Mietfahrzeug - Panne - Hilfe holen

9 Antworten · 3'505 Aufrufe · gestartet 25. Mai 2008 von a.jorysch
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Themenstarter457 Beiträge · seit 200625. Mai 2008 · #1
Hallo Ulli,

Vielen Danke für Dein interessantes, informatives Feedback.
Danke, dass Du Dir soviel Zeit nahmst 🤩
Vor genau 2 Wochen bin ich aus NAM zurückgekehrt und hatte vorher genau das gleiche Problem. Wegen der guten Meinung im Forum und wegen des guten Preises habe ich mich für einen 1999er Hilux 2,7 ltr DC von Hubert Heester (Kalahari Car Hire) entschieden. Der Wagen war dann ein 2002er ohne Mehrpreis. Mit eingebautem Zusatztank, 2. Ersatzrad, Dachzelt, Kompressorkühlschrank, Kisten und Kanistern hat er bei 21 Tagen Mietzeit 450 N$ /Tag verlangt.Bei Barzahlung gibt's nochmals 5% Nachlass. Die Karre war mit 2000 € Selbstbeteiligung versichert. Wir hatten auf ca. 4500 km keinen platten Reifen und auch sonst keine bedeutenden Mängel.



Wirklich, super Konditionen die Du bekamst, denn hier stehen andere Preise, Konditionen: http://www.natron.net/tour/kalahari/carhire.htmdie Preise anschaue. Die sind ja einiges höher und erst noch die Preisliste von 2006-2007.
Auch bezüglich Selbstbeteiligung. Da steht:
Reduzierung des Selbstbehaltes auf die Hälfte: N$ 70.- pro Tag.
(Normaler Selbstbehalt: 22000N$, die Hälfte also 10'000)

Somit, also nach Preisliste, hättest Du für den 99er, 670 pro Tag bezahlen müssen, mit einer Selbstbeteiligung von 10'000 N$.

Also mit dem Rabatt, kostete es Dich nur noch 450N$; fantastischer Preis 🙄
Rabatt / Pauschalpreise ab 2ten Mietstag
Und bei Barzahlung nochmals 5% = 427.50N$ auf 21 Tage = 8977.50 = ca.Sfr.1274 = euro ca. 820

Kann das wirklich sein, solch ein super Angebot?
Wenn nebst dem Preis , auch die ganze Dienstleistung und Kommunikation stimmt, warum mietet man denn noch anderswo?
Höchstens dann bei Heester's alle Fahrzeuge ausgebucht sind 😉
Und bei einem solchen Preis, würde ich dann auch einen 4x4 nehmen, obwohl meine Strecke mit einem 2x4 machbar wäre.
http://www.namibia-forum.ch/index.php?option=com_fireboard&Itemid=80&func=view&catid=7&id=64938#64938

Noch kurz eine Überlegung wegen Barzahlung und zwar Barzahlung bei entgegennahme des Fahrzeugs.
Wenn man den Vermieter nicht kennt, könnte es sein, dass er seinen Verpflichtungen bei Panne nicht entgegenkommt. Er hat ja das Geld. Gut, das ist Schwarzmalerei und ich hoffe nicht, dass sowas passiert.

Aber bei Heester ist dies ja nicht der Fall, er hat nur positive Bewertungen von den Forumsmitgliedern 🙂

