6 Tage zuviel für Etosha?

19 Antworten · 5'007 Aufrufe · gestartet 16. Mai 2008 von a.jorysch
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Themenstarter457 Beiträge · seit 200616. Mai 2008 · #1
Hallo zusammen.

Ich bin nun an der Feinplanung und da drängen sich noch ein paar Fragen auf, z.B

Von der Fingerklip herkommend, werden wir in den Etosha-Park gelangen.
Ich plante 2 Nächte in Okaukuejo, 2 in Halali und 2 ausserhalb (Onguma), also 6 Tage im Park.

Nun bin ich mir nicht sicher, ob ich evtl. 1-2 Tage Etosha streichen soll und dafür z.B beim Start der Reise, auf dem Weg von Windheok nach Keetmanshoop, in der Nähe von Mariental eine Unterkunft buchen soll, von welcher wir Ausflüge in die Kalahari Desert unternehmen könnten. Als unterkunft Anib Lodge oder die Intu Africa Lodges.

Was meint ihr?

Gruss Armand
Meine Namibia Fotos sind unter folgendem Link ersichtlich: - https://photos.app.goo.gl/UokeW5F8hHaL2VKE9 - https://photos.app.goo.gl/aVHwTKFFX6ELhcSE8 - https://photos.app.goo.gl/8497LJDueibD2Z699 - https://photos.app.goo.gl/72UEcGmAKF15guwz5 - https://photos.app.goo.gl/f2FwFcoASU16dLxHA - https://photos.app.goo.gl/J5g8x5fxBdFkrSXa9
727 Beiträge · seit 200816. Mai 2008 · #2
Also ich persönlich fände 6 Tage etwas viel. Hängt aber auch davon ab, wie man persönlich bei den Pirschfahrten vorgeht. Wir waren in der Regenzeit dort. Und daher mussten wir wirklich herumfahren, da die Wasserlöcher wie ausgestorben waren. Da es nicht so viele alternative Routen gibt, wird man bei 2 Tagen im selben Camp unweigerlich viele Wege mehrfach fahren. Wenn man sich allerdings stundenlang an ein Wasserloch stellt und einfach nur die "Aussicht" geniesst, dann kann man sicherlich auch mehrere Tage verbringen.

Wir haben folgendes gemacht:

1. Tag: Ankunft in Okaukuejo am Vormittag. Von Dort den Westen erkundet, so weit möglich
2. Tag Okaukuejo bis Namutoni
3. Schleife bis Halali und zurück zur Mokuti Lodge (außerhalb)
4. Tag zurück durch den Park bis Okaukuejo (das war allerdings keine Pirschfahrt, sondern ein Transit auf der Hauptstrecke, wobei wir durchaus Zeit für Stops hatten und uns auch an die Geschwindigkeit gehalten haben.

Uns haben die 3,5 Tage gereicht. Aber das lag vielleicht auch daran, das wegen des Regens an den Wasserlöchern nichts los war.
197 Beiträge · seit 200716. Mai 2008 · #3
Wir habens so ähnlich gemacht!
2 Nächte in Okaukuejo. Pirschfahrt vor dem Frühstück und dann den ganzen Tag dort rumgefahren. Am 2. morgen dann rüber ins Onguma (sehr schön dort). Hierfür haben wir uns einen ganzen Tag Zeit genommen und fast alle Aussichtspunkte angefahren. Am nächsten Tag sind wir dann vom Onguma aus oberhalb von Namutomi einen ganzen Tag rumgekurvt, Fishers Pan, Stinkwater etc. (viele Elefanten, 2 Geparden und Löwen) gesehen. Wir haben uns dabei viel Zeit gelassen. Bei den Elefanten sind wir z.B. ca. 1,5 Stunden rumgestanden und haben sie beobachtet. Das Halali würde ich mir sparen. Die Strecken kannste von Onguma aus auch anfahren. Lieber noch einen Tag länger im Onguma bleiben. Lohnt sich alle mal, wenns nur wegen dem Essen ist!B)

Ich denke auch 4 - 5 Tage Etosha reichen.
1 x Kenia, 2 x Tansania, 2 x Südafrika, 5 x Botswana, 6 x Namibia
409 Beiträge · seit 200716. Mai 2008 · #4
Hallo Armand,

denke auch daß 4 bis 5 Tage Etosha ausreichend sind.
Aber wenn du einen Stop zwischen Windhoek und Keetmanshoop einplanst, kann ich dir die Bagatelle Kalahari Ranch nur empfehlen. Hier sind allerdings 2 Tage optimal für ein "Kalahari-Feeling".

