feste unterkünfte oder camping mit zelt

12 Antworten · 3'511 Aufrufe · gestartet 03. Juni 2008 von nikidiki
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Themenstarter39 Beiträge · seit 200803. Juni 2008 · #1
hallo zusammen,

ich bin neu hier und hoffe, ich bin in der richtigen kategorie gelandet. wir planen für nächstes jahr ab ca. 20. aug. für 3 wochen eine rundreise und sind bei unseren recherchen auf buschmann safaris gestoßen. diese bieten rundreisen sowohl per zelt als auch per übernachtung in lodges, pensionen etc. an.

wir sind nun unschlüssig, wie es besser ist. wir sind eine familie mit 2 kindern (dann 15 und 12) und nehmen ausserdem den opa mit (dann 69). die route umfasst windhoek, okavango delta, etosha, damaraland, cape cross, swakopmund und die dünen natürlich.

kann uns jemand tips geben?? wir sind zwar campingerfahren, allerdings bisher nur mit wohnmobil (usa, nz, sa), von daher schon eher weichei.

vielen dank im voraus für eure anregungen und infos.
lg
ute
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351 Beiträge · seit 200803. Juni 2008 · #3
Hallo Ute,

mit 3 Generationen Namibia zu erleben stellt schon eine besondere Herausforderung dar. Die Kinder werden dabei das kleinere Problem darstellen. Wir haben mit unseren "Kleinen" (mittlerweile 5, 15 und 17 Jahre) schöne, abenteuerreiche und unwiederbringliche Erlebnisse in der unvergleichbaren Natur Namibia's erfahren dürfen, die uns trotz altersbedingter Interessen immer wieder zusammenführen.
In Euerem Fall sind allerdings Alter, Gesundheit, Belastbarkeit, Reisegewohnheiten, Interesse und Aufgeschlossenheit Eueres liebe Opa's ausschlaggebend. Und dies müßt und könnt nur Ihr allein abschätzen. Das Resultat Euerer gemeinsamen Einschätzung bestimmt dann eine der unzähligen Gelegenheiten, Namibia gemeinsam zu erleben. Hierbei gibt's viele eigens angepaßte Möglichkeiten.
Das soweit aus unserer Sicht, die wir Namibia mit Kindern kennengelernt haben, aber die Möglichkeit einer gemeinsamen Reise mit den noch rüstigen 85-jährigen Großeltern noch nicht ganz beiseite gelegt haben.

Also erst mal die augenblickliche eigene persönliche Situation näher einschätzen und beurteilen und dann konkret die angebotenen Alternativen anvisieren.
So werden wir vorgehen!




Sommerliche Grüße aus Bayern
Robert
Niemals aufgeben !
Themenstarter39 Beiträge · seit 200803. Juni 2008 · #4
hallo robert,
vielen dank für deine ausführliche antwort. also, opa ist ebenfalls camping (wohnmobil)-erfahren und hat schon einige rundreisen gemacht (usa, nz, canada west + ost, mit schiff alaska/arkts, antarktis und zuletzt grönland) also, reiseerfahrung hat er genug und ist auch nicht so kompliziert bezgl. wc/duschbenützung auf campground oder so. was ihm gesundheitlich zu schaffen macht sind seine knie, aber wir planen eher keine erstbesteigung oder so. nur malariaprophylaxe will er keine nehmen, da er vor jahren deswegen mal fast an einer lungenembolie gestorben wäre. aber nach unseren infos ist die im winter eh nicht nötig.
für ihn ist es die einzige möglichkeit, endlich nach namibia zu kommen, denn die oma will da nicht mit und mit so einer 08/15 bustour fühlt er sich ganz bestimmt nicht wohl.

habt ihr denn eure reise(n) auf eigene faust unternommen oder auch mit führung? für uns ist es das erste mal in namibia, und was man so über den strassenzustand liest, hat uns eigentlich dazu bewogen, diesmal nicht alleine loszuziehen. wie ist das mit den kids auf den doch eher langen fahrtstrecken? wie weit seid ihr gefahren (täglich/gesamt)?

wäre schön wenn du dich nochmal melden könntest, ich hab noch soooo viele fragen.

