TOUR EMPFEHLUNGEN OKT/NOV 2008

10 Antworten · 3'034 Aufrufe · gestartet 24. März 2008 von giggi77
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Themenstarter6 Beiträge · seit 200824. März 2008 · #1
Hallo

im Oktober ist es endlich soweit und wir fahren zum ersten mal nach Namibia.
Wer kann uns bei der Tourplanung gute Ratschläge geben?
Wollen 3 Wochen mit 4x4 (oder PKW) reisen und haben vor zu campen.
Würden gerne die "Highlights" Namibias sehen und ein wenig in der "Wildnis" rumkommen.

Viele Grüße
Stefan
795 Beiträge · seit 200724. März 2008 · #2
Hallo Stefan,

schön für euch - wünsche erfolgreiche Tour!
Damit das Vorschlagen etwas leichter geht: welche Interessen und Vorkenntnisse habt ihr? Pflanzen, Tiere,Landschaften, Ethnologie, Geschichte, Ortschaften, Mineralien....? Kosten?
Und es macht einen Unterschied, ob ihr euch mit oder ohne 4x4 bzw. Camping/Dachzelt bewegt. Habt ihr schon Outdoor-bzw. Afrikaerfahrung? Schon einige Führer gelesen?
Themenstarter6 Beiträge · seit 200824. März 2008 · #3
waren letztes Jahr in Südafrika.
Naja Kosten, sagen wir mal so gut und günstig wie möglich.😁
Wollen in den Etosha und Landschaftlich was sehen.
Dachten an Namib, Kalahari und Fish River
795 Beiträge · seit 200724. März 2008 · #4
3 Wochen - meine ich - sind zu kurz für Etoscha + Fischfluß. Das gibt sonst ein Gehetze und man fährt an Sehenswürdigkeiten vorbei ohne diese genießen zu können.
1'009 Beiträge · seit 200725. März 2008 · #5
Hallo Stefan,

schau Dir doch mal den Reisebeicht von Derfreed an (Ich hoffe Du hast nichts dagen Carsten):
http://www.derfreed.de/

Die Tour ist eine runde Sache, ohne Streß und es ist von allem was dabei. So oder ähnlich wäre es in drei Wochen schon machbar.

liebe Grüße
Petra
Gott gab den Europäern die Uhr und den Afrikanern die Zeit unsere Website: SAMMY FAMILY
726 Beiträge · seit 200625. März 2008 · #6
@petra: 😊 fühle mich geehrt 😎
@stefan: ja, Tour war eine runde Sache! Habs aber nur mit Hilfe des Forums so hinbekommen. Waren allerdings fast 4 Wochen unterwegs und mit 4x4 und Dachzelt, also viel Camping!

Gruß,
Carsten
http://www.derfreed.de
265 Beiträge · seit 200725. März 2008 · #7
Hallo Stefan,
Nord- und Südnamibia ist zwar in 3 Wochen machbar – aber das bedeutet „der Weg ist das Ziel“ . Bei der klassischen Namibia-Rundreise (inkl. Etosha und Fish River Canyon) kommen ca. 5000 Km zusammen (:19 Tage = 260km Tagesschnitt – jedoch meist auf Gravelroads). Zur Orientierung und als Planungshilfe hier ein Road-Logbuch:

530 Km Windhuk – Namutoni / Etosha National Park
400 Km Namutoni 3 Tage Pischfahrten im Etosha
390 Km Halali – Khorixas /Felszeichnung im Damaraland
370 Km Khorixas – Brandberg
380 Km Brandberg – Spitzkoppe
170 Km Spitzkoppe – Cape Cross – Swakopmund
180 Km Swakopmund – Namib Naukluft Park (Blutkuppe)
270 Km Naukluft Park – Sesirem
140 Km Sesirem – Sossusvlei – Sesirem
380 Km Sesirem – Tirasberge
300 Km Tirasberge – Lüderitz (Besuch Kolmanskuppe)
470 Km Lüderitz – Fish River Canyon
270 Km Fish River – Keetmanshoop – Köcherbaumwald
480 Km Keetmanshoop – Windhuk