Viel Spaß noch beim PlanenB)

Gruß

Uli
Das Leben wird nicht gemessen an der Zahl unserer Atemzüge, sondern an den Orten und Momenten, die uns den Atem rauben.
207 Beiträge · seit 200816. Mai 2008 · #5
Hallo Armand,

wir haben bisher dreimal Etosha besucht:
einmal vier Nächte, und zweimal Tagesfahrten. Es hängt sehr viel davon ab, wie groß Dein persönliches Glück ist, Großwild zu sehen.
Die vier Nächte haben wir aber auf jeden Fall als absolut ausreichend und auch maximal empfunden;
an Deiner Stelle würde ich lieber i r g e n d w o anders im Land ein bis zwei Nächte einlegen - es gibt so viele schöne Stelle, nimm einfach noch etwas anderes mit!

LG Lilly
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373 Beiträge · seit 200716. Mai 2008 · #6
Hallo Armand

Ich würde auch sagen, dass 4 Tage ausreichen. Glück das Grosswild zu sehen, kannst du an einem Tag haben, aber wir haben auch Leute getroffen, die nach 4 Tagen keine Elefanten und Löwen und Nashörner gesehen haben. Es braucht Geduld und vor allem auch eine rechte Portion Glück!

Ich würde def in der Kalahari noch einen Stop einlegen. Zur Anib Kalahari kann ich nur sagen, dass sie halt leider auch für Busreisen ausgelegt ist. Mir hat es gefallen, doch die Gruppen haben mich vor allem beim Nachtessen gestört, obwohl sie etwas abgetrennt gesessen sind.

Liebe Grüsse Monika
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3'491 Beiträge · seit 200616. Mai 2008 · #7
Hallo Armand,
ich muss das einfach loswerden - auch wenn alle anderen meinen, dass man in Etosha mit weniger Tagen auskommt:es gibt für unsere Reiseplanung ein ehernes Gesetz - nie weniger als 9 Nächte in Etosha. Und das befolgen wir seit nunmehr 25 Jahren. Aber ich gebe zu, dass wir da wohl etwas verrückt sind - und vor allem auch nicht unter Zeitdruck stehen, was die Reisedauer anbelangt.So gesehen habe ich durchaus Verständnis für einen kürzeren Etosha-Aufenthalt - aber 6 Tage fände ich persönlich halt besser als nur 4 - grins.
Gruß Joli
207 Beiträge · seit 200816. Mai 2008 · #8
Hallo Joli, hallo Armand,

es kommt halt einfach auf die jeweiligen Interessen an,
"was dem einen sein Uhl, ist dem andern sein Nachtigal"!

LG Lilly
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Themenstarter457 Beiträge · seit 200616. Mai 2008 · #9
Vielen Dank für Eure, wie immer, wertvollen Inputs.

Leider bin ich mir noch überhaupt nicht schlüssig, was ich machen soll.

Ich denke, ich werde anstatt 2 Nächte, nur 1 Nacht im Camp Xaragu bleiben.
Dafür aber auf dem Weg von Windhoek nach Keetmanshoop, irgendwo in der Mariental Gegend eine Nacht bleiben, aber wo?
Bagatelle Kalahari Ranch oder Anib Lodge oder intu africa oder wo?

Habt ihr mir evtl. noch Inputs deswegen?

