Greenhorns wollen im August nach Namibia...

49 Antworten · 13,8k Aufrufe · gestartet 17. Juni 2008 von Sonia_Stefan
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Themenstarter8 Beiträge · seit 200817. Juni 2008 · #1
Hallo zusammen!

Wir saßen vor ein paar Wochen mit Freunden zusammen, die von Namibia schwärmten (deren Besuch ist allerdings auch schon 10 Jahre her...) und nachdem auch Arbeitskollegen voll des Lobes waren...

Naja, wir hatten angebissen und uns im Internet ein wenig umgeschaut. Dabei sind wir (neben diesem Forum) auf Afri-Reisen gestoßen. Herr Gündisch war sehr nett und hat uns zur Orientierung ein paar Routen und vor allem Preise geschickt. Nachdem wir zweimal geschluckt haben (gut 6.000 für 15 Tage Urlaub) - wollen wir jetzt erst recht hin!

Vielleicht drei Worte zu uns: Wir sind ein Pärchen Mitte Dreißig, wollen gern individuell unterwegs sein, aber nicht im Zelt oder Campingbus. Wir wollen natürlich Tiere und Landschaft sehen - Sonia wandert gern, ich fahr lieber 😉 Ach ja, und wir wollen in keinem Fall hetzen - wir sind schließlich im Urlaub und haben es nicht eilig! Allerdings sind wir auch keine Ornithologen oder Angler. Mit anderen Worten: Wir wollen nicht stundenlang auf einen Vogel warten oder einen See starren...

Aus Zeitgründen können wir nur im August nach Namibia und haben auch nur 15 Tage Zeit. Wir haben durch das Forum und Herrn Gündisch gelernt: Beschränken - wegen der Tiere eher auf den Norden(?) Diese Route ist der entsprechende Vorschlag:

- 1 Übernachtung Anib Lodge BB Kalahariwüste
- 2 Übernachtungen Desert Homestead BB Fischflu² Canyon (Alternativ Wolwedans Dune Camp)
- 2 Übernachtungen Beach Lodge BB Swakopmund
- 2 Übernachtungen AiAiba Lodge BB Erongo
- 2 Übernachtungen Camp Xaragu BB Damaraland
- 1 Übernachtung Vingerklip Lodge DBB Ugab Terrassen
- 1 Übernachtung Restcamp RO Etosha National Park
- 2 Übernachtungen Mushara Lodge BB Etosha National Park
- 1 Übernachtung Heinitzburg Hotel BB Windhoek

Allerdings sind wir noch unsicher ob wir nach Erongo und Damaraland wollen (Höhlenzeichnungen sind ja ganz schön, aber 4 Nächte...)

Also gut, nun unsere Fragen:
- Ist die Route ok, oder fehlt ein wichtiger Ort um einen ersten Eindruck von Namibia zu bekommen?
- Ist die Reisezeit August gut? Es soll ja Nachts wohl schon richtig frisch sein und ab 18 Uhr dunkel? Muss ich dann etwa früh aufstehen!? Und was machen wir abends!?
- Ist ein Nissan X Trail ausreichend (2 oder 4 WD ist unklar)?
- Sind die vorgeschlagenen Unterkünfte ok?
- Welchen Reiseführer empfehlt ihr? Reise Know-how?

