IVIvonne82 Beiträge · seit 200603. Dez. 2008 · #21
Ich kann die Waterlily empfehlen- kleinere, überschaubare Lodge mit persönlicher Betreuung, kein Luxus aber netter Pool, gutes Essen an kleinen Tischen und eine tolle Bootstour (kleines Boot, super Guide).
auf der Bootstour waren wir ca. 10 leute. die toro lodge hat auch einen campingplatz dabei und mit fester unterkunft meinte ich ein chalett oder bungalow. selbstverständlich werden die anderen genannten lodges auch gut sein. schraub die erwartungen herunter und lass es einfach auf dich zukommen. wirst überrascht sein wie toll alles ist. LG karl
schraub die erwartungen herunter und lass es einfach auf dich zukommen. wirst überrascht sein wie toll alles ist.
@ karl: hm, ich weiß gar nicht welche Erwartungen du meinst. Ich habe noch nie an so einer Bootstour teilgenommen und höre mich nun einfach um. Hier und da wurden Stimmen laut, dass bei der Chobe Safari Lodge sehr viele Leute auf ein Boot gepackt werden. Und immer wieder wird betont, wie schön es in kleinen Lodges ist, weil dort die Boote nicht so voll sind...Ich weiß also gar nicht, was genau ich erwarten kann/soll.
Mir sagt das , was ich zur Kubu Lodge bisher gelsen habe, sehr zu. Aber auch von der CSL wollte ich noch nicht Abstand nehmen. Diese beiden sind immer noch "gleich auf" bei mir. Kennst zufällig jemand beide ? Danke zwischendurch aber an alle die bisher Tipps gaben:)
Baiba
Olli Bö447 Beiträge · seit 200803. Dez. 2008 · #24
Hallo Baiba,
kenne die CSL leider nicht, kann Dir aber auch die Kubu Lodge empfehlen. Wir haben zwar "nur" 2 Nächte dort gecampt, aber sowohl die Bootstour der Kubu Lodge (sehr nett, kleines Boot (ich meine 8 Leute), Stühle mit Lehnen, viele interessante Sichtungen, netter Käpt'n) als auch die Fahrt zu den Victoriafällen sind empfehlenswert. Das Abendessen war richtig klasse, inkl. äußerst freundlichem Personal und netter, gepflegter Atmosphäre (sowie eigenem Tisch ;)), und der Garten und die gesamte Anlage sind sehr schön und gepflegt.
Schade, dass die Garden Lodge wegen des gemeinsamen Abendessens für Dich nicht in Frage kommt, die hätten wir sonst auch sehr empfehlen können. Ich verstehe jedoch Deine Gründe. Hatte anfangs sogar ähnliche Bedenken, aber nachdem es in der Garden Lodge so nett war und wir dadurch sogar ein nettes Paar kennenlernten, das ganz bei uns in der Nähe wohnt und zu denen wir heute noch Kontakt haben, sind die inzwischen völlig verschwunden 🙂
bin seit Sonntag gerade zurück aus Sambia und Malawi mit Abstecher Caprivi und Kasane...
Vor ca. einer Woche waren wir in Kasane und wollten an der Kubu Lodge campen. Dies ging leider nicht mehr, da sie in diesem Monat den Campingplatz geschlossen haben - wegen der "Diebe" - es scheint vermehrt zu Überfällen gekommen zu sein. So wurde es uns am Gate gesagt.
Da wir auch bei der CSL, gerade als wir ankamen, von einem versuchten Überfall mitbekommen haben, haben wir uns entschlossen ein Rondavel der CSL zu nehmen. Neben uns waren auch noch mehrere andere Camper in den Rondavels...
@ African Dreams: 🤩 Heavy! Danke vielmals für diese konkrete Info. Damit ist die CSL raus aus dem Rennen.... Oder bieten die zu Aufpreis auch kleinere Boote an??!!
Gruß, Baiba
@ ink: Ja, das ist nun auch nicht verlockend... Diebe? 🤨 Ja, kamen die denn in die Lodge-Gebäude? Wir wollen ja nicht campen.
Mit Dieben mußt Du im südlichen Afrika immer rechnen. Man muß überall aufpassen. Zur Diskussion bezüglich der gemeinsamen Abendessen mit Fremden kann ich Dir nur beipflichten - ich mag das nämlich auch nicht gerne. In der Praxis ist es so, dass man das eh merkt und nicht zwanghaft in Gespräche einbezogen wird.
Übrigens; Botswana wird mich nie sehen - auch wenn es mich noch so sehr reizt. Auch wenn ich es mir leisten kann - bin ich jedenfalls nicht bereit, diesen Abzockern hunderte Dollars für eine Übernachtung in den A... zu stecken. Ich bin doch nicht der Feind meines Geldes.
