WolffRuedigerThemenstarter1'125 Beiträge · seit 200614. Jan. 2009 · #1Hallo, zusammen,
uns alten Hasen stehen die Haare zu Berge, trotzdem. Mein langjähriger Hausarzt will mit seiner Familie (Frau und drei Kinder) in den schleswig-holsteinischen Ferien nach Namibia. Flug steht, die ersten vier Tage auch: GocheGanas. Nun (!) fragt er mich, was man in den verbleibenden 10 Tagen noch ansehen sollte, eine Frage, die einen so kurz davor zur Verzweiflung bringt. Ich habe ihm befohlen, noch heute abend im Internet nach Unterkünften zu suchen (Erfolgsaussichten???). Ich denke mir, er sollte sich auf drei-vier Dinge konzentrieren: Sossusvlei (habe ihm Wolvedans und/oder S.Desert Lodge aufgeschrieben), Swakopmund (würde ich für mich selbst nicht aufschreiben), Etosha (Okaukuejo oder Aoba/Mokuti), dann entweder Okonjima oder Frans Indongo - Abflug.
Hat jemand eine bessere Idee? Er ruft mich heute abend an. Es war halt ein spontaner Entschluss von ihm, und für GocheGanas hat er ein Sonderangebot bekommen. Seine Praxis geht gut, er ist nicht eben arm... Daher auch meine Empfehlung Okonjima.
Danke!
Wolff-Rüdiger
WolffRuedigerThemenstarter1'125 Beiträge · seit 200614. Jan. 2009 · #2Nachtrag zu eben: Gemeint sind die Osterferien 2009!
WR
Silfri274 Beiträge · seit 200814. Jan. 2009 · #3Klingt eh recht gut, somit hat er absolute Hightlights dabei. Ob er Okonjima noch bekommt bezweifle ich halt, weil wir wollte die in einer Nebensaison 6 Montage vorher buchen und habe nichts mehr bekommen. Aber vielleicht gibts die super toll teuren Zimmer noch - versuche würde ich es. Frans Indongo war aber dann als Alternative auch super und man fährt dann halt von dort nach Okonjimba.
Lg
Silfri
KAkabo2 Beiträge · seit 200814. Jan. 2009 · #4Hallo, Über DER Tour kann man gut einzelne Hotels buchen und hat nicht den Ärger mit eigenen Buchereien.
Waterberb Plateau ( Fam Rust) wäre auf dem Rückweg auch noch nett und ich ebendfalls über Der Tour zu bucher oder Karawan Reisen.
Gruß Kabo
Doro3131'004 Beiträge · seit 200814. Jan. 2009 · #5Ich würde zum krönenden Abschluss noch die Heinitzburg in Windhoek empfehlen. Ein Traum! Gruss Doro
HShsh78 Beiträge · seit 200914. Jan. 2009 · #6Hallo Wolf Rüdiger,
Ich selbst habe gerade meine Reise für März 2009 bei Kalahri Africa Safaris in Dresden ausarbeiten lassen. Hat sehr gut geklappt. Vor allen Dingen schnell. Der inhaber hat 3 Jahre in Namibia gelebt und kennt sich sehr gut aus.
Kann ich nur empfehlen.
Gruß Hubertus
Reinhard728 Beiträge · seit 200614. Jan. 2009 · #7Hallo Wolf-Rüdiger,
ich glaube, Dir fehlen nicht die Tipps für geeignete Unterkünfte. Du bist eher fassungslos über die immer wieder auftretende Spezies von Reisenden, die nach dem Motto verfährt: "Vor einer Woche wusste ich nicht, wo Namibia liegt, heute bin ich da. Was kann man hier eigentlich machen?" Oder: Eigentlich wollten wir nach Südamerika, aber da regnet es gerade, jetzt sind wir zum ersten Mal in Namibia. Die Gruppe derjenigen (der Älteren?), die zunächst einen oder mehrere Reiseführer durchliest und interessante Dinge findet und sich dann sagt: Das will ich mal sehen, wird offenbar immer weniger.
Was soll man machen? So isses eben. Wenn der Nebel über der Förde sich lichtet (war ja heute ziemlich dicht), wird Dein Arzt schon etwas finden mit Deiner Hilfe.
Gruß
Reinhard
WolffRuedigerThemenstarter1'125 Beiträge · seit 200614. Jan. 2009 · #8Ja, Reinhard,
ich glaube, Du hast mich verstanden. So ist es. Ich habe früher erst zehn Karten und drei Reiseführer gründlich durchstudiert, bevor ich jemanden etwas gefragt habe. Aber helfen will ich ihm trotzdem. Es ist halt so...
Grüße von der Förde!
