Fragen vor erster Namibia Reise

10 Antworten · 3'387 Aufrufe · gestartet 29. Aug. 2008 von natijuergen
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Themenstarter3 Beiträge · seit 200829. Aug. 2008 · #1
Hallo,

meine Freundin und ich sind ab 23.10 in zum ersten Mal in Namibia.
Nach Durchsicht von Reiseführern und hier im Forum stellen sich ein paar Fragen.
Unsere Route in vorgebuchten Hotels und Lodges sieht so aus.

Windhoek-Soussousvlei-Swakopmund-Cape Cross-Terrace Bay-Outjo-Etosha-Windhoek

Ist diese Route mit einem normalen PKW im Oktober machbar, oder benötigt man einen 4x4 Wagen?

Im Moment bereitet uns auch das Stück Swakopmund-Etosha noch Probleme.
Wenn man diesen Tourteil nicht den zeitlichen Hauptaugenmerk schenken möchte, die "Strecke" aber denoch erfahren will, wieviel Tage sollte man dann einplanen (so wenig als möglich) und wo sollten die Übernachtung(-en) gemacht werden?
Als erste Übernachtung im Etosha wäre Okaukuejo angedacht.


Vielen Dank für die Hilfe und Grüße,

Natalie+Jürgen
2'732 Beiträge · seit 200629. Aug. 2008 · #2
Windhoek-Soussousvlei-Swakopmund-Cape Cross-Terrace Bay-Outjo-Etosha-Windhoek
Die Strecke ist ohne Problem machbar. Nur würde ich Terrace Bay um diese Jahreszeit nicht machen. Bin mit nicht einmal sicher ob es offen ist. In
Soussousvlei seit ihr auf den "4x4 Taxiservice" angewiesen. Das ist aber auch alles.
Ist diese Route mit einem normalen PKW im Oktober machbar, oder benötigt man einen 4x4 Wagen?
Das ist die klassische Rundreise und kann mit dem normalen PKW gemacht werden.
Im Moment bereitet uns auch das Stück Swakopmund-Etosha noch Probleme.
Da ihr schon die Skelettküste nach Norden fahrt bietet sich der Stopp z.B. in Aba-Huab an. Ihr könnt dann die Felszeichnungen in Twyfelfontein bewundern. Am nächsten Tag dann den versteinerten Wald auf dem Weg nach Etosha noch einen Besuch abstatten.
Unsere Route in vorgebuchten Hotels und Lodges sieht so aus.
In der Regel lassen euch die Touren immer noch genügend Zeit anzuhalten zu staunen und zu fotografieren.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
2'462 Beiträge · seit 200629. Aug. 2008 · #3
Hallo,

habt Ihr bereits alles gebucht? Wenn nein, könnte ich noch am Rande von Etosha-West in der Nähe von Kamanjab eine Lodge empfehlen: http://www.kavitalion.com/. Wir waren dort vor zwei Jahren und sehr zufrieden.

Wir würden wohl auch wie von Andreas vorgeschlagen über Twyfelfontein, dann Kamanjab und weiter zum Anderson Gate. Gibt es für Euch einen bestimmten Grund für Outjo? Oder ist das dann nur zur Durchfahrt gedacht? Von Kamanjab ist es zum Anderson Gate gut schaffbar.

Herzliche Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
237 Beiträge · seit 200830. Aug. 2008 · #4
Hi,
in Namibia um diese Jahreszeit würde ich außer dem Mietwagen gar nichts vorbuchen.
An der Touri-Info in Windhoek bekommt man kostenlos nette kleine Büchlein (Lodgeführer)
Das stehen jede Menge Lodges mit Preisangabe drin.
Einfach drauflosfahren und um 17 Uhr bei einer Lodge Eurer Wahl Anfahren, Fragen, Einchecken.
Man bleibt äußerst Flexibel und kann auch mal an schönen Orten länger verweilen 😉
Gruß Matthias
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74 Beiträge · seit 200630. Aug. 2008 · #5
Hallo!

Also vorbuchen würde ich schon. Wenn man an eine Lodge kommt und diese ausgebucht ist, kann man durchaus ein Problem haben. Die Unterkünfte liegen ja nicht dicht nebeneinander und in Namibia wird es sehr schnell dunkel. Es kann also dann in Stress ausarten eine Bleibe zu finden und schließlich seid Ihr ja im Urlaub. Für Etosha würde ich schon 4-5 Tage einplanen. Namutoni würde ich auslassen, da lieber außerhalb bleiben z.B. Onguma.Seit Namutoni umgebaut wurde hört man nichts gutes mehr. Ich kenne es noch im Alten Zustand und da war es manchmal auch schon etwas chaotisch.

