Mit welchem Auto durch Afrika

46 Antworten · 23,3k Aufrufe · gestartet 04. Nov. 2008 von karl
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Themenstarter406 Beiträge · seit 200604. Nov. 2008 · #1
Hallo!
Mit meiner Frau möchte ich eine Transafrika machen und eventuell weiter um die Welt fahren.
Wir haben nicht vor, die schwierigsten Routen und die höchsten Dünen zu fahren.
Allerdings ein paar Abstecher zu Sehenswürdigkeiten und Parks möchten wir schon machen und somit werden auch einige schlechte Wege dabei sein.
Wir waren schon ein paar Mal im Südlichen Afrika unterwegs.
Die ausgesuchte Route geht die Ostküste entlang.
Meine erste Frage ist:
Kann man mit einen Sprinter 4x4 Iglhaut die Tour fahren und schafft er Passagen wie Chobe, Savuti,Lyniati und Moremi?
Glaubt ihr, dass der Rahmen die Rumpelei aushält?
Kann man den Sprinter Iglhaut mit Hi Lux oder Nissan vergleichen?
Zweite Frage:
Ist diese Tour eventuell ohne Allrad sondern nur mit einen Klein LKW mit Differenzialsperre zu machen?
Über Antworten würde ich mich freuen.
Gruß
Karl
2'610 Beiträge · seit 200704. Nov. 2008 · #2
Hallo Karl,

wenn du eine Tranafrika Tour machen willst - wie genau soll es denn weitergehen nach Botswana? Je nach dem, wie du die Tour planst, sollten Savuti, Moremi, Linyanti das kleinstes Übel sein.

Grüße
Jamboressy:)
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
237 Beiträge · seit 200804. Nov. 2008 · #3
Ohne 4x4 auf gar keinen Fall.
Ihr werdet schon einige Tiefsandpisten fahren müssen. Nur Differenzialsperre wird da nicht reichen.
Der Sprinter ist eigendlich ein recht ordentliches Fahrzeug. Habe selber zwei Stück.
Allerdings kein Allrad 😉
Wenn ich jedoch bedenke wie ich vor ein paar Wochen über die Sandpisten gehoppelt bin,
weis ich nicht ob das auch ein Sprinter so aushalten würde.
Gruß Matthias
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Themenstarter406 Beiträge · seit 200605. Nov. 2008 · #4
hallo

vorerst danke für die antworten.
@jamboressy
wir wollen auf der ostroute fahren die genaue route ist nicht fix.
wir wollen nach laune und möglichkeit kurzfristig planen. moremi,chobe usw. waren beispiele was das fahrzeug schaffen sollte.
wie gesagt die härteste und schwierigste tour weden wir nicht machen.
@ mathias
genau diese hoppelei gibt mir zu denken ob der rahmen stark genug ist.
auf weitere antworten und meinungen würde ich mich freuen.
gruß
karl
Gast05. Nov. 2008 · #5
moin,

für solch ein Vorhaben würde ich mir einen Unimog 404 zulegen. Die sind günstig zu haben und machen alles mit. Ich hatte zwei davon in Botswana und fast nie Probleme. Probleme gab es nur mit Hänger im Sand bergauf.
Das Getriebe ist Weltklasse! Das wird jeder, der damit mal gefahren ist, bestätigen können.
28 Beiträge · seit 200805. Nov. 2008 · #6
Die erste Frage ist doch, wie viel Geld hast du für das Fahrzeug zur Verfügung?

Das perfekte Fahrzeug wäre ja schon fast ein Unimog. Überragende Geländeeigenschaften, unkaputtbare Technik, jedoch nicht so groß wie ein LKW. Und falls doch mal was defekt ist, Benz wird in ganz Afrika gefahren. Du musst nur noch eine andere Getriebeübersetzung einbauen und dann hast du schon eine komfortable Reisegeschwindigkeit. (Serie macht der nicht viel mehr als 80 km/h)