Zum Thema Etosha: ich denke, ich ziehe diese 6 Tage durch. ich sehs ja im Nachhinein, obs zuviel war 😉

Gruss Armand
Meine Namibia Fotos sind unter folgendem Link ersichtlich: - https://photos.app.goo.gl/UokeW5F8hHaL2VKE9 - https://photos.app.goo.gl/aVHwTKFFX6ELhcSE8 - https://photos.app.goo.gl/8497LJDueibD2Z699 - https://photos.app.goo.gl/72UEcGmAKF15guwz5 - https://photos.app.goo.gl/f2FwFcoASU16dLxHA - https://photos.app.goo.gl/J5g8x5fxBdFkrSXa9
1'455 Beiträge · seit 200616. Mai 2008 · #10
Hallo Armand,
besuche doch die Farm Nanania 50km südl. vom Maltahöhe:
http://loeffelhund-projekt.com/page4.html
Margit betreibt dort das Löffelhund-Forschungsprojekt.
Wir waren 2006 dort und fanden es prima!
[bild: 54765]
LG Jens
503 Beiträge · seit 200617. Mai 2008 · #11
Hallo Armand,
ich finde Deine Entscheidung richtig, eben weil es Deine Entscheidung ist, die wir Dir letztendlich auch nicht abnehmen können, denn gerade bei Etosha gehen die Meinungen auseinander. Mir persönlich würde es in sechs Tagen Etosha zu keiner Sekunde langweilig werden, und wenn ich erst Mal in den glückseligen Zustand des Ruhestandes kommen sollte, wird es sicherlich auch in Jolis Dimensionen gehen, aber wie gesagt, die Entscheidung kann Dir niemand abnehmen.
Zur Kalahari: ich bin jetzt im Frühjahr sowohl in der Intu Africa als auch in der Anib Lodge gewesen.
Intu Africa ist teuer, aber auch schön (wir waren in der Zebra Lodge). Zimmer waren gut mit extrem kleinem Bad aber herrlicher Sicht ins Gelände. Nervig war der Auftritt der Buschmänner. Morgens quälst Du Dich aus dem Bett für eine Vorstellung, die einem Kaspertheater gleicht.
Das Essen dort war super und die ganze Betreuung und das Ambiente drumherum auch, ebenso die Gamedrives. Die Kalahari finde ich einfach schön.
Die Aniblodge wird von Bussen angefahren, das ist richtig, aber die bekommen das durch die Essraumaufteilung ganz gut in den Griff. Wir fühlten uns nicht wirklich gestört, zumal dort das qualitativ sehr gute Essen fast preussisch-generalstabsmässig organisisert ist. Die Gamedrives waren dort ebenfalls toll, der am Morgen hat uns noch besser gefallen als der am Abend. Es gibt aus meiner Sicht aber auch einen eklatanten Nachteil auf Anib. Die haben dort zwei Wohnbereiche, einen neueren, relativ nüchtern gehaltenen und einen älteren, gemütlicheren. In dem älteren sind allerdings die Wände so dünn, dass man jedes Räuspern aus dem Nachbarzimmer deutlich hört. Neben uns wohnten Bekannte, und alle Zeit- und sonstigen Absprachen gestalteten wir von Wand zu Wand. Für eine Nacht mag das gehen, aber für die Kalahari machen zwei Nächte an einem Ort unbedingt Sinn.
Noch ein Hinweis: wenn Du von Windhoek kommst, würde ich nicht empfehlen, die langweilige B1 runterzuknallen, sondern den sehr viel schöneren Weg über Dordabis und Uhlenhorst und dann über die 1268 entweder nach Intu Africa oder über den gleichen Weg zur Anib Lodge zu fahren.

Gruß
Martin
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zuletzt bearbeitet 17. Mai 2008
Themenstarter457 Beiträge · seit 200617. Mai 2008 · #12
Jens_Dietzel schrieb:
Hallo Armand,
besuche doch die Farm Nanania 50km südl. vom Maltahöhe:
http://loeffelhund-projekt.com/page4.html
Margit betreibt dort das Löffelhund-Forschungsprojekt.
Wir waren 2006 dort und fanden es prima!
[bild: 54765]
LG Jens
Danke Jens, für diese interessante Alternative.
Ich denke, ich fange an, eine 2. Tour zu planen 😉
sovieles gibt es in diesem riesen Land zu sehen.
Das sind eben andere Dimensionen, als ich von meiner Heimat her kenne.

