SOsonic00Themenstarter1 Beiträge · seit 200802. Apr. 2008 · #1Hallo,
meine Partnerin und ich planen über Weihnachten eine organisierte Rundreise durch Namibia zu machen.
Dabei ist es uns wichtig, dass es keine zu große Reisegruppe ist (kleiner 20).
Welche Empfehlungen könnt Ihr geben - Veranstalter und Reiseroute?!
Schonmal im Voraus danke für Eure Unterstützung!!
KAKanzler573 Beiträge · seit 200702. Apr. 2008 · #2Alleine fahren, Selbstfahrertour, das ist die beste Empfehlung für Namibia. Nur Mut.
Viele Grüße, Kanzler
SUSue40 Beiträge · seit 200602. Apr. 2008 · #3Hello Sonic00,
wir sind zwar immer selbst gefahren aber bekannten von uns sind schon mit Sense of Africa gefahren und waren sehr zufrieden. Siehe
http://www.sense-of-africa.com/index.htm, Scheduled Departures oder Tailor Made Tours sehen beide gut aus.
Viel Spass beim planen:)
Sue
heuchef911 Beiträge · seit 200702. Apr. 2008 · #4Hallo Sonic00,
nach unserer zweiten Reise nach Namibia/Botswana in 2005 planen wir inzwischen selbst, reservieren direkt bei den Autovermietern, Lodges usw. und das klappt über Internet prima, die Kontakte machen Spaß. Es macht natürlich nicht wenig Planungsaufwand - aber gerade der steigert jedenfalls für uns die Vorfreude 🤩 🤩
Unsere ersten Reisen haben wir mit Hilfe von AST-Reisen gebucht
www.ast-reisen.de und sind dort hervorragend beraten worden. Evelyn Kürz und Steffi Nagel kennen sich in Namibia gut aus....
Im Internet finden sich z. B. bei AST oder bei Iwanowski
www.afrika.de viele Routenanregungen, die auch modifiziert werden können.
Empfehlugnen sind schwer, weil fast alles wunderschön und jedenfalls, aber nicht nur, beim ersten Mal aufregend ist. Wollt Ihr mehr Natur oder mehr Luxus-Lodges? Eigentlich immer dabei beim ersten Mal sollte Sossousvlei sein und Etosha.
Viel Spaß beim Planen und fragt einfach weiter nach, wenn Ihr konkretere Vorstellungen habt.
Grüße
Helgi
KEKerstin10324 Beiträge · seit 200702. Apr. 2008 · #5Also wir haben uns für unsere 1. Namibia-Reise auch für eine geführte Tour entschieden und sind mit www.chamaeleonreisen.de gefahren wir waren 10 Personen,
es war sehr angenehm und es konnte sogar auf einzelne Wünsche eingegangen werden. Der Guide war sehr kompetent und freundlich.
joli3'491 Beiträge · seit 200602. Apr. 2008 · #6Hallo Sonic00,
es gibt ja schon einige Empfehlungen. Ich möchte Umfulana noch dazufügen - nicht aus eigener Erfahrung, sondern aus Gesprächen mit anderen Namibia-Reisenden.Ich halte Eure selbstgesetzte Schranke von 20 Personen eigentlich schon für zu hoch - 6-8 Personen würde ich persönlich für die Obergrenze halten. Aber Ihr wollt über Weihnachten fahren - da ist in Namibia " der Teufel los" - große Ferien in Südafrika und Namibia, d.h. auch namibische Lodges und Gästefarmen machen Urlaub.Dazu kommen große Hitze und auch gelegentliche Regenfälle. So sehr ich auch selbstorganisierte Touren bevorzuge - für einen Erstbesucher wird es wohl wirklich das Vernünftigste sein, sich in dieser Zeit einer Kleingruppe anzuschließen oder aber sich eine Selbstfahrertour organisieren zu lassen. Aber lasst Euch mit der Entscheidung nicht allzuviel Zeit - aus den genannten Gründen wird es recht voll sein. Das gilt auch für die Flüge.
