GAGastThemenstarterGast02. Nov. 2005 · #1hallo,
wir sind ende nov in namibia unterwegs für zwei wochen und ich hätte gerne gewusst welche camps für euch die schönsten waren.
also loslegen, name und ort, ich freu mich über jeden tipp
liebe grüsse
anna
GAGastThemenstarterGast02. Nov. 2005 · #2Hallo anna,
in 2 Wochen kommt ihr ja nicht überall in Nam. rum. Schreib doch mal wo ihr hin wollt. Was nützen euch Tipps vom (beispielsweise) Kaokoveld, wenn ihr "nur" den Süden Namibias bereist.
LG
Pascalinah
GAGastThemenstarterGast02. Nov. 2005 · #3Da kann ich "frische" Informationen beisteuern, denn wir sind im Sept/Okt unterwegs gewesen:
Die wohl beeindruckendsten und außergewöhnlichsten und zugleich saubersten Campingplätze waren:
1. Xaragu-Camp im Damaraland. Wenn Ihr Twyfelfontein, Versteinerter Wald und Orgelpfeifen, sowie den verbrannten Berg besuchen wollte, dann kommt Ihr quasi daran vorbei.
Ca. 15km von Twyfelfontein entfernt und genau auf dem Weg Khorixas-versteinerter Wald-Xaragu-Twyfelfontien gelegen.
Schau DIr die genaue Lage auf der Website an (über google).
Das Camp liegt wunderbar einsam zwischen unwirtlichen beeindruckenden Felswänden. Es wurden offenbar fast ausschließlich natürliche Materialien verwandt. Die Dusch-/WC-Häuser sind aus schmalen Holzstangen(ähnlich Bambus oder Reisig). ABer ganz normale Toiletten. Warmes Wasser. Es gibt keinen Strom, aber ab Sonnenuntergang werden überall Öllampen angezündet, die absolut ausreichend hell sind. Es gibt einen Pool & ein Restaurant. Bei uns wurde abends ein Buffet für alle Gäste angeboten. Die Angestellten sind aussergewöhnlich gut geschult und sehr aufmerksam und freundlich. Sie haben sogar bei der Ankunft und beim Essen eine kleine Rede gehalten.
2. Straußenfarm Kooimasis (Website über google):
Lage: In den Tirasbergen zwischen Sesriem und AUs
Das Camp liegt ca. 1 km oberhalb der Farm in einer riesigen Felsspalte zwischen riesigen, runden Gesteinsbrocken. Die Badhäuser sind in ebensolche Gesteinsbrocken (5m Durchmesser) an und teils eingebaut.
Kooimasis war definitiv der sauberste Campingplatz der gesamten Reise.
Du kannst auf der Farm die Straußen- und Vogelzucht von Wulff Izko anschauen. Du kannst auch Wildfleisch kaufen (sehr gut!). Allerdings hatte er leider persönlich nicht viel Zeit zur Unterhaltung oder Führung auf der Farm.
Wasser und Strom vorhanden. DIeses Camp müsst Ihr gesehen haben.
Anreise allerdings etwas beschwerlich, da von der D-Straße aus noch ca. 20km auf dem Farmgelände zurückzulegen sind. Dort ist die "Straße" sehr abgenutzt.
3. Farm Sachsenheim:
nahe Etosha Park bei Namutoni (ca 20km Teerstraße).
Wir wollten uns die total verdreckten Camper-Sanitäranlagen von Namutoni nicht antun und so sind wir sogar noch ein zweites Mal nach Sachsenheim gefahren.
Strom am Platz. Sehr sauberer Campingplatz - geschmackvoll eingerichtet. Allerdings nicht gerade mitten in der Natur. Hat eher den Charakter eines Parkes. Der Wagen steht auf einem Kiesweg und daneben hat jeder CAmpinplatz eine eigene runde Rasenfläche von ca. 8mx8m mit eigenem Grill. In direkter Nähe ist ein Haus zum Spülen und natürlich Duschen/Toilette.
Alles recht neu und sehr gepflegt. Mit dem Farmer Gerd Sachse lässt es sich gut ein Gute-Nacht-Bier trinken und bei der Gelegenheit könnt Ihr sehr viel über Land&Leute erfahren. Einer der nettesten Begegnungen mit Farmern auf unserer Tour.
Tut Euch das überteuerte Staatcamp zur Übernachtung besser nicht an. Dann besser Okaukuejo nehmen, um auch mal die sicherlich schöne Nacht am Wasserloch zu erleben.
GAGastThemenstarterGast02. Nov. 2005 · #4Zusatz zu Farm Sachsenheim:
Wenn Ihr von Tsumeb kommt müsst Ihr ja links in den Etoshapark Richtung Namutoni einbiegen. Hier fahrt Ihr stattdessen einfach geradeaus weiter und nach 1,5 km kommt ein Schild und da müsst Ihr dann rechts nach Sachsenheim. Von da aus sind es noch 5 min.
