Negativberichte - Einsteiger Namibia

24 Antworten · 9'251 Aufrufe · gestartet 20. März 2008 von canadafan
Antworten
Themenstarter79 Beiträge · seit 200820. März 2008 · #1
Hallo Zusammen,
wenn ich die vielen Berichte über Diebstähle, Wetter, Überfälle, Nicht ankommendes Gepäck, Schwierigkeiten bei Autopannen, und, und und....... lese (Ich lese im Forum nahezu jeden Tag alles!), bekomme ich doch einige Bedenken.
Bitte nicht falsch verstehen, die Berichte sind alle wertvoll und auch meist mit Lösungsvorschlägen oder Verhaltensvorschlägen verbunden.
Aber wie soll man als Namibia Neuling sich fühlen, wenn man das alles liest? Meine Anfangseuphorie hat doch einige Dämpfer erhalten, wenn ich am 6. Mai zu meiner ersten Namibia-Tour starte.
Sicherlich (hoffentlich) wird das Positive überwiegen. Aber trotzdem möchte ich so wenig, wie möglich Ärger haben im Urlaub.
Auch wenn es dem armen Namibier egal ist und er mit einer geklauten Kamera ein Jahreseinkommen von den touristischen "Millionären" erreicht hat, ist es doch auf Dauer nicht gut, wenn sich Touristen unsicher fühlen und letztendlich wegbleiben. Ich denke viele haben dann gar kein Einkommen mehr.
Auch ist mir bekannt, dass vieles an einem selbst liegt. Und dennoch möchte ich nicht getrennt von meiner Frau z.B. Essen gehe, nur damit die Beaufsichtigung unseres Gepäckes gewährleistet ist. Daher sehe ich die Investitation von Wachüpersonal für Besitzer von Lodges, Campgrounds und sonstigen Unterkünften für die jeweiligen Besitzer als dringend erforderlich an.
Noch einmal: Versteht diese Meinung bitte nicht falsch, sondern seht sie mit den Augen eines Neulings.

Gruß
Werner (Canadafan)
0
11 Beiträge · seit 200720. März 2008 · #2
Lieber Werner
Lass Dich nicht davon abhalten,offen für alles Neue dieses wunderbare Land zu bereisen!Du warst ja wohl schon an anderen Orten auf dieser Welt und hast jetzt viel gelesen.
Ich war im Februar das erste Mal in Namibia,bin am Anfang alleine durch die Gegend gefahren und hab mich immer sicher gefühlt,und das als Frau!Habe die Menschen als sehr freundlich und hilfsbereit erlebt und werde sicher wieder nach Namibia fliegen.
Freue Dich auf die Weite!
Lieben Gruss aus Zürich Theresia
0
188 Beiträge · seit 200720. März 2008 · #3
Hallo Werner,

ich bin im Juli letzten Jahres einen Monat von Kapstadt durch Namivia bis zu den Victoria Fällen getourt. Ich habe mich in keinem Moment unsicher gefühlt. Aber das empfindet sicher jeder anders. Klar die üblichen Sicherheitsvorkehrungen sollte man wie überall auf der Welt heutzutage treffen.

Wie war es denn in Kanada? Alles top-sicher? Ich habe ein halbes Jahr in Texas gelebt und kann dazu auch nur naja sagen.😕 Heute stand hier in der Zeitung, dass man gerade einen Touristenmord auf Phuket (Thailand) aufgeklärt hat und einen Touristenmord in Wellington (Neuseeland).😮 Wärst du unsicher nach Neuseeland gefahren? Sicher nicht.;)

In Namibia hat nahezu jede Lodge kleine Safes, die man mit einem selbstgewählten Zahlencode verschließen kann, so dass man Geld, Papiere, Kamera dort sicher verstauen kann. Du kannst deine Frau also ruhig mit zum Essen nehmen. Es sei denn, du willst sie los werden.😄 😄

Spaß bei Seite. Fliege wohl gemut nach Namibia. Genieße das Land. Es ist wunderschön. Und fasse Mut, denn es trifft meistens die Zauderer und Unsicheren.