Vielen Dank für die Antworten/Einschätzungen/Meinungen von den
Greenhorns Sonia + Stefan
zuletzt bearbeitet 17. Juni 2008
Gast17. Juni 2008 · #2
Hallo Sonia&Stefan,
Sonia_Stefan schrieb:
Vielleicht drei Worte zu uns: Wir sind ein Pärchen Mitte Dreißig, wollen gern individuell unterwegs sein, aber nicht im Zelt oder Campingbus.
Wir (Mitte 30) waren vorher auch noch nie campen, hatten uns aber in Namibia trotzdem für Camping entschieden und haben es nicht bereut. Man ist dann eben noch ein bißchen näher an der Natur. Aber es geht natürlich auch ohne Campen.
Ist die Reisezeit August gut? Es soll ja Nachts wohl schon richtig frisch sein und ab 18 Uhr dunkel? Muss ich dann etwa früh aufstehen!? Und was machen wir abends!?
Ihr fallt abends müde, glücklich und voll mit neuen Eindrücken früh ins Bett und dann ist frühes Aufstehen am nächsten Morgen auch überhaupt kein Problem. Die ca. 12 Stunden Tageslicht wollen schließlich genutzt werden.
Ist ein Nissan X Trail ausreichend (2 oder 4 WD ist unklar)?
Ja. Für die Route wäre auch ein normaler PKW ausreichend, was eure Kosten senken würde. So ein Geländewagen macht allerdings deutlich mehr Spaß und ist wegen der höheren Sitzposition besser zur Tierbeobachtung.
Welchen Reiseführer empfehlt ihr? Reise Know-how?
Der Stefan Loose wird hier häufiger empfohlen. Eigentlich reicht auch nur eine Karte. Mit dem Informationsgehalt dieses Forums (Aktualität und Detailtiefe) kann kein gedruckter Reiseführer konkurrieren 🙂

Beste Grüße

Guido
373 Beiträge · seit 200717. Juni 2008 · #3
Hallo Sonia und Stefan

Ich kann euch zu eurem Entscheid nach Namibia zu reisen nur gratulieren. Auch wir waren im letzten September zum ersten Mal und es hat uns mega gut gefallen.

Wir haben eine ähnliche Route gemacht wie ihr und waren auch mit dem Xtrail unterwegs. Entgegen Europäischen Versionen sind in Namibia alle Xtrails 2WD, reichen aber völlig aus. Wir fanden den Xtrail eine perfekte Alternative zwischen PW und Jeep und auch im Xtrail sitzt du etwas erhöht.

Wir hatten als Reiseführer den Dumont von Namibia dabei und fanden den echt gut und informativ!

Wünsche euch viel Spass bei der Vorbereitung und eine tolle Reise!

Monika
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378 Beiträge · seit 200717. Juni 2008 · #4
Hallo Sonia, Hallo Stefan,

erstmal herzlichen Glückwunsch zu eurem Entschluß. Mit Namibia habt ihr eine gute Wahl getroffen.
6000€ für 15 Tage bei 2 Personen ist zwar stramm, aber je nach Güte der Übernachtungen bekommst du auch einiges geboten.
Es geht aber auch deutlich günstiger. Wenn du mal auf folgende Seite schaust, da bietet Iwanowski Reisen Übernachtungsbausteine an, von denen ich aus eigener Erfahrung sagen kann, das du damit gut und ordentlich übernachtest und die dabei vorgeschlagene Route für eine 14 Tägige Tour sehr ausgewogen ist. Die Bausteine empfinde ich mit knapp 900€ als einigermaßen günstig, auch wenn wir vor ca. 3 Jahren noch 600€ dafür bezahlt hatten.
http://www.afrika.de/namibia---ihre-reise/reisen-namibia/uebernachtungsbausteine-namibia-reise---unterkunft-in-lodges-hotels-gaestefarmen--gaestehaeusern.html

Dazu kommt das Auto für 14 Tage. Ein Allrad, den ich zwar empfehle, aber für die Tour nicht unbedingt notwendig ist liegt bei ca. 100€ am Tag. Ein normaler PKW kostet nicht mal die Hälfte. Es kommt also drauf an was ihr möchtet.
Dazu kommen dann noch eure Flüge nach Windhoek.

Ergibt folgende Rechnung:

2x Übernachtungsbausteine = 1800€
14 Tage Allrad = 1400€ (PKW= ca.800€)
2 Flüge = 1500€

Macht gesamt : 4.700 Euro

Aber bedenke, die Angebote lassen sich nicht vergleichen. Die Güte der Übernachtungen können sich stark unterscheiden. Ich wollte hier nur aufzeigen, das es auch günstiger geht. Wenn du mit einem normalen PKW auskommst, sparst du gegenüber deinem Angebot fast 2.000€ und dafür muß eine alte Frau lange stricken.