ASAchim der SpäteThemenstarterGast03. Nov. 2005 · #5Beitrag auf Verlangen des Users gelöscht
TOTomcatThemenstarterGast03. Nov. 2005 · #6Hallo Anna
Achim hat recht...die schönsten Camps sind dort wo man die Weite und Ruhe von Namibia geniessen kann und seinen absoluten Frieden fern ab jeglicher Zivilisation hat. Kein Generatorlärm, keine lauten Campnachbarn und viele Wildlife hautnah...
Mein Lieblingscamp ist in der Honaibgegend in der Nähe der Atlantikküste.... es gibt im Norden viele solcher Plätze wenn man sich etwas umschaut...aber eben, man ist völlig alleine und auf sich selbst gestellt...
http://groups.miyoo.de/SetID_5908Zum Anfangen ist Mirabib nicht schlecht, ruhig schöne Weiten und liegt nicht allzu abgelegen...
Gruss Tom
WAwanetabaThemenstarterGast03. Nov. 2005 · #7Bin auch der Meinung wie Achim und Tom.
Draussen bleiben, irgendwo anhalten und die Weite und Stille genießen...
Favoriten? Zwischen Ruacana und KuneneRiverLodge oberhalb, mit Blick auf den Fluß. Die Gegend um Orupembe. Vor der Khwoarib-Schlucht wenn man von Kamanjab kommt. Am Khomatum-River, auch am Hoanib. Auch Spreegtshoogte-Pass. Eben alles eher die nördlicheren Gefilde. Denn man hat meist "hinter" dem Vet.-Zaun kaum mehr kommerzielle Farmen, die eingzäunt sind. Deshalb läßt sich dort auch besser ein Platz finden.
An Campsites ist mir Xaragu-Camp (wie genannt), Purros, Epupa, Campsite am Naukluft-Trail, Namutoni/Etosha, Spitzkoppe, Campsites am Ausgang der Khwoarib-Schlucht, Ameib-Ranch, Campsites auf der Ombinda-Lodge/Outjo, Ovahimba-Rescamp/Opuwo in guter Erinnerung
ASAchim der SpäteThemenstarterGast03. Nov. 2005 · #8Beitrag auf Verlangen des Users gelöscht
TOTomcatThemenstarterGast03. Nov. 2005 · #9Hallo Achim
Ja Wildlife hautnah...Nachts kamen noch 5 Löwen und haben es sich um die Glut des Lagerfeuers gemütlich gemacht....und ich hatte zuviel Bier getrunken und eine volle Blase und konnte nicht aus dem Zelt...aber nach einer Stunde sind die Katzen dann abezogen und das Problem war gelöst.
That's Africa
Gruss Tom
ANand.dryThemenstarterGast04. Nov. 2005 · #10Hallo Anna!
Meine Familie und ich waren im Mai diesen Jahres in Namibia.Und wir haben viele schöne Camps gefunden.Mir ist die Kunene River Lodge in guter Erinnerung.Man campt direkt am Fluß.Der Standart dort ist schon gehoben.Die Sanitäranlagen waren sehr gepflegt,wie in jedem Camp in dem wir waren.Es gibt dort auch die Möglichkeit bekocht zu werden.Wir haben die Küche dort nicht ausprobiert.Das haben wir im Xaragu Camp getan. Das ist auch ein schönes Camp.Das Dinner dort ist eindeutig empfehlens wert.Es ist ein gut organisiertes Camp.Etwas entspannter ist das Camp direkt an den Epupa Falls.Dort zu sein war ein Traum.Wir haben uns 3 Tage für diesen Traum genommen.Als wir fort fuhren wußten wir auch wieder die Stille zu schätzen.Die Fälle donnern und tösen sehr laut. 😉 Am besten hat mir das Camp in Purros gefallen.Es gibt nur 4 Stellplätze.Doch jeder einzelne ist so gelegen,das man sich fast schon allein fühlt.An jedem Stellplatz ist einWaschtisch ,eine Feuerstelle und eine Sanitäreinheit ( WC und Dusche ).Dieses Camp war für mich das schönste.Ok,einen Markel gab es auch dort.Fliegen!Aber in der Erinnerung waren sie nicht so schlimm. 🙂 Außerdem hatte man dort immer den kitzel im Bauch ob ein Elefant hinter dem nächsten Baum hervor kommt.Also Afrika,wie man es sich erträumt.
Für Deine Reise viel Spaß. Gruß and.dry
ANAnnaThemenstarterGast06. Nov. 2005 · #11Hallo anna,
Camps mit Dusche, da finde ich den in den Naukluftbergen wundervoll oder Ameibranch.
