JBjbbpThemenstarter18 Beiträge · seit 200822. Sept. 2008 · #1Wir wollen im Juli 2009 in 17 Tagen mit einem4x4-Camper die Mitte und den Nordwesten Namibias erkunden. Es wird unser erster Urlaub in Namibia sein und wir wollten nicht durch das ganze Land hetzen, sondern uns auf eine - wenn auch recht große Ecke - beschränken, um nicht nur im Auto zu sitzen.
Am Ende der 17tägigen Camperreise möchten wir eine Woche zum Westernreiten auf Gross-Okandjou verbringen.
Hier die genaue Planung:
1. Tag: Ankunft (WDH): 09:00 Uhr, Isabis 4x4 Trail Camp
2. Tag: Isabis 4x4 Trail, Sesriem Campingplatz
3. Tag: Sossusvlei, Naukluft Campingplatz
4. Tag: Naukluft-Trail, Naukluft Campingplatz
5. Tag: Blutkoppe
6. Tag: Welwitschia-Drive, Swakopmund, Alte Brücke oder Sophia Dale Rest Camp
7. Tag: Walvis Bay (Kajak?), Spitzkoppe, Erongo Plateau Camp
8. Tag: Cape Cross, Brandberg (White Lady), Xaragu oder Ugab Camp
9. Tag: Petrified Forest, Twyfelfontein, Mowani Mountain Camp (natürlich auf dem Campingplatz)
10. Tag: Camp Aussicht
11. Tag: Himba-Tour, Camp Aussicht
12. Tag: Epupa Wasserfälle, Epupa Campsite oder Omarunga Camp
13. Tag: Kamanjab, Otjitotongwe Camp
14. Tag: Etosha,Okaukuejo Camp
15. Tag: Etosha,Namutoni Camp
16. Tag: Okahandja,Holzschnitzermarkt, Okahandja Buschhotel?
17. Tag: Rückgabe Camper
18. - 24. Tag: Gross-Okandjou
25. Tag: Windhoek: Kashima oder Moni oder Chameleon (ohne Auto!)
Ist unsere Tour gut zu schaffen? Gibt es Verbesserungstipps? Welche Campingplätze sind die schöneren? Bei manchen Orten wissen wir noch nicht so genau, zu welchem Platz wir wollen. Muss man tatsächlich auch die Campingplätze vorreservieren? Deshalb haben wir jetzt schon mal möglichst deteiliert geplant.
Wer kann etwas mehr als die "Werbung" über die Reitfarm Gross-Okandjou sagen?
Schon mal vielen Dank für eure Tipps!
Chrigu7'272 Beiträge · seit 200622. Sept. 2008 · #2Hallo
Naja, wirklich viel Zeit habt Ihr an den einzelnen Zielen nicht und zwischendurch auch ganz ordentliche Fahrstrecken, wenn Ihr das vermeiden möchtet könntet Ihr z.B. die Tage 10 bis 13 streichen und die gewonnene Zeit auf die restlichen Ziele verteilen.
Am Tag 14. kommt Ihr irgendwann am Nachmittag in die Etosha. Am Tag 15. seit Ihr dann schon in Namutoni, das ist schon fast wieder ein kompletter Fahrtag. Logisch sieht man während der ganzen Fahrerei auch Tiere. Richtig Zeit um auch mal eine Stunde am Wasserloch zu stehen werdet Ihr aber nicht haben. Das wäre mir deutlich zu knapp.
Zu beachten ist auch dass im Juli die Tage sehr kurz sind, Ihr habt also deutlich weniger Zeit um von A nach B zu kommen, als Ihr es hier vielleicht gewohnt seid.
Apropos Juli. Für Camper ist es dann richtig hart. Es wird nachts verdammt kalt!
Herzliche Grüsse
Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung
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PEpeter48355 Beiträge · seit 200622. Sept. 2008 · #3Hallo,
wie alle Anfänger (ging uns auch so) unterschätzt ihr möglicherweise die Entfernungen.
Bei dieser Tour werdet ihr sehr viel im Auto sitzen und vieles im Vorbeifahren erleben.
Wie Chrigu schon sagte würde ich auch die langen Strecken nach Epupa weglassen und Etosha verlängern, oder den Tag 1-7 weglassen und diese Tage auf Etosha und die Fahrt nach Epupa verwenden. Als erste Übernachtung würde ich dann die Spitzkoppe wählen und dann weiter nördlich fahren.
Im Juli werdet ihr als Camper den Norden zu schätzen wissen, wie Chrigu schon angedeutet hat.