Juju
3'491 Beiträge · seit 200601. Sept. 2008 · #6
Hallo Natalie und Jürgen,
wollt Ihr etwa in Cape Cross bzw. Terrace Bay oder Outjo übernachten ? - MM nach nicht sonderlich reizvoll, es sei denn, Ihr seid ausgesprochene Robben- und Anglerfans.
Swakopmund - Etosha ist in 2 Tagen machbar, d.h. mit einer Zwischenübernachtung.Vom Prinzip her gibt es 2 Routen: die Nordschleife mit Station in/um Khorixas ( z.B. iGowati Lodge )oder die Südroute über Usakos-Omaruru mit Übernachtung in/um Omaruru ( z.B. Omaruru Game Lodge, Erongo Wilderness Lodge ).km-mäßig geben sich beide nicht viel, aber zeitlich dürfte die Südroute schneller sein, wenn man sich auf die Teerpad beschränkt.Landschaftlich finde ich die Südroute schöner, insbesondere dann, wenn man die D 1918 von Hentiesbay durch den Erongo nach Omaruru wählt. Kostet dann aber wieder Zeit.Bei der Nordroute dagegen gibt es solche Highlights wie die Felsgravuren, die Orgelpfeifen und den steinernden Wald zu besichtigen.Allerdings kostet deren Besuch soviel Zeit, dass Ihr das wohl nicht in 2 Tagen bis Okaukuejo schafft.
Was das Vorbuchen anbelangt, da warne ich mit Juju vor einem allzu sorglosen Reisen - zumal für einen Erstbesucher:in Etosha ist Vorbuchen ohnehin ein Muss; aber auch bei anderen Zielen kann man doch schon mal vor Problemen stehen, wenn die Wunschunterkunft ausgebucht ist, denn nach Einbruch der Dunkelheit sollte man auf gar keinen Fall mehr fahren !! Wenn Ihr Euch aber partout nicht festlegen wollt, dann klärt die nächste Unterkunft allerspätestens vor der Abfahrt von der letzten Unterkunft - Euer Gastgeber ist Euch da bestimmt gerne mit Rat und Tat behilflich.
Gruß Joli
Themenstarter3 Beiträge · seit 200801. Sept. 2008 · #7
Hallo,

erstmal Danke für die hilfreichen Antworten.
Die Fahrt entlang der Küste war u.a. wegen der Schiffswracks geplant, hab inzwischen allerdings erfahren, dass diese wohl eher nördlich unserer geplanten Route sind.
Wollen nun die Strecke Swakopmund-Etosha so schnell als möglich fahren, da wir leider keinen allzu langen Urlaub haben und gezwungen sind Prioritäten zu setzen.
Wäre es eigentlich "Selbstmord" die Strecke auch an einem Tag zu fahren, wenn man die kürzere Südroute nimmt?


Viele Grüße,

Natalie+Jürgen
132 Beiträge · seit 200702. Sept. 2008 · #8
Nein, ist kein "Selbstmord".
Das Ganze ist zwar etwas stressig, geht aber bei frühzeitiger Abfahrt in Swakopmund in Ordnung.
Die Strecke selbst ist allerdings nach Verlassen der Salzstrasse äusserst reifenmordend, aber -Glück und keine Reifenwechsel vorausgesetzt- ists zu schaffen, ohne dass man völlig erschlagen aus dem Auto fällt.
Gruss
Guenter
11 Beiträge · seit 200802. Sept. 2008 · #9
Hallo Natalie und Jürgen,

bin vor 2 Tagen nach 7 Wochen Namibia zurückgekehrt und würde Euch schon einen Allradwagen anraten, da man auch Strecken fährt, die nicht asphaltiert sind und richtige Holperpisten sind.
Die Westseite der Etoshapfanne habt Ihr gut gewählt, weil auf der Ostseite um diese Zeit nur wenige Tiere zu sehen sind. Wie Euch bereits angeraten wurde, möchte ich noch bestätigen, auf keinen Fall in der Nacht fahren! Für Etosha müßt Ihr unbedingt eine Lodge vorbuchen.
Ich habe eine Nord- und eine Südtour mit den "Wild Dogs Safari" gemacht, war super, toll organisiert und ein sehr schönes Erlebnis und man sieht viel mehr als wenn man selber fährt und es ist weniger Streß und weniger gefährlich. Für jede Tour habe ich ca. € 500,- bezahlt, alles inklusive, jedoch Camping. War wirklich sehr schön, gutes Essen, abends am Lagerfeuer der Ausklang und die Leute waren alle o.k. Man fährt mit einem Kleinbus, höchstens 16 Teilnehmer.
Wenn ihr noch mehr wissen wollt, fragt mich nur.
Viele Grüße
Rosemarie
413 Beiträge · seit 200602. Sept. 2008 · #10
Hallo Nathalie und Juergen,