Ohne dies ist der Archers Rock einfach traumhaft.
Viel Spass
Anna
GAGastThemenstarterGast08. Nov. 2005 · #12Danke Euch allen für die vielen Tipps. Ich kann nicht genau sagen wo wir uns rumtreiben werden weil wir das recht spontan entscheiden. Wir wollen das Land geniessen, bleiben wo es schön ist und morgens entscheiden was wir als nächstes sehen wollen. Und wenn man dann doch mal wieder eine Dusche benötigt dann ist es schön eure Tipps dabei zu haben um mal das ein oder andere schöne Camp ansteuern zu können. Ich freu mich sooo 🙂
Liebe Grüße
Anna
GAGastThemenstarterGast08. Nov. 2005 · #13... nicht zu vergessen bum hill am Kwando im Caprivi, nagelneu, vom
Feinsten, herrliche Lage, und natuerlich Ngepi camp am Okawango mit
seinen originellen Duschen, WCs usw.
Gruesse gunther
KAkalacheeThemenstarterGast08. Nov. 2005 · #14ciao anna
jawohl, da kann man dem gunther nur beipflichten! vor allem bumhill ist ein besuch absolut wert (habe ich an anderer stelle in diesem forum bereits erwähnt). jeder stellplatz hat eine eigene aussichtsplattform und ein eigener sanitärbereich mit dusche/ wc und einem kleinen waschbecken mit spiegel. und die möglichkeit, dass abends ein paar ellies vorbeikommen und sich gemütlich am strauch/ baum zwei meter neben dir gütlich tun, ist relativ gross.
auch ngepi ist toll. sehr schöne und preiswerte stellplätze direkt am kavango, nette bar und viele möglichkeiten für ausflüge (bootstrips etc.).
und wurde die ongongo campsite bei sesfontein/ warmquelle schon erwähnt? wer nicht sonderlich auf "nicht so gut gepflegte sanitäranlagen" 😉 angewiesen ist, ist dort genau richtig. der naturpool lädt zum stundenlangen plantschen und die total abgeschieden lage ist einfach traumhaft. kostet auch nur n$ 20 (oder warens 30?) / nacht und person.

GAGastThemenstarterGast10. Nov. 2005 · #15Wißt Ihr eigentlich, daß wildes Campieren verboten ist ? Grund: Die Leute benehmen sich in der regel wie Sau, lassen Ihren Dreck liegen und sch. ..überall hin (wo denn sonst). sehr schöne Naturstelen in Namibia sind deshalb schon kaputtgemacht worden !!!
GAGastThemenstarterGast24. Nov. 2005 · #16Anonymous schrieb:Da kann ich "frische" Informationen beisteuern, denn wir sind im Sept/Okt unterwegs gewesen:
Die wohl beeindruckendsten und außergewöhnlichsten und zugleich saubersten Campingplätze waren:
1. Xaragu-Camp im Damaraland. Wenn Ihr Twyfelfontein, Versteinerter Wald und Orgelpfeifen, sowie den verbrannten Berg besuchen wollte, dann kommt Ihr quasi daran vorbei.
quote]
da kann ich nur 100% zustimmen
GAGastThemenstarterGast24. Nov. 2005 · #17Hallo Tomcat,
Bin ja selber sehr oft im Hoanib und in der Umgebung.Klingt bei Deiner Beschreibung so, als wenn Du innerhalb des Parks gewesen bist.Wenn Du damit keine Bedenken hast, könnte ich Dir eine Route empfehlen, die wirklich traumhaft schön ist. Du mußt allerdings mit 2 Wagen sein. Wenn Du Interesse hast, melde Dich.
Gruß
Holger
GAGastThemenstarterGast24. Nov. 2005 · #18Moin,
für den Süden hätte ich das Brukaros Camp. Zum Hochfahren braucht man Allrad und Nerven. Oben gibts Hitze und wenig Schatten. Wasser muß mitgenommen werden ( auch für die Duschen ).
Sonst superklasse am Möchtegernvulkan zu campen. Für den Trail nach oben viel Wasser mitnehmen.
An der Bergkante gibts dafür einen der absoluten Aussichtspunkte in Namibia.
Dann gibts das Canyon Roadhouse Nähe Fischfluß Canyon. Super uriges Ambiente, nette Leute, tolles Essen, kaltes Bier, Swimmingpool usw.
Unser Stopover im Süden.
Schönes Camp auf dem Weg nach Lüderitz ist Klein Aus Vista.
Bzw. dort campen, nach Lüderitz und Kolmannskuppe als Tagesausflug.
Dort gibt es es auch Ausflüge zu den Wildpferden.
Grüße,
Fleumel.