Windhoek - Seronga - Moremi - Chobe - Vic Falls

20 Antworten · 5'983 Aufrufe · gestartet 08. Juni 2008 von Derek
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Themenstarter15 Beiträge · seit 200808. Juni 2008 · #1
Hallo,

wir haben gerade die Planung unsere Namibia - Botswana - Simbabwe- Tour nahezu fertig gestellt. Diese möchte ich nun hier gerne mal zur Diskussion, für Anregungen und Tipps oder für andere (Neulinge wie uns) als Anregung beschreiben.

Wir, das sind Anke (30) und ich (34). Wir haben uns einen 4x4 Bush-Camper (Britz Trax) vom 31.08. bis 20.09.2008 gemietet und wollen damit die nachfolgnd beschriebene Route abfahren.

1. Tag - 31.08. - Windhoek
Ankunft/ Übernahme Mietwagen/ Proviantierung
Ü: Ongana Pension

2. Tag - 01.09. - Windhoek > Spitzkoppe
ca. 250 km
Wanderung auf der Spitzkoppe
Ü: Spitzkoppe Restcamp

3. Tag - 02.09. - Spitzkoppe > Sossusvlei
ca. 190 km
Düne bei Sonnenuntergang
Ü: Sesriem Camp

4. Tag - 03.09. - Sossusvlei
Balonfahrt (noch nicht gebuch)/ Canyon- Wanderung

5. Tag - 04.09. - Sossusvlei > Swakopmund
ca. 440 km
auf nach Norden
Ü: Sophia Dale Restcamp

6. Tag - 05.09. - Swakopmund > Vingerklip
ca. 260 km
Schwimmbad der Lodge geniessen 😎
Ü- Vingerklip Lodge

7. Tag - 06.09. - Vingerklip > Etosha
ca. 320 km
Uis - Khorixas - abends am Wasserloch sitzen 🤩
Ü: Halali Campground

8. Tag - 07.09. - Etosha > Tsumeb
ca. 250 km
tagsüber noch etwa Zeit im Etosha verbringen
Ü: Urs Safari Lodge

9. Tag - 08.09. - Tsumeb > Rundu
ca. 250 km
Ü: Kavango River Lodge

10. Tag - 09.09. - Rundu > Popa Falls
ca. 200 km
Popa- Falls- Wanderung
Ü: Poa Falls Camp

11. Tag - 10.09. - Popa Falls > Mahango Game Reserve
ca. 40 km
Mahango Game Reserve
Ü: Mahango Safari Lodge - Campground

12. Tag - 11.09. - Mahango Game Reserve > Seronga
ca. 150 km
Grenzübertritt nach Botswana
Ü: Mbrioba- Camp

13. Tag - 12.09. - Seronga
Mokoro- Tour auf dem nördlichen Okavango

14. Tag - 13.09. - Seronga
Mokoro- Tour auf dem nördlichen Okavango

15. Tag - 14.09. - Seronga > Moremi N.P
ca. 300 km Sandpiste über Betsha und dem Magweggana- Fluss zum North Gate des Mormei N.P.
Ü: North Gate Campsite
(wir haben bisher leider noch keine Bestätigung - hoffen aber noch auf eine Antwort auf eines unseren vielen Faxe oder unsers Briefes)

16. Tag - 15.09. - Moremi N.P.
ca. 40 km
Ü: Third Bridge Campsite - Problem wie vor 🙁

17. Tag - 16.09. - Moremi N.P. > Chobe N.P.
ca. 160 km
Ü: Linyanti Campsite evtl. auch Savuti mal sehen wie die Reservierungsbestätigung aussieht

18. Tag - 17.09. - Chobe N.P.
ca. 150 km
Bootstour
Ü: Water Lily Lodge

19. Tag - 18.09. - Chobe N.P. > Victoria Falls
ca. 70 km
Grenzübertritt nach Simbabwe/ Wasserfall besuchen
Ü: Natural Mystic Lodge

20. Tag - 19.09. - Victoria Falls
Sicherheitstag falls was schiefgehen sollte
Ü: Natural Mystic Lodge

21. Tag - 20.09. - Rücklfug

So das soll unsere Route werden. Ob in Botswana alles so funktioniert hängt nun von de Bestätigungen des dwnp für die Campingplätze ab, ansonsten muss improvisiert werden. Vielleicht findet sich ja notfalls jemand der uns auf sein Permit mitnimmt.