Gruß Joli
jaw2'048 Beiträge · seit 200702. Apr. 2008 · #7Hallo Sonic00,
ich möchte dir Walter Günzel aus Swakopmund mit Safari 24 (
http://www.safari24.com/) empfehlen. Er spricht perfekt deutsch und hat neben den Tourvorschlägen auch die Möglichkeit eine Route nach völlig eigenen Vorgaben und Interessen zu gestalten.
Du hast auch die Wahl zwischen Lodges oder einem perfekten Camping. Das Maß an Abenteuer dabei bestimmst du selbst. Sein Vetter Tobias Günzel betreibt bei Grootfontein die Farm Bornholm Ovisume.
Details per ggf. pm
Viele Grüße aus Sachsen
jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
a.jorysch457 Beiträge · seit 200602. Apr. 2008 · #8planen wir inzwischen selbst, reservieren direkt bei den Autovermietern, Lodges usw.
Ich mache mir auch Überlegungen diesbezüglich.
Aber angenommen, es kommt was gravierendes dazwischen, so dass die Reise abgesagt werden muss, hat es dann nicht den grossen Nachteil, dass ich bei
jeder Lodge und beim Autovermieter absagen muss gegenüber
einem Reiseveranstalter bei dem ich alles buche?
Gruss Armand
heuchef911 Beiträge · seit 200702. Apr. 2008 · #9Hallo Armand,
da hast Du natürlich grundsätzlich recht.
Für unsere in der Regel 4 Wochen in Namibia mit etwa der Hälfte an Übernachtungen im Dachzelt (d. h. ohne Vor-Reservierung) und bei möglichst immer 2 Nächten an einer Lodge/Farm sind das z. B. für unsere Reise im Juli/August insgesamt 7 Lodge-/Farmbuchungen, ein Autovermieter und der Flug. Diese Absagen könnte ich notfalls alle per e-mail machen, was ich als vertretbar ansehe.
Etwas aufwendiger wäre natürlich die Regulierung etwaiger Stornogebühren usw., was ggfs. jeweils einzeln erforderlich wäre.
Wichtig ist für mich, dass ich als Inhaber einer AMEX-Platin-Card grundsätzlich eine Reiserücktrittskostenversicherung habe, auch wenn nicht mit der Karte bezahlt wurde (übrigens auch Volldeckung bei Auto-Kasko-Versicherung und Auslandskrankenschutz und anderes mehr). Das Kostenrisiko ist damit auch begrenzt.
Insgesamt ist mir die Vorfreude der Einzelbuchung das Restrisiko wert. Kann aber natürlich jeder anders sehen.
Grüße
Helgi
a.jorysch457 Beiträge · seit 200602. Apr. 2008 · #10Danke Helgi für Deine kompetente Antwort 🙂
Insgesamt ist mir die Vorfreude der Einzelbuchung das Restrisiko wert
Mir geht es eigentlich genauso. auch die Planung der Strecken, sowie das Heraussuchen der Unterkünfte generiert die Vorfreude und wenn man wie ich, noch nie in diesem wunderbaren land war, lernt man es schon etwas theoretisch kennen.
Kannst Du evtl. aus Erfahrung sagen, ob Direktbuchungen bei den jeweiligen Lodges sowie Unterkünften im Etosha, aber auch bei einem Autovermieter und bei der Fluggesellschaft günstiger oder teurer kommt, als bei einem Reiseveranstalter?
Gruss Armand
MAMartinL503 Beiträge · seit 200602. Apr. 2008 · #11Bei der Frage hilft nur der Blick in den Katalog und der Vergleich mit dem Angebot. Das kann mal hier besser, mal da schlechter sein. Bis vor kurzem waren die Katalogpreise i.d.R. günstiger, beim jetzigen Wechselkurs kann das hier und da anders sein.
Der Vorteil der Direktbuchung liegt m.E. darin, dass die kostenfreie Stornofrist häufig erst am 30. Tag vor Ankunft endet, Reiseveranstalter fangen da schon eher an. Nachteil ist sicherlich, dass möglicherweise alle möglichen Bank-, Kreditkarten- und sonstige Infos übers Netz laufen.
