FRfröschelThemenstarter7 Beiträge · seit 200801. Jan. 2009 · #1Hallo und ein frohes neues Jahr!
Wir planen im Sommer 2009 mit unseren Kindern (10 u. 7 J ) einen Namibiaurlaub.
Als Afrikaanfänger (es ist überhaupt für uns der erste außereuropäische) haben wir uns eine Tour zusammengestellt,
von der wir denken, dass sie uns entspanntes Reisen ermöglicht.
Sie soll eine Selbstfahrertour werden die wie folgt geplant ist:
- 1 Nacht Windhoek
- 2 Nächte Oukakejo
- 2 Nächte Halali
- 3 Nächte Onguma
-1 Nacht Grootfontein
-2 Nächte Mahangu
-1 Nacht Grootfontein
-3 Nächte Waterberg
-1 Nacht Windhoek
Das wir bei dieser Tour nicht alles sehen werden ist uns klar. Hier nun unsere Fragen:
1. Ist diese Tour für selbstfahrende Neulinge ein sichers und entspanntes Reisen?
2. Wie sieht es in punkto Sicherheit im Caprivi aus?
Grüsse Helma
Wege entstehen dadurch, dass man sie geht (F.Kafka)
joli3'491 Beiträge · seit 200601. Jan. 2009 · #2Hallo Helma,
ja - es wird bestimmt eine entspannte Tour.Und der Caprivi hat keinerlei Sicherheitsprobleme mehr. Ich frage mich allerdings, was Ihr von Mahango erwartet. Immerhin habt Ihr für dieses Ziel mit Vor- und Nachübernachtung in Grootfontein 4 Tage eingeplant = 1/4 Eures Aufenthaltes. Nicht, dass sich Mahango nicht lohnen würde, aber für einen Erstbesucher gehört diese Ecke nicht gerade zu den wichtigsten Zielen - meist macht man dort einen Zwischenstop auf der Fahrt von/zu den Vicfalls. Sollten Euch die Popa-Fälle locken, muss ich Euch ein bisschen enttäuschen - soooo großartig sind die nun nicht gerade.Ich würde sie eher als Stromschnellen denn als Fälle bezeichnen. Und Grootfontein ist auch nicht unbedingt der "Nabel der Welt".Mit Rücksicht auf die Kinder: wäre denn nicht der Besuch der Buschmannsiedlung eine interessante Alternative? - Das ist ein Showdorf, in dem man Einblick in das Leben und die Kultur der Buschleute bekommt - incl.Fährtenlesen und Bushmanwalk.Dieses Dorf liegt nordöstlich von Grootfontein in Richtung Tsumkwe. Übernachtung dafür entweder - wie sowieso von Euch geplant - in Grootfontein oder in Roys Camp.Es kann aber sein, dass Ihr für das Buschmanndorf 4x4 braucht (?).- Sollte es daran scheitern, dann würde ich auf der Fahrt von Windhoek nach Etosha einen zumindest 2-tägigen Zwischenstop in Omaruru /Erongo einlegen - Omaruru Game Lodge oder Erongo Wilderness Lodge.Sehr gut ist in Eurer Planung, dass Ihr Euch richtig schön viel Zeit nehmt für Etosha /Onguma. Ihr werdet es genießen.
Gruß Joli
Sanne2'462 Beiträge · seit 200601. Jan. 2009 · #3Liebe Helma,
Grootfontain/ Mahango kenne ich persönlich zwar nicht, wollte aber anregen, diese Tage gegen Swakopmund zu tauschen. Das würde von der Route sicher machbar sein und Swakopmund bietet mit Bootstour (Walvis Bay) zum Delphine, Robben gucken, vielleicht auch mehr für die Kids. Und ein bißchen Meerfeeling ist nach der Einsamkeit und Wildnis eventuell auch ganz schön.
Sicher kann es im europäischen Sommer in Swakopmund auch recht frisch sein, aber Ihr campt ja nicht. Vielleicht ist das eine Überlegung wert?
