Besuch Victoria Faelle von Sambia

14 Antworten · 4'321 Aufrufe · gestartet 16. Dez. 2008 von Benutzername
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Themenstarter4 Beiträge · seit 200816. Dez. 2008 · #1
Halo zusammen,
wir moechten gerne naechste Woche zu den Vic Falls fahren. Kann mir jemand sagen wie die Einreisebestimmungen an der sambischen Grenze sind und wie die Erfahrung bei der Einreise mit dem PKW waren? Habt Ihr noch Empfehlungen fuer einen Camping Platz an den Falls?
Viele Gruesse aus Windhoek
2'732 Beiträge · seit 200616. Dez. 2008 · #2
Einreise nach Zambia ist einfach.

50US$ für das VISA (pro Person)
10US$ Carbon Tax
ca. 20 US$ 3rd party (die allerdings in Landeswährung bezahlt werden muss)

In Livingstone gibt es einige Campingplätze. Leider hat der an der Maramba River Lodge geschlossen. Wir waren heuer auf dem der Nyala Lodge (Naehe Batoka Air). Die Waschgelegenheiten waren sehr gut. Da wir erst spät abends ankamen, haben wir Pool etc. nicht getestet.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
Themenstarter4 Beiträge · seit 200816. Dez. 2008 · #3
Hi Andrea,
Danke fuer die Tips. Hut ab wenn Du heute frueh noch uebers Delta geflogen bist und jetzt schon in Livingston habt ihr auch einige km abgerissen.
Gruesse aus Windhoek
Frauke
22 Beiträge · seit 200818. Jan. 2009 · #4
Mit diesem Thema beschäftige ich mich gerade. Ich habe vor, auf der sambesischen Seite die Viktoriafälle zu besuchen, da die Situation in Simbabwe sich ja nicht gerade einladend gestaltet.
Meine Frage an die erfahrenen Füchse 😉 : Welche Punkte sprechen dafür und welche dagegen, die Viktoriafälle auf simbabwischer/sambischer Seite zu besuchen? (die Straße auf sambischer Seite soll ja nicht so toll sein...?)

vg
Van
zuletzt bearbeitet 18. Jan. 2009
45 Beiträge · seit 200818. Jan. 2009 · #5
Hallo, für Simbabwe spricht, daß Du sogut wie allein an den Fällen bist. GIGANTISCH!!!Nachmittags (Anfang Okt.08) sind uns etwa 10 Leute begegnet, am nächsten Morgen um 7.00 bei traumhaftem Sonnenaufgangslicht vier Leute. Etwas mulmig war uns zu zweit, aber man kann Begleitschutz der ( damals) installierten Touristenpolizei bekommen. Hilfreich? VG😕
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22 Beiträge · seit 200818. Jan. 2009 · #6
Hallo "Glockenfrosch",

danke für die Rückmeldung. Anscheinend bist du der einzige, der in letzter Zeit an den Vicfällen war😂 . Leider kann mich der Beitrag noch nicht vollständig davon überzeugen (so war er ja auch nicht wirklich gedacht ;)), nicht über Sambia zu fahren. Es ist zwar schön, wenn man nicht so viele Leute zu Gesicht bekommt, aber die Lage in Simbabwe erscheint mir doch zu unsicher...
vg
8 Beiträge · seit 200819. Jan. 2009 · #7
Hallo zusammen,

wir waren Ende August an den Falls und möchten unsere Erfahrung hier einbringen.

Wegen der damals unsicheren Situation (bürgerkriegsähnliche Zustände, aber noch keine Cholera) wollten wir auch die Falls von Sambia aus besuchen.

In unserem Quartier (Katima Mulilo) sah die Sache schon wieder ganz anders aus, uns wurde explizit geraten, Zimbabwe zu nehmen. Wir haben uns letztlich dem angeschlossen und haben es nicht bereut.

Wir hatten auch eine gebuchte Tour ab Katima in Erwägung gezogen, die war allerdiungs preislich jenseits von Gut und böse (ich glaube 4400 N$ für 4 Leute + Visum)

Von Vic Falls aus (Zimbabwe) hat man einfach "mehr Falls", aufgrund der Geographie. Ich kann das hier nicht ausführlich erklären, grundsätzlich läuft man ja den Falls entlang, die Grenze ist die Mitte des Canyons, aus dem der Zambezi abfließt, und die ist NICHT in der Mitte, sondern sehr stark in Richtung N (Zambia) verschoben.

Uns wurde damals gesagt, die Sicherheitslage in Vic Falls sei problemlos, wir konnten das bestätigen. Nur gibt es abgesehen von ein paar Souvenirs NICHTS zu kaufen, daher alles selber mitbringen und vorher tanken. Auch das Touristikprogramm (Heli-Flüge) ist von Zimbabwe eingestellt. Wir haben Bungee Springer auf der Brücke gesehen, jedoch nicht woher sie kamen.

Wir haben die Einheimischen, die wir getroffen haben, als sehr geduldig und freundlich in Erinnerung. Man wird jedoch oft angesprochen auf Devisen, so ähnlich wie im Ostblock vor 1989.

Der Parkplatz am Eingang des Nationalparks ist eingezäunt und bewacht, also kein Problem. Dennoch haben wir das Auto vor der Abfahrt in Katima leergeräumt und das Gepäck untergestellt.

Die Straße von der botswanischen Grenze nach Vic Falls (ca. 75 km) ist geteert und in gutem Zustand, aber gespenstisch leer.