Das 2. das ich mich bei Barzahlung überlege:
ich kann ja nur für Sfr 1000.-- pro Tag, Geld am ATM ziehen. Da ich ein Fahrzeug für 32 Tage somit müsste ich, bevor ich nach NAM gehe, noch eine 2. Kreditkarte besorgen und auch noch zusätzlich meine Postcard mitnehmen. hat aber sicher auch seine Vorteile, falls eine Karte gesperrt, oder ausfällt.
Vollkasko haben wir durch ein Iridium von Hoppe/München ersetzt. Kostet ca. 8 €/Tag und geht wirklich überall. SMS 0,80 €, 1 min. telefonieren 2,20 €. Wenn der Unfallverursacher flieht, wovon du ausgehen kannst, bist du immer der Gelackmeierte. Ob mit oder ohne Vollkasko. Auch bei Wildschaden ohne Wild oder einem geplatzten Reifen wird es schwierig.
ok, wenn man nur noch eine Selbstbeteiligung beim Fahrzeug von N$ 2000 hat(ca. Sfr. 284 / ca. Euro 182.80), dann ist dies ja ein relativ kleines Restrisiko, das man ohne Probleme übernehmen kann,....... falls was passieren würde.

Anhand Deiner Strecke, kann ich nachvollziehen, dass Du ein Iridium mitgenommen hast.
Aber auf meiner Strecke, im Sept./Okt. ist es eher nicht erforderlich und doch bin ich mir noch nicht sicher ob ich trotzdem eines buchen soll.
Vielleicht hier?
http://www.be-local.com/phones.php
Relativ teure Angelegenheit, aber es kommt günstiger, wenn ich es in NAM anmiete als in der Schweiz, denn nach NAM gehts nicht direkt nach hause, sondern möchten noch unterwegs für 1 Woche einen Badeurlaub einschieben.
Bei der Übergabe gab es kein Problem. H.H. sucht nicht nach versteckten Mängeln oder irgendwelchen Kratzern. Auch ein Steinschlag an der Windschutzscheibe hat ihn nicht weiter beunruhigt. Er meinte nur, es könne gut sein, dass der bereits vorher da war. Dass er dafür sorgt, dass du zum/vom Flughafen kommst, ist wohl Ehrensache. Wir hatten den Wagen bis Freitag gebucht, mußten am Samstag Morgen am Flughafen sein. Bei der Rückgabe überließ er uns das Auto kostenlos noch bis Samstag und meinte nur, wir sollten das Ding am Flughafen abstellen und den Schlüssel im Innenraum verstecken. Also ich bin seitdem Heesterfan.
Macht mir einen sehr symphatischen Eindruck. Super Preis-Leistungsverhältnis.
Wäre noch interessant zu wissen, wie er sich verhält, wenn man unterwegs liegen bleibt, das Fahrzeug aus irgen einem Grund nicht mehr fahrbar ist.

Anscheinend ist Hr Heester auch flexibel bei der Übergabe/Übernahme
Vielleicht wird das Fahrzeug auch zur Unterkunft gebracht und dort das Aministrative und Einführung gemacht.
Noch was zum Iridium und zum "Hilfe holen". Natürlich ist das Iridium ein nicht unbedingt nötiger Luxus, wenn du auf den gut befahrenen Strecken bleibst. Ein Unfall auf einer Schotterpiste passiert aber vielleicht gerade außerhalb der Reichweite deines Handys. Dann wäre es gut, schnelle Hilfe bekommen zu können.
Nach einem Unfall niemals vom Auto weglaufen. Schon wegen der Psyche des/der Verletzten! Und die Suchmannschaft muß dann auch noch deinen ausgetrockneten Leib suchen! In den schlechten Filmen kommen die, die weglaufen immer um. Und mit Recht. Es macht einfach keinen Sinn, bei Hitze, unwegsamem Gelände und/oder abseits von Siedlungen irgendwo Hilfe holen zu wollen. Bei 40°C im Schatten rechne mit 0,7 ltr Wasser/Stunde! Rechne aber lieber nicht mit Schatten, den wirst du nämlich selten finden.
Seh ich auch so
Ohne Iridium und weitab jeder befahrenen Straße kann es helfen, einen Reifen anzuzünden. Das raucht wie Harry und wenn du Glück hast, sieht es jemand. Aber weit weg vom Auto und vorher Luft ablassen, sonst fliegt dir das Ding um die Ohren!
Supi Idee, wäre mir nicht in den Sinn gekommen
Natürlich gehört immer genug Wasser ins Auto. Auch auf kurzen Strecken.
Genau und vielleicht sogar etwas Früchte