Wolff-Rüdiger
Rothk181 Beiträge · seit 200815. Jan. 2009 · #9Reinhard schrieb:Die Gruppe derjenigen (der Älteren?), die zunächst einen oder mehrere Reiseführer durchliest und interessante Dinge findet und sich dann sagt: Das will ich mal sehen, wird offenbar immer weniger.
Hallo Reinhard,
da kann ich dir nur wirklich beipflichten. Irgendwie gehört die Vorfreude auf die Reise doch auch dazu und die kommt beim Lesen und Planen.
Karin
Gruß
Karin
Tourists bring back souvenirs ... travellers bring back stories
MAMatt415 Beiträge · seit 200815. Jan. 2009 · #10Halt, ich würde die Art und Weise einer Reisevorbereitung sicher nicht auf das Alter reduzieren.
Wieviele "ältere" Leute gehen auf geführte Touren und haben keine Ahnung vom Land selbst`?
Es ist aber natürlich so, dass jüngere Leute andere Intressen haben und was das Reisen angeht, flexibler sind. Ich möchte z.B. auch nicht jede Unterkunft vorgebucht haben und sogar schon die Fotostopps eingeplant haben.
Bin sogar der Meinung, je weniger man verplant hat, umso mehr erfährt man über das Land und seine Leute, da man sich dann auch immer herumfragen muss, Tipps einholt etc..
www.hafz.ch / Ein Projekt, welches privat finanziert und transparent ist. Informiert Euch. Für Fragen stehe ich Euch gerne zur Verfügung
WolffRuedigerThemenstarter1'125 Beiträge · seit 200615. Jan. 2009 · #11Hallo, Matt,
es ist nicht (nur) eine Frage des Lebensalters, da hast Du recht; manchmal ist es sogar umgekehrt. Als ich vor einem Vierteljahrhundert zum ersten Mal nach Namibia gefahren bin, habe ich alles exakt vorgeplant und reserviert. Das tut man, wenn man die Gegend und die Umstände nicht kennt und möchte, dass alles klappt - es ist ja wertvolle Zeit, für allem für Berufstätige. Jetzt, da ich ein Vierteljahrhundert älter geworden bin und nach 25 Aufenthalten dort weiß, wie der Hase läuft, buche ich nur das absolut Notwendige und improvisiere den Rest. Aber das geht nur, wenn man sich auskennt und weiß, WAS es dort zu sehen gibt. Ich denke da auch an meine Tätigkeit als Romführer mit Oberstufenschülern und Lehrerkollegien. Man sieht nur, was man weiß. Alte Regel. Vorbereitung ist das A und O. Nur wenn man weiß, was es dort gibt, was es bedeutet und welchen Stellenwert es hat, kann man souverän damit umgehen. Einfach aufs Blaue draufloszufahren, heißt an der Oberfläche herumzuschliddern.
Was ich sagen will: das Alter macht souveräner - aber nur, wenn man vorher gelernt hat, sich zu informieren und exakt zu planen. Sonst macht es ängstlicher - und dann schließt man sich einer Reisegruppe an, bei der einem alles Nachdenken abgenommen wird. Aber auch das hat seine Berechtigung. Und damit bin ich wieder bei meinem Hausarzt ...
Herzlichen Gruß!
Wolff-Rüdiger
paulimann781 Beiträge · seit 200715. Jan. 2009 · #12Zitat: "Irgendwie gehört die Vorfreude auf die Reise doch auch dazu und die kommt beim Lesen und Planen."
Das kann man nicht verallgemeinern. Ich habe z.B. NIE Lust auf diese zeitraubende und - was Reservierungen angeht - mitunter auch recht stressige Planungskacke und mache es immer erst dann, wenn es gar nicht mehr anders geht (manchmal erst im Flugzeug). Dazu kommt, dass mein Liebster auch sooooo viel Spaß an der Planung hat, dass er sie gleich ganz mir überlässt. Und wenn Wolff-Rüdiger meint, dass die detaillierte Vorplanerei wertvolle Urlaubszeit spart, kann ich dem nur entgegenhalten, dass die Tage und Wochen der Vorplanerei ja schließlich auch von meiner Freizeit abgehen. 🙁
Falls es Einigen von Euch wirklich so viel Spaß macht, wäre ich für eine ca. 10-17tägige Routenplanung mit Camping an Plätzen, die man nicht Jahre vorher buchen muss, dankbar. Grobe Parameter (wo waren wir noch nicht?) stelle ich bei Bedarf gern zur Verfügung. Mitte bis Ende Februar (2009 natürlich) wollen wir los, gern auch im SuperLastMinute-Modus (Flugpreise beobachte ich schon, Camper steht abholbereit in Flughafennähe). Na, wie wär´s? 😄
Liebe Grüße sendet Euch
Antje