Außerdem haben wir uns noch die Grenzkontrollen gemerkt. Bitte berücksichtigen, daß die Grenzübergänge nachts gschlossen sind, man kommt also nicht hinüber. Ngoma (zwischen Katima und Kasane) schließt z.B. um 18:00 Uhr. Also vorher erkundigen, um nach dem sensationellen Erlebnis der Falls ein böses Erwachen zu vermeiden. Der Grenzübertritt dauert auch seine Zeit, abhängig davon wieviele Leute gerade anstehen. Wir haben bei der Einreise nach Zimbabwe 75 Minuten gebraucht, sonst je Ein- bzw. Ausreise 15-20 Minuten, exklusive Ausfüllen der Einreisedokumente.
Also so früh wie möglich losfahren (8 Uhr ab Katima = 90 Minuten Zeit an den Falls).

Zimbabwe ist bei den Kosten etwas zurückhaltender als Zambia, aber zu Visum + Carbon Tax + Versicherung + Straßenbenutzungsgebühr kommt noch der Eintritt in den Park (20 USD pp, keine Kinderermäßigung). Die Fälle sind daher kein billiges Vergnügen, aber allemal wert.

Fazit: Wir haben trotz starker Bedenken bei der Reiseplanung, nach Vergewisserung vor Ort, die Tour dann doch über Zimbabwe gemacht, es war großartig.

Wir wünschen Euch tolle Falls und eine sichere Heimkehr.
35 Beiträge · seit 200719. Jan. 2009 · #8
Ich kann das nur Bestätigen: Wir waren gerade Silvester bei den Victoria-Fällen und haben uns in keinster Weise unsicher gefühlt, was DieSowosammas schreibt gilt also immer noch. Wenn ihr die Simbabwe-Seite besucht, würde ich euch raten, vorher noch Reis, Brot, Mehl etc. zu kaufen und alte Kleidung etc. griffbereit zu haben. Das Land liegt wirklich am Boden. Wir wurden häufig freundlich nach Geschenken gefragt und Lebensmittel/Kleidung wird dankbar angenommen.
2'732 Beiträge · seit 200619. Jan. 2009 · #9
Wir wurden häufig freundlich nach Geschenken gefragt und Lebensmittel/Kleidung wird dankbar angenommen.
Davon bin ich kein Freund - man entwickelt in dem Land eine Bettelkultur. Wir haben auch immer etwas dabei, jedcoh müssen die Leute dafür "arbeiten". Mal die Scheiben putzen mal einfach den Staub vom Auto kehren. So vergessen sie nicht, dass Nichts kostenlos ist. Aber das ist nur meine Meinung.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
46 Beiträge · seit 200819. Jan. 2009 · #10
Hallo Van,
ich war im März 2006 auf der simbabwischen Seite und im März 2008 auf der sambischen Seite. Nach meiner Meinung unterscheidet sich der Ausblick nur geringfügig, wobei ich die sambische Seite besser fand. Dort bestand die Möglichkeit auch mal seine Füße ins Wasser zu halten und auf einem Felsplateau, wo eine kleine Brücke hinführte, konnte sich ordentlich der Gischt aussetzen werden. Auf die Grenzbrücke zwischen Sim. und Sam. zu gelangen war etwas kompliziert, weil nicht ganz klar war, ob wir die Grenze überschreiten oder nicht. Hat trotzdem sehr gut geklappt. Wir sind beide Male mit eigenen Mietauto dort gewesen und an Straßenschäden kann ich mich nicht erinnern. Falls du Souvenirs wie Schnitzerreihen kaufen möchtest, die gab es auf beiden Seiten zu günstigen Preisen.
Zur aktuellen Sicherheitslage auf der simbabwischen Seite kann ich keine Tipps geben.

Schöne Reise
Thomas
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35 Beiträge · seit 200719. Jan. 2009 · #11
Andreas Cierpka schrieb:
Wir wurden häufig freundlich nach Geschenken gefragt und Lebensmittel/Kleidung wird dankbar angenommen.
Davon bin ich kein Freund - man entwickelt in dem Land eine Bettelkultur.
Angesichts der Lage in Simbabwe halte ich es für zynisch von einer Bettelkultur zu reden. Aber natürlich steht jedem frei, Lebensmittel zu tauschen z.B. gegen Holzschnitzereien. Was ich eigentlich sagen wollte ist, dass Lebensmittel dort einen viel höheren Wert als den Einkaufswert in z.B. Botswana haben. Anstatt also eine Holzschnitzerei für 5 Dollar zu kaufen kannst Du dem Verkäufer auch ein Brot und ne große Packung Reis geben und er ihr habt beide ein gutes Geschäft gemacht.
22 Beiträge · seit 200819. Jan. 2009 · #12
Hallo Leute,

herzlichen Dank an alle für die jetzt doch zahlreicheren Rückmeldungen.

@Thomasdz: Kannst du dich noch daran erinnern, wie lange du von der Grenze (Katima Mulilo) bis an die Falls benötigt hast?

vg
zuletzt bearbeitet 19. Jan. 2009
46 Beiträge · seit 200819. Jan. 2009 · #13
Hi Van,
wie lange die Fahrt von Katima Mulilo dauert kann ich nicht sagen, da
wir von Kasane aus mit der Fähre über die Grenze nach Sambia eingereist sind. Ist etwas abenteuerlich und ein spannendes Erlebnis. Sicherlich kann dir jemannd im Forum berichten, wie lange die Fahrt von Katima Mulilo dauert.

Viele Grüße
Thomas
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22 Beiträge · seit 200819. Jan. 2009 · #14
Hi Thomas,

ok, danke.

Viele Grüße
Van
931 Beiträge · seit 200619. Jan. 2009 · #15
Katima - Shesheke -Livingston: 220 km, ca. 3 Stunden (hängt ein bisschen davon ab wie schnell die Grenzabfertigung läuft...)

Ist aber in jedem Fall schneller und unkomplizierter als die Fähre.

Gruss

Ulli
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