Die Piste nordöstlich des Moremi soll nach meiner Recherche entgegen der Angabe der Shell- Karte für 4x4 durchaus befahrbar sein, aber in der Karte passen irgendiwe die Gates mit der Piste und den veterinary fence nicht so richtigt - ich denke mal in Seronga (oder hier übers Forum) wird man was erfahren.

Für Tipps, Kritik und Anregungen zu unserer Route wären wir sehr dankbar, da wir völlig Afrika- unerfahren sind. In Namibia denke ich mir ist dass auch kein Problem haariger wird´s wohl in Botswana...

Vorab vielen Dank und viele urlaubsvorfreudige Grüße
Derek

P.S.:
Ach so eigentlich wollten wir die Reise komplett organisiert buchen, aber irgendwie hat uns nichts von allem auf dem Markt zugesagt. Zudem glaube ich erlebt man diese Reise viel intensiver wenn man sich selber um alles kümmert. Da ist man dann auch viel genügsamer wenn´s mal nicht so klappt. Zudem mag ich nicht 3 Wochen durch die Gegend chauffiert werden, mal schaun ob ich das nach dem Urlaub auch noch so sehe.
Schwerpunkt unsere Reise sind die Beobachtung von Flusspferden und ein wenig Off- Road- Erlebnis. Ich denke und hoffe, dass wir von beiden auf der Route genug abbekommen 🤩
273 Beiträge · seit 200608. Juni 2008 · #2
Hallo Derek,

eine tolle Route. Ich würde aber Spitzkoppe, Sossusvlei und Swakopmund weglassen und die dadurch gewonne Zeit für Etosha, Okavango und Botswana verwenden. Da ihr mit größter wahrscheinlichkeit mindestens nocheinmal nach Namibia reisen werdet könnt ihr dann den Rest nachholen. Meine Devise lautet: Weniger ist mehr.

Schöne Grüße

Jürgen
www.born-tobewild.de
2'772 Beiträge · seit 200608. Juni 2008 · #3
Hallo Derek,

wieso wollt ihr erst nach Norden zur Spitzkoppe, dann wieder nach Süden ins Sossosvlei und dann wieder nach Norden? Erst ins Sossosvlei und dann von Swakop über die Spitzkoppe Richtung Etoscha ist doch m.E. nach sinnvoller..

Und von den Vic-Falls wollt ihr in 2 Tagen wieder zurück nach Whk.?... alle Achtung, ein heftiger Ritt!

3 Wochen sind für die von dir gewählte Strecke ganz schön heftig. Wie Jürgen schon schrieb:... weniger ist mehr!...Überdenke die Tour vielleicht noch mal... aber du weißt ja...10 Leute, 12 Meinungen...

Wann hast du denn die Camps für Chobe, Moremi und Co. gebucht? erfahrungsgemäß sind sie schnell "fully booked"... aber auch hier sollen Theorie und Praxis unterschiedlich sein. Definitiv heißt es aber, ohne Buchung keine Übernachtung. Aber vielleicht findest Du ja einen "Schlepper".

LG
Pascalinah
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind. Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist. Fotobuch Caprivi/Botswana 2024: https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955 Fotobuch Kruger National Park 2025: https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278
2'346 Beiträge · seit 200608. Juni 2008 · #4
Hallo Derek,

wenn ihr die wenigen Stationen, an denen ihr länger als eine Nacht bleibt, auch noch auf eine Nacht reduziert, könntet ihr vielleicht sogar noch den Fish River Canyon in eure 3-Wochen-Tour reinpacken 😉

Nein, mal ehrlich. Eure Tour hört sich an, als ob ihr ins Guinness-Buch der Rekorde kommen wollt. Weniger ist mehr! Tut euch den Gefallen und lasst ganze Teile einfach weg und bringt durch zwei Übernachtungen an einem Platz mehr Ruhe in eure Planung. So werdet ihr keine große Freude daran haben. Zu den Problembereichen in Botswana kann ich mangels eigener Erfahrungen nichts sagen.

