Botswana - unsere nächste Herausforderung

7 Antworten · 3'218 Aufrufe · gestartet 17. Juli 2008 von girwal
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Themenstarter88 Beiträge · seit 200717. Juli 2008 · #1
Hallo Botswana-Experten

Nach mehreren intensiven 4x4-"Ausritten" in Namibia und Australien geht es für uns beide vom 21. September bis 16. Oktober mit einem Bushcamper von Johannesburg nach Botswana.

Unser geplantes Grobprogramm sieht wie folgt aus:
Tag 2: Fahrzeugübernahme, Grenzübertritt,-> Mokolodi Nature Reserve
Tag 3: Pirschfahrt Mokolodi, -> Khutse Game Reserve
Tag 4: Pirschfahrt Khutse
Tag 5: -> Gaborone -> Serowe -> Khama Rhino Sanctuary
Tag 6: Pirschfahrt Khama Rhino Sanctuary
Tag 7: -> Francistown -> Nata Bird Sanctuary
Tag 8: Pirschfahrt Nata Bird Sanctuary, -> Kubu Island
Tag 9: -> Mopipi -> Rakops -> Deception Valley (Piper Pan)
Tag10: Pirschfahrt Deception Valley (Piper Pan)
Tag11: -> Rakops -> Khumaga -> Nxai Pan plus Pirschfahrt (Nxai Pan)
Tag12: Reservetag oder -> Maun
Tag13: -> Sehitwa -> Etsa6 ev. -> Sepupa
Tag14: Bootsausflug plus Faulenzen
Tag15: -> Tsodilo Hills und Rundwanderung
Tag16: -> Sehitwa -> Maun -> Moremi (Xakanaxa)
Tag17: Pirschfahrten Moremi (Xakanaxa)
Tag18: -> Chobe plus Pirschfahrt (Savuti)
Tag19: Pirschfahrt plus Faulenzen (Savuti)
Tag20: -> Ihaha plus Pirschfahrt (Ihaha)
Tag21: -> Kasane plus Sundown Cruise
Tag22: -> Victoria Falls plus Besuch der Fälle
Tag23: Reservetag in Victoria Falls
Tag24: -> Francistown
Tag25: -> Gaborone, ev. Molepole-Aloenwälder
Tag26: -> Johannesburg, Fahrzeugabgabe
Tag27: Abflug zu 10 Tagen Süsses-wenig-tun auf Mauritius

Für die Nationalparks haben wir für obige Tage 9+10, 11, 16+17, 18+19, 20 die oben in Klammern erwähnten Campings bereits vor langer Zeit gebucht (und auch bestätigt erhalten).
Diese bilden somit die Fixpunkte, welche wir nach Möglichkeit einhalten wollen.
Für die übrige Zeit sind wir aber nicht fixiert und offen für Optimierungsvorschläge von eurer Seite.
Wer sieht wo klaren Verbesserungsbedarf?

Vielen Dank für eure Hinweise!
Girwal
2'732 Beiträge · seit 200617. Juli 2008 · #2
Tag 2: Fahrzeugübernahme, Grenzübertritt,-> Mokolodi Nature Reserve
Wird kaum klappen! Ihr werdet erst dort ankommen wenn die Tore bereits geschlossen wurden - ist uns auch so gegangen. Dann habt ihr nur die Möglichkeit weiter nach Gabarone (z.B. City Camp) zu fahren.
Tag 3: Pirschfahrt Mokolodi, -> Khutse Game Reserve
Von der Strecke her habt ihr nichts. Fahrt lieber gleich nach Khutse so dass ihr mehr Zeit dort verbringt.
Tag 7: -> Francistown -> Nata Bird Sanctuary
Tag 8: Pirschfahrt Nata Bird Sanctuary, -> Kubu Island
Nata ist zur Regenzeit interessant. Zur Trockenzeit ist dort tote Hose!
Nehmt die Tage um entweder länger in Khutse zu bleiben oder länger in CRKGR. Ich würde auch nicht von Khama nach Nata fahren, sonderen gleich nach Kubu Island.
Tag11: -> Rakops -> Khumaga -> Nxai Pan plus Pirschfahrt (Nxai Pan)
Lasst die Nxai Pan aus und bleibt länger im CRKGR. Ihr seit sonst nur am fahren.
Tag16: -> Sehitwa -> Maun -> Moremi (Xakanaxa)
Das klappt nicht! Ihr werdet es nicht von den Tsodillo Hills nach Xakanaxa schaffen.



