OchiThemenstarter34 Beiträge · seit 200829. Okt. 2008 · #1
Guten Morgen miteinander,
Ihr habt mir bisher so viele supergute Tipps gegeben… ich würde am liebsten sofort morgen losfliegen! Nun gut, ein paar Wochen ist noch hin und nun kommts:
Meine Frau und unsere Töchter [11 und 13] wollen nun doch Etosha mitnehmen. Malaria-Gefahr sei wohl doch nicht so riesig, wie angenommen. Wir sind vom 22.12. bis 11.1. unterwegs. Primär werden wir auf dem 4x4 campen. Lodges nur wenn was frei ist und wenn es uns wirklich super gefällt.
Bisher beschränkte sich die Route auf den Süden, nun muss man eben noch ein paar Tage Etosha integrieren.
Ich habe nun 2 Routen, die ich gerne irgendwie verknüpfen möchte. Lüderitz würde ich nun weglassen.
Route 1: Windhoek-Mariental-Keetmanshoop-Noordoewer-Fish River Canyon-Aus-Lüderitz-Helmeringhausen-Duwisib-Sossuvlei-Sesriem-evtl. Maltahöhe-Naukluft Park-Kuisep-Walvis Bay-Swakopmund-Bosua Pass-Windhoek
Route 2 [war ein netter Vorschlag aus dem netten Forum hier. Vielen Dank!]: Windhoek Garas Quivertree Park - Keetmanshoop Hobas Campsite - Fishriver Canyon Ranch Koiimasis - Tiras Berge Sessriem - Sossuvlei Sophia Dale Restcamp - Swakopmund Otjitotongwe Cheetah ParkLodge - Kamanjab Okaukuejo Camp - Etosha Namotoni Camp - Etosha Halali Camp - Etosha Okapuka Ranch (30 Meilen nördlich von Windhoek) Windhoek
Wir wollen nicht in Hetzerei verfallen und unseren ersten längeren Namibia Aufenthalt genießen. Ah, und die eine Tochter will noch unbedingt WalfishBay mitmachen!
Was würdet Ihr einschätzen, wo sollte man ungefähr wie lange einplanen? Lassen sich die Routen verbinden?
Dankeschön wieder mal für Eure unglaublich wertvollen Tipps und Hinweise!
Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen
| Karl Valentin |
Chrigu7'272 Beiträge · seit 200629. Okt. 2008 · #2
Hallo Ochi
Na die zweite Route sieht doch recht gut aus. Was möchtest Du denn zusätzlich aus der ersten Route noch einbauen?
Herzliche Grüsse Chrigu
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OchiThemenstarter34 Beiträge · seit 200829. Okt. 2008 · #3
Moin Chrigu, ich frage mich, ob wir zum Beispiel eine Nacht im Etosha Park sein sollten. Zudem bin ich mir eben insgesamt unsicher, wo man wie lange rechnen sollte. Und das resultiert dann im Problem der Vorbuchung, da ich natürlich nicht weiß, wo ich wann sein werde. Oder, sind meine Befürchtungen unbegründet und ich fahr einfach mal drauf los? Herzliche Grüße, Ochi
Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen
| Karl Valentin |
OchiThemenstarter34 Beiträge · seit 200829. Okt. 2008 · #4
Und noch was… schafft man die Strecke Windhoek bis Garas Quivertree Park [Keetmanshoop] an einem Tag? Oder sollte man in Mariental Zwischenstopp machen?
Herzliche Grüße, Ochi
Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen
| Karl Valentin |
CUcurious157 Beiträge · seit 200829. Okt. 2008 · #5
Hallo Ochi, ich würde-- wenn möglich-- auf allen drei Plätzen im Etoshapark je eine Nacht(oder mehr) verbringen. Auch finde ich den Sesriem Campingplatz (2 Nächte) durchaus in Ordnung. Das Problem wird eher sein, dass alles schon in den Nationalparks ausgebucht sein wird, weil Hauptsaison ist. Also mache dich schnell an die Planung. Nimm die Landkarte und lege die voraussichtlichen Tagesziele fest. Dann weißt du wann du wo etwa sein wirst. Mir gefällt der 2. Vorschlag auch gut. Erweitere ihn um eine Walfish Bay tour. Unsere Fahrt vor vier Jahren war übrigens ungefähr genauso. Also beeile dich mit der Buchung der Nationalparks. Gruß AGA
Ich würde mir grundsätzlich auch noch einmal überlegen, ob ich den fish river canyon nicht weglassen sollte und lediglich über die tirasberge zum sossusvlei fahre. so spart man sich einiges an zeit und fahrerei, denn der canyon ist zwar anz nett,aber da hat namibia schönere plätze zu bieten-das ist zumindest meine meinung.