Mein Reisetipp: Beginnt die Reise im Norden... und schaut wie weit ihr kommt. Ab Sesirem könntet ihr die Reise abkürzen, wenn ihr woanders doch länger geblieben seit. Namibia ist kein Reiseland „zum abhaken von Highlights“ – sondern diese unendlichen Savannen und Wüsten muss man in sich aufnehmen … da genügt eine kurze Übernachtung an manchen Stellen nicht.
Der zweitgrösste Canyon der Welt (Fish River) muss bei einer ersten Namibiareise nicht unbedingt dabei sein … außer ihr wollt dort einige Tage wandern – was aber nur im namibischen Winter erlaubt ist ( nur zwischen 15. April bis 15. September).
Hier noch ein nützlicher Online-Reiseführer für Namibia
www.namibia-info.net

Ich wünsche weiterhin viel Freude bei den Reiseplanungen,
mit Grüssen
Dieter
Die Spur zum Wildlife-Abenteuer beginnt hier... www.NAMIBIA und BOTSWANA Reise-DVD fuer Selbstfahrer (BESTELLUNG AUCH DIREKT BEI Stonereisefilm@aol.com)
zuletzt bearbeitet 25. März 2008
10 Beiträge · seit 200725. März 2008 · #8
als zeitinfo für dich:

wir waren vom 17.10.2007 bis 02.11.2007 mit dem pkw unterwegs (allerdings nicht campen)

unsere route zeigt sich über gelb eingezeichnete linie auf diesem foto http://siena65.si.funpic.de/200710_Namibia/slides/PICT0001.html und ging von winhoek richtung norden und nach dem rundkurs wieder retour.
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Themenstarter6 Beiträge · seit 200806. Apr. 2008 · #9
jetzt haben wir uns endlich entschieden und den Süden gestrichen.
Wollen von Windhoek zum Etosha, dann über Swakopmund runter bis Sossusvlei und über Sesriem wieder hoch nach Windhoek.
Reicht für diese Route ein "normales Campingmobil oder würdet ihr ein 4x4 nehmen? Wären über Tipps für möglichen Routenverlauf und Campingsites dankbar, da wir nch keinerlei Namibiaerfahrung haben.
3'491 Beiträge · seit 200606. Apr. 2008 · #10
Hallo Giggi,
ich halte es für sehr gut, dass Ihr den Süden weglassen wollt.Da kommt doch sehr viel mehr Ruhe in die Reise - und Namibia wird es Euch danken.Deine angedachten Eckpunkte entsprechen so in etwa "Namibia klassisch" - also das Standard-Programm aller Reiseveranstalter. Das soll absolut keine Kritik sein - die wissen eigentlich auch, warum sie so die Route wählen. Wenn Ihr überwiegend campen wollt, empfiehlt sich ein Fahrzeug mit Dachzelt - oder auch ein Camper, aber letztere sind doch ganz schön teuer. 4x4 ist absolut nicht erforderlich - nur für die letzten 5 km im Sossusvlei, aber dafür gibt es für 100 N$ eine Shuttle-Verkehr. Ist auch besser so, denn sonst würdet Ihr vermutlich auch mit 4x4 im Tief-Sand steckenbleiben.
Mein Vorschlag für die Route: Windhoek - Sossusvlei - Swakopmund - Damaraland oder Erongo - Etosha - Waterberg - Windhoek.Das wär eine runde Tour mit einer schönen Mischung aus Landschaft und Tieren.Und mit hohem Suchtpotential - grins.
Gruß Joli
Themenstarter6 Beiträge · seit 200806. Apr. 2008 · #11
@ Joli
Danke erst mal, so in etwa hätten wir uns das auch gedacht. Nochmal ein Frage wegen den Fahrzeug, schwanken zischen einem solchen www.camperboerse.de/afrika/britz/image/britzaf_adv1_m1.jpg
oder einen "normalen" Campingmobil
www.camperboerse.de/afrika/maui/image/mauiaf_spirit2_m1.jpg


Viele Grüße
Stefan