LG
Armand
Meine Namibia Fotos sind unter folgendem Link ersichtlich: - https://photos.app.goo.gl/UokeW5F8hHaL2VKE9 - https://photos.app.goo.gl/aVHwTKFFX6ELhcSE8 - https://photos.app.goo.gl/8497LJDueibD2Z699 - https://photos.app.goo.gl/72UEcGmAKF15guwz5 - https://photos.app.goo.gl/f2FwFcoASU16dLxHA - https://photos.app.goo.gl/J5g8x5fxBdFkrSXa9
Themenstarter457 Beiträge · seit 200625. Mai 2008 · #2
Jens_Dietzel schrieb:
a.jorysch schrieb:
Ich bin auch noch am Suchen eines Fahrzeuges. Da ich noch "unendlich" Zeit habe, mich zu entscheiden, lese ich natürlich gerne was Ihr so für Erfahrungen gemacht habt.
....
Bei mir muss das ganze Preis-Leistungspacket stimmen, also nicht nur der Preis billig oder günstig, sondern die Versicherungsbedingungen müssen transparent sein, Zusatzleistungen wie z.B.Gratis Flughafentransfer oder Frühbucher Rabatt usw., aber auch der "Ton" bei der Kommunikation, miteinander.
Wenn ich mieten müßte, würde ich auch so denken.
Theoretisch, da ich ja noch gar nicht in Namibia war. Ich kann also überhaupt nicht mitreden; darum auch meine folgende Frage:

Was meint Ihr, ist es sinnvoll, oder herausgeworfenes Geld, eine Vollkasko Versicherung abzuschliessen.
Reifen, Unterboden, Windschutzscheibe sind dann auch mitversichert.

Option 3: VOLLKASKO VERSICHERUNG
Der Kunden zahlt einen zusätzlichen Betrag pro Tag (je nach Fahrzeug). Hiermit ist das Fahrzeug voll versichert. Dies schließt: Reifen-, Windschutzscheiben-, Glasschäden ein.

Die Versicherung schließt jegliche Schäden die durch Grobfahrlässigkeit verursacht wurden aus. z.B.

das Fahren durch Wasser (Frisch oder Salz)
das Fahren am Strand oder durch Salzpfannen
das Fahren unter dem Einfluß von Alkohol oder anderen Rauschmitteln
jegliche Grobfahrlässigkeit.
- Reifen gehen schnell kaputt
- Auf Gravelroads bekommt man schnell einen Stein in die Scheinwerfer/WIndschutzscheibe
- Bei Sandsturm sieht die Scheibe schnell nach Milchglas aus und der Lack wirkt danach auch so matt😊


Grobe Fahrlässigkeit läßt Dir wohl überall den Versicherungsschutz" schwinden", auch hier in D.
Auch fahrlässig (bei einigen):
- Fahren in der Dunkelheit auf Gravelroads
- Zu schnelles Fahren auf Gravelroads
Und ich weiß nicht, bei wem die Beweispflicht liegt!

Einige Anbieter verbieten auch die Fahrt auf gewissen Strecken (van Zyls Paß, D3700 am Kunene,...)
Was eigentlich, wenn unterwegs eine Panne und kein Handy Netz?
Extra ein teures IRIDIUM Gerät für NAM mieten?
Immer genügend zu trinken und essen mitführen (auch als nicht Camper/Selbsversorger, um die Zeit zu überbrücken bis mal ein Fahrzeug kommt?
Was wenn jemand von uns beiden verletzt ist, sollte der andere beim Verletzten bleiben oder sich vom Auto entfernen?
Ich denke solche Gedanken sind nicht abwägig, oder!?
Nicht wirklich abwegig, da sind schon einige bei drauf gegangen!
- SAT-Tel. für Sicherheitsfanatiker (wie lange man dann DANACH auf Hilfe warten muß....), bei manchen Strecken evtl. empfehlenswert.
- Wasser für mehrere Tage
- Verletzte: Wenn Du nur zu zweit bist und keine wirkliche Ortskenntnis hast: Beim Fahrzeug bleiben, ansonsten immer an der Pad lang laufen.
...