Herzliche Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
FRfröschelThemenstarter7 Beiträge · seit 200801. Jan. 2009 · #4@ Joli,
wir hoffen in Mahangu Hippos und Krokos zu sehen. Die Wilderness haben wir uns angesehen und werden sie vielleicht auf der Rückfahrt einplanen.
@ Sanne,
Swakop ist uns mit zuviel Fahrerei verbunden. Wir haben wegen der Tiere erstmal den Nordosten gewählt, etwas das Kinder auch packt.Wenn mir Namibia so gut gefällt wie ich annehme werden wir mind. nocheinmal dahin fahren. Die reizvolle Landschaft im Süden können Kinder in dem Alter vielleicht noch nicht so genießen. Die Tour wollen wir dann machen wenn sie etwas älter sind.
Gruß Helma
Wege entstehen dadurch, dass man sie geht (F.Kafka)
LandRobert351 Beiträge · seit 200801. Jan. 2009 · #5Hallo Fröschel,
denke, daß Du bei Deinem vorgegebenen Zeitrahmen mit Deiner Entscheidung bezüglich Swakopmund absolut richtig liegst. Nicht zuviel auf einmal, zumal mit Kindern. Namibia (und auch Swakopmund) wird Euch sicherlich wiedersehen.
Schöne Grße aus Bayern
maulöwe37 Beiträge · seit 200801. Jan. 2009 · #6Servus Fröschel,
mir gefällt die Routeganz gut. Um Zeit zu sparen würde ich aber von Etosha gleich Richtung Osten über Tsuntabs zur B8 fahren, der Pad war zumindest Ende August gut befahrbar. Als Übernachtung Richtung Caprivi würde ich die K`wazi River Lodge nahe Rundu empfehlen. Diese Lodge wird von Valerie geführt und man kann dort gerade für Kinder interessante soziale Projekt kennen lernen. Zwar sind unsere Kinder schon etwas älter (15/17) und wir haben in der Mahangu Safari Lodge in unserem Zelt übernachtet. Das war aber wild romantisch und in der Nacht manchmal ob der vielen Hippos und anderer Tiere fast unheimlich. Wir werden die Nächte am Fluss aber nie vergessen.
Für uns war auch der Mahangu Game Park beeindruckend und wir haben den Weg in den Caprivi nicht bereut.
Allerdings sollte man die Kid`s mit den Tierbeobachtungen nicht überfordern.
Nach 5 Tagen im Cprivi und 5 Tagen in Etosha waren unsere richtig froh, mit Swakopmund wieder einmal in einer Stadt zu sein mi shopping, Cafe trinken und guten Restaurants. Wir haben nach all den tollen Tagen in der Natur unseren Aufenthalt in Swakopmund auf 2 Tage ausgebaut, was nicht zuletzt auch wegen der mitteleuropäischen Temparaturen nach all der Hitze und dem Staub für alle auch recht erholsman war.
Soviel von mir, viel Spaß bei der Planung
Maulöwe
FRfröschelThemenstarter7 Beiträge · seit 200801. Jan. 2009 · #7Hallo Maulöwe,
mich würde interessieren wie lange Ihr von Etosha über Tsintsabis nach Rundu gefahren seid.
Danke, Helma
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klaus63630 Beiträge · seit 200802. Jan. 2009 · #8Hallo Helma!
auch wenn Ihr Euch wohl schon auf den Caprivi festgelegt habt, würde ich doch noch einmal einen Abstecher nach Swakopmund überlegen. Statt den vier Tagen im Norden würde ich zwei Tage dort und (ev. vorher) zwei Tage im Erongo verbringen. Unseren Kinder (10 + 12) hat Swakopmund sehr gut gefallen. Die Bootstour (Catamaran Charters) war für sie sehr spannend, mit vielen Tieren (Seelöwen, Delfine etc), die man hautnah erleben konnte und auch für die Erwachsenen war das Meer nach dem vielen Staub eine nette Abwechslung. An der Spitzkoppe könnten die Kinder toll herumklettern.