Ich werde auch wieder im Juli aufgrund der Sommerferien unterwegs sein, aber wenn ich die Wahl hätte, würde ich nicht zu dieser Zeit fahren, da es nach Sonnenuntergang extrem kalt ist.
Viele Grüße
peter
JBjbbpThemenstarter18 Beiträge · seit 200822. Sept. 2008 · #4Hallo Peter,
irgendwie merken wir auch, dass es vermutlich ein möglicherweise zu umfangreiches Programm ist. Im Südwesten der USA haben wir auch mal vieles nur angerissen, aber nicht intensiv besucht. Ist halt immer ein Problem: begrenztes Budget/Zeit und viel sehen wollen.
Die Tage 1-7 wollte wir auf keinen Fall weglassen, weben der Namib, der schönen Landschaft der Naukluft-Berge, der tollen Campingplätze/Landschaft der Blutkoppe, Swakopmund, Robben, ...
Das gehört doch alles unbedingt zu einem Namibia-Besuch!?
Vielleicht doch eher die Epupa-Fälle auslassen, wobei ich die Landschaft dort im Norden (ohne Farmzäune) auch sehen möchte. Und natürlich die Himba, die ich bereits als Kind von Bildern her kannte. Dort hinzukommen ...
Die Entscheidung, was wir weglassen sollten, ist einfach unendlich schwierig ...
Wird es tatsächlich häufiger um die 0 - 5 °C kalt? Oder sind das extreme Temperaturen, mit denen man sicherlich rechnen muss, die aber hoffentlich nicht allzu häufig auftreten!
Wie kalt wird es dann nachts im Trax-Camper?
Wir können leider auch nur in den Ferien verreisen und der Flug ist bereits gebucht.
Viele Grüße,
Bettina
Chrigu7'272 Beiträge · seit 200622. Sept. 2008 · #5Hallo Bettina
Temperaturen für einen Ort kannst Du hier nachfragen:
Windhoek juli 08Wobei Windhoek wegen der Höhe eher kälter ist als z.B. die Etosha Region.
Auch ohne, dass Ihr Bis ins Kaokafeld fahrt, könnt Ihr auf Zäune verzichten und auch Himbas besuchen. Im Naukluft werdet Ihr schon die Weiten ohne Zäune erleben und auch im Damaraland ist sehr reizvoll. Himbas könnt Ihr z.B. auch in der Nähe von Kamanjab besuchen. Dann spart Ihr die Lange Strecke ganz in den Norden.
So ist alles ein bisschen entspannter.
Herzliche Grüsse
Chrigu
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PEpeter48355 Beiträge · seit 200622. Sept. 2008 · #6Hallo Bettina,
der Trax Camper ist natürlich bedeutend wärmer als ein Dachzelt und damit würde ich mich auch eher im Süden bewegen als nur mit einem Dachzelt Eine warme Decke und ein Schlafsack ist aber trotzdem Pflicht.
Bleibt aber immer noch die Überlegung, dass ihr um einen entspannten Urlaub zu haben einiges weglassen solltet, umso mehr werdet ihr dann aber das Erlebte genießen können.
Wo und wie ihr das macht ist eine wahrlich schwere Entscheidung, da es überall sehr schön ist und die euch keiner abnehmen kann.
Aber weniger ist auch in diesem Fall viel mehr finde ich.
Viele Grüße
peter
Armin2'346 Beiträge · seit 200622. Sept. 2008 · #7Hallo Bettina,
ich schließe mich den Empfehlungen meiner Vor-"Poster" zur Straffung eurer Tour an. Es ist sehr verständlich, dass ihr in das begrenzte Zeit-Budget möglichst viel hineinpacken wollt. Vielleicht steche ich ja in ein Wespennest, bin allerdings auch kein Reiter, aber kann man in Deutschland nicht auch Western-Reiten? Wenn ich schon so wenig Zeit zur Verfügung hätte und nicht schon x-mal in Namibia gewesen wäre, käme ich sicher nicht auf die Idee, eine ganze Woche Zeit fürs Western-Reiten "zu opfern", wo Namibia soviel mehr zu bieten hat, was man anderswo keinesfalls geboten bekommt. Aber wie gesagt, vielleicht habe ich mit meinem Kommentar ja auch in ein Wespennest gestochen. Dann mögt ihr es mir verzeihen 😊
Trotzdem viel Spaß
Armin
Horse_whisperer658 Beiträge · seit 200723. Sept. 2008 · #8Hallo Bettina,
auch ich möchte mir den Vorpostern anschliessen, aber noch was zu Groß Okanjou.