lg
ute
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323 Beiträge · seit 200703. Juni 2008 · #5
Hallo Ute,
also ich würde in der Kombination keine Campingsafari unternehmen. Mein eindeutiger Favorit wäre eine Selbstfahrertour, vor allem, da Ihr Wohnmobilerfahrung habt. Lasst Euch von einem guten Reiseveranstalter eine Selbstfahrertour zusammenstellen oder bucht ein Fertigangebot (z.B. Karawane-Reisen). Es ist alles vorgebucht und unterwegs legt ihr Eure Reisegeschwindigkeit selbst fest (incl Pinkel-, Foto-, Ess- oder sonstigen Pausen).
Gruß
Wolfgang
12 Beiträge · seit 200803. Juni 2008 · #6
Hallo,
bitte bedenkt bei euren Überlegungen, dass ihr IM WINTER nach Namibia fahrt. Im Süden (z.B. Kalahari) hat es bereits im Herbst (also jetzt), wie uns Farmer jetzt bestätigt haben, normalerweise Nachttemparatur unter Null Grad!

Wir haben im Kgalagadipark vor wenigen Wochen schon ziemlich gebibbert...

Gruß,
Carsten
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79 Beiträge · seit 200803. Juni 2008 · #7
Hallo,
wir sind gerade von unserer Rundreise (Nam und ZA) zurückgekommen. Ich kanndem Vorredner nur recht geben. Um etwa 17:30 hdie Sonne unter. 10 min. später waren dicke Jacken gefragt, denn mit der schnellen Dunkelheit sanken genau so schnell die Temperaturen.
Zum Thema "Opa": Ich selbst bin 63 Jahre alt, Camper und Weltenbummler mit allen mögliche Wehwehche > 7 Knieoperatione, neues Hüftgelenk, Stant usw. usw.Alles was Du über den Junggebliebenen schreibst, klingt so herrlich. Außerdem kann ich mir vorstellen, dass er genau der richtige Typ für Eure Kids ist. Ich jedenfalls wäre froh, wenn einer meiner Söhne Interesse hätte mit mir, meiner Frau nach Afrika oder Canada in den Busch zu fahren.
Mit besten Grüßen und viel Spaß zusammen
Werner
Übrigens: Malariagefahr bestand schon bei uns nicht mehr!
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4'451 Beiträge · seit 200803. Juni 2008 · #8
Hallo,
genau deswegen melde ich mich! Es ist Winter dort und ab 17.30 dunkel. Wenn man auf einer Farm ist gibt es Möglichkeiten sich auf der Farm zusammen zusetzen , weil wir waren gerade dort auf Duesternbrook und da gab es Camper die es schweinekalt hatten abends.
Die waren froh sich beim Kamin bei uns " Weicheier" die ein Zimmer dort hatten sich zusammen zu setzen.
Viel Spaß weiterhin beim Planen
Cécile
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
594 Beiträge · seit 200603. Juni 2008 · #9
Hallo Ute,

wir sind auch begeisterte Camper und in Namibia immer allein zu zweit unterwegs, allerdings noch nie in den Wintermonaten.

Nun seid Ihr aber 5 Personen und habt Euch zudem eine ganz schön lange Strecke vorgenommen. Das bedeudet sehr viel Zeit im Fahrzeug verbringen. Daß es zu Eurer Reisezeit schon früh dunkel und abends auch noch sehr kalt wird, wurde ja bereits erwähnt. Danach noch für 5 Personen Essen zubereiten, Zelte aufbauen, Abwasch erledigen, morgens alles wieder einräumen - da fänd ich es doch gemütlicher, nach Ankunft auf einer Gästefarm oder Lodge noch ein wenig die Füße zu vertreten, und sich anschließend an den gedeckten Tisch zu sitzen.

Wenn Ihr tatsächlich campen wollt, wäre ein Fahrzeug für Euch plus Gepäck, Lebensmittelvorräte und Campingutensilien auch viel zu klein, müßtet also 2 Fahrzeuge mieten. Bei Übernachtung in festen Unterkünften würde dagegen ein Kleinbus o.ä. für Euch alle ausreichen.

