EVEvelyneThemenstarter18 Beiträge · seit 200921. Jan. 2009 · #1
Hallo zusammen
Wir haben im April 2009 vor nach Namibia/Botswana zu Reisen und eine Selbstfahrertour zu machen.
Unsere grobe Routenplanung sieht wie folgt aus (circa 22 Tage):
Windhoek Training 4x4 Otjiwarongo Rundu Popa Falls (Mudume NP) Popa Falls (Mudume NP) Kasane Victoria Falls Victoria Falls Chobe Ihaha Chobe Savuti Moremi Moremi Maun Okavango Delta Maun Okavango Delta Makkgadikgadi NP Khama Rino Sanctuary Serova Sun City Sun City Johannesburg
Wie seht ihr das? Haben wir zu viel vor in dieser Zeit? (sind uns bereits aus Namibia an längere Autofahren gewohnt). Was würdet ihr kürzen oder verlängern? Welche Camps könnt ihr empfehlen?
Die Zeit für Tierbeobachtungen scheinen ja nicht optimal zu sein. Sieht man trotzdem genügend Tiere?
Spart euch die Zeit. Ihr habt keine solche 4x4 Hammerstrecken vor euch, fuer die ihr solch ein Training braucht.
Victoria Falls Victoria Falls
Macht das als Tagesausflug von Kasane aus. Die Lodge organisiert das und so spart ich noch ein paar US$ fuer die Einreise ohne eigenes Fahrzeug nach Zimbabwe.
Chobe Savuti
Durch die gesparte Zeit, koennt ihr hier auf jedenfall einen Tag laenger bleiben.
Moremi Moremi
Durch den Wegfall des zweiten Tages Vic Falls koennt ihr hier einen Tag laenger bleiben.
Makkgadikgadi NP
Der interessante Teil ist im April nicht zu befahren. Die Pfannen tragen einfach noch nicht. Ich wuerde lieber gleich nach Khama fahren.
Sun City Sun City
So toll ist Sun City auch nicht. Aber Pilanesberg Nationalpark ist schon wesentlich besser. Ein Park, den wir immer gerne besuchen!
Was Andreas euch geraten hat können wir genauso unterschreiben. Abgesehen vom Pilanesberg NP, den wir nach der Einsamkeit und Weite Botswanas nicht sooo toll fanden. Aber für 2 entspannte Tage am Ende der Reise ist es schon okay. Sun City war auch kein Highlight für uns, da muss ich nicht nochmal hin.
Wir waren im April 2008 in Botswana unterwegs und haben viele tolle Tiersichtungen gehabt (gehört natürlich immer auch viel Glück dazu). Alles war grün, die Kalahari war stellenweise von einem bunten Blumenteppich überzogen, und wir haben auf unserer Tour viele Jungtiere (Zebras, Impalas, Elefanten, Giraffen und Oryx) beobachten können.
mach eine Nacht in der Kaisosi River Lodge bei Rundu, und fahr bei den Popa Falls am nächsten Tag mal kurz vorbei, die Fälle sind 2,50 m in Worten zwei meter fünfzig... Mudumu ist ca. 200 km weiter östlich und verbringe die zwei gesparten Nächte im Moremi, Okavango Delta oder im CKGR.
Zu Sun Sity kann ich auch nur sagen was wollt ihr da ?
Viele GRüße,
BeeTee
spar dir 2 Tage
EVEvelyneThemenstarter18 Beiträge · seit 200923. Jan. 2009 · #6
Hallo zusammen
Wir passen unsere Strecke nun an und werden direkt von Johannesburg aus starten (nicht von Windhoek) und neu auch noch die Kalahari (evt. von süd nach Nord, falls dies nicht zu lange dauert) besuchen. Sun City werden wir gemäss eurem Feedback auslassen.
Bei der alten Route währen wir ja über den Caprivi Streifen nach Botswana gefahren. Da wir jetzt von Johannesburg aus starten, stellt sich die Frage, ob wir den Caprivi ganz auslassen sollen?
Was meint ihr, lohnt sich ein Abstecher in den Caprivi (Bsp. Mudumu)von Botswana aus?
wir sind letztes Jahr auch in Joburg gestartet und dorthin wieder zurückgekehrt, da die one-way Gebühren für den Mietwagen so teuer sind. Wenn Du Lust hast, Dir unsere Tour anzusehen und den Bericht zu überfliegen: http://www.namibia-forum.ch/index.php?option=com_fireboard&Itemid=80&func=view&id=73683&catid=22 Dort findest Du auf der 1. Seite auch unsere Routenplanung, die wir mit Hilfe des Forums erstellt haben.
