Mietwagen z.,B. Nissan mit Automatik

7 Antworten · 3'025 Aufrufe · gestartet 11. Juli 2008 von Möhler
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Themenstarter1 Beiträge · seit 200811. Juli 2008 · #1
Hallo Namibia Spezialisten,

ich fahre im September nach Namibia und bin hauptsächlich auf B, C und D Strassen unterwegs, ich benötige keinen
Allradwagen. Der Linksverkehr ist für mich neu.
Meine Route ist:
Windhuk Airport - Windhuk- Marienthal - Maltahöhe-
Sossusvlei - Solitär- Kuiseb Canon - Swakopmund - Uis -
Khoriax - Kamanjab - Ethosho - Waterberg - Winhuk.

Wer hat Erfahrung mit Auto mit Automatik ?

Vielen Dank für Eure Antwort(en) im Voraus.
26 Beiträge · seit 200811. Juli 2008 · #3
Das nur wenig automatik Fahrzeuge angeboten werden - kann ich nicht bestätigen.

Haben doch einige Leute kennengelernt und da kam auch die Frage was habt ihr den welch ein Fahrzeug ... und von denen hatten alle Automatik (auch wir). Muss aber dazu sagen es waren alles keine Offroad Fahrer.

Wir haben bei Herz eine C-Klasse (atomatik Fahrzeug) gemietet udn am Flughafen eine bessere Kategorie bekommen -- Hundai Tucson 4WD

So wie ich das sehe brauchst du auf keiner deiner Strassen einen Allrad (auch wir haben in nie benötigt - außer 1x zum probieren und auf einer matschigen Straße ... hätten es aber auch ohne normal geschafft)

Ich weiß nicht wie ihr genau fahrt aber zB. von Kamanjab über Otjo nach Etoscha (Okaukuejo) ist alles asphaltiert und nach Namutoni bis Windhoek ja ebenfalls ...

Das mit dem Linksverkehr hat mich ebenfalls etwas abgeschreckt udn als wir dort waren - hat sich dies nach ein paar Kilometer und einmal Stadtfahren gelegt ... ist kein Problem und man wird es schnell gewohnt.
_________________ Gruss Rol@nd ************************************************** ... alle Menschen sind klug ... ... die einen vorher andere nachher ...
zuletzt bearbeitet 11. Juli 2008
1'910 Beiträge · seit 200611. Juli 2008 · #4
Hallo Threaderöffner,

bitte DENKT immer daran links zu fahren!!!! Besonders wenn Ihr aus einem Trockenbett kommt, oft blendet Euch die Sonne wenn Ihr da hochkommt. Fahrt mit Bedacht in solche ein, und passt Eure Geschwindigkeit der Pad an, 80-90km/h nicht schneller!
Einheimische und Kenner fahren gerne in der Mitte der Pad, darum mein Hinweis!
Gruss, der K l a u s Nicht behindert zu sein ist ein Geschenk, welches einem schnell genommen werden kann....... In einem Augenblick! ...... Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht schon den zweiten...
1'933 Beiträge · seit 200711. Juli 2008 · #5
Am bestens fahrt man in der mitte der Pad auf 'gravel roads'. Nicht schneller als 80 km/h und in die kurven LANGSAMER!! Gravel strasse können sehr gefährlich sein.

Grusse, Hans
zuletzt bearbeitet 11. Juli 2008
2'346 Beiträge · seit 200611. Juli 2008 · #6
Hallo "Möhler",

wenn du einen Wagen mit Automatik bekommen kannst, nimm ihn ruhig. Es erleichtert die Gewöhnung an den Linksverkehr schon ein wenig. Wir haben das bei unserer ersten Reise nach Südafrika vor acht Jahren auch so gemacht. Ganz so einfach, wie "delaguarda" es empfunden hat, habe ich mich damals nicht an den Linksverkehr gewöhnt. Hat schon ein paar Tage gedauert, an denen ich manchmal "Blut und Wasser geschwitzt habe". Gut, meine ersten Erfahrungen habe ich in Kapstadt und der dicht besiedelten Umgebung gesammelt - sicher nicht mit Namibia zu vergleichen. Aber nach zwei Tagen ging´s eigentlich ganz gut, bis auf den einen oder anderen "Ausrutscher", der sicher jedem immer mal wieder passiert.