Trotzdem viel Spaß
Armin
Themenstarter15 Beiträge · seit 200809. Juni 2008 · #5
Hallo Jürgen, Pascalinah, Armin,

ersteinmal vielen Dank für Eure Reaktionen! Ich werde mich gleich Morgen nochmal vor die Karten setzten und über die Anregungen nachdenken. Mit Spitzkoppe als erste Station, das muss ja irgendwie ein Fehler sein, totaler Blödsinn, den wir uns da ausgedacht haben - vielen Dank Pascalinah! - Tenor ist ja, dass wir wohl zu ehrgeizig sind 😊

Nur kurz zur Aufklärung (hatte ich wohl nicht richtig erläutert): wir fahren die Tour als One-Way-Tour von Windhoek nach Victoria Falls.

Die Idee in Namibia etwa mehr weg zu lassen gefällt mir eigentlich gut. Da wir ja schon den Fish- River Canyon nicht im Plan haben, werden wir wohl nochmal eine Reise nach Namibia unternehmen...

Mehr Zeit für Botswana ist jedoch wohl ein Problem, da der Aufenthalt dort ja richtig ins Geld geht. Dafür werden wir wohl erst noch einen Lottogewinn einsacken müssen. Naja vielleicht lassen wir dann einfach den Moremi N.P. weg, da dort die Unterkünfte ja noch nicht sicher sind (erste unbeantwortete Anfrage im März 2008).
Allerdings ist das wohl gerade die schönste Gegend, oder?

Ich werde mal im Forum suchen, ob jemand mal einen Vergleich zwischen Seronga (Mbiroba- Camp) und dem Kern des Okavango- Deltas (Moremi N.P.) gemacht hat. Vielleicht bekommt vman von Seronga aus ja auch einen einen schönen ersten Eindruck?

Ersteinmal vielen Dank, ich hoffe noch auf weitere ebenso toller Hinweise und heftige Kritik.

Schöne Grüße
Derek
40 Beiträge · seit 200809. Juni 2008 · #6
Hallo Derek;

grundsaetzlich ist "weniger ist mehr" immer der bessere Tip bei Reisen im Suedlichen Afrika, auch oder vor Allem beim ersten Mal.

Andererseits ist eine Tour mit drei Wochen und one way bis VicFalls auch in Combi mit einigen Zielen in Nam nicht unmoeglich - eben als Uebersicht!
Solltest Du also daran festhalten wollen:
- fahre zunaechst von Windhoek ins Sossusvlei
- dann nach Swakop (evtl. hier aber zwei Naechte, sonst kannst Du praktisch nix unternehmen)
- zur Spitzkoppe / Vingerklip und dann nach Etosha
(dann ist auch Dein km-Fehler bezueglich Spitzkoppe - Sossus kein Problem mehr;) )
- wenn Du bei Popa Falls / Mahango campst, bleibe auf einem Platz (Mahango Lodge), ein Wechsel lohnt da echt nicht
- zu Seronga - North Gate kann ich leider keine aktuelle Auskunft geben
- in North Gate wuerde ich dann aber zwei Naechte bleiben und nicht das Camp zur Third Bridge wechseln
(bei North Gate gibt es auch direkt "vor den Toren" des NP Campmoglichkeiten - Infos findest Du im Forum viele)
- ja, ansonsten viel Glueck mit den Buchungen fuer Botswana 😕 !!!

Eine tolle (und nicht zu stressige) Tour wuenscht

TARO
0
7'267 Beiträge · seit 200609. Juni 2008 · #7
Hallo Derek

Das ist ein interessanter Thread. Spezielle die Strecke zu Seronga bis North Gate interessiert mich auch. Hast Du dazu Informationen?
Wir waren vor einigen Jahren bei Seronga unterwegs, weil wir mit dem Poler-Trust einige Tage im Delta waren. Wir sind damals aber geflogen und wurden mit einem Fahrzeug vom Poler-Trust zur Mokoro-Station gefahren. ca. 30 Minuten durch dichte Vegetation. Wenn die ganze Route so ist, siehst Du wenig vom Delta dafür aber (zu) viel grün. Vielleicht hast Du aber mehr Infos zu deiser Route.

Die Mokoro-Tour in der Gegend kann ich aber sehr empfehlen. Das wird meist auch mit einigen Bushwalks kombiniert.