Fried-liche Grüße
Reisebericht Namibia und drum herum 2007: http://www.sauert.net/reisen/211d.php
1'715 Beiträge · seit 200620. März 2008 · #4
Hallo Werner

In Namibia kann einem sich auch negatives wiederfahren, aber nicht nur und nicht nur dort.

Hier werden halt auch mal die Schattenseiten Afrikas aufgezeigt. Reisen auf diesem Kontinent ist immer noch ein bischen ein Abenteuer, null Risko gibt es auch dort nicht.
Es kann immer etwas passieren, aber man sollte die Augen und Ohren offen halten. Vergiss aber nicht Dein Herz auch zu öffnen, es gibt in Afrika auch viele nette Menschen, sehr viele sogar.

Geniesse Deinen Urlaub und mach Dir nicht zu viel Sorgen.

Gruss
Emanuel
http://africanomads.wordpress.com/ www.nelson2africa.blogspot.com https://europenomads.travel.blog/ YouTube Kanal https://bit.ly/3uEEK59
zuletzt bearbeitet 20. März 2008
1'125 Beiträge · seit 200620. März 2008 · #5
Hallo, Werner,
die Nachrichten über Überfälle nehmen in der Tat zu, man kann das nicht bestreiten. Aber auf einem niedrigen Niveau, muss man auch zugeben. Weißt Du, ich bin schon so oft durch Namibia gekurvt, meistens alleine, habe das Auto stehen lassen und bin durch den Ort gegangen. Aufgepasst habe ich natürlich, alles andere wäre unverzeihlich. EINMAL (bei 25 Aufenthalten!) ist mir etwas passiert: In Okahandja, ich parkte unweit der deutschen Bäckerei, hat ein Trottel versucht, die rechte Seitenscheibe meines Landrovers einzuschlagen - und ist jämmerlich gescheitert. Ich habe mich zwar geärgert, weil es mich Geld kostete - aber auch lachen müssen, wie doof der war. Er hätte schon eine Sprengladung anbringen müssen, um Erfolg zu haben. Sieh Dir links das Auto an ...
Insgesamt: Das Risiko ist in den letzten Jahren höher geworden, aber immer noch kein Grund zur Beunruhigung. Bei Beachtung der üblichen Vorsichtsmaßnahmen ist die Gefahr gering. Und auf dem Land, wo man sich als Tourist ja meistens aufhält, sowieso. Fahr los, pass auf - aber genieße.
Genussreiche Fahrt! Und frohe Ostern!
Wolff-Rüdiger
Omnia vincit amor
Themenstarter79 Beiträge · seit 200820. März 2008 · #6
ich danke Euch allen für die aufmunternden Beiträge und wünsche allen Forumsmitgliedern "frohe Ostern"

