MAMartiThemenstarter17 Beiträge · seit 200801. Sept. 2008 · #1Hallo , 😎
Wir wollen bei unserer Namibiareise 1 Nacht in der Etoshapfanne bleiben und können uns nicht recht entscheiden, ob es in Okaukuejo oder Halali sein soll. Wer war schon in beiden und kann uns Gründe für oder gegen eines der Camps oder Tips allgemein dazu geben?
Vielen Dank für Eure Hilfe
Marti😜
klaus63630 Beiträge · seit 200801. Sept. 2008 · #2Hallo Marti,
ich würde Okaukuejo bevorzugen. Das dortige Wasserloch war zumindest im August 2008 nahezu zu jeder Tageszeit dicht bevölkert. Konnte man von Halali nicht sagen.
Viele Grüße
Klaus
Der Tourist zerstört, was er sucht, indem er es findet.
(Hans Magnus Enzensberger)
MAMartiThemenstarter17 Beiträge · seit 200801. Sept. 2008 · #3Hallo Klaus,
ich habe auch schon gehört, dass es dort mehr Tiere gibt, aber das dort so viele Leute sind, dass das störend wirkt. Die Häuser seien auch so nah am Wasserloch, dass man viele Geräusche vom Camp hört.
Meinst Du, dass das ein Argument für das kleinere Camp ist, dass zudem noch in der Mitte der Etoshapfanne liegt oder bin ich falsch informiert worden????
Grüße Marti
joli3'491 Beiträge · seit 200601. Sept. 2008 · #4Hallo Marti,
ich würde Dir auch Okaukuejo empfehlen. Das Wasserloch dort ist wirklich Spitze und wenn Ihr nur eine Nacht in Etosha seid, ist das wohl der sicherste Weg, viele Tiere in kurzer Zeit zu sehen - vor allem auch Nashörner und Löwen, die sich dort eigentlich allabendlich ein Stelldichein geben. Ja - Okaukuejo ist meist sehr gut besucht und die vielen Besucher können stören. Aber zumeist verhalten sie sich doch recht ruhig, weil die dortige Stimmung wohl jeden in seinen Bann schlägt. Halali liegt zwar zentraler im NP und hat mit Goas auch ein sehr schönes Wasserloch; dafür aber ist das Campwasserloch Moringa aber nicht so tiersicher wie Okaukuejo. Und auch mit Goas kann man Pech haben - dort hat sich ein Löwenrudel heimisch gemacht und das hat sich offenbar bei den anderen Tierarten herumgesprochen; es kann schon etwas langweilig werden, wenn man nichts anderes zu Gesicht bekommt als 3 oder 4 faule Löwen.
Gruß Joli
klaus63630 Beiträge · seit 200801. Sept. 2008 · #5Hallo Marti,
bei unserem Aufenthalt waren in Okaukuejo tatsächlich viel mehr Leute als in Halali, aber es gab auch viel mehr zu sehen. Manchmal haben die Beobachter mit Blitzlichtern etc. auch schon etwas genervt, aber das hielt sich noch im Rahmen. Überwiegend wurd vorbildlich geflüstert. Die Tiere haben sich in aller Regel von nichts stören lassen. Von den Waterhole Chalets, die nur ein paar Meter neben dem Wasserloch liegen, haben wir nichts mitbekommen (haben selbst in der zweiten Reihe gewohnt, das war schon sehr praktisch - man konnte immer riechen, wenn eine größere Elefantenherde da war).
Klaus
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(Hans Magnus Enzensberger)
MAMartiThemenstarter17 Beiträge · seit 200801. Sept. 2008 · #6Hallo Ihr Beiden,
danke für Eure Tips. Das hat mir schon weitergeholfen. Könnt Ihr mir noch raten, ob man besser das Wasserloch Chalet oder das Bush Chalet buchen sollte? Gibt es da besondere Hausnummern, die man bevorzugen sollte?
Grüße Marti
joli3'491 Beiträge · seit 200601. Sept. 2008 · #7Hallo Marti,
das Allerwichtigste zuerst: schnellstmöglich buchen !! Die Unterkünfte in Etosha sind sehr früh ausgebucht - zumeist schon 1 Jahr im Voraus ! Es wird also nicht so sehr darauf ankommen, was Ihr wollt, sondern was Ihr noch bekommt.Oder auch, was Ihr auszugeben bereit seid.Die wirklich guten Unterkünfte in Okaukuejo ( Premier Waterhole Chalet, 2-stöckig mit Balkon, direkt am Wasserloch gelegen ) kosten inzwischen 1.500,-N$ pP und Tag incl. Frühstück und Dinner.Es gibt aber nur 5 davon, so dass es trotz den Preises sehr schwer ist, davon eines zu ergattern. Nr. 32 ist nicht so empfehlenswert, weil ein sichtbehindernder Baum vor dem Balkon steht. Die " einfachen" Waterhole Chalets direkt dahinter sind preiswerter, aber sehr viel beengter. Die Bush-Chalets liegen noch etwas weiter weg vom Wasserloch, sind aber meines Wissen geräumiger - und liegen dichter am Restaurant.