Das ist eigentlich ein Jagdfarm, die nur im Buschland liegt. Diue Pferde sind Nam. Farmpferde ohne sonderliche Ausbildung. Also, nicht eigentlich das richtige Westernreiten, lediglioch die Sättel sind Westernsättel. Da gibt es in NAm bessere Möglichkeiten des Westernreitens !! Mit besser ausgebildeten Pferden.
Das ist nur meine Meinung. Aber bei Interess gebe ich dir gerne mehrere Adressen durch !
Liebe Grüße
Ralf !!
joli3'491 Beiträge · seit 200623. Sept. 2008 · #9Hallo Jbbp,
ich hab auch nichts Neues beizutragen - aber vielleicht verstärkt es noch die Beiträge meiner Vor-Poster:die Reihenfolge Eurer Route leuchtet mir nicht immer ein - insbesondere nach Sawkopmund geht es etwas hin und her. Von Sossusvlei kommend zur Blutkuppe, dann Walvisbay ( warum das denn ?? - wegen Kajak-Fahren ?? - Wenn überhaupt, dann macht dort eine Robbentour mit MolaMola oder Levo Tours; aber die gehen nur am frühen Morgen los und sind stark wetterabhängig, d.h. im Juli wohl eher streichen)und nach Swakopmund. Dann in die Ecke Twyfelfontein ( für Felszeichnungen, Orgelpfeifen, versteinerter Wald ) und von dort bis höchsten Palmwag. Von dort aus könnt Ihr auch die Himba besuchen.Von Palmwag südlich von Etosha bis nach Okaukuejo - dort auf jeden Fall 2 Nächte bleiben. Dann 2 Nächte für Halali oder Namutoni und dann zurück nach Windhoek. Das sollte fürs erste Mal reichen, wenn Ihr denn unbedingt noch 6 Reittage anhängen wollt. Allerdings frage ich mich mit Armin,ob es sich lohnt, dafür die eigentlich doch recht kostbaren und teuren Urlaubstage zu investieren (Ralf mag es mir verzeichen - aber wenn man das Land mehrfach bereist hat, dann könnte ich mir zusätzliche Reittage als besonderes Bonbon durchaus vorstellen - jedoch nicht beim ersten Mal !).
Gruß Joli
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200623. Sept. 2008 · #10Hi,
zum Western-Reiten - ich kenne Pferde nur von weitem, aber ich könnte mir vorstellen, dass, wenn man diesen Sport liebt so eine Woche das ultimative Erlebnis ist, kann man seinem Hobby doch in einer einzigartigen Umgebung ausüben, und ist vermutlich sehr nahe an der Natur.
Es soll Leute geben die extra wegen der Sterne nach Namibia fliegen, oder der Schildkröten wegen oder was auch sonst, also wenn ihr spass am Reiten habt kann ich diesen Wunsch sehr gut nachvollziehen, Gruss VA
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
JBjbbpThemenstarter18 Beiträge · seit 200824. Sept. 2008 · #11Hallo Joli,
für die Routenplanung haben wir uns von einem Reisebericht inspirieren lassen. Die Zick-zack-Route kommt zu Stande, weil wir hoffen, so alles Sehenswerte besuchen zu können.
die Reihenfolge Eurer Route leuchtet mir nicht immer ein - insbesondere nach Sawkopmund geht es etwas hin und her. Von Sossusvlei kommend zur Blutkuppe, dann Walvisbay ( warum das denn ?? - wegen Kajak-Fahren ?? - Wenn überhaupt, dann macht dort eine Robbentour mit MolaMola oder Levo Tours; aber die gehen nur am frühen Morgen los und sind stark wetterabhängig, d.h. im Juli wohl eher streichen)und nach Swakopmund.
Die Blutkuppe liegt ja auf dem Weg von Sossusvlei kommend und ich denke, dass man dort auf jeden Fall eine Nacht bleiben sollte.
Dann liegt Swakopmund (möglicherweise über den Welwitschia drive) näher, als Walvis Bay. Auch zum Übernachten und nachmittags etwas bummeln ist Swakopmund woll besser geeignet.
Der 7. Tag ist vermutlich etwas zu voll geplant. Die Fotos auf der Homepage von
http://www.emkayak.iway.na sind einfach überwältigend. Wenn es das Wetter also zulässt, wollten wir gerne an so einer Tour mit dem Kajak teilnehmen. Danach geht´s auf schnellem Weg über die B2 zur Spitzkoppe und dort eine Übernachtung im Spitzkoppe Rest Camp. Das Erongo Plateau Camp wäre zwar noch schöner, liegt aber wirklich nicht auf unserer Strecke. Der Umweg lohnt sich vermutlich nicht.