Zum Reiseführer hat wohl jeder eine ander Empfehlung. Ich kaufe immer gerne mehrere. Einer mit vielen schönen Bildern und einer mit vielen Informationen. Für Namibia gefällt mir der Iwanowski. Der Bedarf zwar etwas Einarbeitung, aber wenn man die Struktur mal verinnerlicht hat, kommt man recht gut damit zurecht.

Gruß Bernd
zuletzt bearbeitet 17. Juni 2008
1'490 Beiträge · seit 200617. Juni 2008 · #5
Hallo Sonia, hallo Stefan,

auch von mir erstmal ein herzliches Willkommen im Forum.
Ihr werdet mit Sicherheit unwahrscheinlich viele Tipps bekommen, viel Spaß bei der Auswahl 🙂

Ich würde den südlichsten Punkt Fishriver weglassen. Das liegt für 15 Tage etwas zu sehr abseits und ihr kommt auch nicht an einem Tag nach Swakopmund.

Ich wünsche euch viel Spaß bei der Planung,
herzliche Grüße
helen
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Gast17. Juni 2008 · #6
Hallo,

Flugtickets für 750 EUR (Round-Trip) werden zukünftig voraussichtlich zunehmend schwieriger zu bekommen sein.

Anfang 2007 kostete die Tonne Kerosin 580 USD. Aktuell kostet die gleiche Menge 1400 USD. Bei grob 9000 Flugkilometern nach Namibia und etwa 4 Litern Kerosinverbrauch pro 100 km und Person ergeben sich für die Airlines im Vergleich zu Anfang 2007 mittlerweile fast 500 USD Mehrkosten beim Kerosin pro Person. Umgerechnet in Euro immer noch über 300 EUR.

Durch Hedging/Absicherung schlagen die explodierenden Kerosinpreise zwar nicht zwangsweise sofort durch, aber das wird sich in absehbarer Zeit in den Ticketpreisen wiederspiegeln. Wobei bei Air Namibia möglicherweise wieder die namibischen Steuerzahler und nicht die Touristen die Mehrkosten bezahlen dürfen.

Beste Grüße

Guido
265 Beiträge · seit 200717. Juni 2008 · #7
Hallo Sonia und Stefan,
willkommen im Forum.
Da Ihr "leider" nur 15 Tage zur Verfügung habt, würde ich auch den südlichen Punkt , "Fishriver", auslassen. Da Ihr ja sowieso wieder nach Namibia wollt, könnt Ihr später den Süden bereisen... mit Farmbesuch und Wanderung im Canyon.B)
Alternativ würde ich einen längeren Stop bei den "höchsten Dünen" der Welt einplanen - Soussusvlei.
Ab Swakopmund kann man auch sehr viel unternehmen - Flug über die Namibwüste, Tour zu den Robbenkolonien,u.v.m.
Wünsche weiterhin viel Spass bei der Planung,
mit Grüssen vom Bodensee
Dieter

Flug über Namibwüste
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53 Beiträge · seit 200817. Juni 2008 · #8
Hallo Sonia und Stefan!
Schön, dass ihr euch für Namibia entschieden habt! Es ist wirklich ein traumhaftes Land. Wenn Ihr tatsächlich nur 2 Wochen habt, würde ich den Fish River Canyon weglassen, da die Tour sonst zu stressig wird. Euer Preis erscheint mir sehr hoch. Ich würde noch ein Gegenangebot eines anderen Veranstalters einholen. Wir sind 2005 das erste Mal mit Boomerang Reisen unterwegs gewesen und haben für 3,5 Wochen inklusive Mietwagen, Flug und Unterkünften 2750 Euro pro Person bezahlt, wobei auch die Unterkünfte zum Teil die gleichen wie bei euch waren (Anib Lodge, Vingerklip Lodge ...). Ein Allradwagen ist bei eurer Tour eigentlich nicht nötig. Wir hatten einen Kia und sind damit sehr gut klargekommen. In Swakopmund kann man übrigens viele Sachen unternehmen. Ich würde die Zeit, die ihr eventuell durch das Weglassen des Fish River Canyons spart dort verbringen. Besonders empfehlenswert sind die Little Five Tour mit Chris Nell und die Robbentour von Walvis Bay aus. Da kommen Robben sogar an Bord des Schiffes.