Gruß
Werner
0
209 Beiträge · seit 200720. März 2008 · #7
Hallo Werner,
es wurde schon viel geantwortet, aber auch ich möchte noch meinen "Senf" hinzugeben.
Den "Vor"-Schreibern kann ich nur recht geben, gewisse Sicherheitsvorkehrungen muss man überall anwenden, auch in Deutschland.
1 x Südafrika und 2 x Namibia ohne Ängste (aber mit allgemeinen Sicherheitsvorkehrungen) veranlassen mich wieder Ende April nach Namibia zu fliegen.
Lass den Schmuck Deiner Frau zuhause, verstaue Eurer Geld sicher am Körper und protze nirgends, dann wird es schon gut gehen und Ihr werdet als Namibia-Fans nach Hause reisen.
Wie ist Eurer Route, vielleicht kreuzen sich ja unsere Wege unterwegs.
Wir sind vom 29.04. bis 24.05. im Land.
Meine Route findest Du unter "28.04.-24.05.2008" hier im Forum.
Gruss Crezi
Selbst nach der Abreise sind wir nie ganz von diesem Land weggekommen.
Themenstarter79 Beiträge · seit 200821. März 2008 · #8
Sicherlich, ich war schon in vielen Ländern. Ob in New Zealand, Canada, Yukon (auch Canada), Alaska, Wisconsin, Georgia, Tenessee, Montana, Wyoming, Aruba, Curacao, Haiti, Rarotonga, Hawaii und, und und....
Vieles davon sind auch "arme Länder". Immer bin ich "ungeschoren" davon gekommen. Vor 2 Jahren, als ich zum ersten mal in Südafrika war, bin ich viel gewarnt worden vor Übergriffen. Nichts ist passiert. Seitdem habe ich mich in diesen Teil unseres Planeten (neben Canada)verliebt.
Auch in Europa komme ich viel herum, weil ich nebentätig seit 1968 Reisebusfahrer bin. Deshalb bilde ich mir ein, einige Erfahrungen mitzubringen.
Meine Reisen versuche ich immer akripisch vor zu bereiten.
Im Falle Namibia bin ich froh, auf so ein tolles Forum gestossen zu sein.
Ich will mich nicht wiederholen, dennoch haben mich einige Beiträge in diesem Forum unsicher gemacht. Vielleicht habe ich auch zu viel gelesen. Daher meine Skepsis und Einwände.
Aufgrund der letzten Beiträge freue ich mich auf unsere Reise, die , wwie gesagt am 06.05. beginnt. Nochmal "frohe Ostern" an alle Forums - Mitglieder.
Übrigens, meinen Sticker als Forumsmitglied habe ich schon ausgedruckt. Ich werde ihn im gemieteten Pkw sichtbar anbringen.
Es grüßt
Werner (und Claudia)
0
Themenstarter79 Beiträge · seit 200821. März 2008 · #9
Hallo Crezi,
ich kann Deine Route nicht finden.
Gruß
Werner
0
209 Beiträge · seit 200721. März 2008 · #10
Hallo Werner,
versuchs noch einmal: "28.04.-24.05.2008" mit suchen "alle Wörter", dann der 6. Eintrag.
Wenn es nicht funktioniert, lasse es mich wissen, dann werde ich dir die Route zu mailen.
Hatte ich gestern vergessern: Bei allen Negativeinträgen, bedenke wie viele Menschen jeden Tag nach Namibia fliegen und wieviele von denen sich im Forum tummeln. Und die Negativeinträge im Verhältnis sind ja minimal. So wie Dir erging es uns bei den Unterkünften. Eine gewisse Verunsicherung trat auf, obwohl wir wie gesagt schon 2 x da waren. Jeder schätzt eine Situation auch anders ein und somit kann man es nicht verallgemeinern.
Gruss Crezi
Selbst nach der Abreise sind wir nie ganz von diesem Land weggekommen.
2'460 Beiträge · seit 200621. März 2008 · #11
Hallo Werner,
wir waren 2005 in Namibia und können bis auf ein subjektives "Unwohlsein" am Geldautomaten in Swakopmund (mehrere dunkelhäutige Jugendliche trieben sich dort rum) nichts Negatives berichten. Da du auch schon viel herumgekommen bist und auch in Südafrika schon gewesen bist, wo meiner Meinung nach noch mehr vor der Kriminalität gewarnt wird, wirst du sicherlich die üblichen Sicherheitsvorkehrungen treffen und damit schon eine Menge zu einem ungetrübten Aufenthalt in Namibia beitragen. Ein gewisses Restrisiko bleibt natürlich, aber das hat man überall, ob in Deutschland, Amerika oder eben in Afrika. Lass dir deine Reise nicht vermiesen und genieße sie!