Bye
Chris

PS: Mist, zu langsam...
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zuletzt bearbeitet 05. Nov. 2008
Themenstarter406 Beiträge · seit 200605. Nov. 2008 · #7
hallo
unimog, MAN, steyr,mercedes sind selbstverständlich
eine möglichkeit aber die betriebskosten (25 liter sprit,
höhere strassengebühren, unverschämt hohe einfahrtgeb.in nat.parks fährkosten usw. und das hohe gewicht (beim lkw bis zu 11 tonnen)schrecken mich ab.
da ich ein ösi bin habe ich noch das problem,dass
leistbare fahrzeuge aus deutschland wegen euronorm nicht eingeführt werden dürfen. in österreich ist,im gegensatz zu deutschland, der markt für solche autos recht klein.
und wie schon erwähnt, wird die route nicht die extremste sein.das meiste könnte man sicher mit 4x2 fahren.
aber für etwaige abstecher in nat.parks will ich doch einen 4x4.
vorerst vielen dank und hoffe auf weitere meinungen und erfahrungen.
gruß
karl
818 Beiträge · seit 200705. Nov. 2008 · #8
Vor diesen Überlegungen standen wir schon oft.

Keine Frage - das Maß der Dinge ist der UNIMOG. ABER: Er ist teuer, mit Aufbau und relativ neu oder als Jahreswagen für die meisten unbezahlbar, z. B. U4000.

Ein MAN - selbe Konstellation, nur billiger bei der Anschaffung.

Für all diese Fahrzeug gilt: die Park-, Maut-, Campinggebühren, Einfuhrzölle, Grenzübergänge gehen zusätzlich mit zigtausend Euronen ins Geld.

Kleiner und durchaus eine Überlegung wert, insb. weil er fast den Platz von UNIMOG und Co. bietet, ist der Bremach.
Er ist deutlich billiger, bietet mit IVECO-Motoren ein weltweites Netz an Servicestationen und ist bezahlbar, nicht nur weil er bei Verschiffungen auch in Container passt.

Die üblichen Verdächtigen: LR Defender, Toyota HZJ76, LandCruiser 200 V8, Landcruiser 105, G-Klasse sind noch bezahlbarer, aber bieten deutlich weniger Platz, was ich mir wirklich überlegen würde.

Mein Favs sind: Bremach und die beiden Toyota LandCruiser mit Totalumbau.

Am besten schaust Du mal auf meine Linkliste - wenn Du da nicht fündig wirst, sind Deine Überlegungen ganze andere als meine.
http://www.oribi.de/
Themenstarter406 Beiträge · seit 200605. Nov. 2008 · #9
hallo oribi
der bremach steht auch bei mir auf der liste.
von grösse, fahrleistung ist er schon ok.
leider ist er gebraucht schwer zu finden und neu kostet der auch um die 70 teuros ohne wohnaufbau. und was ich zu bemängeln habe, ist der sehr enge fussraum.
könnte auf langen fahrten unangenehm sein.
ansonsten steht er ganz oben auf der liste.
ich hoffe mit eurer hilfe wird die liste immer kleiner.
gruß
karl
49 Beiträge · seit 200705. Nov. 2008 · #10
Hallo Karl,

mein Favorit wäre ein Steyr Puch Pinzgauer 4x4 oder auch 6x6 mit Kastenaufbau von der österreichischen oder schweizer Armee. Kosten im guten Zustand ohne Campingausbau so ca. € 8 - 12.000. siehe unter autoscout24.de.

Vielleicht ist diese Seite für Dich auch interessant
http://www.expedition-c2c.de/index.html

LG
Stephan
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818 Beiträge · seit 200705. Nov. 2008 · #11
http://www.allrad-christ.com/ac_gebrauchte.htm

zumindest nicht ganz so teuer, fast neu und genau der richtige nur noch ohne aufbau, was extra 20 TEUR verschlingen dürfte.

Ich schätze aber, dass man nur schwer unter 50.000 EUR bleiben wird, egal welches Fahrzeug.

Enger Fußraum? Dann ist der Defender auch nicht perfekt für Euch. Da ist es nicht weit her mit dem Sitzkomfort.

