Help- Reisedauer im südlichen Afrika?

10 Antworten · 2'940 Aufrufe · gestartet 25. Feb. 2008 von leo ronin
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Themenstarter11 Beiträge · seit 200825. Feb. 2008 · #1
Liebe Reisende

Aufgrund der Situation in Kenia hat sich mein Arbeitsbeginn in Nairobi auf den 6.4.08 vorverschoben. D.h. mein Plan, von Walvis Bay Nairobi in 5 Wochen zu erreichen, fällt ins Wasser. Im Gegensatz dazu bleiben mir jetzt noch 10 Tage, um von Katima Mulilo (Caprivi-Zipfel/Grenze zu Sambia)nach Arusha oder Nairobi zu gelangen. Ich bin wirklich kein Fan von hastigem Reisen, aber dieses Mal komme ich nicht drum herum.

Kann mir jemand sagen, ob diese Strecke in dieser Zeit absolvierbar ist?
Und falls nicht - wieviel Zeit muss ich mindestens aufwenden?

Ihr würdet mir mit dieser Info sehr helfen.

Grüsse
"und in ihm entstand ein grosser see voll ensamkeit und stille, über den der traurige sang seiner befreiung dahinstrich." (camus, la mort hereuse)
1'457 Beiträge · seit 200625. Feb. 2008 · #2
Konkretes und Absolute Zahlen kann ich dir nicht nennen, aber es gibt einen Direktzug von Lusaka nach Dar Es Salaam. Er heißt TAZARA und führt über Kapiri Mposhi in Nord Sambia. Dürften um die zwei Tage sein.

Des Weiteren gibt es den Namibia-Zambia Coach, der 2 mal die Woche für 300 000 Kwacha von Livingstone nach Windhoek fährt (Sonntag und Mittwoch morgens in Lusaka ab) und natürlich auch wieder zurück. Es sind Teilstrecken möglich. Wo, wie und wann man den in Namibia buchen kann, weiß ich allerdings nicht.

Deshalb empfehle ich dir mit dem Intercape (von Windhoek mit Halt in Okahandja, Grootfontein, Rundu und Katima) nach Livingstone zu fahren ( kann online gebucht werden) und dann von dort einen der Nachtbusse direkt nach Lusaka zu nehmen. Sie fahren gegen 19 Uhr und kommen gegen 2 Uhr morgens an, warten aber bis Sonnenaufgang bevor sie die Passagiere rauswerfen (kann ich bestätigen). Man kann aber auch früher weg, wenn man was organisiert hat.

Die Strecke von Katima nach Livingstone lässt sich auch einfach trampen, weil man an der Grenze gut mit Leuten reden kann.

Ich hoffe das bringt dir was und wünsche gute Reise
zuletzt bearbeitet 25. Feb. 2008
Themenstarter11 Beiträge · seit 200825. Feb. 2008 · #3
Salut Konno

Danke für die Infos zu den öffentlichen Verkehrsmitteln, tönt auch nach einem anständigen Abenteuer... (-lassen Sie Dich wirklich nicht aus dem Bus?!)

- Ich bin mit meinem eigenen Fahrzeug unterwegs, dass ich letzten Freitag in Basel verschifft habe. Daher suche ich nach motorisierten Infos.

Grüsse
"und in ihm entstand ein grosser see voll ensamkeit und stille, über den der traurige sang seiner befreiung dahinstrich." (camus, la mort hereuse)
387 Beiträge · seit 200625. Feb. 2008 · #4
Hallo Leo,

Africanroutes fährt die Strecke Kapstadt - Nairobi in 21 Tagen.

Ich schätze Katima - Tunduma (Zambia) 2-3 Tage. Danach fehlt mir leider jede Vorstellung.

Gruß

Joachim

Ps.: Bist du sicher, dass dein Auto rechtzeitig ankommt?
Neuerscheinung: "Sieben Monate Afrika - ein Reisebericht". 470 Seiten, 494 Farbbilder http://www.ja-louis-verlag.de Reiseberichte: http://www.afrika-2005.de
zuletzt bearbeitet 25. Feb. 2008
2'732 Beiträge · seit 200625. Feb. 2008 · #5
Habe mal schnell nachgerechnet:

Katima -> Arusha = 2800 km / 10 Tage = klappt 😉

Tag 01 = Katima nach Lusaka
Tag 02 = Lusaka nach Shiwa Ngandu House (Ishiba Ng'Andu Nature Reserve)
Tag 03 = Shiwa Ngandu House nach Mbeya
Tag 04 = Mbeya nach Vuma Hills Lodge (Mikumi National Park)
Tag 05 = Vuma Hills Lodge nach Arusha


Sind also auch ein paar Tag dabei, wo du dir etwas ansehen kannst.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
Themenstarter11 Beiträge · seit 200825. Feb. 2008 · #6
Leute, Ihr seid sensationell. Danke für die Hilfe!

