Meine Variante der "Klassischen Route"

17 Antworten · 3'584 Aufrufe · gestartet 30. Sept. 2008 von Hillywood
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Themenstarter23 Beiträge · seit 200830. Sept. 2008 · #1
Schaut doch bitte mal, was ihr von meiner Namibia-Einstiegsroute haltet. Die Tour ist für September geplant. Als Nichtcamper hab ich mich weitestgehend an eure Lodge- und Pensionsempfehlungen gehalten.

Ich weiß, hin und wieder verstoße ich gegen §1 (Strecke weniger als 400km) oder §2 (jeweils 2 Nächte an einem Ort). Ich hoffe, so recht viel von der einmaligen Natur Namibias sehen zu können, und das Namaqualand wird mir Anfang September hoffentlich sein bestes Gesicht zeigen.
  • Tag1 - Windhoek
    Auto, Einkauf, Stadtbesichtigung
    Pension Steiner
  • Tag2 - Keetmanshoop
    Quivertree Forest Camp
  • Tag3+4 - Springbok
    Mountain View Guest House
  • Tag5 - Fish River Canyon
    Canyon Lodge
  • Tag6+7 - Aus
    Klein Aus Vista
  • Tag8+9 - Sossusvlei
    Sossus Dune Lodge
  • Tag10+11 - Swakopmund
    Meike's Guesthouse
  • Tag12+13 - Twyfelfontein
    Twyfelfontein County Lodge
  • Tag14+15 - Sesfontein
    Fort Sesfontein
  • Tag16 - Vingerklip
    Vingerklip Lodge
  • Tag17 - Otjiwarongo
    Okonjima Lodge
  • Tag18-20 - Etosha
    2 x Okaukuejo
    1 x Namutoni
  • Tag21+22 - Erongo
    Erongo Wilderness Lodge
  • Tag23 - Winhoek Abflug
  • Danke euch!
    Jürgen
    zuletzt bearbeitet 30. Sept. 2008
    1'182 Beiträge · seit 200630. Sept. 2008 · #2
    Hallo Jürgen,

    mir gefällt die Route ganz gut. Aber was willst Du denn 2 Tage in Springbok - mal eben nach SA reinschnuppern? Schön, das Mountain View ist recht ordentlich, wohl das beste in der öden Gegend - aber 2 Tage???

    Gruß,
    Bernd
    0
    1'182 Beiträge · seit 200630. Sept. 2008 · #3
    ... ach ja, Namaqualand - Dich interessieren also die Blüten. Da könntest Du vielleicht Glück haben.

    Ich würde den weiten Weg + Grenze dafür nicht machen, nehme aber trotzdem meine erste Bemerkung zurück.