Also doch der 105er von Toyota LandCruiser in der Afrikaversion mit 4,2 l Saugdiesel und max. 120 kmh.
nicht umsonst fährt man damit in Dubai. 😉
http://www.oribi.de/
Themenstarter406 Beiträge · seit 200605. Nov. 2008 · #12
hallo
ich glaube ich muss auch dazu sagen, dass wir auch ein wenig komfort wollen.
bei einer so langen reise (ca. 4 jahre) kommen landy, toyo u. co für uns nicht in frage.
leider, sie wären sicher ein guter reisebegleiter.
nach einigen überlegungen sind wir zum schluss gekommen,
dass ein fixbett,essecke,kochecke und dusche mit wc eingebaut sein müssen. einen kompromiss gehen wir ev. mit dem betten umbau ein.
wenn der sprinter oder iveco dayli vom rahmen her stark genug wären, hätten diese,die richtige grösse um unsere komfort ansprüche unterzukriegen.
ansonsten bleibt nur mehr ein bremach oder diverse lkw`s.
vorerst einmal danke und vielleicht kommen noch ein paar anregungen.
gruß
karl
Themenstarter406 Beiträge · seit 200606. Nov. 2008 · #13
hallo stephan
die idee mit dem pinzi hatte ich auch schon.
aber der zu kleine aufbau und die ersatzteil besorgung haben uns wieder davon abgebracht.
von den fahreigenschaften im schweren gelände wäre er das ideale fahrzeug. ich glaube fast besse wie der unimog.
danke und grüsse
karl
818 Beiträge · seit 200706. Nov. 2008 · #14
Den Pinzgauer habe ich zwar schon gesehen, aber irgendwie noch nicht als weltreisetaugliches Fahrzeug registriert. Insoweit danke. 🙂

Für mich gilt allerdings, dass ich ein technischer Tiefflieger mit zehn linken Daumen bin. Ein Fahrzeug muss fehlerfrei laufen können, denn es macht viel der Reise kaputt, wenn man sich ständig Sorgen und Gedanken ums Auto machen muss. Darauf hätte ich niemals Bock. Insoweit käme für mich nur ein Neufahrzeug oder besser noch ein Jahreswagen in Betracht, niemals eins von annodazumal auch wenn sie noch so kultig und leicht reparabel scheinen.

Ein weiteres KO-Kriterium war bislang, dass ich auf 4-türig bestanden habe. Grund ist, dass man häufig Touren unternimmt wo Einheimische als Guide mitfahren müssen. Als wir mit dem 1972er Mercedes S-Klasse mehrere Monate durch Afrika tourten war das zwar durch die vordere 3-sitzer Bank machbar, aber nicht wirklich schön. So ein Typ sollte wenn schon hinten sitzen. Das war zumindest nicht so unangenehm wie wir im Valle de la Luna (Argentinien) erfahren konnten.

Außerdem würde ich wollen, dass bis zu 4 Personen jederzeit ohne große Probleme mit dem Fahrzeug für einen längeren Zeitraum unterwegs sein können (z. B. auch wenn sich unsere Kinder mal für ein paar Wochen der Reise anschließen wollen).
Wenn es kein 4-türiges Fahrzeug ist, dann müssen zumindest der 3. und 4. Sitzplatz jederzeit problemlos fest und sicher aufbaubar sein. Schlafplätze für 2 Zusatzgäste gehören für mich dann auch dazu.

Das Dach (am besten mit separatem Dachfenster für Fotografen) sollte belastbar sein, um Dachträger, Dachzelt, Holz, Kanister, große Souvenirs ... jederzeit darauf platzieren zu können.

Stauraum ohne Ende ist natürlich Pflicht, auch um 2 Falträder mit Hilfsmotor unterzubringen, falls man mal einen See umrunden will oder so. Aber Ausstattung ist schon wieder ein anderes unerschöpfliches Thema ... 😉

Ergänzung:
http://www.padh.de/home.html

Vielleicht ist ja was für Dich dabei 🙂
http://www.oribi.de/
zuletzt bearbeitet 06. Nov. 2008
Themenstarter406 Beiträge · seit 200606. Nov. 2008 · #15
hallo oribi
die seite von philip kenne ich schon.
das problem ist, dass solche autos wegen der euronorm nicht nach österreich eingeführt werden dürfen.
gruß
karl
15 Beiträge · seit 200920. Aug. 2009 · #16
Hallo Karl,