ROron74324 Beiträge · seit 200804. Dez. 2008 · #29
kleine Boote sind (waren) jederzeit möglich. waren auch gar nicht so teuer. wir waren von da aus immer zum angeln. die preise sind auf der website der csl
Mit Dieben mußt Du im südlichen Afrika immer rechnen. Man muß überall aufpassen.
Ja, das ist klar,cyberferkel. Aber anscheinend wurden da gezielt auf die Kubu Lodge Überfälle begangen. Mit Dieben muß man überall rechnen. Wir sind schon in den Pyrenäen, an einem Kloster beraubt worden...
Was deine Abneigung zur Hochpreis-Tourismus-Politik Botswanas angeht: ja, ich habe auch ein zwiespältiges Verhältnis dazu. Deshalb suche ich nach für mich nachvollzieharen Preissegmenten bei den Unterkünften. Camping wäre günstiger, ist aber nicht mein Ding. Und die m.A. überteuerten Luxus Lodges bin ich nicht willens zu zahlen. Deshalb kommt für mich erstmal nur die Chobe-Region in Frage, weil ich da immerhin solche Unterkünfte entdecken konnte, wie die, die hier besprochen werden. Im Tuli Block war ich im Juli in einer wunderschönen Lodge (Mashatu Main Camp). Aber einen solchen Preis möchte ich nicht nochmal zahlen.
@ron:
Auf der hp war ich schon. Ich finde da auch die Preise; aber ich kann nicht entdecken, welcher Art die boat-cruises sind. Und, sorry wenn ich so hartnäckig nachfrage, wie groß ist denn " klein" gewesen?
Gruß, Baiba
ROron74324 Beiträge · seit 200804. Dez. 2008 · #31
Also das kleine Boot für bis zu 6 (ich würde aber eher 4 Personen) sagen, kostet 36 US$ die Stunde. wenn man allein ist nicht gerade billig. bei zwei leuten meines erachtens aber schon ok.
die kleinen Boote sind sehr individuell - man kann dem Fahrer praktisch den Weg sagen und vielleicht nicht einmal in das Parkgebiet (kein Eintritt) - es gibt dort jede menge kanäle, wo man auch viele tiere sehen kann. ein bisschen nervekitzel ist auch dabei. beim letzten mal erzälte unser fahrer immer etwas von blasen, die von hippos kommen und gab dann plötzlich vollgas.
ich fand aber auch die fahrt im großen Boot zur uferfront nicht schlecht. vom oberen deck hat man einen wesentlich besseren Überblick.
wir haben schon 3 wunderschöne Touren von der Chobe-Safari Lodge aus gemacht. Hier mal ein kleiner Überblick, damit du mal siehst, was es für Boote gibt.
Zum ersten Mal 1998, da waren wir mit solch einem Boot unterwegs.
[bild: 3561]
Da das Boot nicht sehr so voll war konnten wir ja nach Lust und Laune zwischen Ober- und Unterdeck wechseln. Es war schon verblüffend, den Chobe aus zwei ganz unterschiedlichen Blickwinkeln zu sehen.
2000 machten wir unsere Tour mit solch einem Boot
[bild: 5056]
Als Sonnenschutz hatte unseres aber ein Verdeck. Mit ihm kamen wir sehr nah an Hippos und Elefanten heran. Da wir mit einem botswanischen Tourunternehmen unterwegs waren, hatten wir unser Lager auf einer HATAB-Campsite direkt im Chobe aufgebaut. So brauchten wir nicht zurück zum Ausgangspunkt unserer Bootstour.
2006 haben wir unsere Tour mit solch einem Boot gemacht
[bild: 104335]
Für uns war es sehr erschreckend, wie sich der Touristenrummel von 2000 bis 2006 auf dem Chobe entwickelt hat. Aber letztendlich sind wir, die ja dort hin wollen, daran schuld. 1998 + 2000 waren wir auf dem Fluss mit unseren Booten fast alleine, doch heute geben sich die einzelnen Bootsunternehmen und Lodgen ein regelrechtes Stelldichein. Und nachmittags zur Rushhour auf dem Chobe käme ich mir zwischen all den großen Booten in einem kleinen Boot wahrscheinlich ziemlich eingeengt vor. Letztendlich kommt es aber immer auf den Bootsführer an.
Auch wir werden Ende September wieder für 2 Tage in der Chobe-Safari Lodge sein. Morgens wollen wir dann zu Zweit eine individuelle Bootstour (so wie auf der WEB-Site der CSL angeboten) abseits der üblichen Route machen. Ob wir dann nachmittags auf eine zweite Bootstour gehen entscheiden wir vor Ort.
Noch ein Tipp so nebenbei. Auch wenn du in der Chobe-Safari-Lodge wohnst, musst du bei denen nicht buchen. Da bieten sich im Ort noch viele andere Veranstalter an.