Heute ist das ein Thema, über das ich mir überhaupt keine Gedanken mehr mache. Auch der Umstieg auf einen Geländewagen mit Schaltgetriebe hat mir bei unserer zweiten Reise unerwarteterweise gar keine Probleme gemacht. Trotzdem habe ich den Start mit Automatik immer als hilfreich empfunden.

Viel Spaß
Armin
667 Beiträge · seit 200611. Juli 2008 · #7
Zum Thema Linksfahren:
Es gibt zwei "klassische" Situationen, in denen sich Neulinge leicht verhauen:
1. Man kommt (meist erst am 3.-5. Tag) morgens aus einer einspurigen Zufahrt/Abfahrt zurück auf die Strasse und ordnet sich aus Gewohnheit rechts ein, besonders wenn andere Fahrzeuge als Referenz nicht sichtbar sind. Nach einigen Kilometern kommt einem dann ein "Geisterfahrer" entgegen und man staunt.. 😐
2. An grossen mehrspurigen Ampelkreuzungen, besonders wo der querverlaufende Verkehr einen Mittelstreifen hat. Also nach links KLEINEN Bogen, nach rechts GROSSEN Bogen. Und wenn Du dann noch ein hektisches Gesicht und einen aktiven Scheibenwischer siehst...ist es ein Tourist.
Viel Spass, Helmar
26 Beiträge · seit 200812. Juli 2008 · #8
Die Eingewöhnung war bei uns wirklich sehr schnell - aber wie Armin schon sagte ... der Verkehr war nicht sehr groß (auch nicht in Windhoek - und das kam uns als größtes vor)- wahrscheinlich war dies unser Glück.
(Bis auf der Blinker und Scheibenwischer - der wollt nicht immer auf anhib zur Situation passen ... 🤪

Das einzige was wir beherzigt haben - wir sind bei jeder Kreuzung ganz kurz stehen geblieben und haben uns ganz kurz besinnt "LINKS Fahren" - das bedeutet der Mittelstreifen ist immer an der Fahrerseite, und der Fahrbahnrand beim Beifahrer.

Auch wir sind bald in der Mitte gefahren (auf den Schotterpisten !), weil dort einfach manchmal die Fahrbahn am feinsten zum fahren war. Die Geschwindigkeit haben wir eigentlich immer halten können (zwischen 40 und 80km/h)und schneller als 80km/h (+/-)sind wir auch n icht gefahren ... lieber eine halbe Stunde länger und heil am Ziel und die Landschaft genießen. Die Schotterpisten verleiten oftmals zum schneller fahren, weil sie teilweise einfach sehr gut präpariert sind. Aber sie verzeihen dir keinen Fehler und nach Aussage der Einheimischen sind Überschläge an der Tagesordnung.

Vor Kuppen NIE vergessen wieder links einordnen (was man leicht vergessen kann, weil einem stundenlang kein Auto entgegenkommt - wobei ich nicht weiß ob dies in eurer Reisezeit auch so ist)- du weiß nicht was dahinter kommt ... du siehst es einfach nicht!
Es gibt viele Kuppen die in ihren Senken oft in einem sehr steilen Winkel zusammenlaufen - meine Erfahrung hat gezeigt runter vom Gas - dort kann es dich ganz schön stauchen.

Wir hatten auch 2 Senken die Wasser hatten ... kurz stehen bleiben lohnt sich und nachschauen - wie tief ist das Wasser und wo ist der beste weg durch ... die Dinger können tiefer sein als man denkt.

In der Dunkelheit fahren ist auch kein Problem - wir mussten 2x nach einem Sonnenuntergang wieder zu Lodge (ca. 20-30km) einfach langsam - dann sieht man auch Tiere die sehr aktiv sind um diese Zeit und Schlaglöcher.

Und immer schön den Fahrbahnrand im Auge behalten - es kann alles über die Straße laufen. und lass dich nicht verleiten zu denken durch die Abzäunungen an den Straßenrändern kommt eh nichts an Wild auf die Fahrbahn (ich glaub da gibt es ein paar kleine Löcher.. 😉


Nur meine kleinen Eindrücke - die Profis haben da sicher bessere Tipps wie ich ...))
_________________ Gruss Rol@nd ************************************************** ... alle Menschen sind klug ... ... die einen vorher andere nachher ...
zuletzt bearbeitet 12. Juli 2008