ich kann den Pinzgauer 6x6 nur empfehlen. Mit all seinen Nachteilen wie Lautstärke, Spritverbrauch ect. hat er sich 2008 bei 33000 km durch Kanada bewährt. Die Defekte in dieser Zeit lassen sich an einer Hand abzählen. 1. Bei der Fahrt nach Hamburg, ist eine Steckverbindung, welche die Leerlaufabschaltventile an den Vergasern steuert abvibriert. Rep. Aufwand 1/4h.
2. Gasrückzugfeder gebrochen, Provisorische Reparatur mit einem Kabelbinder (hält heute noch) 1/4h. Platter Reifen auf dem Dempster Hwy. 1/2 h. 2 Steinschläge in den Frontscheiben.
Wenn ich bedenke mit was für Defekten sich andere Reisende herumschlagen mussten. Teile nicht verfügbar von Mercedes (viele haben andere Motoren als in Europa, was in Afrika auch der Fall ist) Wartezeit 2 Wochen. Sehr viele elektronisch Sorgen bei diversen Fahrzeugen.
Wir haben den Pinz in Vancouver überwintert und sind dieses Jahr von Vancouver nach Baltimore. 10000 km ohne Panne. In Utah konnten wir ausgiebig die Offroad-Eigenschaften testen. Da wo Wrangler, Toyota ect. Stosstange verloren , ihre Seilwinden im Morast vergruben sind wir ohne vorher auszusteigen einfach durchgefahren.
Bei uns stand auch nicht die extreme Geländegängikeit im Vordergrund. Allrad und Sperren hätten genügt. Ich habe aber kein Fahrzeug gefunden, dass eine genügende Bodenfreiheit und diese Innenlänge aufweisst, ausser Bremach. Der war mir zu teuer und Gebraucht fast nicht zu kriegen. Der Unimog schied wegen seinem Gesammtgewicht und der Reparaturanfälligkeit aus. Fall dich unser Trip interessiert
www.tripbook.ch/users/901

Gruss
Richard
1'003 Beiträge · seit 200820. Aug. 2009 · #17
Hallo Karl,
das mit den LKW's ist alles gut und schön - aber zu schwer - viel zu teuer und Betriebskosten ... aber das hattest Du ja schon - der Bremach - schau mal hier: http://www.5ontour.de/ - technisch ist der IVECO nicht so der Bringer - den Sprinter kannst Du vielleicht mit dem alten Saugmotor nehmen aber einen neuen? - sehr teuer und wenn was kaputt ist- viel Spass -
Für Zwei Leute gibt es auf Landcruiserbasis schon einige schnugglige Sachen also HZJ78 ausgebaut oder HZJ79 mit Kabine - da musst Du Dich mal umschauen - oder Du liest das, was Hans in der BW Sektion letztens gepostet hat - MAN 12 Tonner Doka ... das würde ich mir ersparen ... das Ding ist viel zu schwer für Gelände und Du kannst Dir noch ein Haus dafür kaufen ... 😮
alles rein subjektiv
Gruss
Christian

PS: schau mal hier - auch zu überlegen http://probefahrttourist.offroad-blogs.net/
818 Beiträge · seit 200720. Aug. 2009 · #18
Der Bremach ist zwar nicht länger als so ein HZJ, aber doch schon ein ganzes Stück geräumiger. Es hat eben nicht eine 1/3 lange Motorhaube. 😉

Außerdem kann man den Bremach mit etwas Glück unter 3,5 t halten und somit gilt für ihn fast überall der Pkw-Tarif.

Was nutzt einem ein geräumiger MAN, wenn man das auch bezahlt. Den Kaufpreis mag ja mancheiner noch zusammenkriegen, aber wenn ich bedenke damit noch auf Weltreise zu gehen, dann schmerzen 3.500 Pula statt 50 Pula Eintrittsgebühren pro Tag (Beispiel: Botsuana) schon, zumal so ne Weltreise ja nicht nach 3 Monaten zu Ende sein soll.

Aber alle Fahrzeuge habe ihre Daseinsberechtigung und gewiss auch einen Kundenstamm. Und mit dem Ausbau eines HZJ oder Defenders haben auch meine Gedanken für ein Weltreisemobil einst angefangen. 🙂

PS: Es wäre schön, Richard, wenn Du noch ein paar schöne Fotos vom Pinzgauer hast, die auch mal das Innenleben zeigen.
Den Bericht habe ich richtig gerne durchgestöbert. 🙂
http://www.oribi.de/
zuletzt bearbeitet 20. Aug. 2009
1'287 Beiträge · seit 200820. Aug. 2009 · #19
Hallo Karl,

eine Transafrika kann man mit jedem Auto/Fahrzeug (Beispiele Citroen 2CV oder Simson Schwalbe) machen. Es kommt eben darauf an, wie Deine (Eure) Präferenzen sind.

