GPS Anschaffung

13 Antworten · 5'629 Aufrufe · gestartet 02. Sept. 2008 von tsumela
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Themenstarter45 Beiträge · seit 200702. Sept. 2008 · #1
Hallo zusammen

Auf unseren letzten zwei Reisen durch Namibia und Botswana hatten wir jeweils ein geliehenes Garmin GPS III mit dabei und war damit auch zufrieden.

Für unsere nächste Botswana Reise möchte ich mir nun selber ein Gerät kaufen,kenne mich aber überhaupt nicht aus. Kann mir jemand sagen, welches das Nachfolgemodell vom Garmin GPS III ist und ob dieses zu empfehlen ist? Wir würden das Gerät vermutlich nur in Afrika benützen. Gibt es eines, das dafür speziell geeignet ist?

Vielen Dank für eure Rückmeldungen.

Tsumela
7'272 Beiträge · seit 200602. Sept. 2008 · #2
Hallo Tsumela

Es gibt sehr unterschiedliche Garmins die Du nutzen kannst. Sehr beliebt sind die tragbaren Geräte. z.B. Colorado 300, 60Csx oder die eTrex Serie. Diese Geräte sind relativ kompakt und können gut auch mal zum Wandern oder Biken mitgenommen werden. Sie sind alles Wasser und Staubdicht, was nach meiner Ansicht für Namibianische Bedingungen ein Muss ist.
Als Bedinelemente sind Tasten (beim Colorado zusätzlich ein Scrollrad) vorhanden.

Eben habe ich gesehen, dass es auch noch eine neue Serie namens Oregon mit Touchscreen gibt.

Alternativ gibt es die "normale" Navi Serie Nüvi. Die mit entsprechendem Kartenmaterial auch gut funktionieren soll. Allerdings sind diese nicht so kompakt und ergonomisch um auf einer Wanderung mitgenommen zu werden. Soviel ich weiss, sind sie nicht Staubdicht.
Die Bedienung geschiet über einen Touchscreen.

Als Steigerung zum Nüvi gibt es noch das Zumo, welches für den Motorradfahrer gedacht ist und deshalb Staub und Wasserdicht ist. Die Touchscreeen Bedinung ist speziell für Motorradhandschuhe gemacht.

Die Nüvi und Zumo Geräte sind eher Geräte die fürs Routing gedacht sind. Also um von A nach B entlang einer Strasse zu kommen. Das brauchen wir im südlichen Afrika aber eher selten.

Deshalb nutzen wir hier und im südlichen Afrika ein Colorado (auch weil man es einfach mitnehmen kann). Günstiger (da auch schon etwas älter) ist die 60er Serie. Wenn Du einfach ein gutes Gerät möchtest würde ich auf diese 60er Serie setzen.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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21 Beiträge · seit 200802. Sept. 2008 · #3
Hallo,
vorab: Achtung, ich bin kein GPS Experte und fahr erst übermorgen das erste mal nach Namibia - also sind meine Tipps bestenfalls als Anregung zu sehen.

Dennoch vielleicht eine Idee für eine Sparvariante für GPS:
Zu vielen Sony Ericcson Handys passt das HGE 100 GPS Headset. Kostet um die 30 Euro. Mit der Freeware AmazeGPS oder mobileGMaps wird das (zumindest in Europa) zum vollwertigen Navi - Netzempfang vorausgesetzt. Das habe ich ausprobiert und es geht prima.

Ohne Netz müsste man auch in Afrika zumindest die eigene Position feststellen können. Es gibt auch eine freie Sony-Software dazu, die zumindest den zurückgelegten Weg misst und darstellt (ist aber eigentlich zum Joggen gedacht!)

Nun müsste ich nur noch rausfinden, wie man mit welcher Software ganz einfache Wegpunkte als GPS Koordinaten setzen kann - dazu sind die o.g. Navi-Ersatzlösungen nämlich "zu schlau". Die wollen immer eine Adresse, die dann über Internetanbindung verifiziert wird.