Schöne Ostern
Chrissie

PS: Auch in Südafrika sind wir letztes Jahr ungeschoren davon gekommen 😎
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
Gast21. März 2008 · #12
moin,

seit über 35 Jahren reise ich nun in der Welt herum, davon mehr als 20-mal Afrika. Nie ist mir irgendwas passiert. Ich wurde nie überfallen, nie wurde mir etwas gaklaut.
Ich bin ganz sicher, dass potentielle Diebe sich [bdie] Leute ansehen und die auf's Korn nehmen, die unsicher und übervorsichtig auftreten!!
Also ist -meiner Meinung nach- ein "forsches" , sicheres, unbekümmertes Auftreten der Beste Schutz vor Überfall und Ausrauben.
Klar ist mir auch, dass hier nur die zu Wort kommen bzw. etwas schreiben, denen (aus obigen Gründen) schon mal was passiert ist.
Themenstarter79 Beiträge · seit 200821. März 2008 · #13
hallo crezi,
habe deine tour gefunden.
am 10.05. kommen wir in swakopmund an. sind im intermezzo. Sonst keine Überschneidungen.
07.05. kalahari Anib Lodge
08.05. hammerstein rastlager
09.05. namib desert lodge
10.05./11.05. Intermezzo Swakopmund
12.05. ameib ranch
13./14.05. Etosha gateway lodge
15.05. mokuti
16.05. frans indongo lodge
17.05. hotel onganga windhoek
18.05 beginn südafrika - 30.05.
0
209 Beiträge · seit 200721. März 2008 · #14
Mit dem Auto nach Südafrika, oder fliegt Du nach Kapstadt bzw. Johannesburg usw.??
Selbst nach der Abreise sind wir nie ganz von diesem Land weggekommen.
Themenstarter79 Beiträge · seit 200821. März 2008 · #15
Wir fliegen nach Joburg dann mit dem Auto weiter.
0
202 Beiträge · seit 200721. März 2008 · #16
Hallo Werner,

wir waren im Februar da und hatten nie ein Gefühl der Unsicherheit.
Im Nachhinhein betrachtet, gab es eine Situation, die bedrohlich hätte werden können:
Wir waren in Outjo, mein Mann am Geldautomat (!!!!) und ich im Auto sitzend, als 2 junge Erwachsene über eine Wiese auf unser Auto zukamen. Ich beobachtete beide und erkannte, dass sie diese gravierten Makalani-Nüsse in der Hand hatten und einer der beiden, im gehen, am gravieren war!!!
Er hatte von Weitem (muss Adleraugen haben) unsere Namen auf dem Forumssticker gelesen und im laufen eingraviert. Die beiden kamen ans Auto, mein Mann war immernoch am Geldautomaten... und boten 2 Nüsse mit unseren Namen an. Als sie merkten, dass ich auf meinen Mann wartete, warteten sie ebenfalls geduldig und liessen ihn auch ohne Behinderung einsteigen (!!!!). Wir machten eine Fensterscheibe etwas runter und verhandelten. Wir haben beide Nüsse als Andenken gekauft, denn wir waren auch darauf durch Beiträge hier im Forum vorbereitet und haben es auch drauf ankommen lassen.

Du siehst nichts wird so heiss gegessen wie es gekocht wird. Man hätte leicht meinem Mann das gerade gezogenene Geld wegnehmen können.

Auch wir haben in der Planungsphase von Überfällen und auch von dem Mord an dem deutschen Touristen gelesen, uns davon aber nicht die Vorfreude und vorallem nicht die Reise selbst madig machen lassen. Geniese es, es ist absolut traumhaft.

Liebe Ostergrüsse

Henni
"Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum"
3'491 Beiträge · seit 200621. März 2008 · #17
Hallo Werner,
es wäre wohl nicht sehr hilfreich, wenn in diesem Forum nur "Katalogbilder" von Namibia gezeichnet würden; ich zumindest finde es sehr nützlich, dass andere mich an ihren ( auch mal negativen) Erfahrungen teilhaben lassen, weil sie mich damit für bestimmte Risiken sensibilisieren. Dass das auf einen Erstbesucher so wirkt, wie Du es geschildert hast, war mir bisher nicht bewusst - aber es erscheint mir nachvollziehbar. Deshalb auch von mir zur Beruhigung: Namibia ist ein sicheres Reiseland! Es kann halt nur sein, dass es einem so paradiesisch vorkommt, dass man "die Schlange" nicht sieht und dann die eigentlich selbstverständliche Sorgfalt außer acht lässt.Und das kann sich rächen.
Gruß Joli
43 Beiträge · seit 200721. März 2008 · #18
Hallo Werner,