Als Reiseführer haben sich Iwanowski und Loose sehr bewährt.
Ich wünsche euch viel Spaß bei der Planung
Viele Grüße aus Feuchtwangen.

PS: Noch 44 Tage, dann gehts auch bei uns wieder los. Die Vorfreude ist mal wieder riesig!
2'346 Beiträge · seit 200617. Juni 2008 · #9
Hallo Sonia,
hallo Stefan,

ich weiß nicht, wie in eurer Planung die Bezeichnung "Fischfluss Canyon" hinter "Desert Homestead" kommt. Das scheint auch andere Forumsmitglieder irritiert zu haben. Soweit ich weiß, liegt das Desert Homestead doch eher im Namib-Bereich, so dass der Fish-River-Canyon bei euch doch ohnehin nicht im Programm steht. Oder habt ihr da was verwechselt?

Die Kosten könnt ihr sicher reduzieren, in dem ihr einige der höherpreisigen Unterkünfte durch einfachere Alternativen austauscht (Heinitzburg, Mushara Lodge, Ai-Aiba...). Überhaupt fehlt mir die eine oder andere Gästefarm in eurer Planung. Das ist einfach eine namibische Besonderheit, bei der man zu relativ günstigen Preisen sehr viel von Land und Leuten kennenlernt. Aber die Vermittlung von Gästefarmen ist halt nicht gerade eine Hochburg von Agenturen. Da muss man sich schon selbst informieren oder bei der Agentur konkret nachhaken.