Ich wünsche Euch ein tolles Wochenende

Gruss Armand
Jens, danke für Dein Feedback 😉

Beim einten Punkt hab ich etwas Mühe
SAT-Tel. für Sicherheitsfanatiker
Wenn ich mich z.B. anschaue bin ich nicht ein Sicherheitsfanatiker, aber verunsichert.
ich denke, dass sich diejenigen Menschen über ein SAT Telefon Gedanken machen, die eben verunsichert sind, da sie vielleicht wie ich, keine entsprechenden Erfahrungen im Leben haben und sich dann wohler fühlen, falls was passieren sollte, mit jemanden in Kontakt zu treten.
ich wohne in einem mitteleuropäischen, dicht besiedelten land, wo es ausser an exponenten Stellen in den Bergen, überall die Möglichkeit gibt, innerhalb kurzer Zeit, Hilfe anzufordern falls nötig.

Normalerweise macht man sich ja darüber keine Gedanken, lebt in den Tag und falls dann mal was passiert, tja wie reagiert man denn da? jeder anders, anhand seiner Lebenserfahrung.

Namibia ist 2 1/2 mal so gross wie Deutschland und ich wohne in einem viel kleineren land als Deutschland. Namibia hat aber anscheinend nicht mal 2 Millionen Einwohner und die meisten davon leben in den grossen Städten.
Also überhaupt nicht mit der Schweihz zu vergleichen und darum auch etwas die Verunsicherung und die Überlegung bezüglich SAT-Telefon.

Schöner Sonntag
Gruss Armand
Meine Namibia Fotos sind unter folgendem Link ersichtlich: - https://photos.app.goo.gl/UokeW5F8hHaL2VKE9 - https://photos.app.goo.gl/aVHwTKFFX6ELhcSE8 - https://photos.app.goo.gl/8497LJDueibD2Z699 - https://photos.app.goo.gl/72UEcGmAKF15guwz5 - https://photos.app.goo.gl/f2FwFcoASU16dLxHA - https://photos.app.goo.gl/J5g8x5fxBdFkrSXa9
273 Beiträge · seit 200625. Mai 2008 · #3
Hallo Armand,

wenn ich so deine Beiträge lese, denke ich schon daß du in gewisser Art ein Sicherheitsfanatiker bist. Das ist nicht böse gemeint. Ich glaube nicht das du auf deinem ersten Trip nach Namibia in Gegenden fahren wirst in denen du auf dich alleine gestellt sein wirst. Namibia ist sicherlich ein sehr großes Land, du wirst aber immer andere Leute treffen die dir auch sehr gerne helfen werden. Ich war jetzt im Süden und war total überrascht was da einem Fahrzeuge entgegen kommen. Mein Tip für dich. Mach dir nicht zu viele Gedanken. Namibia ist so einfach zu bereisen. Nach 2 oder 3 Tagen hast du dich an das Fahren auf den Gravelroads gewöhnt. Namibia liegt zwar in Afrika, das sieht man auch an der Landschaft und den Tieren, ist aber nicht schwieriger zu bereisen als Europa.

Schöne Grüße

Jürgen
www.born-tobewild.de
22 Beiträge · seit 200625. Mai 2008 · #4
Hallo, schönen Sonntag allerseits!