Hallo Ochi, Windhoek-Keetmanshoop an einem Tag ist kein Problem. Sind zwar ca. 500 km, aber alles Teerpad - also reine Fahrzeit ca. 5 Std. Ich finde Route 2 übrigens auch prima - was mir allersdings Sorge macht, ist die extrem kurze Vorbereitungszeit und das in der absoluten Namibia-Hochsaison. Du MUSST jetzt buchen ( auch die Campingplätze), sonst hast Du gar keine Chance mehr. Das heißt weiter, Du MUSST jetzt taggenau festlegen, wann Du wo sein möchtest. Die Chancen, dass Du Deine eigene Reiseplanung realisieren kannst, stehen ohnehin schlecht; Du solltest Dich also auf Alternativen und Kompromisse einstellen. - Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter: könnt Ihr die Reise nicht verschieben ? - Wer sich im Land auskennt und auch ein paar private Beziehungen in Namibia hat, der wird es vielleicht - mit viel Flexibilität - schaffen, jetzt noch eine Tour für Dez./Jan. diesen Jahres auf die Beine zu stellen. Aber für einen Erstbesucher halte ich das für fast schon nicht mehr möglich. Tut mir ja leid für Euch, aber so eine Reise kostet ja auch Geld.Und dieses Geld würde ich nicht für eine "Ersatz-Krücken-Reise" ausgeben wollen. Gruß Joli
OchiThemenstarter34 Beiträge · seit 200829. Okt. 2008 · #8
Hallo Joli, ich hatte die Tage Kontakt mit einigen Campingplätzen. Deren Aussage war, dass man teilweise gar nicht vorbuchen muß [z.B. Quivertree forest] oder eben in sehr beliebten Zielen [Koiimasis] ein paar Tage vorher anrufen soll um die Plätze freizuhalten. Ein paar Lodges waren bereits ausgebucht, aber, wir haben ja unsere Zelte auf dem Dach und sind da recht flexibel. Herzliche Grüße, Ochi
Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen
| Karl Valentin |
Chrigu7'272 Beiträge · seit 200629. Okt. 2008 · #9
Hallo Ochi
Ich kann Dich beruhigen. Als Camper erhältst Du immer irgendwo noch Platz. Es kann zwar sein, dass Dein ausgesuchtes Etosha-Camp schon voll ist, dann wirst Du aber nach Halali umgebucht, welches ich (auch in Spitzenzeiten als wir sonst geblockt wurden) noch nie voll erlebt habe. Auch ausserhalb von Etosha hat es einige Camps die ich zum Teil sogar den Camps im Park vorziehe. In der Jahreszeit wird es sonst zum campieren nur in Swakopmund noch etwas voll. Der Rest ist kein Problem. Häufig bist Du praktisch alleine auf dem Camping!
Es empfiehlt sich nicht zu spät auf dem Campingplatz zu erscheinen (speziell Etosha!) so dass allenfalls noch ein Ausweichplatz gesucht werden kann.
Herzliche Grüsse Chrigu
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OchiThemenstarter34 Beiträge · seit 200829. Okt. 2008 · #10
Hallo Chrigu, das wollte ich hören 😉 Nein, dankeschön für die Beruhigung. Das war auch das, was die Campingplatz-Leute mir zumeist gesagt haben. Ich glaube, so werden wir das machen. Nun mache ich mich mal an die genaue Route. Herzliche Grüße, Ochi
Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen
| Karl Valentin |
Hallo, wir waren in den Weihnachtsferien 07/08 in Namibia. Alles Leben konzentrierte sich auf Swakopmund, bzw die Küste. Da war es tatsächlich super schwer dort noch eine Übernachtung zu bekommen.
Ansonsten gähnende Leere... Selbst in der Erongo-Wilderness-Lodge bekamen wir noch easy 2 Zelthäuschen.
Etosha waren wir erst im März, aber wir hörten im Januar, dass es voll sei, da auch dort viele Südafrikaner einen Kurztrip hinmachen. Ich sehe da Möglichkeiten, wenn Ihr nicht all zu spät ankommt. Das Motto sollte sein: Früh wegkommen und früh ankommen! Jedoch mit der inneren Stimme: Eile mit Weile 😉
Zuversichtliche Grüsse Elli
Meine Aufenthalte in Südwest/Namibia:
1978/79 Besuch auf Farm am Waterberg, 1980 Praktikum im Schülerheim Otjiwarongo/Caprivi, 1981 Bulli-Rundreise mit crockydile: Namibia – Kapstadt – Gardenroute – Zymbabwe – Victoriafälle – Botswana (10Tage mit dem Mokoro im Okawango-Delta) – Namibia,
1983 Arbeiten auf Farm Otjikaru am Waterberg
lange Pause
Tolle Urlaube folgenten: 2007 Namibia, 2008 Namibia/Botswana, 2009 Namibia
2018 Wunderschöne 2-Familientour mit Familie tim.buktu
OchiThemenstarter34 Beiträge · seit 200829. Okt. 2008 · #12
Jo, Elli, danke mal. Das beruhigt mich schon sehr. Ich hoffe auch, dass wir unterwegs viele Tipps bekommen und… Väterchen Zufall wird auch noch Hand anlegen 🙂 So war das doch immer schon auf den größeren Reisen, nicht wahr?! Herzliche Grüße, Ochi
Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen
| Karl Valentin |
Chrigu7'272 Beiträge · seit 200629. Okt. 2008 · #13
Das schöne am Campen ist immer noch die unglaubliche Flexibilität. Wenn es uns irgendwo gefällt bleiben wir gerne etwas länger. Meistens fahren wir aber jeden Tag etwas. Unser Motto dabei ist fast wie das von Elli: Spät wegkommen und früh ankommen! 😄 Dafür fahren wir meist nur 50-200km. Es waren aber auch schon nur 10km!
In Swakopmund haben wir übrigens letztes Jahr kurz vor Weihnachten auf Sophia Dale sogar noch ein Bungalow bekommen. Der Campingplatz war fast leer. Ich würde aber versuchen die Feiertage nicht ausgerechnet auf Swakopmund oder Etosha zu legen. Besucht auch den Weihnachtsmarkt in Swakopmund. Das ist schon sehenswert 😄
Herzliche Grüsse Chrigu
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OchiThemenstarter34 Beiträge · seit 200829. Okt. 2008 · #14
Ohja, ich bekomme jetzt sehr, sehr viel Lust auf den Urlaub!!! »Weihnachtsmarkt in Swakopmund« Meimeimei, wenn ich doch nur schon morgen los könnte… 🙂
Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen
| Karl Valentin |