obwohl wir jetzt als Namibia Neulinge gleich beim ersten Mal ein Negativerlebnis hatten, kann ich trotzdem Dir bestätigen, daß es ein sehr sicheres Reiseland ist. Ich bin mit meiner Partnerin einig, daß wir wieder hinfliegen werden.
Natürlich muss man "Sicher" immer in dem richtigen Verhältnis sehen.
Wir sind schon viele Male durch Asien sowie Latein und Südamerika etc. gereist.
Wenn ich aber an die Kriminalität in zb. Mexiko denke...
aber Hallo, dann ist Namibia dagegen Ponyhof.B)

Ich wünsche Dir viel Vorfreude auf ein schönes Reiseland.

Liebe Grüsse

Fränggi
726 Beiträge · seit 200621. März 2008 · #19
Wie Gernot schon geschrieben hat hängt viel auch vom eigenen Auftreten ab. Man sollte sicher nicht überheblich rüber kommen, aber auch keinesfalls vollkommen unsicher. Wer ständig auf den Boden guckt, sich vielleicht sogar noch in der Straßenkarte vergräbt, dabei seine Kamera um den Hals hängen hat spricht den "bösen Jungs" natürlich gerade eine "Einladung" aus.

Für den Fall der Fälle kann ich noch den Tipp geben immer eine zweit Geldbörse am Mann zu haben, die mit nicht zu viel, aber gerade noch verträglicher Menge Geld gefüllt ist. Mit Glück geben sich pontentielle Diebe damit zufrieden.

Habe ich mal gelesen, also keine eigene Erfahrung damit gemacht. Ich habe es in meinem Namibia Urlaub so gehändelt und fühlte mich irgendwie sicherer. Ob es im Fall der Fälle genutzt hätte?...ich musste es zum Glück nicht erfahren!

Gruß,
Carsten
http://www.derfreed.de
2'048 Beiträge · seit 200721. März 2008 · #20
Lieber Canadafan,

natürlich kommen hier auch negative Dinge zur Sprache. Aber ich habe bei fast allen Beiträgen auch die Begeisterung und die Liebe zu dem Land gespürt. Und die überwiegt bei fast allen ganz stark.

Anders als in anderen Reisezielen ist Namibiatouristen aber oft auf sich selbst und die Unterstützung durch andere angewiesen. Ich habe aber überall (manchmal nach anfänglichem Mißtrauen) sehr hilfsbereite, kontaktfreudige und offene Menschen getroffen. Das war in anderen Ländern eher Glücksache, in den meisten Fällen habe ich dort Menschen getroffen, die erstmal die Hand nach meinem Geld aufgehalten haben. In Namibia gaben mir viele Unterstützung, die dann eher pikiert waren, wenn ich dafür bezahlen wollte...

Zu den schlechten Erfahrungen:
EInmal ein sich betrinkender Pilot, der mich eigentlich nach dem Lunch nach Windhoek fliegen sollte.

In Europa: Streit mit unhöflichem und unfähigen Personal, Abzocke an jeder Ecke, Mautgebühren an jeder Ecke (auch eine Form der Wegelagerei😜

Noch nie in Nam oder Botswana bestohlen worden. Überfälle: einmal auf einer Farm der Versuch in unser verschlossenes Gästehaus einzudringen. Keinerlei Überfälle auf der Pad oder auf offener Straße.

