NLNP) konzentieren. Der Lower Zambesi passt da aus meiner Sicht nicht so richtig rein. Ich finde ihn eh nicht so ergiebig. Aber unabhängig davon lohnt es sich sicherlich nicht nur zum Übernachten die rund 500 km zu fahren. Wenn schon dann würde ich auch ein paar Tage dort bleiben.
Alternativ zu eurer bisherigen Planung könntet z. B. den Kafue NP nördlich verlassen und noch einen Besuch auf Chimfunshi (
http://www.chimfunshi.org.za/ )einschieben. Die Schimpansen-Station dort ist sicher einen Besuch wert.
Gruss
Ulli
TippiThemenstarter29 Beiträge · seit 200912. Feb. 2009 · #4Hallo Torsten,
vielen Dank für Deine Antwort.
Ich hatte schon befürchtet, dass wir mit einem Tag von Livingstone nach Lufupa nicht hinkommen und auch, dass die Namwala-Strecke vielleicht nicht so toll ist.
Ich werde mir dann mal die von Dir genauer anschauen. Vielleicht ist das ja was für uns, wobei wir eigentlich strikte Lodge-Verweigerer 😉 sind.
Ich denke auch, dass wir zum Lower Zambezi wahrscheinlich wirklich über die Leopard Hill Road fahren. Wenn sie allerdings wirklich landschaftlich so reizvoll ist, wie alle bisher gesagt haben, werden wir da noch Zeit zum Fotografieren freimachen müssen *seufz*
Wo wir dort übernachten wollen, haben wir noch nicht geklärt. Ich würde gerne eine Nacht drinnen auf den Campsites verbringen wollen.
Ich denke, den größten Teil des Einkaufs werden wir in Botswana erledigen, so dass wir auf dem Hinweg zum Kafue eigentlich nur zum Tanken halten müssen.
Da bin ich aber froh, dass wir an der LKW-Schlange vorbeifahren können. In 2007 habe ich die Schlange in Kasane gesehen und war heilfroh, dass wir nicht nach Sambia mussten. ABer wenn wir uns nicht da einreihen müssen, geht es ja =)
Viele Grüße und eine schönen Abend
Melanie
BUbrit und uliGast12. Feb. 2009 · #5Ulli schrieb:Alternativ zu eurer bisherigen Planung könntet z. B. den Kafue NP nördlich verlassen und noch einen Besuch auf Chimfunshi ( http://www.chimfunshi.org.za/ )einschieben. Die Schimpansen-Station dort ist sicher einen Besuch wert.
Gruss
Ulli
Das Schimpansen-Projekt interessiert uns auch sehr. Das wäre bestimmt ein riesiges Erlebnis für unsere Kids. Oder? Weißt du, wie teuer der Eintritt dort ist. Werden Walksafaris angeboten. Sind die mit den Kleinen machbar beziehungsweise empfehlenswert?
Vielen Dank sagt Brit
ULUlli931 Beiträge · seit 200612. Feb. 2009 · #6Hallo Brit,
der Bush-Walk kostet 20 Euro pro Person, Camping auf der Wiese direkt am Kafue liegt bei 6 Euro. Die Walks könnt ihr auch mit Kindern machen. Ich sehe nur ein Problem: die Kleinen wollen dann nicht mehr weg, zumindest nicht ohne Schimpansen...
Und dann gibt es ja noch Billie, das zahme Flusspferd 😉
Kurz: ein Besuch ist wirklich empfehlenswert und dazu unterstützt ihr noch ein sinnvolles Projekt!
Gruss
Ulli
TippiThemenstarter29 Beiträge · seit 200912. Feb. 2009 · #7Hallo Ulli!
Merci für die Infos.
Liebend gerne würde ich nach Chimfunshi, nur leider müssen wir wieder zurück nach Botswana und dafür liegt es zu weit nördlich.
Vom South Luangwa haben wir aus dem gleichem Grunde Abstand genommen, obwohl das eigentlich unser Fave war.
Wir zweifeln ja auch über die Machbarkeit, deshalb habe ich mich ja auch entschlossen, hier mal ein paar Sambia-Erfahrene zu fragen. So von außen kann man das wirklich sehr schlecht einschätzen, obwohl ja schon einige Afrika-Erfahrung haben. Wir haben auch schon erwogen, den Lower Zambezi rauszulassen, aber man liest halt überall, dass er sehr schön sein soll. Aber vielleicht schmeißen wir ihn dann doch raus und fahren evtl. einen Tag früher zurück nach Bots.