Seit nicht böse, aber ihr hetzt sehr durch das Land - seit nicht länger als einen Tag in einem Park. Die meiste Zeit werdet ihr anstatt auf Pirschfahrt auf großer Fahrt verbringen. Ich würde mir über legen ob ich in der kurzen Zeit lieber einiges auslassen würde - manchmal ist weniger mehr!

Alternativ könnte ich mir für die Zeit eher vorstellen:
Johannesburg - Martinsdrift - Khama - Kubu Island - CRKGR - Kuke Corner - Maun - Moremi - Chobe - Vic Falls - Franzistown - Johannesburg
Die Runde ist "runder" und ihr habt mehr Zeit Land und Leute zu genießen.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
470 Beiträge · seit 200617. Juli 2008 · #3
Hallo girwal,

teile hier Andreas Ansichten voll und ganz. Du hast diverse Tagesstrecken in den Parks geplant, welche eine durchschnittliche Reisegeschwindigkeit von 40km/h oder mehr vorsehen. Für CKGR, Makgadikgadi, Moremi und Chobe rechne eher mit 20 km/h Durchschnitt. Alles andere bringt nur Schrott, blanke Nerven und tote Tiere.

Schöne Grüsse

Patrick
www.mywilderness.net
2'610 Beiträge · seit 200717. Juli 2008 · #4
Halo,

ich schließe mich Andreas und girlwal an - die Tsodillo Hills sind einfach zu weit ab und ob sich die Fahrt überhaupt lohnt sei dahingestellt.
Ich für meinen Teil werde sicherlich nicht noch einmal hinfahren.
Auch Moremi würde ich viel länger einplanen - zur richtigen Jahreszeit ist der Moremi für mich der noch "wildeste" und schönste Park in ganz Botswana.

Grüße
Jambotessy:)
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
196 Beiträge · seit 200817. Juli 2008 · #5
Link mir mal den Artikel mit eurer Tour - Merci & viel Spass 🙂
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Themenstarter88 Beiträge · seit 200719. Juli 2008 · #6
Hallo Andreas, Patrick und Jambotessy

Vielen Dank für eure gleichlautenden Warnhinweise, dass gemäss unserem Reise-Entwurf zuviel gefahren wird und auch Punkte von(jahreszeitlich) geringerem Interesse angesteuert würden.

Einen speziellen Dank an dich, Andreas, dass du dir die Mühe genommen hast, detailliert auf den Vorschlag einzugehen und auch noch eine Alternative vorgeschlagen hast.

Dies ist echter Mehrwert durch euch und durch das Namibia-Forum selbst!

Also werde ich hingehen und einige Reise-Ecken eliminieren (Nata und Tsodilo Hills)und unsinnig lange Tagesetappen kürzen zugunsten verlängerter Verweil- und Pirschzeiten im CKGR und Moremi.
Die Berechnung der effektiven Distanzen hat mich gestern Nacht zur gleichlautenden Selbsterkenntnis gebracht (obwohl ich mich ehrlicherweise zu den Gern-Viel-Fahrern zählen muss).

Darf ich noch eine Zusatzfrage anbringen:
Hat jemand von euch positive oder negative Erfahrungen gemacht mit einem Bushcamper zu dieser Jahreszeit im Moremi oder Chobe NP?

Mit dankvollem (nicht tankvollem) Gruss
Girwal
2'732 Beiträge · seit 200619. Juli 2008 · #7
Es spricht grundsätzlich nichts gegen lange Etappen! Aber halt nur wenn man von A nach B will. Wir haben auch immer mal wieder Tagesettapen von 800 km in unseren Planungen. Ist halt ein reiner Fahrtag, dann bleiben wir aber in der Regel dort wieder für mindestens einen Tag.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
272 Beiträge · seit 200809. Aug. 2008 · #8
Hi,

wir waren jetzt schon mehrfach mit einem Bushcamper unterwegs (eigentlich immer im Sept. oder Okt.). Auch im Moremi und Chobi waren wir damit und hatten wie immer keine Probleme. Mit der großen Maschine lassen sich problemlos alle sandigen Pisten meistern.
Habe irgendwo im Forum schon mal gelesen, dass es den Leuten zu warm war darin, aber wir haben es nie als total heiß empfunden. Sicherlich ist es Abends manchmal noch ein wenig warm, aber spätestens am frühen Morgen waren wir immer froh über das wärmende Auto.
Unsere Argumente für den Bushcamper sind:
1. große / leistungstarke Maschine
2. gefühlt mehr Schutz als bei einem Dachzelt (mag evtl. Einbildung sein, aber manchmal hilft ja selbst das schon).

Viel Spaß bei Eurer Tour!

Meike