VSVon SuetzThemenstarter6 Beiträge · seit 200808. Sept. 2008 · #1Hallo zusammen
Wir hatten uns fuer das Wochenende bei Europcar einen Chico gemietet und sind damit nach Swakopmund gereist. Auf der Rueckfahrt gestern nach Windhoek (dummerweise bei Nacht) kamen wir in der Baustelle auf der B2 kurz von der Strasse ab (geblendet durch einen entgegenkommenden LKW, uebersahen wir eine leichte Strassenverschwenkung und fuhren geradeaus auf den Kies). Danach war das Getriebe kaputt, bis auf den Rueckwaertsgang liess sich sich der Wagen nicht mehr schalten.
Meine Frage: Da der Unterboden wohl nie versichert ist, stellt sich mir die Frage, was nun auf mich zukommt. Behaelt der Vermieter nur die Kaution ein oder muss ich (im schlimmsten Fall) ein neues Getriebe bezahlen?
Viele Gruesse aus Windhoek
Daniel
CYCyberferkelGast08. Sept. 2008 · #2Es ereilt dich genau das, was du im Vertrag nicht ausgeschlossen hast. Reparaturen sind in Namibia allerdings relativ günstig.
CLClaudio65 Beiträge · seit 200808. Sept. 2008 · #3Bei Europcar ist der Unterboden nicht versichert, d.h. man bezahlt die Reperatur voll und ganz. In Namibia sind sie günstiger als in Europa, aber falls ein Getriebe ersetzt werden muss, hat dies auch seinen Preis. Je nach Schaden kann es Euro 1'000 bis 2'000.- kosten zusätzlich die noch vorhanden Schäden am Unterboden.
Kurz: Das Getriebe muss (weil es in der Versicherungsdeckung nicht abgesichert ist) voll bezahlt werden. Es sei denn, es wäre bei einer Kollission mit einem anderen fahrenden Auto zu Schaden gekommen. Dies ist ja gemäss Deinem Beschrieb ausgeschlossen.
Tut mir leid, dass ich keinen positiven Bescheid haben. Aber ein Funke Hoffnung kann man vielleicht dennoch haben..., evtl. dass das ganze nicht ersetzt werden muss..
Schönen Tag dennoch
Claudio
Nichts ist auf der Welt gerechter verteilt als der Verstand. Jeder glaubt er haette genug davon!
JOJofrank6 Beiträge · seit 200608. Sept. 2008 · #4Hallo Daniel,
es ist zwar schwierig, aus der Ferne etwas zu dem Schaden zu sagen, aber nach Deinen Schilderungen habe ich den Eindruck, dass, da (kein Öl ausgetreten ist und) der Rückwärtsgang noch eingelegt werden konnte (hoffentlich ohne Geräusche) dass das Schaltgestänge verbogen ist. Wenn Du ein Getriebe zerlegst, läßt sich in der Regel nichts mehr schalten! Wenn dies so ist, kann das Gestänge sicherlich wieder gerichtet werden und das kostet nicht die Welt.
Gruß
Joachim
VSVon SuetzThemenstarter6 Beiträge · seit 200808. Sept. 2008 · #5Hallo
Das beruhigt mich doch ein wenig. Die Vermietung konnte mir eben noch nichts sagen. Allerdings ist wirklich kein Oel ausgetreten (der Wagen stand eine Weile auf Sand, ohne Flecken) und der Rueckwaertsgang funktionierte normal ohne Geraeusche. Die anderen Gaenge sprangen immer wieder in Leerlaufposition zurueck. Allerdings konnte ich ja nach dem Aufprall noch mehrere Kilometer im 5. Gang weiterfahren, das Problem tauchte erst auf, als ich in einer Kurve schalten musste- der Gang ging raus, aber nicht mehr rein. Ich hoffe, morgen weiss ich mehr.
Gruesse
Daniel
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200608. Sept. 2008 · #6Hallo Daniel,
erst hast Du nur was von Kies geschrieben, aber davon geht ein Getriebe ja nicht kaputt. Im zweiten Beitrag steht etwas von Aufprall. Bist Du da erst noch 'nen halben Meter "abgestürzt", bevor Du im Kies gelandet bist.
Der nicht versicherte Unterboden und das Getriebe sind ja zwei verschiedene Sachen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass man durch eine solche Aktion ein Getriebe schrottet.
Hast Du mal versucht, mit Zwischenkupplung bzw. Zwischengas zu schalten, als die Gänge nicht einzulegen waren? Lassen sich die Gänge schalten, wenn der Motor aus ist?
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
VSVon SuetzThemenstarter6 Beiträge · seit 200808. Sept. 2008 · #7Servus
Es war mehr ein Kieshaufen, so 30cm hoch, am Rand zur Baustelle plus eine dieser dünnen Metallstangen (nur wenige mm), die die Straße begrenzen. Selbst mit Gas ließ sich kein Gang mehr einlegen, der Schaltknüppel fühlte sich an wie aus Gummi (wobei das selbst vorher schon ein Gerühre beim Einlegen war). Wenn der Motor aus ist, springen die Gänge einfach zurück in die Leerlaufposition.
Gruß
Daniel