    Gruß,
    Bernd
    0
    3'491 Beiträge · seit 200630. Sept. 2008 · #4
    Hallo Jürgen
    dass Du "§ 1 und §2" nicht sklavisch befolgst, zeigt mir, dass Du deren Sinn verstanden hast😁 😁 Im Ernst - eigentlich kann man die Route so machen. Bernds Einwand mit Springbok ist bestimmt dann zutreffend, wenn ausgerechnet an Deinen Tagen keine Blüte stattfindet. Dann wären es 2 ziemlich vergeudete Tage und ein recht langer Wegden Ihr quasi umsonst fahren würdet.Es kann Euch nur keiner wirklich verlässlich sagen, ob Ihr zu früh oder zu spät kommt - zumindest heute noch nicht. Das Mt.View Guesthouse entschädigt für manches - aber es wäre richtig dumm, wenn Ihr zur falschen Zeit dort seid.
    Mal unabhängig davon würde ich die Strecke doch in eine andere Reihenfolge bringen, um zu vermeiden, dass Ihr die gleiche mehrfach fahrt.
    - von Keetmanshoop aus würde ich direkt zum Fish-River Canyon fahren und dort auch übernachten (Canyon Road House).
    - Dann von dort aus über Grünau in einem Rutsch bis Springbok. Das ist kürzer als von Keetmanshoop aus.
    - Das Stück Springbok - Noordoewer müsstet Ihr auf jeden Fall 2x fahren. Aber von Noordoewer gäbe es eine sehr schöne Alternative unten am Oranje lang über Rosh Pinah bis Aus. Das wäre zwar wieder ein Verstoß gegen § 1 - aber es ist machbar, wenn Ihr wirklich früh in Springbok aufbrecht.Bis Noordoewer habt Ihr Teerpad und ab Rosh Pinah bis Aus auch. Und dann noch eine Idee:spätestens in Noordoewer könnt Ihr zuverlässig erfahren, ob Ihr die Wüstenblüte erleben könnt oder nicht; falls nicht, würde ich ganr nicht erst nach Springbok fahren und gleich Richtung Rosh Pinah abbrechen - mit einem Zwischenaufenthalt in Aussenkehr /Norotshama Lodge.Das ist eine kleine, preiswerte Lodge direkt am Oranje mit der Möglichkeit, auf einem dort verankerten Hausboot zu übernachten ( sehr einfach, aber doch mit Seltenheitswert ). Aussenkehr ist das Zentrum des namibischen Weinanbaus. Vielleicht lässt sich da etwas organisieren, so dass Ihr sogar 2 Nächte dort bleiben könntet ( wegen § 2 😁 ).Mit Glück könnt Ihr von Norotshama aus auch mal eine Führung durch das Camp der Weinfeld-Arbeiter machen. Hoch interessant !
    - Woher habt Ihr den Tip mit der Sossus Dune Lodge? - Da hat es einer nicht sehr gut mit Euch gemeint ! Die ist nicht nur sauteuer, sondern auch ziemlich mies. Die Unterkünfte selbst sind absolut ok, aber die Lage der Lodge ist geradezu erschreckend triste.Auch die Lodgeanlage selbst ist recht seelenlos und hemmungslos verplant. Versucht doch besser, in der Sossusvlei Lodge unterzukommen.Die ist etwas billiger, aber um Welten besser. Und sehr originell.
    - Die Etappe Vingerklip - Okonjima finde ich nicht so optimal. Ich würde von der Vingerklip Lodge direkt nach Etosha fahren und dann auf dem Rückweg von dort nach Windhoek auf Okonjima Halt ( am besten in der Bush Lodge) machen - sozusagen als absoluten Höhepunkt Eurer Reise - möglichst mit 2 Nächten.Wenns zeitlich eng wird, dann lasst lieber die Erongo Wilderness Lodge weg. Die ist zwar wunderschön, aber ich finde, gerade so zum Reiseschluss geht Erlebnis vor Vollzähligkeit der Ziele.
    Gruß Joli
    Themenstarter23 Beiträge · seit 200830. Sept. 2008 · #5
    Danke euch für die schnellen Tips!

    Ja klar, Namaqualand ist ein Glücksspiel. Gut zu wissen, dass es im "Pechfall" erst gar keinen Sinn macht, dort hin zu fahren. Die Ausweichvariante ist schon mal vorgemerkt.


    Fish River - Aus
    Jolie, die von Dir vorgeschlagene Route am Oranje entlang hatte ich auch in Erwägung gezogen. Dazu ist in der Karte vom Namibia Tourism Board die C37 vom FRC sozusagen verlängert auf die C13 am Oranje. Also nicht wieder über die B1 und Noordoewer. Auf anderen Karten hingegen ist dieser Teil der C13 nicht zu finden. Bin also nicht sicher, ob das wirklich geht.
    Die Strecke Springbok - Aus am Oranje lang schien mir halt sehr lang (graue Theorie, war ja noch nicht da), zumal früh ja noch mal Blümchen gucken angesagt wäre.

    Sossus Dune Lodge
    Ist kein Tipp aus dem Forum, ist eigentlich gar kein Tipp sondern eine Notlösung. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist das doch die einzige Möglichkeit, zum sunrise und sunset in den Dünen zu sein ohne Führung? Zumindest als Nichtcamper - oder hab ich was übersehen? All die tollen Bilder eurer Reiseberichte - bin halt auch ein Fotofan.

    Vingerklip - Okonjima
    Die Strecke ist halt recht kurz, man könnte schon Mittags dort sein und das volle Nachmittags- und Abendprogramm mitnehmen. Bei Namutoni - Okonjima schien mir das schwierig, die Strecke ist lang und morgens ist sicher noch eine Erkundungstour in Etosha angesagt - darum diese Reihenfolge.