Viel Spaß
Armin
3'491 Beiträge · seit 200617. Juni 2008 · #10
Hallo Sonia udn Stefan,
ich kann meinen Vorpostern nur beipflichten - Ihr habt mir Namibia eine gute Wahl getroffen.Und - wie ich Eurer Selbsteinschätzung entnehme - auch die richtige Grundeinstellung ( keine Hetze, keine km-Fresserei). Gerade unter diesem Aspekt würde auch ich den südlichen Teil ( Kalahari/Anib Lodge, Fish-River Canyon ) gänzlich streichen - vielleicht sogar auch Wolwedans und Sossusvlei.Bei nur 15 Tagen soltet Ihr Euch sehr beschränken, um das Wenige dann auch wirklich genießen zu können. Mein Vorschlag: Windhoek ( 1 Nacht) - Swakopmund ( 2-3 Nächte )- Erongo ( 2 Nächte )- Etosha ( 6 Nächte ) - Okonjima ( 2 Nächte ) - Windhoek ( 1 Nacht).
Einen vollen Tag Windhoek braucht man einfach zum Ausruhen nach dem unbequemen Flug und zum Eingewöhnen - und natürlich, um das Auto ein bisschen zu testen.( normaler PKW reicht dicke - VW-Bus o.ä. ist wegen höherer Sitzposition besser; 4x4 ist absolut nicht erforderlich ). Swakopmund lohnt sich als Ort mit vielen Sehenwürdigkeiten und wegen der Umgebung: Mondlandschaft, Cape Cross, Robbentour von Walvisbay aus ).
Von Swakopmund aus 2 Nächte in den Erongo - z.B. Erongo Wilderness Lodge.Wunderschöne Landschaft, sehr originelle Unterkünfte, gutes Essen, Buschmannzeichnungen. Alternativ käme auch Khorixas/Umgebung in Betracht mit Übernachtung auf der Huab-Lodge ( 1+ ), iGowati Lodge (3)oder Vingerklip Lodge ( 2+).Von hier aus könnt Ihr sowohl den versteinerten Wald als auch die Orgelpfeifen als auch die Buschmannzeichnungen "erledigen".Die Huab-Lodge wäre dafür vielleicht nicht so ideal - aber vermutlich würdet Ihr dort auch gar nicht wegwollen, um noch anderes zu sehen.
Dann Etosha - mit je 2 Nächten in Okaukuejo und Halali sowie außerhalb mit 2 Nächten auf Onguma ( am Ostrand von Etosha ). August ist ein hervorragender "Etosha-Monat".Deshalb sollte das ein Schwerpunkt Eurer Reise sein.
Nach Etosha dann noch als absoluten Höhepunkt 2 Nächte Okonjima Buschcamp.Ist zwar etwas teurer - aber Ihr bekommt dafür wirklich ein krönendes Abschlusserlebnis.
Dann noch zum Ende 1 Nacht in Windhoek - schon zur Sicherheit; man sollte am Abflugtag nicht mehr viel fahren, weil bereits eine kleine Panne den Abflug gefährden könnte. Heinitzburg muss nicht sein - das Geld verjubelt besser in Okonjima oder auch bei den Premier Waterhole Chalets in Okaukuejo.
Dann noch etwas: neben Tieren und Landschaften vermittelt Namibia einem ein völlig neues Zeitgefühl; man lernt wieder Geduld und Gelassenheit.Und der Tag wird nicht von der Uhr, sondern von der Sonne bestimmt, d.h. sehr früh aufstehen und früh zu Bett gehen.
Mein Favorit bei den Reiseführern ist der "Iwanowski", weil er - da nahezu jährlich aktualisiert - ziemlich auf dem letzten Stand ist. Und sehr ausführlich.
Gruß Joli
3'491 Beiträge · seit 200617. Juni 2008 · #11
Hallo Ihr Beiden,
ich bins nochmal: meint Ihr mit August den August 2008 ? - Falls ja, dann wird es aber allerhöchste Zeit für die Buchung ! Dann geht es bereits um Tage !!
Gruß Joli
Themenstarter8 Beiträge · seit 200817. Juni 2008 · #12
Wir sind von die vielen ausführlichen und freundlichen Antworten ganz überwältigt - herzlichen Dank für eure Tipps, Hinweise und Anteilnahme!!!

Hier ein paar Ergänzungen/Antworten und natürlich: Neue Fragen...!
Warum unsere Reise etwas teuerer ist: Wir wollen tatsächlich schon im August 2008 fahren - daher kostet der Flug knapp 1.100 Euro pro Person. Auto und Übernachtungen kosten uns (inkl. Wolwedans) gut 2.000 Euro / p.Person. Und wie gesagt: Nach dem ersten Schock: Wenn schon, denn schon... 🙂

Autoeinschätzung: Wir finden sicher das hohe Sitzen + das Jeep-Gefühl super, dafür zahlen wir dann etwas mehr.

@Armin: Ich habe einfach die Route aus dem Angebot kopiert - dabei ist irgendwie was schief gegangen - Fishriver gehört gar nicht mehr zum Programm.

Nach euren Hinweisen und einem Telefonat mit Herrn Gündisch (er ist wirklich sehr nett und offenkundig auch kompetent!) haben wir die Route verändert (Wolwedans rein, dann noch ein Tag in Soussusvlei, ein Tag länger Swakopmund und dafür Erongo raus):

- 1 Übernachtung Anib Lodge BB Kalahariwüste
- 2 Übernachtungen Wolwedans Dune Camp
- 1 Übernachtung Desert Homestead Soussusvlei
- 3 Übernachtungen Beach Lodge BB Swakopmund
- 2 Übernachtungen Camp Xaragu BB Damaraland
- 1 Übernachtung Vingerklip Lodge DBB Ugab Terrassen
- 3 Übernachtung Restcamp RO Etosha National Park
- 1 Übernachtung Heinitzburg Hotel BB Windhoek

Was meint ihr?