Wir selbst überlegen auch schon eine Weile dies zu machen und haben bisher folgende Punkte für uns festgehalten:

LKW: Hier kann man (u.a. bei ebay) einige sehr schöne aber auch sehr teure Exemplare sehen und auch mal anschauen. Ich selbst habe mir einige IFAs angeschaut.

Fazit:
Postiv:
- Sehr viel Stauraum,
- meistens sehr geländegängig,
- wenn Marken wie Mercedes oder Iveco genommen werden recht gute Werkstattsituation unterwegs
- teilweise extrem laut (ich bin mal mit einem IFA W50 Probegefahren, das Geräusch möchte ich nicht monatelang hören)

Negativ:
- Sehr teuer, nicht nur Anschaffung und Treibstoff, sondern vor allem in den Parks in Ost- und Südafrika (wenn man überhaupt rein darf).
- Bei einigen Parks (z.B. in Botswana Chobe und Moremi) passt m.E.n. ein LKW überhaupt nicht durch manche Passagen.
- Durch die extreme Autonomie (viel Wasser, Küche, Klo und Backofen etc.) baut sich eine Distanz zu der Umgebung auf (man ist nicht gezwungen Kontakt aufzunehmen)

4x4 Transporter: z.B. Umgebauter Iveco Daily
Positiv:
- Ausreichend Platz
- man kann im Auto schlafen
- passt überall durch wo auch ein 4x4 Wagen durchpasst

Negativ:
- geringere Geländegängigkeit
- ggf. exotisches Material ergo schwierige Ersatzteilversorgung
- gibt es nur in geringer Stückzahl und dann meist mit Baustellenvergangenheit, also viel Eigenarbeit nötig

4x4 Auto: Da ist meiner Meinung nur ein Landcruiser sinnvoll
Postiv:
- wenn Landcruiser dann (fast) überall Ersatzteile und Leute die davon Ahnung haben
- sehr geländegängig
- relativ klein, also auch in Städten zum Fahren zu gebrauchen
Negativ:
- relativ wenig Platz

normales Auto: kann wie gesagt alles sein
Positiv:
- Preiswert
- geringere Kosten bei Versicherung, Roadtax, Fähren usw. usf.

Negativ:
- eingeschränkte Streckenwahl
- extrem wenig Platz
- neuere europäische Wagen dürften Afrikanische Strassen nicht allzu lange aushalten
- neuere Wagen sind fast nicht mehr ohne Spezialwerkzeug zu reparieren

Mein Tipp ist es, sich einfach mal mit Leuten zu treffen, die so etwas schon gemacht haben und die einschlägige Literatur (bzw. Webseiten) zu lesen. Ausserdem einfach mal entsprechende Wagen die verkauft werden anschauen und sog. mal Probefahren.

Wir machen jetzt erst einmal einen drei monatigen Test mit einem Landcruiser im Südlichen Afrika und danach sehen wir weiter.

Gruß
Carl
Madam und Boss Unterwegs (2014/15) "Bacon and Eggs - A day's work for a chicken; A lifetime commitment for a pig." (Anon) "I will go anywhere, provided it be forward" (David Livingston)
818 Beiträge · seit 200720. Aug. 2009 · #20
@ Carl:
dann lies mal das Buch vom "Gelben Ungetüm GEU". Da sind zwei Berliner mit dem IFA um Afrika drumrum gefahren.
Fazit: genau wie Du sagst: seeehr laut, sehr geländegängig, wenig Kontakt zur Außenwelt (sogar Ängste und Scheu bauen sich darin auf), teure Gebühren wodurch sie viele Parks gleich gar nicht angefahren sind, kein richtiger Durchgang von Fahrerhaus nach hinten möglich (wegen tragender Teile), sehr langsam, spritschluckend.

Gefallen würde mir auch ein Fahrzeug, das man auch unauffällig auf einem Stadtparkplatz parken kann, um darin kostenlos zu nächtigen und trotzdem nicht erkennt, dass jemand drinnen ist (kein unbedingt aufzustellendes Hubdach, Scheiben dicht machen etc.)

Relativ wenig Platz bei Toyo und LandRover halte ich für arg geschmeichelt. ;)))
http://www.oribi.de/