    Vielen Dank euch!
    Jürgen
    197 Beiträge · seit 200630. Sept. 2008 · #6
    Um genaues über den "blütenzauber" zu erfahren, kann man hier

    +27 - (0)21 - 4183705

    anrufen ( wenn die tel.-nr. noch stimmt ).

    ich drück dir jedenfalls jetzt schon die daumen!

    grüße von
    ali
    http://www.TickerFactory.com/
    3'491 Beiträge · seit 200601. Okt. 2008 · #7
    Hallo Jürgen,
    - zur Strecke FRC nach Springbok: ich würde vom Canyon Road House zurück nach Holoog fahren und von dort über Grünau zur B1. Das ist sicher der schnellste Weg nach Noordoewer - aber nicht der kürzeste.
    - zur Alternativestrecke FRC-Aus: da müsstet Ihr nicht unbedingt über Noordoewer fahren, weil das doch ein erheblicher Umweg wäre. Und das Teilstück Noordoewer- Aussenkehr am Oranje entlang ist auch nicht so umwerfend, dass es diesen Umweg lohnen würde. Dann doch besser von FRC /Canyon Road House zurück bis Holoog, dort in Richtung Grünau abbiegen und dann sofort auf die C 37 Richtung Ai Ais. Ihr kommt auf die C 10 und fahrt auch auf dieser Richtung Ai Ais bis zur Abzweigung der D3116. Von der D3116 gibt es eine auf den meisten Karten noch nicht eingezeichnete Abzweigung, die direkt auf die C 13 bei Aussenkehr führt. Ich habe die Pad-Nr. nicht parat, kann Dir aber die Koordinaten der Abzweigung nennen:28.1630 Süd/ 17.5960 Ost - damit kannst Du die Abzweigung bei Google Earth finden.
    - zur Strecke Springbok - Aus (auf C 13 am Oranje entlang). Das sind insgesamt 455 km, davon die ersten 136 km bis Noordoewer und die letzten 165 km von Rosh Pinah bis Aus sehr gute Teerpad - also 300km, die man bequem in 3 Std. reine Fahrzeit schafft - incl. Grenzübergang. Die verbleibenden 155 km Sandpad am Oranje entlang brauchen nochmal ca.4 Std., ohne dass Ihr rasen müsstet. Ihr hättet also eine reine Fahrzeit von ca. 7 Std. Das ist zwar hart, aber gut machbar.
    - zur Sossus Dune Lodge: ja - es gibt die Möglichkeit, von hier aus vor Sonnenaufgang zum Vlei zu fahren bzw. nach Sonnenuntergang zurückzukommen. Aber das sind ausschließlich geführte Touren, die nochmal extra kosten.Und ob dabei auf die Wünsche eines Fotografen so eingegangen wird, wir Ihr es Euch vielleicht vorstellt, darf bezweifelt werden.Ich verstehe durchaus, dass man möglichst die ersten Sonnenstrahlen im Vlei erleben möchte; aber mir persönlich wäre der dafür zu zahlende Preis zu hoch.Es gibt auch in den ersten beiden Stunden nach dem Sonnenaufgang noch wundervolle Fotomotive - ab ca. 10 Uhr sogar mit der Chance, dass nicht hunderte von Besuchern in den Dünen herumkrabbeln.
    - zu Okonjima:die Lodge bietet 2 Gamedrives zu den Katzen, einen Nightdrive zu den Stachelschweinen und Honigdachsen und einen morgendlichen Bushmanwalk von ca. 2 Std. Diese Aktivitäten sind normalerweise im Preis mit eingeschlossen. Auch, wenn Ihr recht frühzeitig dort eintrefft, werdet Ihr es kaum schaffen, alles mitzumachen, denn Ihr wollt ja am Vormittag des nächsten Tages weiterreisen. Deshalb meine Empfehlung, 2 Nächte in Okonjima einzuplanen.Und diese Lodge von Etosha aus anzufahren. Von Namutoni aus seid Ihr in ca. 3 Std.in Okonjima - Ihr könntet also auch dann noch den nachmittäglichen Gamedrive - beginnt um ca. 15.00 Uhr - mitbekommen, ohne zu hetzen.
    Ist ja auch nur eine Anregung von mir.
    Gruß Joli
    Gast01. Okt. 2008 · #8
    Hallo,