Außerdem könnte ich mir vorstellen, dass dieses Headset sicher nicht so robust wie professionelle GPS Geräte. Es saugt den Handy-Akku auch relatic schnell leer. Es ist also fraglich, ob man sich wirklich darauf verlassen will, wenn man irgendwo im Nichts dringend auf ein GPS angewiesen ist.

Ich nehm meins mal mit und spiel in Namibia damit rum. Dann schreib ich Euch, ob das sinnvoll einsetzbar ist.

Wie gesagt - nur eine Idee von einem ohne GPS und Afrika-Erfahrung - aber vielleicht eine Alternative zu "aus Kostengründen gar kein GPS".

Gruß,
Oli
3'491 Beiträge · seit 200602. Sept. 2008 · #4
Hallo Tsumela,
solltet Ihr das GPS-Gerät wirklich zum Offroad-Fahren benötigen, vergiss meinen Beitrag. Solltet Ihr das Gerät allerdings fürs normale Routing auf Pads und Straßen sowie zur Orientierung in den Städten einsetzen wollen, dann kann ich Euch nach meinen gerade erst gemachten Erfahrungen das TomTom Go 720 mit Zusatzkarte "Südliches Afrika" empfehlen.Die Karten für das westliche Europa gehören zum Lieferumfang und sind vorinstalliert.Die o.a.Zusatzkarte enthält die Straßen und Pads für Botswana, Südafrika, Mozambique und Namibia. Ich war sehr angenehm überrascht, wie detailliert das Kartenmaterial ist - ich habe dort sogar Fahrwege gefunden, die auf keiner Karte vermerkt sind. Bei reinen Farmpads allerdings hört der Spaß auf.Die Detailltreue hat allerdings auch eine Kehrseite: es gibt im südlichen Afrika ja auch einige wenige 4-spurige Straßen; wer beim Setzen von Wegepunkten nicht akkurat vorgeht und einen solchen auf die falsche Straßenseite setzt, bekommt ständig die Anweisung "Bitte wenden" - und das nervt.Es gilt eben auch bei dem TomTom: Gerät einschalten, Gehirn ausschalten ? - Das geht garantiert schief.Das liegt aber regelmäßig nicht am TomTom, sondern an irgendwelchen Eingabefehlern.Einen Fehler allerdings muss ich dem TomTom anlasten: die Fahrzeitberechnung ist hemmungslos übertrieben - für 300 km benötigt man - auch im Autofahrermodus - nach TomTom meist mehr als 24 Std.Aber sonst ist das mit dem TomTom ein sehr entspanntes Fahren, obwohl man bei selbstkritischer Betrachtung auch zugestehen muss: es geht auch ohne.
Gruß Joli
24 Beiträge · seit 200602. Sept. 2008 · #5
Hallo Tsumela,

ich bin letztes Wochenende aus Namibia zurückgekehrt und hatte ein Garmin GPSmap 60CSx im Gepäck. Oben im Norden (Kaokoveld) war das GPS sehr hilfreich, da es dort so gut wie keine Wegweiser gibt, und selbst die mitgeführten Detailkarten oft ungenau waren. Im Süden reicht i.d.R. eine gute Karte und der eigene Kopf.

Karten, Routen und Tracks gibt es z.B. unter www.dt800.de (die leihen übrigens auch GPS-Geräte aus) oder www.tracks4africa.com.

Das GPS sollte, wie schon beschrieben, staubdicht sein, denn Staub wird Euer ständiger Begleiter sein. Eine konventionelle Karte sollte auf jeden Fall dabei sein, denn die beste Technik nützt nichts mehr, wenn sie aussteigt.

Viel Spaß in Namibia

QuiverTree
76 Beiträge · seit 200802. Sept. 2008 · #6
Hallo Leute,

ich bin zwar kein Afrikaneuling, aber ein echtes Baby beim Thema GPS und wühle mich gerade durch verschiedene Angebote, weil wir für Botswana da nun doch ran wollen, Namibia und Südafrika gingen ja ganz gut ohne. Das 60CSx scheint mir eine gute Wahl. Hat jemand eine AHnung , ob man eine Aussenantenne braucht? Ich kann nicht rauskriegen, ob man die echt braucht. Bei Globetrotter meinten sie, bei Landrover ja, deswegen haben wir vom Oregon Abstand genommen, weil man da keine Aussenantenne anschliessen kann. Wir wollen mit dem Ding nämlich eher nicht wandern, sondern fahren.

