Route victoria falls und weiteres

7 Antworten · 2'410 Aufrufe · gestartet 14. Sept. 2008 von plaun
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Themenstarter6 Beiträge · seit 200814. Sept. 2008 · #1
Hallo zusammen

wir brauchen eure tipps und erfahrungen...

wir kommen am 08.10.2008 in windhoek an und machen uns am 10.10.2008 mit dem 4x4 und dem dachzelt auf den weg. wir haben 24 tage zeit um uns die interessante flora und fauna anzuschauen.
wir überlegen uns zuerst durch botswana (ghanzi,maun, nata,chobe, kasane) zu den victoria falls zu fahren und dann zurück durch den caprivi zipfel bis tsumeb.
wie viel zeit nimmt das etwa in anspruch? tipps und erfahrungen?

unsere geplante tour danach:
-waterberg
-etosha
-umgebung khorixas
-swakopmund
-sossusvlei
-fish river canyon
-keetmanshoop
-windhoek

ist das zu viel, kann man etwas streichen oder was sollten wir sonst noch einplanen?

vielen dank schon im voraus für die guten tipps.
zuletzt bearbeitet 14. Sept. 2008
48 Beiträge · seit 200814. Sept. 2008 · #2
Bei der geplanten "Tour danach" würde ich Euch empfehlen, nur die "Tour danach" zu machen und evtl. um die Epupa Falls zu ergänzen, dann habt Ihr ausreichend Programm für 24 Tage. Wir haben die Tour dieses Jahr in 22 Tagen gemacht, und das war meiner Meinung nach das absolute Minimum für diese Strecke.
Wenn Ihr vorher noch durch das nördliche Botswana und den Caprivi wollt, dann solltet Ihr entweder die Reisedauer verdoppeln oder 2 Reisen daraus machen, sonst ist es nur Stress. Wir planen gerade für nächstes Jahr Windhoek - Okavango-Delta - Nxai/Makgadikgadi Pan - Nata - Kasane - Vic Falls - Chobe - Moremi - Windhoek und nehmen uns dafür gut 3 Wochen Zeit, und selbst dabei laufen wir fast Gefahr, nur durch die Gegend zu hetzen, ohne es genießen zu können.
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157 Beiträge · seit 200814. Sept. 2008 · #3
Hallo plaun,
ich muss mich pete anschließen. Wenn ich dich richtig verstanden habe, willst du 24
Tage insgesamt unterwegs sein.
Die erste Tour, die du genannt hast,haben wir so ähnlich als Einsteigertour gemacht.Wir waren gut beschäftigt und ich denke, dass es dir in der Zeit nicht langweilig wird. Noch bis zu den Victoriafällen zu fahren, ist eindeutig Stress.
Die zweite Hälfte deines Vorschlages haben wir zum Teil dieses Jahr gemacht.
Beginn Windhoek dann nach Sossousvlei, über das Erongogebirge in den Etoshanationalpark, dann über Tsumeb Grootfontain und Dobe in den Okawango-Panhandle (Shakawe), dann Caprivi
und anschließend in den Chobe NP (Ihaha und Savuti) Abschluss war Victoria Falls. Wir waren drei Wochen unterwegs und wären immer wieder gerne länger geblieben. Wir haben uns sogar
den one-way geleistet und das Auto in Victoria Falls zurückgegeben und sind von dort heimgeflogen.
Also nehmt euch nicht zu viel vor. Die Tage sind in Afrika kürzer und mit Zelt ist es gut mindestens eine Stunde vor Sonnenuntergang am Ziel zu sein.
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Themenstarter6 Beiträge · seit 200818. Sept. 2008 · #4
Hi pete

Vielen dank noch für deine hilfreiche antwort, werden unsere pläne nochmals studieren. wäre schade wenn man nur durchs zeug hetzt und nichts richtig anschaut.
grüsse
zuletzt bearbeitet 18. Sept. 2008
Themenstarter6 Beiträge · seit 200818. Sept. 2008 · #5
hallo curious

auch dir vielen dank für die hilfreiche info. macht schon sinn wenn man es nicht übertreibt. eure route tönt auch ganz nett, wir überdenken das ganze nochmals:)
grüsse
Gast19. Sept. 2008 · #6
Grundsätzlich möchten wir allen Gästen, die das ehemalige Deutsch-Südwestafrika bereisen möchten, raten, rechtzeitig vor Antritt der Reise die Buchungen vorzunehmen. Der Hintergrund ist folgender:
Eine Reise durch Namibia ist trotz einer guten Infrastruktur
(für africanische Verhältnisse) nicht vegleichbar mit einer Tour durch Europa. Wenn man die Autobahnen in Europa verläßt, findet man in der Regel überall innerhalb weniger Kilometer Hotels order Gästhöfe, Pension in den unterschiedlichsten Preiskategorien.
Namibia ist in Vergleich dazu zweieinhalbmal so groß wie die Bundesrepublik Deutschland heute. Jedoch liegt die Einwohnerzahl in der Größenordnung von Hambutg, soll heißen, ca.1,8 Mio. Menschen. Diese veteilen sich auf das ganze Land mit zwei Schwerpunkten. Das Ovanboland im Norden mit ca. 500.000
Menschen und ca. 280.000 Einwohner der Hauptstadt Windhuk.
Wenn man eine Tagesdurchschittsstrecke von 350 Km veranschlagt, sollte man rechtzeitig wegen des Wildwechsels vor Sonnenuntergang die entsprechende Unterkunft erreicht haben. Natürlich kann man zu gewissen Jahreszeiten Glück haben und das
entsprechende Quartier mit einer entsprechenden Anzahl von Zimmern hat noch Kapazitäten frei, wenn man vorher noch nicht gebucht hat.

Dies kann natürlich aber auch bei der entsprechenden Suche zu Zeitverlusten führen. Nicht jede Lodge order Gästefarm verfügt bis zu 10 Zimmer und dann kann die Sucherei viele Kilometer los gehen. Denn es ist ja nicht Lodge an Lodge oder Gästefarm. Die Besitzer order Manager helfen natürlich gerne mit Ratschlägen.

Anders verhält es sich bei Campern: Die haben dann oftmals noch Glück. Bei den Nationalparks empfiehlt sich allerdings in der Regel eine rechtzeitige Buchung. Kurzfristige sind möglich,hängt aber oft von der Jahreszeit bzw. Ferienterminen ab.

In Orten oder in unmittelbaren Nachbarschaft hat man natürlich eine größe Auswahl von unterschiedlichen Quartieren.

Summa sumarium solte man entweder selber rechtzeitig vor Reiseantritt buchen ansonsten hilft oft der Zufall! Denn man darf auch eines nicht außer Acht lassen: Wie oben erwähnt, haben wir hier in Namibia eine relativ gute Infrastruktur, aber ca, 70% der Straßen sind keine Teerstrßen, sondern sogenannte "Gravelpads", damit sind Sand und Kieswege,Schotterstraßen gemeint, wo man nicht schneller als
70km/h fahren sollte. Und gerade in der Dämmerung bzw. in der Nacht laufen viele Tiere quer über die Fahrbahn, außerdem möchte man ja auch die vielen Sehenswürdigkeiten, die Naturschönheiten
und die Tierwelt des Landes betrachten können!

Ergo: Lieber Vorbuchen als zeitaufwendig Nachts auf Quartiersuche
gehen, zumal, wenn man das erste Mal nach Namibia kommt!

Mit lieben Grüßen
Judith MONTAY und Docpeter
Sorry for spelling mistakes.