    welche Erwartungen verknüpfst Du mit Fort Sesfontain? Das ist meines Erachtens recht öde. Ich würde in der Ecke vermutlich eher Palmwag oder Camp Aussicht in Erwägung ziehen. Oder bis Purros weiterfahren. Wenn ihr nicht campen wollt, gibt es da auch eine Luxuslodge. Da war anscheinend noch niemand aus dem Forum.
    http://www.okahirongolodge.com/Lodge.html

    Beste Grüße

    Guido
    Themenstarter23 Beiträge · seit 200801. Okt. 2008 · #9
    @Joli
    Vielen Dank für all die Infos. Sei versichert, dass mir Vorschläge aller Art willkommen sind, falls da etwas anderes rübergekommen sein sollte. Ich hab nur versucht zu erklären, warum ich die Route so gewählt hatte.
    Dass die C13 bis Aus die letzten 165km Teerstraße ist, macht die Route Springbok - Aus möglich. Das war mir so nicht klar, aber wo ich jetzt in die Karte gucke... hab ich irgendwie übersehen.

    Die Sossus Dune Lodge gibt mir nun Rätsel auf. Hatte da mal gegoogelt und bei "namibia-news.de" gefunden:
    Für die Gäste der Sossus Dune Lodge gilt das gleiche wie für die Gäste auf dem Campingplatz. Man kann also etwas früher Richtung Sossusvlei fahren und dort etwas länger bleiben.
    Die Zufahrt erfolgt aber über den normalen Eingang. Man muss also erst von der Lodge wieder Richtung Eingang / Campingplatz zurückfahren und dort durch das zweite Tor auf die Teerstraße zum Sossusvlei. Ist mit einem normalen Fahrzeug fahrbar.
    Ist ein Zitat von Harald Lux, DSAR. Ich hoffe, ich darf dass auch hier zitieren.
    Also stimmt das nicht? Bin nun etwas verwirrt.


    @Guido
    welche Erwartungen verknüpfst Du mit Fort Sesfontain?
    Fort Sesfontein ist halt ein Kompromiss aus der verfügbaren Zeit und einer machbaren Fahrstrecke. Ich wollte das Kaokoveld in die Tour mit einbinden. Im Fort wird z.B. eine Tour zu den Wüstenelefanten angeboten oder zu den Himba. Das schien mir eine gute Idee.
    Camp Aussicht ist ja noch einiges weiter nördlich. Wie lange braucht man denn von Twyfelfontein bis dorthin?

    Danke und viele Grüße
    Jürgen
    3'491 Beiträge · seit 200601. Okt. 2008 · #10
    Hallo Jürgen,
    Du hast ja recht - besser vorher klären als dann irgendwo hängen zu bleiben.
    - zu der Sossus Dune Lodge: wir haben uns das dort mal angesehen und dabei erfahren, dass man nur mit einem lodgeeigenen Fahrzeug vor Sonnenaufgang ins Vlei fahren kann. Die dem entgegenstehende Auskunft von Harald Lux ist mir unbekannt - und ich kann auch nicht sagen, ob die von ihm aufgezeigte Alternative machbar ist.
    - zu Sesfontein: die Meinungen dazu gehen etwas auseinander - manche loben das Schutztruppenfeeling, andere bemängeln Essen und Service.Sehenswert aber ist es allemal. Wenn es Dir aber um Himba und Wüstenelefante geht, dann kannst Du beides auch von Palmwag aus haben - die Elefanten mitunter dichter, als Dir vielleicht lieb ist, weil die gelegentlich durchs Camp wandern.
    Gruß Joli
    231 Beiträge · seit 200602. Okt. 2008 · #11
    Hillywood schrieb:
    Ist ein Zitat von Harald Lux, DSAR. Ich hoffe, ich darf dass auch hier zitieren.
    klar darfst Du mich zitieren. Am besten aber mit Link auf die Originalquelle.