Wir hoffen, dass das Essen nach dem Umbau dort immer noch so lecker ist. Und vor allem, das man als Einzelreisende weiterhin alleine sitzt kann. Wie du siehst stehst du mit deiner Meinung nicht alleine da.
Hier noch ein Blick auf den Bootssteg der Chobe-Safari Lodge
Für uns war es sehr erschreckend, wie sich der Touristenrummel von 2000 bis 2006 auf dem Chobe entwickelt hat. Aber letztendlich sind wir, die ja dort hin wollen, daran schuld. 1998 + 2000 waren wir auf dem Fluss mit unseren Booten fast alleine, doch heute geben sich die einzelnen Bootsunternehmen und Lodgen ein regelrechtes Stelldichein. Uschi
P.S.
Ja, so ähnlich geht es uns mit Südafrika. 1997 war der Krüger zwar auch schon ein Touri-Highlight, aber der südl. Teil war dennoch reizvoll für uns. Vor allem Skukuza fanden wir trotz seiner Größe schön wegen seiner Atmosphäre. Als wir jetzt im Juli zum ersten Mal wieder nach Jahren, die wir im Norden des KNP zubrachten, Skukuza besuchten, traf uns der Schlag. Da gibt es mittlerweile sogar ein Internet-Cafe...🤔 Und Horden von Menschen, die sich im Camp und auf den Strassen drumrum tummeln... Aber tja, w i r sind schon auch mit Schuld dran..( wenn auch sicher nicht dadran, dass es ein Internet-Cafe gibt; denn danach haben wir nie gefragt).Und so wie wir weiter in den Norden ziehen, weil es dort ursprünglicher ist, so tun es nach und nach die andern auch...Zwiespältig. Wie so vieles.
hier nochmals ein Bild von so einem „Doppeldecker“, das wir im Mai 2006 gemacht haben.
[bild: 104346]
Durch die unterschiedlichen Beobachtungsmöglichkeiten ist dies wirklich ganz optimal.
Aber leider haben wir auch so beängstigend große Boote wie auf African Dream’ s Foto im Einsatz gesehen. Zum Glück hat sich unser Bootsführer aber an denen ganz geschickt vorbei manövriert. 😎
werwolf143 Beiträge · seit 200704. Dez. 2008 · #37
Hallo KuPo,
bin 4x in Kasane gewesen.
Mein Infostand Jan 08: Chobe Safari Lodge: bestes Preis-Leistungs-Verhältnis. Unterkünfte gut. Abendessen: Super: Grill, Braten, Stew, Gemüse, Salate, Nachtische jeweils in 3 bis 8 Varianten.
Waterlily: falls Chobe ausgebucht: freundliche kleine Lodge mit vernünftigen Preisen. Abendessen nicht wirklich schlecht, aber eher meiden. Lieber früh am Abend zur Chobe Lodge fahren und mit Freundlichkeit den Widerstand gegen externe/Camping Gäste überwinden.
Bootsfahrten: Chobe Safari Lodge hat ein eigenes Buchungsbüro, da kann man auch buchen, wenn man nicht dort wohnt. Am besten ein kleines Boot für Angler buchen.Man kann bis zum Sambesi fahren, mit ein bisschen Überzeugung auch in schöne Nebenkanäle im Sambia, muss allerdings noch einmal Ein- un Aus-Reise nach Namibia machen. Das lohnt sich aber und die Angelboote waren viel billiger.
Falls man zu den VIC-Falls möchte: Beide Lodges bieten Tagestouren an. Wenn man selber fährt, muss man auch noch die Strassengebühren in Simbabwe bezahlen und man hat den Stress, ob man das Auto und den Inhalt wiederfindet.
Hallo werwolf! Ich nehme mal an, dass dein Eintrag mir gilt, da ich die Threaderöffnerin war...KuPo war ja schon am Chobe:) Egal! Danke für die Infos!!!
Jetzt ist, so nach den Infos dieses Tages, die Chobe Safari wieder voll in meinem Rennen... Da ich Chobe-Neuling bin, fange ich wahrscheinlich mit der CSL an. Da ich zu den sog. Wiederholungstätern gehöre, werde ich dann beim 2. Mal alles anders machen ( oder eben auch nicht). 😉
Achso: ich werde wahrscheinlich von den Vic Falls kommen, wenn ich in Kasane bin. So dass ich von dort dann keinen Ausflug mehr dorthin machen werde. Für Vic Falls hat man mir die Amadeus Lodge empfohlen. Bin mal gespannt. Kennt die zufällig jemand?
so vor über 20 Jahren, als es auf dem Weg von Maun zu den Vict.Falls keinerlei "Facilities" gab, da bin ich immer mit meinen Leuten zum Mittagessen in CSL gefahren, dort gab es nämlich ja auch einen Pool;) und der Chef war Deutscher und ganz nah meiner Heimatstadt geboren. War immer sehr schön dort!!