Dann gehts jetzt in die operative Planung.

>Joachim: Ich verfrachte meinen Patrol mit FS FREIGHT SERVICE Basel, die sich als sehr professionnel und freundlich erwiesen haben. Sie wurden mir von ein paar "Transafrikaner" (reisewege.ch) empfohlen. Die Chance, dass das Fz viel zu spät ankommt, besteht, ist aber relativ gering, da Walvis Bay ein Direkthafen ist, bzw. keine Stopps die Fahrt verlangsamen können. Also solange keine Black Pearl auftaucht...

Natürlich stehe auch ich für Informationen zu Diensten.

Gruss an alle Gleichgesinnten
"und in ihm entstand ein grosser see voll ensamkeit und stille, über den der traurige sang seiner befreiung dahinstrich." (camus, la mort hereuse)
387 Beiträge · seit 200625. Feb. 2008 · #7
Wir hatten vor 2 Jahren so unsere Erfahrungen. Das Schiff kam halt schon 2,5 Wochen zu spät in Hamburg an. Professionell sind sie übrigens alle. Für eingefahrene Verspätungen können aber auch die Logistiker nichts. Das passiert.

Was treibt dich denn nach Arusha?
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Themenstarter11 Beiträge · seit 200825. Feb. 2008 · #8
Ich arbeite zur Zeit beim EDA und werde anfangs April in Nairobi stationiert sein. Geplant war, den Chare nach Mombasa zu schicken, doch mit der verschärften Sicherheitslage war auch der Hafen überfordert. Daher Namibia - Sambia - Tansania - Kenia, wenn es die Lage erlaubt. Arusha ist der "backup-plan", wo ich auf der Suche nach einem Parkplatz bin, sollte das Auto in Nairobi nicht sicher sein. Ihr wisst ja ...This Is Africa
"und in ihm entstand ein grosser see voll ensamkeit und stille, über den der traurige sang seiner befreiung dahinstrich." (camus, la mort hereuse)
1'457 Beiträge · seit 200625. Feb. 2008 · #9
leo ronin schrieb:
- Ich bin mit meinem eigenen Fahrzeug unterwegs, dass ich letzten Freitag in Basel verschifft habe. Daher suche ich nach motorisierten Infos.

Grüsse
😄 mea culpa. Aber da nirgends von 'fahren' die Rede war. Mit dem Auto dürfte das ja noch weniger das Problem sein.

All the best.
Themenstarter11 Beiträge · seit 200825. Feb. 2008 · #10
Ich werde spätestens nach diesem Trip eine klare Ausdrucksweise aufweisen können... ;-)Falls Du Zeit hast, würde ich noch gerne etwas zu Namibia wissen: Ich war letzten Winter in Libyen (Erg Murzuq) und konnte 2 Wochen durch einsame Dünenlandschaften kurven und dort übernachten. Stimmt es, dass Namibia eine rigorose Zaunpolitik betreibt bzw. kein Übernachten zwischen den Dünen oder allgemein offroad möglich ist? Inkl. Dachzelt und sauberes verlassen des Platzes, versteht sich.
"und in ihm entstand ein grosser see voll ensamkeit und stille, über den der traurige sang seiner befreiung dahinstrich." (camus, la mort hereuse)
Themenstarter11 Beiträge · seit 200808. Apr. 2008 · #11
Liebe Leute

Die Strecke Windhoek - Walvis Bay - Swakopmund - Divundu - Livingstone - Lusaka - Chipata - Lilongwe - Mbeya - Dar es Salaam - Nairobi war problemlos in knapp 3 Wochen durchführbar. Es reichte für Ausflüge in den South Luangwa Nat. Park (Sambia), an den Lake Malawi, den Ruaha Nat.Park(TZ) ohne grosse Hast. Der Strassenzustand ist bis auf "Livingstone-Simba" (Sambia) hervorragend für afrikanische Verhältnisse. Benzinpreise sind massiv gestiegen (2 USD/Liter in Sambia). Grenzübergänge problemlos (bis auf Malawi -für Schweizer etwas kompliziert).

Trotz der grossen Distanz eine sensationelle Reise. Namibia wird im August näher unter die Lupe genommen!

Liebe Grüsse aus Nairobi

Leo Ronin
"und in ihm entstand ein grosser see voll ensamkeit und stille, über den der traurige sang seiner befreiung dahinstrich." (camus, la mort hereuse)