    Zu Deiner Frage:

    Ich hatte damals direkt beim NWR angefragt und am 22. April folgende Antwort bekommen:
    Thank you for your inquiry with Namibia Wildlife Resorts Ltd. Self drive clients that stays in Sossus Dune Lodge may enter the park before sunrise/stay until after sunset.
    Wenn ich das richtig in Erinnerung habe war Joli (vorher) kurz nach oder vor der Eröffnung spontan an der Sossus Dune Lodge. Keine Ahnung wen er da angetroffen hat und wieso er eine andere Auskunft erhalten hat. Aber:

    1. Bekommt man in Namibia auf die ein und selbe Frage schon mal unterschiedliche Antworten.

    2. War die Lodge damals noch nicht lange in Betrieb und die Regularien sicher noch nicht komplett bei allen kommuniziert.

    Wer ganz sicher sein will, sollte vor der Buchung noch mal prüfen ob die Info von April dieses Jahres noch gültig ist. Wenn die Buchung bei uns erfolgt, können wir das gerne machen.

    Viele Grüße aus Bonn
    Harald
    (Deutsch-Südafrikanischer Reisedienst GmbH - http://www.dsar.de/ )
    2'349 Beiträge · seit 200929. Juli 2009 · #12
    Ich würde dir empfehlen 2 Nächte am Fish River zu machen. Ist sicher sinnvoller.

    Und und anstelle von Tyvelfontein Lodge lieber Palmwag Lodge oder Camp Xargu bzw. evtl. beides machen und Fort Sesfontein weglassen. Beide Unterkünfte sind "mit Wüstenelefanten".


    Aber sonst finde ich deine Route gut. Kann man auch lassen, wenn man mag.
    1'723 Beiträge · seit 200929. Juli 2009 · #13
    hallo ..

    also hier hats letzte woche bezueglich der wege in die duenen und der sossus dune lodge einen thread gegeben der ganz aufschlussreich und sehr aktuell war.
    daraus ging hervor, dass ihr sehr wohl mit eigenem fahrzeug ueber eine gravelpiste in die duenen fahren koennt.

    ich habe selber im april 2008 in der sossus dune lodge gewohnt und bei uns allen vieren (und wie man ja weiss bin ich mehr als kritisch im regelfalle!!!) zu absoluter begeisterung gefuehrt.. gerade wegen ihrer einsamen lage, gerade wegen der ruhe und abgeschiedenheit.. und vor allem wegen der wunderschoenen bungalows.. (wir fanden die auf jeden fall klasse)

    wir sind sehr herzlich bedient worden, hatten einen absoluten spitzenklasse guide der mit uns zum sun downer ins vlei gefahren ist (mit duenen und off road fahren) und mit uns den spazierweg in den canyon gemacht hat. der junge ist ausgebildeter geologe, was sich wirklich in seinenn aeusserungen bemerkbar gemacht hat...

    also nicht bange machen, WIR FANDEN ES TOLL

    Nur eines ist wahr : die lodge ist nicht ganz billig.. aber das sind die anderen in der naehe auch nicht.. wenn man da an little kulala denkt oder aehnliches...

    was wir ganz toll fanden war die terrasse (ohne einblick fuer andere) in die duenen von der man im bademantel morgens den sonnaufgang ganz ungestoert und in himmlischer ruhe bewundern kann...

    aber gut, die geschmaeker sind unterschiedlich.. mir hat zum beispiel die erongo wilderness nicht sooooo toll gefallen... allerdings meinen mitreisenden schon... (wiedermal die meckertante!!)

    so dann viel spass bei der vorbereitung, eure route sind ganz schnuckelig aus ..
    [b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
    54 Beiträge · seit 200929. Juli 2009 · #14
    Hallo,

    also ehrlich, ich würde mir den Ausflug ins Namaqualand von Namibia aus sparen. Das wäre eher mal eine Route ab Kapstadt, mit Kennenlernen der Weinregionen in der Provinz und ein Besuch in den Bergen. Jedenfalls wäre mir von Namibia aus nur für die eventuelle Blütenpracht der Weg zu weit.

