Mona78Themenstarter7 Beiträge · seit 200823. Apr. 2008 · #1Hallo zusammen!
vermutlich klingt dass jetzt etwas verrückt,😜 aber wir fliegen am 04. Mai nach Namibia und haben noch keinen wirklichen Plan wo wir hinwollen. Wir haben sehr kurzfristig entschieden überhaupt zu vereisen und daher noch nicht wirklich einen Plan, nur den Wunsch das Land kennenzulernen. Wir kommen am 05. Mai dort an und fliegen am 19. wieder heim. (länger ging leider nicht) ein Auto mit Zeltdach haben wir für die Zeit auch bereits.
Auf unseren bisherigen Reisen, haben wir es immer so gehandhabt, uns nur ein paar Orte auszusuchen und den Rest sehr spontan zu planen, bzw einfach drauf los zu fahren. Nahcdem ich mich hier ein wenig durchgelesen haben, ist dass aber wohl eher nicht das richtige für Namibia? Also frag ich einfach mal die Experten, was sollte man in 14 Tagen ubedingt gesehen haben? Ich will aber lieber weniger und dafür keinen Streß!
oribi818 Beiträge · seit 200723. Apr. 2008 · #2Ich will aber lieber weniger und dafür keinen Streß!
Gute Einstellung! 🙂
Ich schätze die meisten schnicken da unten lieber Kilometer.
Ich würde das Damaraland erkunden (3 Nächte), Etosha (5 Nächte), Swakopmund (2 Nächte), Sesriem/ Sossusvlei (3 Nächte) - zumindest als Erstmals-Namibiareisender.
Mona78Themenstarter7 Beiträge · seit 200823. Apr. 2008 · #3Den Fehler, möglichst viel in kurzer Zeit, haben wir nur einmal (damals in Schottland) gemacht. Die Ruhe und Schönheit haben wir erst bei der zweiten Reise entdeckt. seitdem gehen wir unsere Reisen anderst an.
Etosha, Swakopmund und Sossusvlei hatte ich hier auch schon mal rausgeschrieben. Bin jetzt aber etwas verunsichtert, weil zumindest bei Etosha ja anscheinend etwas vorgebucht werden muß...
Andreas Cierpka2'732 Beiträge · seit 200623. Apr. 2008 · #41.Tag Ubernahme Auto- Fahrt Richtung Etosha
2.Tag Fahrt nach Tsumeb ueber Grootfontein (Hoba Meteorit)
3.Tag Fahrt nach Etosha (Namutomi)
4.Tag Etosha (Halali)
5.Tag Etosha (Okaukuejo)
6.Tag Etosha (Okaukuejo)
7.Tag Fahrt uber Outjo, Khorixas nach Tweefelfontein (Petrified Forest,
Felszeichnungen)
8.Tag Fahrt durch den Skelleton Coast National Park nach Swakopmund
(Cape Cross = Robbenkolonie)
9.Tag Fahrt nach Sessriem
10.Tag Sessriem / Soussusvlei
11.Tag Fahrt nach Windhoek
12.Tag Windhoek
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
holger982 Beiträge · seit 200623. Apr. 2008 · #5Grundsätzlich ist der Vorschlag von Andreas ziemlich gut, ich hätte da nur zwei kleine Änderungen:
a. Den Hoba Meteroit weglassen und lieber einen Tag länger in der Sossusvlei
b. Cape Cross weglassen. Die meisten Robben sind inzwischen dauerhaft Richtung Walvis Bay gewandert (150km südlich). Daher lieber nach Swakopmund fahren, sich die Stadt anschauen, den Holzmarkt besuchen und am kommenden Morgen eine Bootstour von Walvis Bay aus machen
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frank41542215 Beiträge · seit 200623. Apr. 2008 · #6Erst einmal herzlich wollkommen und meinen Glückwunsch zu diesem ausgezeichneten spontanen Entschluß! 🙂
Mein Vorschlag weicht (absichtlich) von der Namibia Standard-Route ab!
Ich würde Euch empfehlen von Windhoek in östliche Richtung Richtung Botswana zu fahren, eine Nacht auf Zeldas Farm zu verbringen und dann nach Botswana einzureisen. Das ist völlig unkompliziert. Am westlichen Rand des Okavango delta fahrt ihr Richtung Norden und macht ein, zwei Ausflüge in das Delta. Das Delta dürfte noch viel Wasser haben und es gibt kaum etwas schöneres als mit dem Mokoro durch das Wasser zu gleiten.Ihr könnt dann noch etwas Caprivi mitnehmen (unbedingt ansehen!) und habt dort einfach und durchaus auch intensiven Kontakt zu der Landbevölkerung. Im Etosha NP könnt Ihr ein paar Tage entspannen und über den Okonkima oder Düsternbrok wieder gen Windhoek rollen.