Noch ein paar neue Fragen:
Herr Gündisch empfiehlt das Restcamp Etosha im Park (wäre gerade renoviert und daher nicht toll aber ok) wegen der Tiere nachts - teilt ihr diese Einschätzung? Also ganze drei Tage im Park oder doch einer drinnen, zwei draußen in der Mushara Lodge? Das Essen im Restcamp wär auch nicht gut...

Außerdem schwärmt er von Wolwedans - war schon jemand dort? Ist es wirklich den (merklichen) Aufpreis wert?

@Joli: Wo liegt denn das Okonjima Buschcamp?

Wir haben in Jordanien gute Erfahrungen mit dem Reise-Know-how Führer gemacht. Der für Namibia wurde letztes Jahr aktualisiert - kennt ihn jemand?

Und nochmal: Herzlichen Dank für die freundliche Aufnahme im Forum - wir sind gerührt! Und wir haben sicher noch 1000 Fragen... 🙂
Sonia + Stefan
355 Beiträge · seit 200617. Juni 2008 · #13
Hallo Sonja und Stefan,

ich würde, wenn möglich, auf jeden Fall eine Nacht am Wasserloch vom Okaukuejo Camp verbringen. Auch das Wasserloch am Halali Camp ist noch sehr gut. Aber Namutoni könnt ihr euch sparen, da würde ich, wie schon erwähnt, auch lieber außerhalb übernachten.

Viele Grüße
peter
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zuletzt bearbeitet 17. Juni 2008
334 Beiträge · seit 200817. Juni 2008 · #15
Hallo Sonja und Stefan

also das Wasserloch in Okaukejo in der Etosha ist ein absolutes MUSS. Leider hatten wir letzten November eine Nacht Sandsturm und konnten nicht lange schauen, aber am zweiten Abend hatten wir 4 Nashörner am Wasserloch und später Nachts Elefanten. Auf der Ostseite kann ich auch nur die Mushara Lodge empfehlen - ein Traum nur 2 km ausserhalb der Etosha.

Wünsche Euch viel Spaß und vielleicht auch Beginn des Afrikafiebers...