Gruß Joli
POpooppy11 Beiträge · seit 200802. Sept. 2008 · #8Hallo Marti,
ich war vor 2 Wochen in Okaukuejo und in Halali.
Okaukuejo war besser, die Lodge schöner und sauberer und viel mehr Tiere als in Halali. Auch mehr Besucher, da viele wissen, dass sich um diese Zeit mehr Tiere im Westen aufhalten, als im Osten. Man kann die Tiere auch von weither auf das Wasserloch zukommen sehen, was besonders die Elefantenfamilien betrifft. Es ist imposant sie am Horizont zu entdecken und wie sie staubaufwirbelnd dem Wasserloch zustreben. Ich habe an einem Tag ca. 80 Elefanten gesehen, viele Babys und Jungtiere dabei. Außerdem jede Menge Zebras, die sich richtig in einer Reihe anstellen und nacheinander, je ca. 10 Tiere zum trinken kommen, dann weggehen und die nächsten 10 kommen. Jede Menge Antilopen, Schakale und sogar Gnus.
Viele Grüße und gute Reise,
Rosemarie
matthias64237 Beiträge · seit 200802. Sept. 2008 · #9joli schrieb:Hallo Marti,
das Allerwichtigste zuerst: schnellstmöglich buchen !! Die Unterkünfte in Etosha sind sehr früh ausgebucht - zumeist schon 1 Jahr im Voraus !
Das kommt ganz auf die Jahreszeit an.
Die Hütten direkt an der Wasserstelle sind natürlich schon oft ausgebucht. Ansonsten war ich schon einmal im November und einmal im Februar dort. Jedesmal haben wir ohne Probleme dort übernachten können. Ohne Vorzubuchen!
Wenn jedoch in Südafrika Urlaubszeit/Schulferien sind. Ist es dort auch Rappel voll. Dies Zeit sollte man meiden.
Für den Etosha sollte man sich aber auch etwas mehr Zeit nehmen. 2-3 Übernachtungen ist schon das Mindeste.
Für die Tierbeobachtung ist es bis Oktober im Okaukuejo meist besser.
Danach ziehen die Tiere mehr nach Osten. Dann also Halali. (so meine Erfahrung) 🙂
Gruß Matthias
MAMartiThemenstarter17 Beiträge · seit 200802. Sept. 2008 · #10Hallo Matthias,
danke für Deinen Tip. Wir fahren im August und da ist mir die Buchung schon sicherer. Angedacht ist eine Übernachtung in einer Lodge direkt vor der Etosha Pfanne, 1 Nacht im Park und 2 Nächte außerhalb in einer Lodge am Ostausgang, also kommen wir auf 4 Übernachtungen in der Gegend. Wie Du siehst war ich mir nur nicht sicher, welches der beiden Camps da besser ist. Aber dank der hilfreichen Beiträge kann ich mich nun besser entscheiden......
LG Marti 😁
matthias64237 Beiträge · seit 200803. Sept. 2008 · #11Bitte schön 🙂
Werde im Ende Oktober 2008 nach meiner Botswana Tour noch mal im Etosha vorbeischauen.
Vor zwei Jahren war ich von dem Camp Okaukuejo
nicht mehr so begeistert. Essen und Unterkunft waren im Halali und Namutoni besser.
Dort waren die Unterkünfte auch gerade neu renoviert worden. Vielleicht inzwischen auch im Okaukuejo.
Aber am wichtigsten ist ja die Tierbeobachtung :-))
Gruß Matthias
FOfototour132 Beiträge · seit 200703. Sept. 2008 · #12Hallo,
wir waren vor Kurzem dort, sowohl in Halali, wie auch in Okaukuejo (und in Okau gottseidank nicht nur eine Nacht, da es viel zu sehen gab).
In Halali hatten wir ein sehr sauberes und grosszügiges Zimmer in der Nähe der Reception, in Okaukuejo einen Waterhole-Bungalow in der zweiten Reihe, der zwar sauber, aber extrem winzig war.
Das Wasserloch Halali war zu unserer Zeit (Juli) von Touris ebenso stark besucht wie das in Okaukuejo, an keinem der beiden haben sich die Besucher abweichend voneinander verhalten (überall wurde meist geflüstert, um die Tiere nicht zu stören.
In beiden Camps sind die Mitarbeiter an der Reception unfreundlich, ganz besonders hebt sich diesbezüglich negativ aber Halali hervor (lasst euch dort auf keinen Fall eine Sonnenaufgangstour mit dem Jeep aufschwatzen, es ist völlig sinnlos, die Touristrassen entlang zu fahren und NICHTS zu sehen- zudem ists momentan um 05.30Uhr saukalt, man erfriert fast im schnell fahrenden, offenen Jeep).
Doch zurück zu den Camps:
Währenddem man in Halali einzelne Tiere schon fast feiert, kommen in Okakuejo riesige Rudel.
Halali brachte uns an zwei Abenden sehr wenig Tierbegegnung, fünf oder sechs Elefanten, Zebras, Springböcke etc, aber alles nicht ansatzweise aufregend (am zweiten Abend hatten wir über drei Stunden lang überhaupt kein Tier dort).