Da hättet Ihr eine ganze Menge erlebt, sehr viel von der wundervollen natur gesehen und mit etwas Glück habt Ihr die "Big 5" im Kasten. Es bleibt aber auch mehr als genug um spätestens nächstes jahr wieder zu kommen. 🙂
JUJuergenD56 Beiträge · seit 200823. Apr. 2008 · #7Hallo,
ausgehend von dem Vorschlag von Andreas, den ich als gute Basis finde, würde ich unter der Voraussetzung, dass Ihr campen wollt, über folgenden Ideen nachdenken.
Von Windhoek direkt durchfahren bis Namutoni und die Nacht bei Tsumeb sparen. Ist in 6 Stunden Fahrzeit gut machbar, da die Strasse gut ausgebaut ist.
Die eingesparte Nacht würde ich zwischen Twyfelfontein und Swakopmund einbauen und an der Spitzkoppe übernachten. Von dort dann über Cape Cross nach Swakopmund. Am Ostersonnstag waren in Cape Cross Unmengen von Perlzrobben, ich konnte keinen Rückgang im Vergleich zu früheren Besuchen feststellen, umgkehrt haben wir in Walvis Bay keine Robbe und vor allem auch keine Flamingos gesehen.
Bei der Detailplanung Etosha noch ein Hinweis. Aus meiner Sicht ist die Gegend rund um Halali nicht so tierreich. Insgesamt ist die Frage, ob Ihr ggf. nur 3 Nächte statt 4 in Etosha bleiben wollt. Ich denke, dass hängt aber auch von der Verfügbarkeit an feien Stellplätzen im Park ab. Ihr solltet unbedingt spätestens in Windhoek die Reservierungen für Etosha klar machen. Okaukujo ist stark befragt. Zur Not kann man aber vor das Anderson Gate auf das Etosha Safari Camp ausweichen. Ist ein ordentlicher Stellplatz, wenn es wieder trocken geworden ist.
Viel Spaß, auch 14 Tage sind ok, wenn man halt nicht mehr Zeit hat.
joli3'491 Beiträge · seit 200623. Apr. 2008 · #8Hallo Mona,
herzlich willkommen hier bei den Namibia-"Verrückten".Ihr werdet diese "Krankheit" verstehen, wenn Ihr mal in Namibia heneingeschnuppert habt - mehr ist ja auch bei 14 Tagen nicht drin - und das so tut, wie Ihr vorhabt - also weniger km und dafür mehr Erlebnisse. Franks Vorschlag gefällt mir deshalb nicht so gut, weil er wenig Namibia beinhaltet. Zudem erscheint mir die Reihenfolge " Okavango-Delta - Etosha" nicht sehr glücklich. Da würde ich doch das "typische" Namibia vorziehen - wie von Andreas vorgeschlagen. Windhoek - Erongo - Swakopmund - Damaraland - Etosha - Windhoek erscheint mir in 14 Tagen geradeso machbar.Wenn Ihr das im Dachzelt machen wollt, seid Ihr zwar weniger von freien Plätzen abhängig, aber dennoch nicht völlig unabhängig: in Etosha empfiehlt sich immer eine Reservierung und Ihr könnt nicht davon ausgehen, einfach irgendwo stehen zu bleiben und dort zu campieren. Das wäre etwas zu gefährlich. Bei nur 14 Tagen sind spontane Entscheidungen ohnehin nur begrenzt möglich, weil Ihr einfach zuwenig Zeit habt, um irgendwo länger zu bleiben. Also setzt Euch hin und macht einen Plan - Tipps und Ratschläge gibt es ja hier genug.Und dann ran ans Internet und gebucht. Es wird höchste Zeit.
Gruß Joli
CAcassiopaia84 Beiträge · seit 200723. Apr. 2008 · #9Andreas Cierpka schrieb:
oba Meteorit)
3.Tag Fahrt nach Etosha (Namutomi)
4.Tag Etosha (Halali)
5.Tag Etosha (Okaukuejo)
6.Tag Etosha (Okaukuejo)
7Tag Windhoek
oh mein gott,4 tage etosha!!!!!!2 reichen.
dafür unbedingt:desert homestead-mit tagesausflug -soussoussvlei,swakpomund-mit "living desert adventures" die namib erkunden und den nächsten tag mit "dolphine cruise" über den atlantik schippern und sich seelöwen ins boot holen und anschl. frische austern genießen, im gewerbegebiet die fantastischen handgearbeiteten teppiche von den "karakulia weavers" anschauen,in der"twyfelfontain country lodge" das leckere abendbüffet blündern (nach einem spaziergang durch/um die felsgravuren), in der "franz indongo lodge" bei einem gamedrive die nashörner suchen,das ist es!!!!sicherlich werden jetzt wieder einige sagen, daß das die wirklichen touri-gebiete sind, aber es war traumhaft 🙂
joli3'491 Beiträge · seit 200623. Apr. 2008 · #10Hallo Cassiopaia,
es gibt sone und solche:) .Wir zum Beispiel haben uns auf einer 14 Tage-Kurzreise nach Namibia allein auf Etosha beschränkt - und fanden es herrlich. Trotz aller ( negativen) Veränderungen in Etosha - bisher waren wir stets mindestens 9 Tage dort und das seit nunmehr 25 Jahren. Da kommen einige Etosha-Monate zusammen. Da muss eben jeder seine eigenen Vorlieben entwickeln - aber man sollte jedem auch die Chance dazu geben. Und 2 Etosha-Tage für einen Erstbesucher sind dafür definitiv zu wenig;)
Gruß Joli
FRFrank0148 Beiträge · seit 200723. Apr. 2008 · #11@joli: kommt halt drauf an, ob man lieber Land(schaft) und Leute kennen lernt oder ob man drauf steht, stunden- oder tagelang in der eher drögen Etosha-Landschaft herumzuhocken und zu warten, bis sich ein Löwe mal wieder bequemt aus dem Gras rauszugucken. Mir haben die zwei Tage Etosha eigentlich deutlich ausgereicht.