Viele Grüße
Bärbel
3'491 Beiträge · seit 200617. Juni 2008 · #16
Hallo Sonia und Stefan,
das " Dumme" an diesem Forum ist, dass Ihr vermutlich so viele Anregungen und Vorschläge bekommt, dass Ihr danach noch mehr Fragen habt als am Anfang.Andererseits ist es doch auch schön, so aus dem Vollen schöpfen zu können.
Mal etwas Generelles: man sollte grundsätzlich nicht weniger als 2 Nächte an einem Zielort verbringen; die weitaus meisten Unterkünfte haben mehr zu bieten als ein "Dinner,Bed an Breakfast" - da gibt es Farmrundfahren, geführte Wanderungen, Tierbeobachtungen und iaR sehr auskunftsfreudige Gastgeber.Klar - dafür zahlt man ja auch; aber wer nur zum Schlafen dort bleibt, zahlt eigentlich zuviel. Von dieser einen Nacht Anib in der Kalahari z.B. habt Ihr nicht viel - Ihr kommt an, bezieht Euer Zimmer, nehmt Euren Sundowner, danach das Abendessen und am nächsten Morgen geht es sehr früh raus, weil Ihr ja eine lange Fahrt vor Euch habt.Schade um diesen Aufenthalt! - Dann fahrt doch lieber gleich nach Wolwedans. Wolwedans ist wirklich ein Traum. Vom Prinzip gibt es 2 Unterkunftsarten - das Zeltcamp ( große Zelte mit einer Holzveranda davor und eigenem holzverkleideten Sanitärtrakt je Zelt)und das Dune Camp (Holz - Zelt - Bungalows auf den Dünen mit einem irren Blick und sehr schöner Einrichtung; wer will, kann die Zeltwände aufrollen und hat dann vom Bett aus eine fantastische Aussicht in die Wüste. Dazu ein sehr schönes Campzentrum mit englischer Bibliothek, Swimmingpool und Weinkeller in den Dünen !!)Das Dune Camp ist das teurere von beiden - aber auch eindeutig das luxuriösere. Wolwedans gehört mit zum Schönsten, was Namibia zu bieten hat.
Ähnlich auch Okonjima:liegt ca. 50 km südlich von Otjiwarongo. Hier befindet sich der Sitz von Africat - einer Stiftung, die sich dem Schutz der Großkatzen verschrieben hat. Dementsprechend kann man hier sehr gut Löwen, vor allem aber Leoparde und Geparde beobachten. Dazu gibt es einen Buschmann-Walk und mehrere Gamedrives. Die Unterkünfte sind sagenhaft - vor allem die vom Buschcamp ( im Gegensatz zum Main Camp):Rundhütten aus Lehm mit großflächigen Zeltwänden, die nach Bedarf heraufgerollt werden können. Sehr schönes Lodgehaus mit sehr gutem Essen.Aber auf jeden Fall 2 Nächte einplanen - weniger wäre zu schade.
Etosha hat 3 Übernachtungscamps: das schönste ist Okaukuejo ( am Südrand des Nationalparks ) mit einem sehr gut besuchten Wasserloch, an dem man bis spät in die Nacht hinein Elefanten, viele Nashörner, Löwen und natürlich Zebras und Antilopen beobachten kann.Die neuen Unterkünfte sind ganz ok - die 5 Doppelstock-Bungalows direkt am Wasserloch sind ausgesprochen luxuriös, teuer - und meist ausgebucht.In der Mitte des NP liegt Halali - auch hier sind die Unterkünfte nach dem Umbau iaR in Ordnung.Halali hat ebenfalls ein sehr schönes Camp-Wasserloch, an dem man bis spät in die Nacht sitzen kann.In der Nähe befindet sich das Wasserloch Goas - mM nach eines der fotogensten Tierbeobachtungsstellen. Wenn Ihr mich fragt: 2 Nächte in Okaukuejo und 2 Nächte in Halali. Das sollte für Erste reichen. Mushara ist zwar auch schön, aber eben außerhalb des Parks und daher für Pirschfahrten im Park nur bedingt geeignet.
Xaragu und Vingerklip liegen für meinen Geschmack zu dicht beieinander; eines von beiden reicht - auch für den Besuch des versteinerten Waldes usw.Ich würde Vingerklip vorziehen ( weil ich Xaragu noch nicht kenne - grins ).Die Lage der Vingerklip Lodge ist fantastisch - das bei Sonnenuntergang und man bekommt Tränen in die Augen.
Ihr seid dabei, die vermutlich schönsten 14 Tage Eures Lebens zu planen. Viel Glück.
Gruß Joli
2'346 Beiträge · seit 200617. Juni 2008 · #17
Hallo Sonia,
hallo Stefan,

für mich kommen grundsätzlich folgende Reiseführer in Frage, die alle unterschiedlich ausgerichtet sind, die ich aber alle für empfehlenswert halte:

- Loose-Reiseführer
- Iwanowski Reisehandbuch
- Reise-Know-how
- Allianz Baedeker (wegen der ausgezeichneten Landkarte)

Viel Spaß
Armin
1'910 Beiträge · seit 200618. Juni 2008 · #18
Hab nur das Threadthema wieder hergestellt...
Gruss, der K l a u s Nicht behindert zu sein ist ein Geschenk, welches einem schnell genommen werden kann....... In einem Augenblick! ...... Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht schon den zweiten...
40 Beiträge · seit 200818. Juni 2008 · #19
Hallo Sonia & Stefan,

und willkommen im Namibia Forum. Uns ging es ähnlich wie Euch, und wir haben als „Greenhorns“ hier über das Forum sehr viele Informationen, Tipps und Hilfe bekommen.
Letztendlich haben wir hier sogar noch Reisepartner gefunden, und im September geht’s nun los.