Auch wenn Ihr nur One-Way macht würde ich trotzdem einen Teil auslassen. Z.B. Sossusvlei und Spitzkoppe und dafür direkt gegen Norden fahren. Die eingesparten Tage würde ich im Bereich Moremi, Savuti, Chobe einsetzen. Das empfinde ich als sehr eng.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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962 Beiträge · seit 200709. Juni 2008 · #8
Hallo, ihr NAM-Freaks,
aus Zeitgründen ruft mich bitte an, da es soviel zu besprechen gibt.08841/487972
Jürgen hat Recht, es ist reine Zeitverschwedung, wenn ihr in den Süden wollt, da ihr auf jeden Fall zuückkehren werdet.
Mit ah-namibia grüsst Frank
myrio
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/193547-afrika-2011-so-qbeautiful-greenq-1teil.html http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/193761-afrika-2011-so-beautiful-green-teil-2.html http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/195398-a-f-r-i-k-a-2011-so-beautiful-green-teil-3.html
Themenstarter15 Beiträge · seit 200809. Juni 2008 · #9
Hallo Taro,

vielen Dank für Deine Einschätzung😁 , besonders den Tipp zum dem Beginn der Reise, den Popa Falls und Mahango Camp werden wir beherzigen.

Zudem werden wir wohl nach den bisherigen Ratschlägen die Tour etwas vereinfachen, so z.B: auch im Moremi N.P.

Da wir dort bisher keine Zusage haben und nun schon etwan nervös sind, haben wir heute vorsorglich zwei Nächte im Mankwe Camp gebucht und werden von dort Touren in den N.P. unternehmen.

Viele Grüße
Derek
Themenstarter15 Beiträge · seit 200809. Juni 2008 · #10
Hallo Chirgu,

zur Strecke von Seronga zum North Gate habe ich einem Reisbericht gelesen und eine Info vom Poler Trust (Mbiroba), dass die Piste angeblich befahrbar wäre. Definitiv kann ich das wohl erst Ende September bestätigen, wenn wir diese Route auch tatsächlich einschlagen.

Hast Du irgendwo einen Reisebericht von der Mokor- Tour von Seronga ausgehend geshrieben, wie weit kommen wir da ins Delta rein, oder ist es wirklich nur im Panhandle?
Wir wollen eine 2-Tages-Tour machen und denken wg. der Routenvereinfachung ggf. noch darüber nach dies zu verlängern.

Vorab vielen Dank und viele Grüße
Derek
Themenstarter15 Beiträge · seit 200809. Juni 2008 · #11
Hallo myrio,

ich werde mich heute oder morgen Abend gerne mal telefonisch bei Dir melden!

Vielen Dank für das nette Angebot und viele Grüße
Derek
2'732 Beiträge · seit 200609. Juni 2008 · #12
Da wir dort bisher keine Zusage haben und nun schon etwan nervös sind, haben wir heute vorsorglich zwei Nächte im Mankwe Camp gebucht und werden von dort Touren in den N.P. unternehmen.

15. Tag - 14.09. - Seronga > Moremi N.P
16. Tag - 15.09. - Moremi N.P.
17. Tag - 16.09. - Moremi N.P. > Chobe N.P.
18. Tag - 17.09. - Chobe N.P.

Du wirst sehr wahrscheinlich auch keine Zusage mehr erhalten. Gerade um diese Jahreszeit ist es inzwischen fast unmoeglich kurzfristig eine ordentliche Buchung zu erhalten. Wir haben vor fast 11 Monaten fuer Savuti schon eine Absage erhalten!
Alternativ kann ich dir nur empfehlen auf dem community camp ausserhalb des North Gates zu bleiben und Stichtouren in den Park zu unternehmen. So kann es gut sein, dass sich etwas ohne Probleme ergibt.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
1'312 Beiträge · seit 200609. Juni 2008 · #13
Hallo Derek,

laut meinen Reiseführern darf das Gebiet östlich des Northern Buffalo Fence ( offiziell nur von Anliegern und Konzessionsinhabern befahren werden.
Außerdem ist es eines der am wenigsten befahrenen und schlechtesten Pistenabschnitten (v.a. ab Betsha Richtung Selinda Spillway) ganz Botswanas. Es sollte wenn, dann nur von mind. 2 Fahrzeugen befahren werden, die entsprechend ausgerüstet sind (Sandbleche, High Jack, evtl. Winde,...).
Wenn ihr das als Afrikaneulinge in eurer ersten Reise in Angriff nehmen wollt, find ich das persönlich schon fast zu mutig wenn nicht gar leichtsinnig.