Zudem steht beim Fotografieren die Abendsonne so, dass die Tiere im Gegenlicht sind (schlecht).
In Okaukuejo hingegen war Massenbetrieb am Wasserloch. Hunderte Zebras, sehr viele andere Tierarten wie Schakale, Springböcke, Gnus, Antilopen etc.
Zudem eine enorme Elefantenherde mit ca. 100 Tieren, die sich lange am Wasser aufhielt und nachts sehr agressive Rhinos.
Also richtig was los und permanent etwas zu sehen.
Zudem bei Positionierung rechts besseres Abendlicht (kleine Tribüne ganz rechts) und wesentlich näher an den Tieren (die bis an die kleine, wenig vertrauenserweckende Absperrung kommen).
Meine Empfehlung trotz der räumlich sehr kleinen Waterhole-Chalets (man kann ja auch was anderes buchen) ist ganz klar und ohne jede Frage Okaukuejo.
Halali war tierseitig absolute Enttäuschung, Okaukuejo hingegen einfach toll.
Gruss
Guenter
Chrigu7'267 Beiträge · seit 200603. Sept. 2008 · #13Bitte bedenkt bei Euren Aussagen auch die Jahreszeit! Ihr könnt in jeder Camp-Region viele Tiere erleben. Das kann sich aber innerhalb des Jahres extrem verändern. Letzten November hatten wir in Okaukuejo fast nichts in Halali dafür Dutzende Elefantem, einige Nashörner und auch Löwen gleichzeitig am Wasserloch.
In anderen Monaten hatten wir unglaublich viel in Okaukuejo oder auch in der Gegend von Namutoni (das Namutoni-Wasserloch selber finden wir nicht so toll).
Über die Jahre verteilt würde ich grob sagen, dass in der ersten Jahreshälfte der Osten in der zweiten der Westen eher besser ist.
Herzliche Grüsse
Chrigu
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DEderfreed726 Beiträge · seit 200603. Sept. 2008 · #14Kann Dir zwar zu den aktuellen Chalets nichts sagen (wir haben eh gecampt), aber im September 2006 war zumindest bei uns am Wasserloch Okaukuejo tagsüber und nachts eine Menge los. Halali war besonders tagsüber sehr ruhig, nachts dann aber auch Elefanten, Nashörner und Hyänen.
Vielleicht ändert Ihr ja einfach noch Eure Planung und "gönnt" Euch mindestens 2 Nächte in Etosha. Die könnt Ihr dann auf beide Camps aufteilen.
Fotos von der Etosha und den Campwasserlöchern gibt es
hier. Auf Seite 1 das Wasserloch Okaukuejo, auf Seite 3 (Bilder 47/48/49) bei Halali.
Gruß,
Carsten
RIRitschi4 Beiträge · seit 200814. Sept. 2008 · #15Hallo Marti,
habt Ihr inzwischen im Etoscha schon was gebucht? Würde mich interessieren, was Ihr dort bekommen habt. Wir wollten Anfang August ein Waterhole Chalet für April 2009 dort buchen. Keine Chance - alles ausgebucht.
Gruß Ritschi
MAMartiThemenstarter17 Beiträge · seit 200814. Sept. 2008 · #16Hallo Ritschi,
nein, wir haben noch nicht gebucht, da wir erst im August 2009 fahren und die Flüge aus dem Grund noch nicht buchbar sind. Aber Dein Beitrag zeigt mir😮 , dass wir das sofort machen müssen, wenn der Flug bestätigt ist.
Danke für Deinen Hinweis!!!
grüße Marti
maulöwe37 Beiträge · seit 200814. Sept. 2008 · #17Hallo zusammen,
sind gestern nach 3 Wochen aus Namibia heimgekommen. Wir waren insgesamt 5 Nächte in Etosha (2x Namutoni, 1x Halali, 2x Okaukujo).
Das ruhigste Camp war Halali, hatte von der Lage her das schönste beleuchtete Wasserloch.
Die meisten Tiere (Zebras, Impalas und Gnus) haben wir mitten am Tag in Namutoni beobachten können. Elefanten und Nashörner in Halali ind Okaukujo.
Wenn man den Eintragungen der Besucher in glauben darf, kann man überall fast alles sehen, man muss halt zur rechten Zeit am rechten Ort sein.
Als Camper würde ich beim nächsten mal Halali bevorzugen, in Okaukajo waren die ganze Nacht Schakale unterwegs und in Namutoni wimmelte es von overlandern mit Ihren Trucks, die kamen meist spät an,machten dann einen riesen Zauber und in der früh um halb 5 gings gleich weiter. Aber wer gerne kurze Nächte und für namibiansiche Verhältnisse viel Trubel mag, ist dort sicher gut aufgehoben.
Wirklich sehr romantisch ist das alte Fort, da am Abend sehr schön beleuchtet ist.
Etosha ist sicher einmalig und man insgesamt nicht viel falsch machen.
Ich wünsche Euch auf jeden Fall viel Spaß
Maulöwe