Wegen der kalten Nächte im August wäre es sinnvoll zuerst in den Norden zu fahren, und ganz am Ende in den Süden, dann ist es dort auch nicht mehr ganz so kalt.
Reisebericht April 2008
911 Beiträge · seit 200704. Juni 2008 · #10
Hallo Ute,

wenn Opa rüstig ist und etwas humorvoll, also nicht bei jedem kleinen Problem sofort meckert 😉 , hätte ich nicht die geringsten Bedenken, dass er mitfährt. Ich werde dies Jahr 63 und habe vor, noch einige Jahre Touren mit dem 4x4 und dem Dachzelt zu machen. Dass ich auf den Schaumstoffunterlagen nicht ganz so gut schlafe, wie auf meinen Dunlopillo-Matratzen zu Hause, nehme ich für 3 oder 4 Wochen gerne in Kauf.

Richtig ist, dass Ihr bei 5 Personen kaum in einem Double-Cab 4x4 reisen könnt; das wäre entschieden zu eng und zu dritt in einem Dachzelt geht allenfalls für Kinder unter 12. Und dass einer in einem Bodenzelt schläft, ist eher weniger gut....

Ansonsten favorisiere ich absolut die Reise mit 4x4 und Dachzelt; 2 bis 4 Nächte Camping und dann mal 1 bis 2 Nächte eine schöne Lodge oder Gästefram (mal wieder Duschen!). So bleibt's auch halbwegs bezahlbar.

Ganz wichtig ist, dass Ihr Euch nicht zu große Tagesstrecken vornehmt. Ideal sind m. M. so 150 bis maximal 250 km je nach Streckenbeschaffenheit. Allenfalls auf Teerpad kann es auch mal etwas mehr sein. Gerade wenn Ihr für 5 Personen Ein- und Auspacken müsst, sollte morgens nicht der Druck sein "Los, wir müssen auf die Strecke..." und abends genug Zeit vor dem frühen Sonnenuntergang zum Lagerfeuer machen usw. Also für die Gesamtplanung die Epfehlung: Weniger ist mehr!!

Viel Spaß beim weiteren Planen

Helgi
Reisebericht 2012: 8 Löwen und ein Oryx
Themenstarter39 Beiträge · seit 200804. Juni 2008 · #11
Hallo zusammen,
vielen Dank für die reichhaltigen und informativen Antworten. Ich glaube aber, ich habe mich missverständlich ausgedrückt: nach aktuellem Stand werden wir NICHT auf eigene Faust unterwegs sein, sondern mit der Fa. Buschmann Safaris eine geführte Tour (eigens für uns) unternehmen. Und diese bieten eben entweder mit Zeltübernachtungen oder mit festen Unterkünften an. Gefahren wird ohnehin in einem VW Bus mit Anhänger, das Platzproblem stellt sich also nicht. Dies war auch einer der Gründe, warum wir es nicht alleine machen, weil wir dann eben mit 2 Autos hätten fahren müssen, um überall hinzukommen.

Ich habe mich aber mit dem Veranstalter nochmals in Verbindung gesetzt und sie haben mir nun ein kombiniertes Angebot gemacht, d.h. ab Windhoek über Ghanzi, N'Gepi und Etosha feste Unterkünfte, dann im Damaraland + Spitzkoppe im Zelt, Swakopmund wieder Zimmer und im Sesriem nochmal Zelt (da sind wir dann aber erst im September). Das scheint mir vernünftig zu sein.

Was mir allerdings noch etwas Kopfzerbrechen macht, ist die von Euch auch schon angesprochene Strecke. Wir legen in 3 Wochen immerhin 4.400 km zurück, das kommt mir sehr viel vor. Vielleicht gebt Ihr mir dazu nochmal Eure Meinung bekannt???

Dankeschön
Ute
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355 Beiträge · seit 200604. Juni 2008 · #12
Hallo Ute,

ich finde 4400km in drei Wochen nicht zuviel, da ihr auf den Straßen, die zu eueren Zielen führen keine Probleme zu erwarten habt.

Viele Grüße
peter
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1'490 Beiträge · seit 200604. Juni 2008 · #13
Hallo Ute,
wenn ich das richtig verstehe, dann habt ihr eine geführte Tour. Das heißt, dass ihr nicht selbst am Steuer sitzt. Ist das richtig?

Wenn das so ist, dann sehe ich die Kilometer als überhaupt kein Problem an.
Ich war bisher zweimal mit einem eigenen Tourguide unterwegs. Die Leute kennen die Strecken und sind das Fahren gewohnt. Und man selbst kann sich wunderbar auf die Landschaft konzentrieren und genießen.

Herzliche Grüße
helen
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