Hallo Heimkehrer von Namibia

11 Antworten · 4'900 Aufrufe · gestartet 02. Apr. 2008 von canadafan
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Themenstarter79 Beiträge · seit 200802. Apr. 2008 · #1
Hallo ihr Heimkehrer von Namibia,
ich glaube, es ist für alle die in Kürze nach Namibia starten, von großer Bedeutung und Wichtigkeit, wenn ihr Eure Feststellungen über Straßenzustände und Wetterver-hältnisse aktuell ins Forum setzt. Ich (und ich denke, auch die anderen) wären sehr dankbar dafür.

Gruß
Werner
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182 Beiträge · seit 200702. Apr. 2008 · #2
Hallo Werner,

wir sind gestern zurück gekommen 🙁 wäre gerne noch geblieben.
Wir hatten in 3 Wochen dreimal Regen stellenweise auch Hagel.Die Niederschläge hatten wir alle in der letzten Woche in Mariental,Okaukuejo
und in Otjiwarongo.Die meisten Niederschlagsmengen hatten wir in Okaukuejo,an schlafen war nicht mehr zu denken dafür hat das Wellblechdach gesorgt.Trotzdem Etosha ist gut zu befahren auch ohne 4x4.
Bei den grösseren Pfützen waren meistens schon kleine umfahrungen zu sehen.Habe meistens den direkten Weg genutzt,mittendurch und Scheibenwischer an.Wenn möglich auf einen Rutsch durch sonst kannst Du Dich schon mal festfahren.;)


LG:Dirk
LG Dirk
982 Beiträge · seit 200602. Apr. 2008 · #3
Ich kann die Vorfreude ja wirklich gut verstehen. Dennoch ist aus meiner Sicht das Posten von Wetter und Straßenverhältnissen nur sinnvoll, wenn der Aufbruch "in Kürze" innerhalb der nächsten 24h, allerhöchstens 48h stattfindet.
Sollte "in Kürze" noch eine Woche dauern, dann wird der Blick in die Glaskugel eine ähnliche Aussagekraft haben.

Um etwa abzuschätzen, wie es denn werden könnte, hilft ein Kurzbesuch bei http://www.wetteronline.de/afrireif.htm wahrscheinlich weiter. Da gibt es tagesaktuelle Wettermeldungen und Statistiken.

@Globi: welcome back!

Grüße,

Holger
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zuletzt bearbeitet 02. Apr. 2008
208 Beiträge · seit 200702. Apr. 2008 · #4
Hi Holger

Sorry, teile deine Meinung nicht, es ist wirklich spannend zu wissen
wie stark die Strassen zurzeit in Mitleidenschaft gezogen wurden siehe
bericht AZ Namibia.
http://www.az.com.na/lokales/42-millimeter-in-einer-viertelstunde.64692.php

Es wird ja nicht gefragt wie ist das Wetter in einer Woche sondern wie stark haben
die nun schon einige Wochen anhaltenden Regenfälle die Strassen bis jetzt und heute
in Mitleidenschaft gezogen, dies hat also nichts mit einer Glaskugel zu tun.

Ich denke es sind alle im Forum erfahren genug um abzuschätzen was
die Mitteilungen betreffend Strassenzustände heute für Ihre Reise von morgen, übermorgen
oder in ein zwei oder drei Wochen bedeutet.

Also liebe Rückkehrer mich interessiert es wie der Strassenzustand heute ist
auch wenn ich erst in 30 Tagen nach Namibia Reise.

Gruss Flipper
15 x Namibia / 3 x Südafrika / 2 x Botswana / 2 x Zimbabwe
503 Beiträge · seit 200602. Apr. 2008 · #5
Natürlich kann man seine Eindrücke mitteilen, aber die Relevanz scheint mir auch fragwürdig: eine Bekannte wollte Ende Februar die 707 Richtung Vlei fahren, absolut unmöglich! 14 Tage später fand ich eine wunderschöne trockene und völlig intakte 707 vor. Es macht m.E. mehr Sinn, vor Ort Lodgebetreiber/Campingverwalter vor allem Busfahrer und Leute aus der entgegengesetzten Richtung konkret zu fragen. So wie sich das Wetter schnell ändert, ändert sich auch die Befahrbarkeit.

Liebe Grüße
Martin
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351 Beiträge · seit 200803. Apr. 2008 · #6
Hallo,

ich bin seid vergangenen Sonntag zurück aus Namibias Norden und kann die Begründung von MartinL und Holger nur bestätigen. Straßen die an einem Tag aufgrund der Regenfälle nicht befahrbar waren sind nach Ende der Niederschläge am nächsten oder übernächsten Tag wieder 4x4-passierbar gewesen und umgekehrt. Die Befahrbarkeit der Straßen ändert sich so schnell wie das Wetter.
Man kann die aktuelle Situation nur vorort erkunden und abschätzen und muß, so wie wir, flexibel reagieren und entsprechende Ausweichrouten parat halten.