Mal eben einen Kommentar zu HH. Wir hatten August 2007 bei ihm drei Autos gemietet. Nach der halben Strecke ging bei einem Auto der Allrad nicht mehr. Ich bin leider technisch doof (typisch Frau würden manche Männer sagen), weis also nicht was defekt war. Wir haben angerufen und ihm das Problem geschildert. Wir waren im Camp Gecko, am nächsten Morgen Punkt 9.00 Uhr stand der Austauschwagen vor dem Zelt. Keinerlei Probleme.

Bei Rückgabe hat er nichts kontrolliert und hat uns zwei andere Wagen gegeben um damit zum Flughafen zu fahren, ohne Zusatzkosten. Und wir brauchten nur die Autos abstellen und den Schlüssel, naja hätte ich hier nicht gemacht, im Auto verstecken.
Der andere große Vorteil bei älteren Autos ist, die haben schon Macken und man hat kein schlechtes Gewissen, wenn dann doch mal ein Kratzer dran ist.

Das Preisleistungsverhältnis ist meiner Meinung auch völlig ok. Auch wir hatten einen super Preis.
Würde jederzeit wieder bei HH mieten.

LG Babs
Themenstarter457 Beiträge · seit 200625. Mai 2008 · #5
Duma schrieb:
Hallo Armand,

wenn ich so deine Beiträge lese, denke ich schon daß du in gewisser Art ein Sicherheitsfanatiker bist. Das ist nicht böse gemeint. Ich glaube nicht das du auf deinem ersten Trip nach Namibia in Gegenden fahren wirst in denen du auf dich alleine gestellt sein wirst. Namibia ist sicherlich ein sehr großes Land, du wirst aber immer andere Leute treffen die dir auch sehr gerne helfen werden. Ich war jetzt im Süden und war total überrascht was da einem Fahrzeuge entgegen kommen. Mein Tip für dich. Mach dir nicht zu viele Gedanken. Namibia ist so einfach zu bereisen. Nach 2 oder 3 Tagen hast du dich an das Fahren auf den Gravelroads gewöhnt. Namibia liegt zwar in Afrika, das sieht man auch an der Landschaft und den Tieren, ist aber nicht schwieriger zu bereisen als Europa.

Schöne Grüße

Jürgen
Hallo Jürgen
Sicherheitsfanatiker... das tönt so hart, bin ich das wirklich? 🙄
Ich denke eher, dass es aus einer Unsicherheit herauskommt. Wie auch immer.
Besten Dank für Deine beruhigenden Worte 😉

Schöner Sonntag noch
Gruss Armand
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Themenstarter457 Beiträge · seit 200625. Mai 2008 · #6
Muttchenbabs schrieb:
Hallo, schönen Sonntag allerseits!

Mal eben einen Kommentar zu HH. Wir hatten August 2007 bei ihm drei Autos gemietet. Nach der halben Strecke ging bei einem Auto der Allrad nicht mehr. Ich bin leider technisch doof (typisch Frau würden manche Männer sagen), weis also nicht was defekt war. Wir haben angerufen und ihm das Problem geschildert. Wir waren im Camp Gecko, am nächsten Morgen Punkt 9.00 Uhr stand der Austauschwagen vor dem Zelt. Keinerlei Probleme.

Bei Rückgabe hat er nichts kontrolliert und hat uns zwei andere Wagen gegeben um damit zum Flughafen zu fahren, ohne Zusatzkosten. Und wir brauchten nur die Autos abstellen und den Schlüssel, naja hätte ich hier nicht gemacht, im Auto verstecken.
Der andere große Vorteil bei älteren Autos ist, die haben schon Macken und man hat kein schlechtes Gewissen, wenn dann doch mal ein Kratzer dran ist.

Das Preisleistungsverhältnis ist meiner Meinung auch völlig ok. Auch wir hatten einen super Preis.
Würde jederzeit wieder bei HH mieten.

LG Babs
Herzlichen Dank Babs für Deinen interessanten Input 🤩

Gerne werde ich HH nächstens mal anschreiben, bin sehr gespannt.