In Europa: Mehrmals schon in Südfrankreich versuche über Staßensperre oder getürkte Unfälle mich zu überfallen. Stopp meines Autos mit dem Hinweis auf eine Veränderung am Reifen. Der geplante Diebstahl wurde durch meinen Hund im Wagen vereitelt. In Italien Aufbruchversuch an meinem Wohnmobil (Täter dabei gestellt) In Südfrankreich zuparken / versperren meines Wohnmobils und Versuch eine Art Wegezoll zu erpressen (Polizei gerufen). Diebstähle / Versuche in mehreren Ländern auf offener STraße (Bisher 2 Taschendiebe dabei gestellt. In Zug Rucksack aufgeschlitzt worden, auf Straße Boden eines Rucksackes aufgeschnitten. Bewaffneter Überfall in New York auf offener STaße. Zeuge einer Straßenschießerei in New York. Schießerei mit 5 Toten zwischen Strand und Hotel auf Zypern (kurz vor der türkischen Invasion), Versuchter Kreditkartenbetrug, Versuchter Scheckbetrug zu meinen Lasten in Deutschland, durch die Kontoführende Bank aber mit Nachfrage bei mir verhindert.
Alles in der guten und heilen "Alten" Welt - nicht in Afrika.

Das Hauptproblem der Touristen in Nam ist das große soziale Gefälle. 100 oder 1000 Nam$ sind für viele sehr viel Geld. Für uns oft gerade ein Tag Mietauto, - Benzin für einen Tag etc. Daher kommen dort viele Touris vor wie Millionäre, denen es nicht weh tut, wenn es ein bischen weniger ist. Oft tragen wir weit mehr als das Jahresbudget der Täter in unserer Reisekasse in bar oder als Fotoapparat spazieren....

Ich bemühe mich, dies nicht sooo offensichtlich zu tun. Ich habe nur eine kleinste Summe greifbar dabei. Alles andere ist so verstaut, dass ich selbst nur mir Aufwand dran komme. Auf Tanken und Einkaufen muss ich mich dann extra vorbereiten, u.a. mit einer zweiten, am Körper getragenen Geldbörse. Ähnlich ist es mit den Karten, auch hier habe ich mehrere dabei, aber nur eine einzige griffbereit, alles andere besonders gesichert. Das ist manchmal unbequem, macht spontane Käufe unmöglich, aber darin sehe ich kein Problem, dann gehe ich fort und komme später wieder zurück mit genügend, aber nie mehr Geld als unbedingt nötig. Bezüglich meiner Sicherheit verlasse ich mich nicht gerne auf andere. Ich versuche stets eine selbstsichere oder notfalls auch drohende Haltung einzunehmen. Das ist meist völlig ausreichend, z.B. wenn ich unerwünscht in Städten auf der Straße angesprochen werde. AUch unterwegs bleibe ich distanziert und vorsichtig, stoppe die Annäherung rechtzeitig bevor mir jemand zu nahe kommt etc. zumindest solange, bis ich mich von den guten Absichten überzeugt habe. Ich reise nicht allein sondern trimme meine Begleitung darauf, dass stets jeder auf jeden aufpasst.

Ich bezahle aber den Parkwächter und stelle mich lieber auf einen so bewachten als auf einen unbewachten Parkplatz. Und ich versuche mich nie einschüchtern zu lassen. Ich drohe im Zweifel nicht mit der Polizei (die nach 1 oder 5 Stunden kommen kann) sondern mit der Aufmerksamkeit in der Umgebung. Und ich vernetze mich, spreche mit allen drum rum und stelle mich / meine Begleiter vor. Alle drum rum sollen wissen, wer zu mir gehört und alle anderen Ansprechen, die bei meinen Sachen nichts verloren haben.

Was ich nicht mehr mache ist das freie Übernachten in der Landschaft. Einmal bin ich älter geworden und will mehr Komfort, aber ich will auch eine Infrastruktur haben, die es mir ermöglicht mich zu entspannen und wo ich diese Vorsichts-Distanz nicht brauche.

Das wichtigste für mich ist aber das Verhalten der Einheimischen. Wenn die mit Distanz und Vorsicht reagieren gehe ich in höchste Alarmbereitschaft und bereits mich darauf vor, evtl. reagieren zu müssen. Das gilt aber für alle Länder und Situationen.
Ich fahre in fremden Städten z.B. nie schneller als die einheimischen Taxis😊
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)