Die Kalahari sollte bei uns (neben Moremi, Savuti, Linyanti und Chobe) unbedingt dabei sein, dafür haben wir auf die Salzpfannen und den Caprivi Strip verzichtet. Alles geht leider in 3 Wochen nicht. Pan Handle, Caprivi Strip und Salzpfannen bzw. Kubu Island werden wir im Juni 09 ansehen 🙂 .
Bei eurer Reiseplanung müsst ihr euch einfach überlegen, welche Teile Botswanas euch persönlich am Wichtigsten sind und diese dann sinnvoll mit genügend Zeit (es passieren auch mal unvorhergesehene Dinge) verbinden. Ich persönlich würde den Caprivi Strip weglassen.
EVEvelyneThemenstarter18 Beiträge · seit 200924. Jan. 2009 · #8
Hi
Vielen Dank für den Tip mit dem Reisebericht. Der ist super und macht gleich noch mehr Vorfreude auf die Reise 😄
Wir werden nun Namibia und den Caprivi auslassen und dafür 3 Nächte im CKGR übernachten (Anfrage haben wir gemacht, hoffen es ist noch ein Camp frei..).
Unsere Reise gleicht sich immer mehr an eure an😮 Deshalb noch eine Frage:
Wie sieht es mit den Camps in Moremi und Chobe aus (Khwai, Savuti, Linyanti, Ihaha? Könnt ihr diese alle empfehlen oder würdet ihr eines (welches?) auslassen und evt. mal in einer Lodge übernachten?
Kubu Island werdet ihr ja diesen Juni anschauen. Wir wollen dies auch gerne in die Reise einbauen. Das sollte ja nicht ein Problem mit nur einem Auto sein oder? Geht ihr dann von Nata aus (Nord) oder werdet ihr vom Süden her reinfahren?
Hallo Evelyn! Die Vorschläge der Foren sind sicherlich OK.Ich würde dennoch von Windhoek aus die Tour beginnen.Natürlich kommt es darauf an,was für Dich interessant ist.An Deiner Stelle würde ich 2Tage in einem Fishing Camp am Okavango campen.Ich(wir) fahren sit Anfang der Achtziger nach Zimbabwe u. Botswana/Namibia.Einfach durch dortige Verwandschaft.Dieses Jahr (Juni/Juli)mit 8Freunden,dass 3.mal in der Größenordnung,nur auf Public-Campplätzen oder auch wild.Die Camperei ist nicht ganz ungefährlich, dass sollte man bei aller Romantik nie vergessen,haben manche Überraschung erleben dürfen.
@jamie: Aus Österreich ist der Flug nach Namibia wesentlich teurer als nach Johannesburg, dies war für uns der Grund die Tour in Johannesburg zu starten und zu beenden.
@evelyn: Kubu Island wollen wir Ende April auch einbauen (wenn es der Untergrund zulässt) Hier wäre unser Plan vom Planet Baobab Camp über Kubu Island (1 Nacht Camping) in Richtung Martins Drift (Grenze zu Südafrika)zu fahren. Ob es dann machbar ist werden wir vor Ort entscheiden.
Olli Bö447 Beiträge · seit 200827. Jan. 2009 · #11
Hallo Evelyne,
Wie sieht es mit den Camps in Moremi und Chobe aus (Khwai, Savuti, Linyanti, Ihaha? Könnt ihr diese alle empfehlen oder würdet ihr eines (welches?) auslassen und evt. mal in einer Lodge übernachten?
Prinzipiell würden wir kein Camp auslassen, alle waren wunderschön und jedes hat seine eigenen Vorzüge. Im Gegenteil, oft fanden wir es schade, dass wir aus Zeitgründen nicht 2 Nächte bleiben konnten. Am ehesten streichen würde ich vielleicht Linyanti, wegen der begrenzten Gamedrive Möglichkeiten und weil es etwas abgelegen ist. Statt dessen würde ich 2 Nächte Savuti einplanen, da es dort viel mehr zu entdecken gibt, und wir leider zu wenig Zeit dort hatten.