Achja, zur allgemeinen Erklärung der Planung: Die im Ausgangsposting angegebenen Stationen sind nicht die Tage, sondern die Übernachtungen, heißt, wir planen zwei Nächte im bzw. beim Lower Sambesi.
Wir wollten eigentlich nicht in den Busanga Plains übernachten, sondern nur auf der Lufapa Campsite und von dort mit denen in die Plains fahren. Wir haben gelesen, dass die eine Konzession für Drives in den Plains haben.
Wie sieht es eigentlich mit dem Lochinvar NP aus? Da liest man so wenig drüber. Den könnte man von der Lage sicherlich ganz gut mit dem Kafue verbinden.
Hat da jemand Erfahrungen mit?
Viele Grüße
Melanie
TOtoro148 Beiträge · seit 200612. Feb. 2009 · #8Hallo Melanie,
Barbara (Bhekisisa) war vor kurzem im Lochinvar NP, schau mal hier:
Link.
Ansonsten hat uns der Lower Sambesi NP sehr gut gefallen, von der Tierdichte zwar nicht vergleichbar mit dem South Luangwa aber trotzdem schön.
Ihr habt zwar 2 Nächte für den Lower Sambesi eingeplant, werdet aber spät an eurem Camp dort ankommen, einen Tag im Park bleiben können und müsst euch am nächsten Tag früh wieder nach Livingstone auf machen. Die zwei Randtage sind also anstrengende Fahrtage und wie schon geschrieben ist die Strecke ab Chirundu teils sehr stark ausgefahren. Ob ihr einen Campsite im Park am Anreisetag erreicht könnte schwierig werden. und für die Strecke LowerSambesi NP - Livingstone werdet ihr auch einen Tag brauchen.
Ich erinnere mich, dass im Hupe-Reiseführer als Alternativen zur Autoanfahrt Bootstouren beschrieben sind, ich weiß aber nicht mehr wo die starten.
Oder ihr Fliegt ab Livingstone in den South Luangwa, aber was das kostet...?
Und zum Thema "Lodge-Verweigerer": man kann bei den Lodges auch Campen, wir nutzen Lodges, Hotels auch nur zum gründlich Waschen und Akkus aufladen.
Torsten
TippiThemenstarter29 Beiträge · seit 200913. Feb. 2009 · #9Guten Morgen!
Den Bericht von Barbara kenne ich schon. Er ist sprachlich sehr schön geschrieben. Aber leider enthält er mehr Aussagen über die Frequenz des Mülls als die der Tiere. 😉
Ein Flug in den South Luangwa kommt schon aus Kosten- aber auch aus anderen Gründen nicht in Betracht.
Also ich denke, für uns steht der Nord-Kafue im Grunde fest, SLNP ist gestrichen. Darüber haben wir uns schon ausgiebig Gedanken gemacht.
Es soll ja auch nur ein Abstecher sein, um schon mal Sambialuft zu schnuppern und dann u.U. in 2011 eine komplette Sambiatour zu machen. Unser Reiseschwerpunkt liegt ja dieses Jahr auf Botswana.
Ich wusste nicht, dass KainguLogde auch eine Campsite hat, das ist ja schon mal gut. Bei der Lufupa ist das ja auch so.
Ich finde es sehr schade, dass es in Sambia so wenig "reine Campsites" a la Botswana gibt. Ich finde es eigentlich schöner abseits von Lodges zu übernachten. Unsere Akkus laden wir ohnehin immer im Auto auf, dafür brauchen wir keine Lodges oder Hotels.
Aber nun gut, die Gegebenheiten sind nun mal so wie sie sind. Mich reizt dafür an Sambia, dass es so ursprünglich sein soll.
Ich werde mich am Wochenende mal ausgiebig mit der von Dir vorgeschlagenen Route in den Kafue auseinandersetzen und sie dann den anderen vorschlagen.
Wie es aussieht, macht es wohl mehr Sinn nur in den Kafue zu fahren und sich dabei dann etwas mehr Zeit zu lassen. Wobei ich darüber sehr traurig bin, weil ich mich besonders auf den LSNP gefreut habe. Aber man kann halt nicht alles haben 🤨
Vielen Dank noch mal für all die hilfreichen Infos. Langsam kristallisiert sich doch einiges heraus!
Viele Grüße
Melanie
TippiThemenstarter29 Beiträge · seit 200913. Feb. 2009 · #10So, wie angekündigt kommen weitere Fragen, diesmal von meiner besseren nichtehelichen Hälfte:
Wir haben hier und an auch anderer Stelle viel Gutes über McBrides gelesen. Wie seht Ihr McBrides Campsite im Verhältnis zu Lufupa Campsite? Ist es besser gelegen? Würdet Ihr empfehlen eher 4 Nächte in einer der beiden Camps zu verbringen oder die Zeit besser aufteilen?