Danke für die Hilfe
Gaynon
25 Beiträge · seit 200702. Sept. 2008 · #7
Hallo

Du brauchst keine Aussenantenne. war gerade mit dem 60scx für 3+ Wochen in Namibia und habe dies Aussenatenne nicht benötigt, obwohl ich sie bei mir hatte.

Gramin + Tracks4Africa genügt vollkommen!

Schöne Reise

Thomas
0
25 Beiträge · seit 200702. Sept. 2008 · #8
Ein Garmin-Gerät mit Tracks4Afirca genügt vollkommen. Da reiche auch die günstigen versionen!

Gruss

Thomas
0
Gast03. Sept. 2008 · #9
Du brauchts die Außenantenne nur dann, wenn die Scheiben Deines Autos eine spezielle Beschichtung haben welche die GPS Signale abschirmt.
Themenstarter45 Beiträge · seit 200703. Sept. 2008 · #10
Vielen Dank für die vielen Empfehlungen. Ich denke, ich habe mich für ein 60-er entschieden.

Für Gaynon:
Wir waren 2 Monate mit einem Landy und einem uralt Garmin unterwegs und haben die Aussenantenne nie benötigt. Die kannst du wirklich zuhause lassen.

Viel Vergnügen in Namibia!

Tsumela
24 Beiträge · seit 200603. Sept. 2008 · #11
Hallo Tsumela,

auch wir haben nie eine Außenantenne benötigt, das GPS (mit dem neuen SIRFstar III Chip) wurde z.T. auf den hinteren Sitzen benutzt und hat nie den Kontakt verloren.

Was ich auf alle Fälle empfehlen würde, ist ein guter Display-Schutz. Ich hatte mir aus einer Drucker-Folie selbst einen gebastelt, der war aber nach 3 Wochen so zerkratzt, dass man nur noch mit Mühe etwas erkennen konnte.

Beste Grüße

QuiverTree
1'715 Beiträge · seit 200603. Sept. 2008 · #12
Hallo gaynon

Zum Teil hat man in Häuserschluchten bei losfahren lange keinen genügenden Empfang, so dass über lange Strecken keinen Positionierung möglich ist. Uns ist es in Kapstadt so ergangen.
Die Aussenantennen kosten heute nicht mehr so viel ich habe kürzlich eine für Fr. 56.- gekauft.
Auf dem Dach des Fahrzeug plaziert (Magnetfuss) ist der Einfallwinkel für das Signal viel grösser und damit die Positionierung deutlich schneller.
Zudem ist dieses Zubehör für die Verarbeitung der Tracks durch Tracks4Africa ein muss.


Gruss
Emanuel
http://africanomads.wordpress.com/ www.nelson2africa.blogspot.com https://europenomads.travel.blog/ YouTube Kanal https://bit.ly/3uEEK59
zuletzt bearbeitet 03. Sept. 2008
76 Beiträge · seit 200803. Sept. 2008 · #13
Hey Leute,
finde ich echt klasse, wie schnell man hier Antworten bekommt, danke für die Tipps! Ich sehe jetzt etwas klarer.

Freu mich schon auf unseren Trip (24.10.-14.11.) SA/Botswana/Namibia, diesmal mit GPS.

🙂 Beste Grüße
Gaynon
76 Beiträge · seit 200803. Sept. 2008 · #14
Hey Leute,
finde ich echt klasse, wie schnell man hier Antworten bekommt, danke für die Tipps! Ich sehe jetzt etwas klarer.

Freu mich schon auf unseren Trip (24.10.-14.11.) SA/Botswana/Namibia, diesmal mit GPS.

🙂 Beste Grüße
Gaynon