Gruss Armand
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3'491 Beiträge · seit 200625. Mai 2008 · #7
Hallo Armand,
ein zumindest "kleiner Sicherheitsfanatiker" bist Du schon - zumindest sehe ich das so nach Deinen bisherigen Fragen. Aber ich sage das ohne jeden Vorwurf, denn jeder geht nun mal anders mit unbekannten Situationen und den sich daraus möglicherweise ergebenden Risiken um. Dennoch glaube ich, Dich in Übereinstimmung mit den Vorpostern beruhigen zu können. Wenn man sich auf den üblichen Hauptrouten bewegt - und Dein Reiseplan entspricht dem durchaus - dann braucht man wirklich kein SAT-Telefon. Heute weniger als noch vor 20 Jahren, denn da war Namibia wirklich noch so leer, dass man u.U. den ganzen Tag über keinen einzigen Menschen auf Pad getroffen hat.Heute dagegen kannst Du wirklich darauf vertrauen, dass innerhalb 1 Std. jemand vorbeikommt. Auch auf der D 707. Dank verschiedener Veröffentlichungen und auch dank dieses Forum hier sind die als Geheimtipp gehandelten einsamen Gegenden inzwischen so "einsam", dass man über die Anbringung einer Ampel oder zumindest Zugangsbeschränkungen nachdenken könnte. Ich will nicht den absoluten Spontanreisenden, die ohne jede Vorbereitung nach Namibia kommen, das Wort reden - aber Namibia ist ein sehr zivilisiertes Reiseland und man kann es, ohne leichtsinnig zu sein, auch ohne technische Notausrüstung bereisen. Eine Tagesration Wasser und eine Decke allerdings gehören auch heute noch zur Selbstverständlichkeit, wenn man mit dem Auto unterwegs ist.
Gruß Joli
1'455 Beiträge · seit 200625. Mai 2008 · #8
Hallo Armand,
vielleicht hätte ich eher "sicherheitsbedürftig" als Sicherheitsfanatiker schreiben sollen. War auch nicht böse oder negativ gemeint😊
Auch ich kalkuliere das Risiko.

Wer aus dem dichtbesiedelten Mitteleuropa kommt, wo man überall ein GSM-Netz hat und der ADAC (oder ähnliches) innerhalb von max. 1,5h bei einem ist, es überall Tankstellen mit 24h Shop für Nahrung und Suchtmittel gibt ist Afrika ein erstmal unkalkulierbares Risiko.

Wenn Du abseits der bewohnten Gebiete (also quasi überall:S ) unterwegs bist, hast Du schon Glück, wenn Du ein GSM-Netz hast. Wer gut vorbereitet ist, hat auch die richtige Telefonnummer parat (Autovermieter bei Panne, Notrufnummern für med. Hilfe). Wie lange man jetzt noch auf Hilfe warten muß (Auto, Flugzeug) ist auf jeden Fall länger als in Europa. Und der Planet brennt erbarmungslos. Wohl dem, der genügend Wasser dabei hat.

Wer ein bisschen was vom Reparieren von Autos versteht, kann sich oft auch selbst helfen (obwohl das dank der zunehmenden Elektronik immer unwahrscheilicher wird). Deswegen mag ich unseren Landy Serie III am Liebsten, das ist Mechanik pur, mit dem (großen) mitgeführten Werkzeug und dem McGyver-Taschenmesser bekommt man den immer wieder flott.

So ganz ohne ist das alles nicht, vor allem, wenn man sich blind auf das GPS verläßt (auch das kann kaputtgehen), beim Einkaufen in D schon Orientierungsprobleme hat und dann beim ersten Trip nach Afrika gleich ins Kaokoveld muß.

Ich habe netterweise "Eingeborene" aus NAM in der Familie, in den letzten 7 Urlauben konnte ich viel lernen. Das bietet kein Offroad- oder Survivalkurs.