lasst Euch nicht verunsichern. Einen Allrad braucht Ihr wirklich nicht fuer diese Tour. Es empfiehlt sich aber ein etwas hoeher liegender Wagen, womit Ihr mehr Chancen bei der Tiersichtung habt. Swakop-Etoshe ist grundsaetzlich an einem Tag machbar. Es ist schon viel Fahrerei, aber manchmal hat man eben so einen Tag dazwischen.
Wir waren auch schon mal ohne genaue Planung in Namibia. Wir haben dann immer ca. 2 Tage vorher die naechste Unterkunft geplant. Das ging prima.
Noch flexiebler bist Du mit einem Dachzelt,( und dann eben doch mit einnem Allrad). Den mehrpreis fuer den 4x4 sparst Du dann wieder bei dem weitaus guenstigerem Camping. Es koennte ja auch eine Mischung aus Camping und Lodgeuebernachtung sein.
Viel Spass bei der weitern Vorbereitung
viele Gruesse Kitty
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26 Beiträge · seit 200802. Sept. 2008 · #11
Hallo,

Ich weiß jetzt nicht ob ihr irgend welche abwägigen Strecken im Kopf habt - solltet ihr aber auf der
normalen Strecke bleiben (B2 / C34 / C35 usw) Richtung Khorixas werdet ihr keinen 4x4 benötigen ...

Wir haben bei HERTZ einen PKW geordert und hatten am Flughafen ein Upgrade auf einen Hyundai Tucson (von diesen standen relative viele auf dem Areal von Hertz) und ich muss sagen die etwas höhere Sitzposition war doch sehr angenehm und auch bei den Tierbeobachtungen sehr nützlich ... das Auto hat wunderbare Dienste geleistet den 4x4 hatten wir nur einmal zum ausprobieren eingeschaltet ... war sozusagen ein ungenutztes Zuckerl ... und alle Fahrzeuge waren Neu (unserer hatte 4000km am Tacho).

Wir waren im Juni das erste Mal in Namibia und sind auch vorwiegend auf der normalen Hauptroute unterwegs udn 4x4 ist dort nirgens notwenig gewesen ...

Ich glaube ihr tut euch nichts gutes wenn ihr von Swakopmund durch fährt - es ist doch ziemlich anstrengend auch wenn ab Khorixas eine Asphaltstrasse über Outjo zum Etosha geht ... vor Khorixas gäbe es doch ein paar Sachen die von der Natur her ganz schön waren. Wir hatten unseren Zwischenstop auch in der IGowati Lodge und sind am nächsten Tag über Kamanjab (dort haben wir ein Himbadorf besucht) über Outjo kurz vorm Etosha (ca. 10km) im Etosha Safari Camp untergekommen.

Das war recht nützlich, weil wir dann zeigt schon am ersten Tag im Etoscha NP einfahren konnten und schon die ersten Tierbeobachtungen machen.
Um ca. 10:00 Uhr kannst du im Okaukuejo einchecken und nach nachfrage war zu diesem Zeitpunkt auch ein Wasserloch Bungolow noch frei (Aufpreis umgerechnet ca. 7.- EUR). Zu Mittag an den Pool und am späteren NAchmittag nochmal raus in den Nationalpark.

Vorsicht - die Salzstrassen sind am Morgen (durch den Nebel - wumindest war es bei uns so) sehr rutschig.
Die Senken nicht mit großer Geschwindigkeit nehmen (sonst werdet ihr manchmal gestaucht) und einfach ein klein wneig achten worüber ihr fahrt und was am Rand der Fahrbahn sich alles tut - die Geschwindigkeit nicht unterschätzen - dann läuft da alles prefekt.

wünsche euch viel Spaß,
_________________ Gruss Rol@nd ************************************************** ... alle Menschen sind klug ... ... die einen vorher andere nachher ...
zuletzt bearbeitet 02. Sept. 2008