Kann man als Selbstfahrer ohne Probleme den nördlichen Teil befahren?
Wie sieht es mit Tiersichtungen beim Lufupa Camp aus? Hat jemand da Erfahrungen?
Merci vielmals 🙂
ELelefant118 Beiträge · seit 200813. Feb. 2009 · #11Hallo,
von der Lage her sind Lufupa und Mc. Brides ähnlich schön. Tierbeobachtungen insbes. bei walking tours evtl. verbunden mit einer Bootsfahrt in beiden camps super.Atmosphäre in Mc Brides würde ich vorziehen. Allerdings sind Chris Mc Bride und seine Frau nicht immer vor Ort.
In den Bus. Plains fuhren wir in 2007 ohne Führer und wurden plötzlich von bewaffneten Scouts angehalten und kurze Zeit festgehalten. Sehr ungemütliche Situation. Dabei hatten sie in Lufupa gesagt alles wäre ok. Da gab es offensichtlich Kommunikationsprobleme.
elefant
TOtoro148 Beiträge · seit 200613. Feb. 2009 · #12Hallo Melanie,
ich kenne nur McBride, leider nicht Lufupa. Wir waren jedenfalls von McBride begeistert, war ein absolutes HighLight. McBride hat ein mobiles Camp auf der anderen Kafueseite, eventuell könnt ihr das kombinieren und habt ein wenig auch die Lufupa-Bedingungen, schreibt ihn am besten mal an.
Bei 4 Nächten könnt ihr einen Tag im Boot auf dem Fluss verbringen und einige GameWalks machen. Sprecht ihn an, er kann euch sicherlich ein interessantes Angebot für 4 Tage machen. Grüßt ihn von mir (von dem German der die Fotos von dem "Bushpig" gemacht hat).
Torsten
TippiThemenstarter29 Beiträge · seit 200913. Feb. 2009 · #13Danke für die schnellen Antworten!
McBrides rutscht immer mehr in unseren Focus. Wir werden heute Abend mal eine Mail an ihn schicken.
Grüße werden wir dann natürlich ausrichten!
Also in die Busanga Plains sollte man dann wohl auf jeden Fall nicht auf eigene Faust 😉
Die Infos dazu sind ja sehr widersprüchlich, ich lese immer wieder mal, dass man doch auch selbst reinfahren kann. Aber so sehr ich die Wildnis auch liebe, Begnungen mit einem Gewehrlauf muss ich nicht unbedingt haben.
Grüße
Melanie
THTherese1 Beiträge · seit 200908. März 2009 · #14Liebe Melanie
Wir waren im Juli 2008 in Sambia, unter anderem in Lochinvar. Die Strasse von Livingsone zum Park ist ganz furchtbar schlecht, auch das erste Stück auf der Asphaltstrasse. Höchstgeschwindigkeit auf der Piste etwa 20 Kmh. Im Nationalpark waren wir ganz alleine und durften unser Lager aufschlagen wo wir wollten. Wir hatten einen wunderschönen Platz direkt an der Lagune. Im Sonnenaufgang konnten wir viele verschiedene Vögel in der Lagune beobachten. Es leben auch einige tausend Letchwe-Antilopen in Lochinvar, die aber sehr scheu sind. Schön ist, dass man zu Fuss auf Tiersuche gehen darf. Leider haben wir trotzdem keine weiteren Tiere gesehen.
Chimfunshi: Wir wollen dieses Jahr im Juli nach Chimfunshi. Leider ist der Bush-Spaziergang mit den jungen Schimpansen sehr teuer geworden. Man bezahlt jetzt pro Person für etwa 2 Stunden mit den Schimpansen 100 US Dollar. Wenn man bei der Fütterung dabei sein will, kostet das 20 oder 25 Euro.
In Sambia liegt übrigens in der Nähe der Vic-Falls ein kleiner Nationalpark, der wie die Fälle in der Eingeborenensprache Mosi-Oa-Tunya heisst. Dieser Park ist sicher eine Morgen- oder Nachmittagstour wert. Es gibt Elefanten, Büffel, haufenweise Warane, Giraffen und vieles mehr. Dazu ein Rhino, ev. sogar mehrere. 2008 wurde uns gesagt, dass noch 2 oder 3 Nashörner dazukommen. Der Ranger am Eingang gibt gerne Auskunft wo sich die Tiere im Moment aufhalten.
Sambia ist ein wunderschönes aber auch sehr teures Land. Macht euch vor allem auf Benzin- oder Dieselpreise gefasst, die höher als in Deutschland sind.
Therese