Man sollte sich halt langsam rantasten, wo bei einem die "Schmerzgrenze" ist. Son verdirbt man sich ganz schnell die Lust an diesem so wundervolen Land, das sich in so vielen Facetten zeigt, von sehr nett und komfortabel bis erbarmungslos und kriegerisch.

LG Jens
Gast25. Mai 2008 · #9
Hallo Armand,
a.jorysch schrieb:
Sicherheitsfanatiker... das tönt so hart, bin ich das wirklich?
Mit der Anzahl der Fragen/Beiträge im Vorfeld einer Namibiareise hältst Du hier im Forum sicher einsam den Rekord. Und es sind ja noch 15 Monate bis zu Eurer 1. Namibiareise. 🙂 Es drängt sich der Eindruck auf, dass Du nichts dem Zufall überlassen und alles bis ins kleinste Detail wissen und planen willst. 😗Aber das ist OK und dafür ist das Forum ja da.

Beste Grüße

Guido
62 Beiträge · seit 200728. Mai 2008 · #10
Hallo Armand,
Also mit dem Rabatt, kostete es Dich nur noch 450N$; fantastischer Preis
Und bei Barzahlung nochmals 5% = 427.50N$ auf 21 Tage = 8977.50 = ca.Sfr.1274 = euro ca. 820
Um genau zu sein, es waren 780 €, wegen des günstigen Kurses an dem Tag. Heester nimmt den Tageskurs der Bank am Flughafen.
Kann das wirklich sein, solch ein super Angebot?
Ja, das stimmt, ich lüge nicht, dafür ist mein Gedächtnis zu schlecht!
Wenn nebst dem Preis , auch die ganze Dienstleistung und Kommunikation stimmt, warum mietet man denn noch anderswo?
Heester hat nicht sooo viele Autos und ist oft für Monate ausgebucht. Besonders natürlich in der Saison.
ich kann ja nur für Sfr 1000.-- pro Tag, Geld am ATM ziehen. Da ich ein Fahrzeug für 32 Tage somit müsste ich, bevor ich nach NAM gehe, noch eine 2. Kreditkarte besorgen und auch noch zusätzlich meine Postcard mitnehmen. hat aber sicher auch seine Vorteile, falls eine Karte gesperrt, oder ausfällt.
Ich hatte, wie immer, echtes Geld in bar (Euro)
Bitte jetzt keine Dikussionen im Forum, ob das mit Bargeld mitnehmen gut ist oder besser Kreditkarte oder , oder... Ich liebe es einfach, bar zu bezahlen! - Obwohl auch ich eine Kreditkarte besitze - und zwar von jeder gängigen Sorte eine.
ok, wenn man nur noch eine Selbstbeteiligung beim Fahrzeug von N$ 2000 hat(ca. Sfr. 284 / ca. Euro 182.80), dann ist dies ja ein relativ kleines Restrisiko, das man ohne Probleme übernehmen kann,....... falls was passieren würde.
Sorry, bitte genau lesen,ich hatte geschrieben:
Die Karre war mit 2000 € Selbstbeteiligung versichert.
Es sind 2000 €uro! Nicht N$ !

Natürlich ist der Versicherungs - Aufpreis für die halbe Selbstbeteiligung
21 Tage x 70 N$ = 1470 N$ immer futsch.
Also bleibt das Risiko bei ca. 890 €. Da mein Reisebegleiter ebenfalls schon viel in Namibia unterwegs war und die Gefahren ebenfalls gut kennt, sind wir einfach überein gekommen, einen evtl. Schaden selbst zu tragen. Es hätte uns geärgert, aber nicht ruiniert. Bei Todesfall zahlt ohnehin die Lebensversicherung, dann ist es egal!
(Kleiner Scherz am Rande.)


Beste Grüße

Ulli
Man hüte sich vor der Weltanschauung derer, die die Welt nie gesehen haben. Alexander v. Humboldt