Am 8. Tag möchten wir einen Abstecher zum Cape Cross machen
(wenn wir in der Walvis Bay noch nicht genug Robben gesehen haben). Das soll ja auch nicht so zeitintensiv sein. Dann geht es über die D 2303 zum Brandberg. Übernachtung im Ugab Wilderness Camp oder im Ugab River Camp(???). In der von mit genannten Route hat sich das Xaragu-Camp hier fälschlicherweise eingeschlichen. Sorry für die Verwirrung!
Dann in die Ecke Twyfelfontein ( für Felszeichnungen, Orgelpfeifen, versteinerter Wald ) und von dort bis höchsten Palmwag. Von dort aus könnt Ihr auch die Himba besuchen.
Dann wollten wir auf dem Campingplatz vom Mowani Mountain Camp übernachten. Alternative wäre jetzt das Xaragu-Camp.
Das Camp Aussicht und die dortige Himba-Tour würden uns sehr reizen.
Epupa haben wir tatsächlich bereits getrichen, um ein paar Kilometer weniger fahren zu müssen. Sollen wir Camp Aussicht auch noch streichen???
Von Palmwag südlich von Etosha bis nach Okaukuejo - dort auf jeden Fall 2 Nächte bleiben. Dann 2 Nächte für Halali oder Namutoni und dann zurück nach Windhoek.
Meinst du, dass wir die Übernachtung im Otjitotongwe Camp tatsächlich ausfallen lassen sollten???
Reiten soll natürlich auf jeden Fall sein! Wir wissen nur nicht so genau wo! Koiimasis in den Tiras-Bergen ist ja auch traumhaft! Nur wie sollen wir das in unsere Tour einbauen!?
Danke für die Tipps und Anregungen
KEkelele134 Beiträge · seit 200724. Sept. 2008 · #12Hi jbbp,
ich war dieses Jahr im Juli/August in Namibia. Es war so kalt, dass wir kurzfristig den Süden gestrichen haben und mehr auf den Norden umgebaut haben (wir waren KEINE Camper!). Kajak fahren???? Bei den Temperaturen?? Da hätte ich wahrscheinlich drei Tage später noch Eisklumpen an den Füßen gehabt 😵 Wenn schon unbedingt aufs Wasser, dann doch wohl eher die von joli vorgeschlagenen MolaMola/Levo- Touren.
Das mit den niedrigen Temperaturen ist definitiv nicht "nur manchmal" so, sondern sobald die Sonne weg ist (gegen halb 6) ist es draußen echt bitter kalt.
Grüße
Kelele
DEderfreed726 Beiträge · seit 200624. Sept. 2008 · #13Hallo jbbp,
Cape Cross könnt Ihr von Swakopmund aus direkt anfahren und dann am selben Tag weiter Richtung Spitzkoppe. Ist locker zu schaffen. Von der Spitzkoppe ist es dann nur ein "Katzensprung" bis zum Brandberg.
Gruß,
Carsten
joli3'491 Beiträge · seit 200625. Sept. 2008 · #14Hallo Jbbp,
ich bin mir Eures Dilemmas bewusst - es gibt so viele sehens- und erlebnswerte Ziele in Namibia, dass man sie am liebsten alle in eine solche Tour hineinpacken möchte.Nur - das geht eben nicht in 17 Tagen. Also muss man Schwerpunkte setzen.Und km-Fresserei sollte bestimmt kein Reiseschwerpunkt sein - in Namibia schon gar nicht.In 17 Tagen schafft Ihr, wenn Ihr es gut macht, maximal 8 Ziele. Und die sollte maximal 400 km auseinander liegen. Wenn Ihr mit diesem Maßstab an die Planung herangeht, dann werdet Ihr sehen, dass Eure bisherige Planung zu optimistisch ist.Versucht doch mal, Eure Wunschziele in eine Wichtigkeitsskala von 1-10 zu bringen ( kein Wert darf 2x vergeben werden ).Und dann stellt Ihr die Reise danach zusammen, was Euch besonders wichtig ist. Und vergesst bei der Bewertung die Jahreszeit nicht - es ist wirklich kalt im Juli. Wir waren gerade da - und haben es sehr genossen, dass wir hin und wieder Heizkörper im Zimmer hatten oder sogar Wärmflaschen ins Bett bekamen.
Gruß Joli