Mir persönlich wäre Eure Tour etwas zu "tierlastig", wegen des Abstechers in den Caprivi müßte man wohl auch im Sommer (Südwinter) einen Facharzt wegen einer Malariavorsorge fragen.
Gruß
Klaus
Der Tourist zerstört, was er sucht, indem er es findet.
(Hans Magnus Enzensberger)
GUGuido.Gast02. Jan. 2009 · #9Hallo Helma,
Ich weiß nicht, welchen Monat Du mit "Sommer" meinst, aber dass der Caprivi-Streifen ggf. ein höheres Malaria-Risiko bedeutet, habt Ihr berücksichtigt? Zum Anfang des Sommers ist dabei das Risiko höher als zum Ende des Sommers.
http://www.mara.org.za/pdfmaps/NamDistribution.PDFBeste Grüße
Guido
joli3'491 Beiträge · seit 200602. Jan. 2009 · #10Hallo Helma,
ich bin zwar nicht der fröschel, aber die Strecke schon mehrfach gefahren: ich würde mal sagen ca. 5 Std. Das ist eine gute Pad und auch eine hübsche Landschaft. Wenn Du dann allerdings auf die B 8 kommst, wird es etwas sehr langweilig - schnurgeradeaus und kaum Abwechslung. Aber das sind ja dann auch nur noch 200 km.
Gruß Joli
maulöwe37 Beiträge · seit 200802. Jan. 2009 · #11Hallo Helma,
wir waren in umgekehrter Richtung unterwegs. Insgesamt war die Strecke von der n`Kwazi Lodge über Rundu mit Einkaus- und Versorgungsstop und einem Abstecher zum Great Baobab Tree nach Namutoni 435 km und in ca. 5 Stunden reiner Fahrzeit gut zu bewältigen.
Wegbeschreibung: Nach Etosha (Namutoni) ca. 8km Nord auf der B1. Dann Richtung Westen auf die D3001 über Tsintabis und die D3016 zum Great Baobab. Von dort ist es dann nicht mehr weit bis zur B8 die Euch direkt Richtung Nord nach Rundu bringt. Westlich Rundu gibt es neben n`Kwazi auch noch eine Vielzahl weiterer lodges. Bis zur Mahangu Safari Lodge sind es aber auch nochmal ca. 200 km von Rundu. Mann kann die Strecke sicher auch bis Mahangu an einem Tag gut bewältigen, zumal der Pad bis kurz vor Mahangu durchgehend geteert ist.
Gruß Maulöwe
FRfröschelThemenstarter7 Beiträge · seit 200802. Jan. 2009 · #12@ Hallo Maulöwe u. joli!
Danke für die Info über die Strecke. Ich nehme an das man für diese Tour einen Allrad benötigt. Oder?
@Hallo Guido u.Klaus63!
Wir werden im namibischen Winter unterwegs sein. Hinsichtlich der Malaria werden wir uns med. beraten lassen. Ich habe hierzu schon einiges im Forum gelesen und weiß das die Meinungen sehr unterschiedlich sind.
Vielen Dank und Gruß
Helma
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maulöwe37 Beiträge · seit 200802. Jan. 2009 · #13Hallo Helen,
für diese Route ist ein Allrad absolut unnötig. Alle Pads sind mit einem normalen PKW gut befahrbar. Wir hatten einen Nissan x-trail 2 x 4, was sich wegen der Bodenfreiheit und der hohen Sitzpoition bewährt hat. Nur im Soussousvlei hätten wir Allrad benöigt, dort gab es aber ausreichend Möglichkeiten, mit einem "Allradtaxi" die letzten km zurückzulegen.
Mir wäre bei Eurer Routenplanung kein Abschnitt aufgefallen, wo man Allrad bräuchte.
Gruß Maulöwe