GFGforce435 Beiträge · seit 200723. Apr. 2008 · #12Hallo Frank01,
auch kommt es immer darauf an, wie man etwas sehen möchte. Wer Geduld hat, für den ist es meist Überall interessant.:(
Für Ungeduldige ist es dröge, wohl wahr.
Wen hast du denn so beim herumflitzen im Land kennengelernt? Mich würde das sehr interessieren, vielleicht kenne ich die Person ja. Angestellte der Unterkünfte solltest du mir allerdings nicht aufzählen.
Ich bin gespannt!
🤪 Liebe Grüße
frank41542215 Beiträge · seit 200623. Apr. 2008 · #13Du siehst, die Meinungen bei diesem Punkt gehen sehr weit auseinander. 😕
Es gibt die, die viel sehen wollen, denen Ruhe einfach weniger bedeutet und die es lieben mit einer Vielzahl von Eindrücken und Erfahrungen nach Hause zu fahren.
Und es gibt die anderen, denen die Ruhe und die Zeit die sie mit etwas verbringen mehr geben. Sie nehmen sich die Zeit das was sie erleben in dem Tempo zu verarbeiten, in dem sie die höchste Befriedigung daraus ziehen.
Richtig und falsch (dies für G-Force) gibt es da nicht.
Wir gehören auch zu denen, die eher rastlos sind und wir haben dabei sicher nicht weniger, aber eben andere Erfahrungen gesammelt.
Es ist sicher auch eine Frage des Alters und des Geldbeutels. Wenn Ihr es euch leisten könnt diese nun nicht nach gerade billige Reise noch einige Male zu machen, dann lasst Euch lieber treiben. Wenn nicht, dann packt lieber was mehr drauf.
Ich habe die gleiche Achtung vor beiden Reisetypen und halte wenig davon, seinen Weg für den richtigen zu halten! Belehrungen oder sich über andere lustig zu machen finde ich persönlich ziemlich überheblich.
Mona78Themenstarter7 Beiträge · seit 200824. Apr. 2008 · #14erstmal vielen Dank für eure Vorschläge!
ich denke beim Reisen, muß jeder sein eigenes Tempo finden. Die einen lieben es flott und die anderen sehr ruhig. Ich persönlich würde mich irgendwo in der Mitte einordnen. Natürlich will ich möglichst viel sehen... aber dabei soll es eben auch kein Stress werden, dann doch lieber etwas weniger sehen 🤪
Rein Etosha wäre mir wohl auch zu wenig. Aber ich denke so ein Mittelding mit 3 Tagen wäre durchaus ausreichend um mal reinschnuppern zu können und es gibt sicher auch an anderen Flecken viel zu entdecken wenn man sich zeit dafür mitbringt. Dass es nur ein reinschnuppern ist, war mir eigentlich schon vorher klar. Ich hab schon deutlich kleinere Länder mehrmals bereist und entdeck dort trotzdem immer noch neues. 😎 ´
Eigentlich wollten wir uns für Namibia auch viel mehr Zeit nehmen, aber da mein Partner dieses Jahr wirklich nur diese 2 Wochen Zeit hat, haben wir jetzt eben beschlossen reinzuschnuppern und bei Gefallen einfach wieder zu kommen 😛
joli3'491 Beiträge · seit 200624. Apr. 2008 · #15Hallo Frank,
Danke für Deine Anmerkung. Ich stimme Dir voll zu.
Hallo Mona,
wenn ich so auf die "km-Bremse" drücke, dann bestimmt nicht, um meine Reisevorstellungen für quasi allgemeinverbindlich zu erklären, sondern weil Namibia durch seine Größe und die nur vermeintliche Armut an echten Highlights dazu verleitet, von Ziel zu Ziel zu hetzen.Namibia öffnet sich einem aber eher beim Verweilen - und das ist eine Fähigkeit, die wir Europäer etwas verlernt zu haben scheinen.Man muss sich - nach unseren Erfahrungen - anfangs fast dazu zwingen, einen Gang zurückzuschalten, um dieses Land auf sich wirken zu lassen. Nach einigen Tagen hat man das verinnerlicht und dann spürt man auch die Tiefenwirkung des Aufenthalts. Klingt vielleicht ein bisschen "spinnert", aber ich kann die Magie, die von diesem Land ausgeht,nicht anders erklären.
Gruß Joli