Bzgl. der Lodgeübernachtungen würde ich, je nach Budget entweder - eine Lodge mitten im Delta buchen, die nur per Flugzeug zu erreichen ist, weil man so die unglaublichen Ausmaße des Deltas aus der Vogelperspektive sehen kann und die Wildnis und Abgeschiedenheit der Natur ganz exklusiv mit wenigen anderen Gästen genießen kann, was u.U. in Gegenden, in denen mehrere Lodges auf relativ engem Raum stehen, nicht gewährleistet ist oder - eine Lodge in Kasane suchen, wie z.B. die Kubu Lodge oder die Garden Lodge, wo man sich vom "harten Camper-Alltag" erholen kann 😉 und die dennoch kein so riesiges Loch in die Urlaubskasse reissen wie eine Lodge im Delta.
Kubu Island werdet ihr ja diesen Juni anschauen. Wir wollen dies auch gerne in die Reise einbauen. Das sollte ja nicht ein Problem mit nur einem Auto sein oder?
Nein, das sollte mit einem Auto kein Problem sein, ihr seid ja entsprechend ausgerüstet und habt Wasser und Nahrung dabei.
Was den Flug angeht, so halten wir es wie Julie und Markus. Für uns ist Johannesburg 1. Wahl, da es erstens günstiger ist, und wir zweitens mehr Möglichkeiten haben und somit vom Termin her flexibler sind, was für uns wichtig ist.
Liebe Grüße und viel Spaß bei eurer weiteren Planung!
EVEvelyneThemenstarter18 Beiträge · seit 200915. Feb. 2009 · #12
Hallo zusammen
Vielen Dank nochmals für eure Tipps zur Botswana Reise.
Nachdem wir zuerst von den Nationalpark Büros ein Mail mit alles "fully booked" erhalten haben, hat es doch noch mit den meisten Übernachtungen in den NP geklappt 😄
Aufgrund des viel günstigeren Flugpreises werden wir auch von Johanneseburg und nicht von Windhoek aus starten. Unsere Route sieht wie nun wie folgt aus:
08.04: Ankunft und Übernachtung in Johannesburg 09.04: Gabarone (Mokolodi) 10.04: Khama Rhino - gebucht 11.04: Kubu Island - gebucht 12.04: Planet Baobab - gebucht 13.04: Khumaga Camp - gebucht 14.04: Sunday Pan - gebucht 15.04: Piper Pan - gebucht 16.04: Brakah Campsite bei Haina Safari Lodge - Andere Tipps? 17.04: Maun - Übernachtungs Tipps? (bevorzugen ein Hotel; Sedia Hotel oder Island Safari Lodge?) 18.04: Moremi - Third Bridge gebucht 19.04: Khwai (weiss jemand, ob dies dem North Gate entspricht, finden diesen Campsite nirgens in den Reisebüchern...) 20.04: Savuti - gebucht 21.04: Savuti - gebucht 22.04: Linyanti - gebucht 23.04: Kasane - Übernachtungs Tipps? (bevorzugen ein Hotel) 24.04: Impalila Island Loge - gebucht 25.04: Kasane - Übernachtung? 26.04: Ausflug Viktoria Falls (Übernachtung Kasane) 27.04: Umgebung Francistown - Übernachtungs Tipps? 28.04: Umgebung Gabarone 29.04: Sundown Ranch Lion Park 30.04: Flug nach Dubai und 2 Nächte Stopover
Evt. hat jemand von euch ja noch Übernachtungstipps für Maun und Kasane (eher Hotel) oder für die Umgebung Francistown.
Hallo Evelyne, Maun: wir waren letztes Jahr in der Motsensela Tree Lodge und hoch zufrieden. Die Lodge liegt etwas außerhalb von Maun und liegt im umzäunten Gelände auf einer Gamefarm. Zuweilen übernachten hier auch Jäger 😐 aber ansonsten fühlten wir uns mit den anderen Gästen mehr als wohl. Die festinstallierten und verstreut über das Gelände liegenden Zelte sind super in Schuss. Wir bekamen abends auch immer eine Wärmflasche mit, trotz Daunendecken. Es gibt 2 gut ausgeschilderte "Walks" und einen "Hide". Logischerweise gibt es keine Katzen. Hatten in den Vorjahren auch im Audi Camp, im Crocodile Camp und im Sedia Hotel genächtigt.