LG
Claudia
http://meine.flugstatistik.de/tk240 Meine Bilder auf flickr
Themenstarter15 Beiträge · seit 200810. Juni 2008 · #14
Hallo Claudia,

vielen Dank für den Hinweis. Um welchen Reiseführer handelt es sich bzgl. der Angabe?
In unsere Shell- Karte steht bzgl. der Zulässigkeit etwa ähnliches.
Wie gesagt haben wir vom Okavango Pollers Trust gesagt bekommen, dass dies ein Weg zum North Gate wäre. Vermutlich gibt es sich jedoch zeitlich nichts westlich das Delta zu umfahren, da hier die Straßen wohl sehr viel besser sind im Vergleich zur Sandpiste, wo wir uns ein bis zweimal festfahren 😉

Viele Grüße
Derek
1'312 Beiträge · seit 200610. Juni 2008 · #15
Hallo Derek,

dies steht im Reise Know-How Botswana Auflage 2008. Ich meine aber es auch in Botswana von ILona Hupe gelesen zu haben.
Mich hätte diese Tour von Seronga-Betsha-Selinda Spillway nach Moremi auch schon immer gereizt. Aber in den Reiseführern wird immer empfohlen, mit mindestens 2Fahrzeugen und Expeditionsausrüstung zu fahren. Aber u.U. tiefe Wasserquerungen und extreme Einsamkeit schrecken mich dann doch ab.
Falls ihr das wirklich in Angriff nehmt, wäre ich an einem ausführlichen Reisebericht extrem interessiert😃 !!!

LG
Claudia
http://meine.flugstatistik.de/tk240 Meine Bilder auf flickr
2'732 Beiträge · seit 200610. Juni 2008 · #16
Mich hätte diese Tour von Seronga-Betsha-Selinda Spillway nach Moremi auch schon immer gereizt. Aber in den Reiseführern wird immer empfohlen, mit mindestens 2 Fahrzeugen und Expeditionsausrüstung zu fahren.
Das hat ganz einfach gute Gruende, solche Touren nit alleine zu unternehmen. Dier wichtigste ist, dass keine Auto - auch nicht der Landrover 🤪 - fehlerfrei arbeiten und eine Panne niemals ausgeschlossen werden kann. Gerade wenn man auch sehr einsamen Wegen wie in den concession areas unterwegs ist, es kaum Transitverkehr gibt tut man gut daran solche Strecken im Konvoi zu fahren. Wenn man sich behelfen kann, sind viele Probleme vor Ort loesbar. Dies setzt allerdings richtiges Werkzeug und Automechanikerkenntnisse voraus. Am ersten scheitert es schon bei den meisten Mietautos.
Aber ansonsten spricht nichts dagegen sich auch einmal alleine dorthin zu wagen. Und der Ratschlag vom Hupefuehrer ist gut gemeint - aber die sind auch oft genug in diesen einsamen Bereichen - wie viele andere Afrikafahrer auch - alleine unterwegs.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
Gast10. Juni 2008 · #17
moin,