Schöne Grüße aus Bayern
Robert
Niemals aufgeben !
207 Beiträge · seit 200803. Apr. 2008 · #7
Hallo zusammen,

wir sind vorgestern von einer vierwöchigwn Tour durch NAM zurück gekommen. Teilsweise mussten wir mit unserem 4x4 vor überflututen Strassen kapitulieren, teilweise war so viel Sand im Flussbett, dass ein "normaler" PKW die Passage nicht geschafft hätte. Auch eine Touränderung mussten wir vornehmen, weil Strassen ( ins Buschmannland ) nicht passierbar waren.
Und noch ein Beispiel: für die Strecke von Sesfontein nach Opuwo, gut 200km, haben wir knapp fünf Stunden benötigt. Vor zwei Jahren ging es viel schneller. Grund war kein Wasser, sondern einfach sehr viele auch kleine ausgewaschene Rivier mit sehr steilen Böschungen. Ohne 4x4 gar nicht zu machen.
Insgesamt haben wir sehr viele Schauer erlebt, kurze Fahrtunterbrechungen waren auch hin und wieder notwendig. Dennoch würden wir das gleiche wieder machen!

Und generell gilt, wie auch schon weiter oben erwähnt,
Strassenzustandsberichte, die älter als 24h sind, sind mit sehr großer Vorsicht zu verwenden.
Beispiel: Vor unserer Fahrt nach Teracce Bay haben wir uns 48h vor Abfahrt bei der Umweltbehörde in Swakop ( dort, wo man auch die Permits erhält; dieses Amt steht im ständigen Kontakt mit den Skeletton Coast Gates)erkundigt. Auskunft: Passage Ugab Rivier nicht möglich. Dann noch einmal 24h davor. Aussage: Passage jetzt - auch mit 2x4- wieder möglich. Also: nur die ganz kurzfristigen Aussagen sind ziemlich sicher.

Viele Gruesse
Lilly
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182 Beiträge · seit 200703. Apr. 2008 · #8
Hallo liebe Fomis,

nur zur Info noch: wer seine letzten NAM-Dollar am Hosea Kutako im
DUTY FREE loswerden möchte wird entäuscht,der ist bis auf weiteres
geschlossen.Hatte auch nicht den Eindruck,dass der in nächster Zeit wieder öffnet.Die kleinen Souvenierläden,profitieren davon wenn Sie es denn schaffen den Rolladen hoch zu ziehen.
Getreu dem Motto:Morgenstund hat Blei im Arsch🤔

LG:Dirk
LG Dirk
2'346 Beiträge · seit 200611. Apr. 2008 · #9
@ Dirk

Habe am Dienstag (08.04.) im Duty-free in Windhoek eingekauft - alles ganz normal.

Gruß
Armin
2'346 Beiträge · seit 200611. Apr. 2008 · #10
Liebe Kurzfrist-Starter,

bin am 08.04. aus Namibia zurückgekehrt. Neben einigen mehr oder weniger heftigen Regenfällen ist mir vor allem der teils katastrophale Zustand der Straßen im mittleren Bereich Namibias aufgefallen. Fast überall haben die anhaltenden Regenfälle für Wellblech, tiefe Mulden, teils noch mit Wasser gefüllte Rivierdurchfahrten, Schlammlöcher und extreme Auswaschungen gesorgt.

Besonders aufgefallen ist mir die C39 von Khorixas nach Torra Bay. Auf einer Länge von etwa 20 km zwischen der Einmündung der Twyvelfontein-Straße und der Abzweigung nach Palmwag in bergigem Gelände existiert diese Straße durch tiefe, breite, steinige Ausspülungen praktisch nicht mehr. Es ist mir rätselhaft, wie man die jemals reparieren kann.

Als unpassierbar gilt auch die D2697, die sich als nördlichste Strecke an der Südgrenze von Etosha von Ost nach West erstreckt. Dass die Strecke angeblich unpassierbar ist, erfuhren wir allerdings erst, als wir sie bereits bewältigt hatten.

Ohne 4x4, eine großzügige Zeitplanung und Kompromissbereitschaft ist Namibia nach unserer aktuellen Erfahrung momentan ein ganz besonderes Abenteuer. Dafür entschädigt eine traumhaft schöne Natur, die durch viel Grün und in weiten Bereichen durch endlose gelbe Blumenwiesen gekennzeichnet ist. So schön haben wir die Landschaft noch nie erlebt.

Gruß
Armin
182 Beiträge · seit 200713. Apr. 2008 · #11
Hallo Armin,

dann hat sich in einer Woche doch was getan.Hatten vorher schon gehört,
dass es unstimmigkeiten zwischen Mieter und Vermieter geben soll.Die Scheiben waren verklebt ein Hinweisschild war nicht zu finden.Bei einem Blick in den Verkaufsraum,waren geplünderte Regale zusehen.Deshalb die Verwunderung,dass der Duty Free bei Dir schon wieder geöffnet hatte.😕

LG:Dirk
LG Dirk
48 Beiträge · seit 200722. Apr. 2008 · #12
Hallo zusammen,

sind am Sonntag, 20. 4. aus Namibia zurückgekommen. Die Bulldozer sind fleißig unterwegs, alle Straßen, auch Nebenstrecken, waren mit einem zweiradgetriebenen Nissan X-Trail passierbar (man muß halt etwas Auto fahren können). Mit einem Polo oder Citi-Golf kann man aber auch mal stecken bleiben, so zB zwischen Solitaire und Sossusvlei, auf der Straße zur Vingerklip, im Ugab bei Soris-Soris und vor allem auf der Straße Palmwag-Sesfontein-Opuwo. In Etosha kommt man mit nem normalen Auto nicht um Fisher's Pan, der Weg von und nach Stinkwater geht auch nicht, bzw. nur mit SUV.

Gruß,
Frank
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