Maun-Moremi-Savuti-Chobe-Kasane ohne GPS?

8 Antworten · 3'742 Aufrufe · gestartet 18. Mai 2008 von AnnikaPeter
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Themenstarter130 Beiträge · seit 200718. Mai 2008 · #1
Wir haben nun schon viele Botswana Reiseberichte gelesen und viele Leute schreiben wie gut es sei einen GPS für die Strecke Maun - Moremi/Savuti/Chobe NP - Kasane zu haben. Ist denn wirklich ein GPS für diese Nationalparks/Reservate nötig?
(reichen normale Karten nicht aus und welche Karten sind detailiert genug?)

An euch, die schon da waren, was sagt ihr zu diesem Thema?
Gruss, Annika&Peter

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Pläne August 2009: Namibia&Botswana
Bisher 4x Kenya, 1x Tanzania, 1x Namibia, 1x Südafrika
2'610 Beiträge · seit 200718. Mai 2008 · #2
Hallo,

wir sind bereits mehrfach die Strecke gefahren - immer ohne GPS.
Der Moremi ist etwas unübersichtlich, aber mit der Shell Karte war es für uns nie ein Problem.
Wir haben auch schon Leute getroffen, die sich mit GPS verfahren haben- wahrscheinlich haben sie sich zu sehr auf ihre Technik verlassen.
Es ist auch nicht so, dass man niemals unterwegs jemanden trifft und fragen kostet ja bekanntlich nichts.

Grüße und einen wunderschönen Urlaub

Jambotessy:)
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
52 Beiträge · seit 200618. Mai 2008 · #3
Hallo Annika und Peter,

ich schließe mich meinem Vorgänger an. Die Shellkarten reichen aus. Wir sind ganz gut damit zurecht gekommen.

Einen schönen und erlebnisreichen Urlaub :)wünscht Euch

Nanna:
162 Beiträge · seit 200718. Mai 2008 · #4
Hallo Annika und Peter,

wir haben im letzten Jahr zum ersten Mal ein GPS mit dabei gehabt und ich möchte sagen, dass ich die Technik nicht mehr missen möchte! Die Karten sind nie ganz genau, genauso wie die meisten Tracks oder Routen, die Du für das GPS bekommst teilweise nicht ganz genau stimmen. Schließlich ändern sich auch mal einige Pisten durch die Regenzeit. Man fühlt sich aber schon besser, wenn man ziemlich genau weiß, dass man auf der richtigen Route ist.
Für uns ist eine Mischung aus beiden die ideale Lösung!

Gruß Sven
Viele Grüße von Silke & Sven http://www.kleinert-foto.de Reiseberichte und Fotos
54 Beiträge · seit 200819. Mai 2008 · #5
Also ich muß mich Sven anschließen. Ich habe immer mein Garmin GPS dabei, das ich mit den relevanten Wegpunkten gefüttert habe. Gebraucht habe ich es so richtig noch nie, aber es ist schon sehr angenehm zu wissen man fährt in die richtige Richtung, hat die Entfernung zum Ziel parat und eine Hochrechnung wann man ungefähr ankommt usw. Man sollte sich aber nicht blind darauf verlassen. Eine gute Karte sollte man immer dabei haben. Und die Möglichkeit Tracks aufzuzeichnen wenn man etwas abseits fährt gibt einem schon Sicherheit dank Track back. Also ich habe es noch nie bereut die € 300.- investiert zu haben, es mach einfach Spaß mit GPS.
Grüße Harald
2 Beiträge · seit 200819. Mai 2008 · #6
Hallo Ihr Zwei!

sind grad 3 Wochen von unserer 3-Monatstour zurück und haben u.a. auch die von Euch angegebene route gemacht.
Im wesentlichen ist die Route unproblematisch.
Aus Sicherheitsgründen habe ich immer ein Satelitentelefon u. ein billiges GPS zur Feststellung der Standortskoordinaten für den Notfall mit, ohne beides jedoch bisher ernsthaft gebraucht zu haben.

Ein GPS mit Straßen- u. Wegeausweis finde ich störend. Habe zu viele Reisende dieses Jahr erlebt, die förmlich durch ihr GPS "gefangen waren und fortlaufend nur auf die Anzeige "geglotzt" haben. Persönlich finde ich das störend!


Achso - ja als Kartenmaterial empfehle ich die Karten von www.reise-know-how.de


Mit besten Grüßen
Manfred
zuletzt bearbeitet 19. Mai 2008
Themenstarter130 Beiträge · seit 200719. Mai 2008 · #7
Danke für alle hilfreichen Antworten, Vorschläge und die Tips für das Kartenmaterial! Das mit dem GPS müssen wir uns dann nochmal überlegen.
Gruss, Annika&Peter
Bisher 4x Kenya, 1x Tanzania, 1x Namibia, 1x Südafrika
24 Beiträge · seit 200802. Juni 2008 · #8
Hallo Annika und Peter,
wir waren gerade im Moremi unterwegs und haben uns schon das eine oder andere Mal verfahren. Die ganzen Nebenwege sind recht unübersichtlich und Ausschilderungen sind kaum vorhanden. Die Karte ist da nur bedingt hilfreich. Aber wenn man sich grob in der richtigen Himmelsrichtung orientiert kommt man nach einer Weile immer wieder an einer der Hauptstrecken raus.

Wichtig ist vor allem, dass man genug Zeit mit einplant, um trotz gelegentlichem Herumirren noch vor Einbruch der Dunkelheit im Camp anzukommen. Auch ein GPS kann dir nicht sagen, ob die normalerweise befahrbare Strecke zwischenzeitlich nicht mehr passierbar ist weil ein Teil unter Wasser steht.

Wir hatten zwar ein GPS dabei (ohne gespeicherte Wegpunkte) haben es aber nur einmal spasseshalber ausprobiert, um den Baobab zu finden.

Grüsse,
Tobias
349 Beiträge · seit 200603. Juni 2008 · #9
Kann mich den meisten Vorrednern nur anschließen, wir hatten auch ein GPS dabei und grade im Moremi war es ab und zu ganz beruhigend zu wissen, dass man überhaupt auf einer Route fuhr, die vorher schon mal jemand gefahren sein muss und die irgendwann auch wieder auf eine Hauptstrecke führt. Aber mit ein bisserl Gottvertrauen hätte es auch ohne GPS geklappt 😉
Das Handling von so einem Gerät fand ich etwas schwierig, man muss sich da erst dran gewöhnen (oder sich vorher besser einarbeiten).
Wenn ich dieselbe Strecke noch einmal fahren sollte, würde ich wohl kein GPS mehr mitnehmen, zumindest aber einen guten Kompass. Ich habe die Geldausgabe allerdings auch nicht bereut.

LG
Daniel
www.daniel-gutmann.de