Kasane: wir hatten nicht in Kasane gebucht sondern wohnten in Matetsi (liegt direkt hinter der Grenze in Zimbabwe). Auch da fühlten wir uns vom ersten Moment an wie zu Hause (eigentlich besser). Wunderschöner Bungalow mit eigenem Whirlpool. Unser Ranger war einer der Besten mit dem wir je auf Safari waren. Allerdings gibt es auf dem Matetsi Gebiet lange nicht so viele Tiere wie im Chobe. Trotzdem ist es viel angenehmer dort zu wohnen als in Vic Falls und Ihr werdet kostenlos zu den Wasserfällen gefahren und abgeholt wann immer es Euch dannach gelüstet. Zu buchen ist die Lodge über andbeyond.com. lg Ursel
Hallo Evelyne! Super, dass doch noch alles geklappt hat! Wir fahren immer ein paar Tage hinter euch her 😉 Nur im CKGR überschneiden wir uns 2 Tage, 14.4. sind wir auf der Kori Campsite, am 15.4. auf der Letiahau Campsite! Vielleicht sieht man sich ja dort! In Kasane sind wir in der Garden Lodge, da wir es gerne etwas persönlicher haben, fanden wird diese passender als z.B. die Chobe Safari Lodge z.B.
für Kasane kann ich Euch auch die Garden Lodge sehr ans Herz legen. Die Lodge ist angenehm klein und bietet ein tolle Atmosphere. Die Lage am Fluß ist sehr schön und die Bootstouren werden mit kleineren Booten durchgeführt. Uns hat es dort sehr gut gefallen.
Für Francistown kann ich Euch direkt in der Stadt das Digger's Inn empfehlen, dies ist aber ein Hotel. Eine sehr nette Alternative liegt, wenn Du von Norden kommst, ein paar Kilometer vor Francistown, liegt das Woodland's Stopover, http://www.woodlandscampingbots.com/. Dort könnt Ihr Campen oder in einem Self-Catering Chalet wohnen. Woodland's ist sehr schön gelegen und dort kannst Du viele Vögel sehen. Als Zwischenstop war es für uns bestens geeignet.
Hallo Evelyne, es ist ja nun fast alles gebucht, so dass sich weitere Anmerkungen zu Eurer Route erübrigen. Aber ich kann nicht anders: warum, um Gottes Willen, tut Ihr Euch das an ?- Fast jede Nacht in einem anderen Bett !! Was erwartet Ihr von dieser Hetztour ? - Euer Programm reicht lächelnd für 6 Wochen - wenn man sich etwas beeilt.Auch wenn Ihr mich jetzt als "Spielverderber" oder " ewigen Meckerer" beschimpft - ich musste das einfach loswerden. Gruß Joli
Topobär5'479 Beiträge · seit 200916. Feb. 2009 · #17
Wieso jede Nacht in einem anderen Bett? Die meisten Nächte finden doch im selben "Bett", im selben Zelt statt. Es steht halt nur jede Nacht woanders.
Da man sowieso jeden Tag sein ganzes Gerümpel ins Auto laden muss ist es auch unerheblich, ob man die Safari (Gamedrive) als Rundtour unternimmt und abends zur gleichen Campsite zurückkehrt oder als Streckenfahrt zur nächsten Campsite. Ich finde es eher als Vorteil, die verschiedenen Campsites kennenzulernen, da jede ihre eigenen Highlights hat.
Ich kann mir aber gut vorstellen, dass Lodge-Urlauber damit ihre Schwierigkeiten haben. Denen fehlt das Nomaden-Gen, das uns Camper immer weiter ziehen lässt.
Ich musste über deinen Beitrag schmunzeln. Du hast schon recht, die Vorlieben sind halt verschieden.
Gruss, Thomas
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EVEvelyneThemenstarter18 Beiträge · seit 200916. Feb. 2009 · #19
Hallo Julia & Markus
Wäre wirklich toll, wenn wir uns im CKRG über den Weg laufen/fahren 😁 Also wir haben einen KEA Nissan mit einem Dachzelt...
Liebe Grüsse Evelyne
EVEvelyneThemenstarter18 Beiträge · seit 200916. Feb. 2009 · #20
Hi Joli
Bei den Nationalparks mussten wir unsere Reise den freien Camps anpassen. Für unsere optimale Route haben wir leider nur die Antwort "alles fully booked" erhalten.
Ausserdem gehören wir bei den Reisen zu den Vielfahrern. Wir haben auch bereits in Südafrika und Namibia sehr grosse Strecken zurückgelegt und hatten kein Problem damit. Die Vorlieben sind wohl wirklich verschieden 🙂
Wir haben uns zudem auch an den Reisrouten in Prospekten orentiert und die schauen auch nicht viel anders.