als ich das letzte Mal von Seronga Richtung Linyanti fuhr, kamen mir 2 Wohnwagen-Gespanne entgegen😮
Allerdings weiss ich nicht, ob die das geschafft haben, denn ab Betsha wird der Sand doch recht tief, und man hat schon Mühe, in Seronga anzukommen.
Landschaftlich ist das eine sehr reizvolle Strecke, und so lohnt es immer, sich diese Strecke zuzumuten. Klar, wenn man es bequemer haben möchte, kann man ja auch durch den Caprivi fahren.
7 Beiträge · seit 200810. Juni 2008 · #18
Hallo,
kenne in Namibia und Botswana durch ca 15 Reisen alles.
Kurze Anmerkung zum Streckenverlauf.
Würde einen Tag länger in der Etoshapfanne bleiben.Von Rundu an eienm Tag nach Kongola(Namushasha Lodge und Campsite,sehr schön).Zwischendurch Besichtigung der Popa Falls.Mahango lohnt sich nicht.Der Weg über Seronga und Linyanti nach Savuti ist besser nichts für Anfänger!!! Besser im Konvoi.Tiefsand!!Psyche.
zT.Schwierige Orientierung.Besser über Katima zur Natural mystic lodge(Fälle besichtigen ),dann mit der Fähre zum Chobe.Die Fahrt von Kasane nach Savuti über die Uferstraße ist im Bereich Chobe Forest tiefsandig.ca 5-6 h Fahrzeit.Von Savuti bis Moremi auch 5 Stunden.
Falls man keine Reservierung bekommt für Savuti und Moremi morgens früh in Kasane starten und über Ngoma Bridge(links nach Savuti abbiegen.)Am Chobeparkeingang so tuen als wenn man Transit nach Maun will.Man muss früh da sein ,da eine Transitfahrt minimum 8h dauern würde.In Savuti dann nach einer freien Campsite fragen(oft nicht ausgebucht).

Ps.Das Third Bridge camp ist manchmal wegen der Wasserstände nicht zu erreichen.Sehr schön Nord Gate Khwai Campsite.
Kanufahrten zwischen denn Hippos sind sehr gefährlich.Den Touris wird immer ein trügerisches Gefühl der Sicherheit vermittelt.Elefanten sind berechenbar, Hippos nicht.Wenn die angreifen geht es meist bis zum bitteren Ende.
Wir hatten bisher 2 Angriffe auf grössere Boote(12 Personen)Da waren anschließen Löcher im Alu.

PS;Ich würde im Prinzip einen Rundkurs vorschlagen,da auch die One Way Gebühren sehr hoch sind.
Windhoek Sossussvlei Cape Cross Fingerklip Ethosha Caprivi ,Fälle,Kasane ,Chobe, Moremi ,Maun.Ghanzi windhoek.Das ist in drei Wochen machbar und Abenteuer für die erste Reise genug.

PS:Ihr solltet auf alle Fälle bedenken das das Campen in Savuti,Moremi ,Mamili, Linyanti in der Wildnis ist.Also nichst für Ängstliche.Hyänen,Elefanten und auch Löwen auf der Campsie sind nicht selten!

Viele Grüsse Winfried
zuletzt bearbeitet 10. Juni 2008
196 Beiträge · seit 200811. Juni 2008 · #19
Mal anders gefragt:

Was erwartet Ihr von eurem Afrika Urlaub ?

Tiere, Landschaften, Nähe zu den Menschen, Ruhe oder Abenteuer, etc.
0
Themenstarter15 Beiträge · seit 200811. Juni 2008 · #20
Hallo Frank,

ja das ist eine Gute Frage, die wir für uns einfach auf zwei Punkte runter gebrochen haben:

1.) Anke möchte Flusspferde sehen (aber nicht so wie Winfried, das beschrieben hat mit Löchern im Boot als Folge)
2.) ... und ich freue mich aufs 4x4 fahren.

An folkloristische Touri- Veranstaltungen der Einheimischen (wie sie bei vielen Touren angeboten werden) haben wir wenig Interesse. Ich denke doch, dass man in drei Wochen die Menschen auf eine andere ehrliche Weise kennen lernt, die den Besucher nicht zum Zuschauer und den Einheimischen nicht zum Darsteller macht.

Den "Big-Five" werden wir nicht krampfhaft nachjagen, was sich ergibt ergibt sich.

Land, Menschen und Landschaft machen dann den feinen Unterschied der unsere beiden Schwerpunkte von einem Zoobesuch in Gelsenkirchen mit anschließendem Nachmittag auf einem Off-Road-Parcours unterscheidet.

Ich hoffe, dass man bei einem solchen Urlaub nicht einfach die ruhige oder die abenteuerliche Route wählen kann. Das eine wird schnell langweilig und das andere dann auf die Dauer zu anstrengend. Ein gesunder Wechsel wäre schön.

Erholung erwarten wir nun irgendwie gar nicht, die setzt dann wohl eher ein, wenn man sich im Winter Zuhause die Fotos anschaut und über das Erlebte nachdenken kann.

Viele Grüße
Derek