Schönes Wochenende
Armand
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Themenstarter457 Beiträge · seit 200617. Mai 2008 · #13
Vielen herzlichen Dank Martin für Deine Inputs 🤩
ich bin jetzt im Frühjahr sowohl in der Intu Africa als auch in der Anib Lodge gewesen.
Intu Africa ist teuer, aber auch schön (wir waren in der Zebra Lodge). Zimmer waren gut mit extrem kleinem Bad aber herrlicher Sicht ins Gelände.
Das Essen dort war super und die ganze Betreuung und das Ambiente drumherum auch, ebenso die Gamedrives.
Noch ein Hinweis: wenn Du von Windhoek kommst, würde ich nicht empfehlen, die langweilige B1 runterzuknallen, sondern den sehr viel schöneren Weg über Dordabis und Uhlenhorst und dann über die 1268 entweder nach Intu Africa
Ich habe mich entschieden, die Intu Africa an zu steuern und zwar auf derjenigen Strecke, die Du mir empfahlst. Auf der B1 nach Keetmanshoop, werden wir dann noch lange genug sein.

Ich hab folgende Internetsite über intu Africa gefunden
http://resafrica.net/intu-afrika.de/
Ich interpretiere es so, dass es dort auf diesem Gelände verschiedene Lodges gibt, alle unabhägig voneinander, auch von der Lage her.

Tja, welche nun?
CAMELTHORN LODGE oder DUNE LODGE oder SURICATE CAMP

Auf der Preisliste sehe ich noch, auch die von Dir genannte, Zebra Lodge aber leider keine Beschreibung.
Gibt es noch eine bessere Internetseite der Lodges mir all den preisen, also auch derjenigen der Aktivitäten?
Nervig war der Auftritt der Buschmänner. Morgens quälst Du Dich aus dem Bett für eine Vorstellung, die einem Kaspertheater gleicht.
Solch ein Kasperli Theater brauchen und wollen wir nicht.
Vielleicht ist das Überleben der Bushmänner so gewährleistet? ich denke eher nein.

Ich habe mich für nur 1 Nacht entschieden, dann muss ich an meiner Tour auch nicht zuviel abändern. (Neu: 1 Nacht Kalahari/ IntuAfrica und anstatt 2 Nächte nur 1 Nacht im Camp Xaragu)

Von Windhoek herkommend werden wir so am frühen Nachmittag auf der Lodge eintreffen.
Evtl. können wir an einer Pirschfahrt teilnehmen und falls nicht, gibt es mind. noch den Sundowner.


Gruss Armand
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265 Beiträge · seit 200717. Mai 2008 · #14
Hallo Armand,
ich wollte Dich nur in Deiner Entscheidung für Etosha bestätigen. So weit ich ja in Erinnerung habe, ist es ja Deine erste Reise ins südliche Afrika - richtig?

Daher wirst Du Deinen 6-tägigen Aufenthalt genießen ...wie Martin und Joli dies ja auch bestätigen. Es ist natürlich nicht "Jedermanns Sache" stundenlang vor einem Wasserloch zu warten .... aber es ist auch eine Zeit der Besinnung... den Naturgeräuschen lauschen, die Seele baumeln lassen....und sich an der Tierwelt erfreuen, wenn man mit Glück (und aktuellen Infos der Parkbesucher) am richtigen Wasserloch verweilt... und nacheinander die verschieden Tierarten auftauchen.
Im Camp Halali kannst Du auf einem Hügel (ich glaube das ist die einzigste Erhebung im Park) herrliche Sonnenuntergänge genießen, mit Blick über die unendliche Weite.