    Zu Okonjima: Ich muss Joli ein wenig widersprechen; ob die Teilnahme an den Fahrten kostenfrei ist, hängt vom gewählten Zimmertarif ab. 2007 hatte ich nur eine Standard-RAte für's Zimmer (Main Camp) und wurde pro Fahrt 300 $ los (wie gesagt: 2007). Es werden insgesamt 4 Touren angeboten: a) Leopard Tracking - auf der Spur nach auszuwildernden Leos b) Cheetah Tracking - gleicher Hintegrund, anderes Kätzchen c) Cheetah Viewing - das sind die Geparden die nicht ausgewildert werden können und d) Bushman-Walk - sehr interessante Wanderung mit Infos zum Jagdverhalten der Buschleute und deren Utensilien. Eine Tour beginnt morgens um 7 Uhr, die Nachmittags-Tour startet um 17 Uhr. Daher ist rechtzeitiges Anreisen Pflicht gewesen, damit die Touren vor Ort besser geplant werden können.

    Die angesprochene Nachtwanderung zum Unterstand (max. 300 Meter Fußweg) gab es 2007 nur für Gäste des Main Camps. Morgens werden die Besucher vom Bush Camp zum Main Camp gefahren, dann gibts als Wachmacher einen Kaffee bzw. Tee bei den Löwen.

    Ansonsten: in der Canyon Lodge war ich auch. Hat mir dort super gefallen. Die Hütten wurden schön in das Felsengebiet eingefügt.

    Ich würde an Deiner Stelle statt der Tour zum Namaqualand evtl. auch Lüderitz einbauen. Wenn Du Dünen und das Fotografieren magst, ist evtl. Kolmanskop einen Ausflug wert (zum Sonnenaufgang). Ich fand's prima.

    Viel Spaß beim Grübeln & Gruß
    denali
    zuletzt bearbeitet 29. Juli 2009
    447 Beiträge · seit 200829. Juli 2009 · #15
    Ist ja echt nett, dass ihr euch alle so viel Mühe mit euren Antworten gebt, aber ich glaube Hillywood ist schon längst wieder von seiner Reise zurück. Die Anfrage ist vom Oktober 2008...
    Kathrin und Olli Manchmal wollen die Goetter, dass etwas nicht gelingt, damit die Menschen die Demut bewahren. Reisebericht Botswana Apr/Mai 08: http://www.namibia-forum.ch/download/olliboe08.pdf Reisebericht Botswana Jun 09: Feuertaufe im Regenwasser Norwegen 2010
    Themenstarter23 Beiträge · seit 200830. Juli 2009 · #16
    Noch nicht, Olli - Anfang September geht's erst los.

    Und obwohl ich damals ziemlich zeitig mit den Buchungen begonnen habe, waren einige Highlights schon ausgebucht. Aber natürlich ist jetzt eigentlich alles klar und die Route steht.

    Trotzdem vielen Dank an diejenigen, die sich nochmal damit befasst haben.

    @Miss Ellie
    Hab den Thread auch gelesen und freue mich schon sehr, denn ich hab mich nicht abschrecken lassen und auch die Sossus Dune Lodge gebucht. Da geht mein Dank auch an Harald Lux von DSAR, der damals nach einigen vergeblichen Anläufen eine schriftliche Zusage bekommen hat, dass eigene Fahrten außerhalb der "normalen" Zeit möglich sind. Sonst hätte ich wohl nicht diese Lodge gebucht.


    Gruß Jürgen
    447 Beiträge · seit 200830. Juli 2009 · #17
    Sorry Jürgen, Asche über mein Haupt.
    Na dann wünsch ich Dir eine tolle Reise! Viel Spaß in Namibia, und ich hoffe Du berichtest, wenn ihr wieder zurück seid.
    Viele Grüße,
    Kathrin und Olli Manchmal wollen die Goetter, dass etwas nicht gelingt, damit die Menschen die Demut bewahren. Reisebericht Botswana Apr/Mai 08: http://www.namibia-forum.ch/download/olliboe08.pdf Reisebericht Botswana Jun 09: Feuertaufe im Regenwasser Norwegen 2010
    2'346 Beiträge · seit 200630. Juli 2009 · #18
    @ Olli Bö

    "Otjikoko" antwortet halt auf alles, was sich nicht wehrt 😉

    Gruß
    Armin 😉