Aus unseren ganz aktuellen Erfahrungen, und als Neulinge, kann ich zum Thread folgendes beitragen:
Wir fliegen im September, für etwas über drei Wochen, und haben die Erfahrung gemacht, dass wir für dieses Jahr schon spät dran waren. Angefangen haben wir im April mit den Planungen, einige Unterkünfte waren schon ausgebucht, bei anderen standen wir lange auf „Wartelisten“. Ihr solltet also über Euren Anbieter abklären lassen ob die angebotenen Unterkünfte wirklich verfügbar sind. In Windhoek und Swakopmund ist das sicherlich kein Problem, und es gibt genügend Alternativen, aber wir z. B. konnten in keinem der drei Camps im Etosha Park eine Unterkunft buchen! Das gleiche Problem hatten wir in Soussusvlei, wo wir auf das Betesda Camp etwas außerhalb ausweichen mussten. Auch bei den Flügen (Air Namibia) standen wir einige Zeit auf der Warteliste. Daher ist – denke ich – etwas Eile geboten. Andere hier haben das ja auch schon bestätigt

Bei den Unterkünften stehen u. a. auch die Beach Lodge (2 ÜN), das Camp Xaragu (2 ÜN), und die Mushara Lodge (2 ÜN) auf unserer Tour-Liste. Da wir, wie zuvor geschrieben, keine Unterkunft im Etosha Park bekommen konnten, haben wir uns halt zwei Nächte im Andersson Camp gegönnt. Ursprünglich war auch eine Nacht in Okaukuejo geplant, nun sind es halt zwei westlich und zwei östlich vom Park geworden.

Was ich damit sagen will: bevor Ihr euch auf eine Unterkunft versteift, bitte klären ob diese definitiv verfügbar ist. Für uns war es eine ganz neue Erfahrung auf Wartelisten zu stehen und auf Bestätigungen zu warten, was wir von anderen Reiseplanungen (z.B. USA) gar nicht kannten.

Ansonsten kann ich in der Sache noch JOLI beipflichten: das " Dumme" an diesem Forum ist, dass man so viele Anregungen und Vorschläge bekommt, dass man sehr oft danach noch mehr Fragen hat … andererseits bekommt man wirklich sehr viele Informationen und Tipps aus erster Hand.

Viel Spaß bei der weiteren Planung.

Udo
303 Beiträge · seit 200818. Juni 2008 · #20
Sonia_Stefan schrieb:

- 1 Übernachtung Anib Lodge BB Kalahariwüste
- 2 Übernachtungen Wolwedans Dune Camp
- 1 Übernachtung Desert Homestead Soussusvlei
- 3 Übernachtungen Beach Lodge BB Swakopmund
- 2 Übernachtungen Camp Xaragu BB Damaraland
- 1 Übernachtung Vingerklip Lodge DBB Ugab Terrassen
- 3 Übernachtung Restcamp RO Etosha National Park
- 1 Übernachtung Heinitzburg Hotel BB Windhoek
Die Anib Lodge kenne ich, Unterkunft sauber, Essen gut bis sehr gut. Die Safari bietet eine gute Möglichkeit erste Eindrücke von der Kalahari zu bekommen. Etwas gross und deshalb oft von Bussen angesteuert, deshalb kann es etwas laut sein.

Die Vingerklip Lodge gehört zu meinen Lieblingen. Landschaftlich wunderschön gelegen, sehr gutes Essen, Bungalows in etwas dunklen Farben gehalten aber sauber und vorallem räumlich auch getrennt. Keine Busse. Dazu habe ich hier eine Bewertung geschrieben und einige Fotos hier eingestellt.

Das Heinitzberg Hotel liegt einfach an einer unvergleichlichen Lage. Sehr schöne Zimmer in gepflegter Umgebung. Tolle Sicht auf Windhoek. Ausgezeichnetes Essen (Relais & Chateaux), superbe Weine. Leider etwas teuer, möchte ich aber trotzdem nicht missen 🙂

Hoffe das hilft
Lg Walter
zuletzt bearbeitet 18. Juni 2008