Viel Freude weiterhin bei der Vorbereitung,
mit sonnigen Grüssen vom Bodensee

Dieter

sunset Halali
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140 Beiträge · seit 200817. Mai 2008 · #15
Meine Freundin und ich sind auch sechs Tage im Etosha Park. Ich persönlich habe dazu keine große Meinung, da ich überhaupt noch nie in Afrika war. Aber sie hat mir versichert, dass es uns nicht langweilig werden wird und das glaub ich ihr einfach mal 🙂 . Wir haben zwei Nächte in Okahandja in einem Waterhole Chalet gebucht und vier Tage werden wir in Halali campen.

Aber ich finde es auch schöner, sich Zeit für einen Ort zu lassen anstatt sich zuviel vorzunehmen.

Gruß, Brigitte
http://reiseliebe.eu http://soullounge.net
1'159 Beiträge · seit 200717. Mai 2008 · #16
Brigitte1960 schrieb:
Wir haben zwei Nächte in Okahandja in einem Waterhole Chalet gebucht und vier Tage werden wir in Halali campen.
Hoffentlich habt ihr das nicht gemacht! Ein Chalet in Okaukuejo wäre viel besser... 😉


Viel Spaß in Namibia, es wird euch gefallen!
Oshivambo Enda nawa Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. (Karl Valentin)
54 Beiträge · seit 200817. Mai 2008 · #18
Jetzt schreibe ich auch mal was zu dem Thema.
Ich halte eine Woche Etosha für nicht zu viel. Will man zu den verschiedenen Stellen und Wasserlöchern ist man doch ganz schön unterwegs. Die Entfernungen sind nicht zu unterschätzen. Wir sind jeden Tag über 100 Kilometer gefahren. Gut, ich bin nicht derjenige der Stunden lang wartet bis was passiert, entweder es sind z.B. Elefanten in Olifantsbad, wir hatten Glück, oder nicht und es geht weiter. Aber auch so fährt man ganz schön. Man sollte auf jeden Fall in den Märchenwald fahren, auch das sind Kilometer. Leider haben die Preise in den letzten ein bis zwei Jahren kräftig angezogen. Preiswert ist etwas anderes. Auf der anderen Seite ist es für die Natur auch ganz gut, wenn sich nicht jeder das Land leisten kann und es nicht vor Touristen wimmelt.
Mit 3 Tagen Etosha kommt man aber auch klar, denn es gibt in Namibia noch viele andere tolle Parks oder Gamefarms.
Viele Grüße Harald
207 Beiträge · seit 200818. Mai 2008 · #19
Hallo Armand,
Solch ein Kasperli Theater brauchen und wollen wir nicht.

Vielleicht ist das Überleben der Bushmänner so gewährleistet? ich denke eher nein.
...warum so negativ??

Wir waren im Maerz für zwei Stunden bei den San, in einem Dorf in der nördlichen Kalahari zwischern Grootfontein und Tsumkwe.
Nach Entrichtung eines angemessenen Obolus haben sie uns vorgeführt, welche Fertigkeiten (kunst-)handwerklicher Art sie beherrschen, vom Feuer machen über Pfeil schnitzen bis hin zum Fertigen hübscher Halsketten aus Früchten des Feldes. Daran gibt es absolut nichts auszusetzen.
Es ist zwar nicht jedermanns Sache, aber auch bei uns gibt es Freilichtmuseen mit Vorführungen, etwa die Vogtsbauernhöfe im Kinzigtal im Schwarzwald oder andere Einrichtungen, um Brauchtum am Leben zu erhalten wie etwa der kürzliche Mühlentag am Pfingstmontag.
Daher halte ich diese "traditionellen" Dörfer für eine sehr wichtige Einrichtung.

Und: die San dürfen das Geld für ihre verkauften selbst gefertigten Schmuckstücke behalten!
Wir werden sicherlich einmal ein weiteres Dorf besichtigen.

LG Lilly
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35 Beiträge · seit 200718. Mai 2008 · #20
ciao armand

wir waren anfang februar 4 nächte im etosh und wir waren der ansicht dass dies vollkommen ausreicht. es gibt ja auch sonst noch so viel zu sehen und erleben.

aber wie auch schon geschrieben, es ist halt eine persönliche angelegenheit wieviel zeit
ihr wo verbringen wollt.

gruess
daniel