Gruß
Martin
heuchef911 Beiträge · seit 200703. Apr. 2008 · #12Hi,
eine großen Preisunterschied zwischen Veranstalter und Selbstbuchung haben wir bei Lodges usw. nie gefunden, so dass das für uns kein Argument ist. Für den Flug gibt es keinen Unterschied im Preis.
Bei größeren Autovermietern wird sich bei Direktbuchung das eine oder andere kleine Extra rausschlagen lassen, wie z. B. kostenlose Mitgabe eines elektrischen Reifenkompressors, günstige Satphone-Miete oder ähnliches 😉 .
Ein guter Kompromiss von Sicherheit und eigenem Buchungsspaß ist übrigens auch, z. B. den Flug und die Auto-Anmietung über ein Reisebüro zu buchen (dann gilt dafür Deutsches Reiserecht 😠 ) und nur die Lodges usw. direkt zu buchen.
Nicht ganz einfach ist manchmal das direkte Buchen z. B. der Etosha-Camps. Hier kommt manchmal keine Antwort oder nur „fully booked“. Das heißt aber oft, dass größere Kontingente für Reiseveranstalter geblockt und dort durchaus noch buchbar sind. Wir hatten da auch kein Problem, bei dem Veranstalter, bei dem wir Flug und Auto gebucht hatten, auch nachträglich noch einige Camps zu buchen (dass man da nicht alle paar Tage mit einem neuen Extrawunsch kommen sollte, versteht sich von selbst...😊 ) .
Bei der Direktbuchung sollte man auch nicht zu schnell aufgeben; hierzu drei Beispiele:
Dieses Jahr ergab z. B. die Direktanfrage für eine Nacht im Swakopmund Hotel „fully booked“, ebenso der Buchungsversuch über hotel.de, während über hoteltravel.com die Buchung zum gewünschten Termin innerhalb 24 Stunden bestätigt wurde.
Vor drei Jahren war die Palmwag Lodge sowohl bei Direktanfragen wie auch über den Veranstalter ausgebucht, auch bei nahezu täglichen Nachfragen nach etwaigen Stornierungen in den letzten 2 Wochen vor Abreise. Als wir dann auf gut Glück 😎 dort ankamen, hatten wir die Wahl zwischen drei freien Bungalows.
Ebenfalls vor drei Jahren waren ab 4 Monate vor der Reise angeblich keinerlei Reservierungen für irgendein Camp im Etosha mehr möglich, während wir beim Besuch im Reservierungsbüro in Windhoek am Tage unserer Ankunft plötzlich Camp und Termine frei wählen konnten – das war jedoch vor der Generalrenovierung und kann heute anders sein.
Trotz aller kleiner Unebenheiten und Schwierigkeiten macht uns das Direktbuchen weiterhin Spaß und gibt durch die meistens äußerst nette e-mail-Korrespondenz 🙂 die bereits erwähnte Vorfreude und wenn man dann ankommt, wird man oft schon als „alter Bekannter“ empfangen. Und die erste Buchungsanfrage im nächsten Jahr beginnt dann oft z. B. mit „Hi Elvira, here we are again....“.
Liebe Grüße
Helgi
SOSoho1 Beiträge · seit 200820. Apr. 2008 · #13Ich kann von safari24 leider nichts gutes erzählen. Mir erscheint der gute Mann sehr gestresst. Campingtouren entwickeln sich im Verlauf der Reise zu einer Qual. Das ganze ist offenbar schon rein körperlich zu viel für ihn. Der Reiseleiter (Walter) mutiert vom anfänglichen sehr guten "Gastgeber und Guide" (ersten Tage) immer mehr zu einem Touristenhasser. Ständig muß man sich alles mögliche über die doch so naiven Touristen in "seinem" Land anhören. Touristische Erklärungen für vieles, erhofft man sich vergebens.
Guidefähigkeiten habe ich gänzlich vermisst. Auf Zitate aus Reiseführern reagierte er mit teilweise heftigen cholerischen Anfällen.
Diese vermiesen einem dann doch die schönste Zeit im Jahr. Das dies kein Einzelfall war, wurde mir von anderen Reisegruppen bestätigt.
Also nichts Gutes über Safari24.com
Schöne Grüße
Soho