Gerade sind wir von N/a’ankusê zurückgekommen, und fast gleichzeitig erschien ein Artikel in der AZ, den man hier
http://www.az.com.na/tourismus/reiseberichte/paradies-in-stein.62469.php
nachlesen kann.
Ich kann den Bericht nur bestätigen. Es ist sehr schön auf N/a’ankusê, und die Fütterungstour ist ein Erlebnis. Die Tiere, Wildhunde, Leoparden, Löwen, sind ziemlich wild, nur die Geparde schmusen und maunzen wie kleine Kätzchen und sind zahm. Eine ganze Horde kleiner Paviane tollt durch ein großes Gehege und kommt sofort zum Zaun, um gekrault zu werden. Sehr lustige Vertreter sind darunter, z.B. einer, der sich offensichtlich für etwas Besseres hält, denn er ißt nur, indem er auf einem Stein sitzt, niemals auf dem Boden, sitzt hochaufgerichtet da und ißt sehr elegant seine Erdnüsse. Er sieht aus wie ein Dandy und benimmt sich auch so.
Die Tiere sind fast alle von Harnas nach N/a’ankusê gebracht worden, weil es keine Chance mehr gibt, sie auszuwildern, es sind alles Handaufzuchten. Auf Harnas ist der Gästebetrieb eingestellt worden, wurde uns auf N/a’ankusê gesagt.
Die Übernachtung in einem der kleinen Häuschen in N/a’ankusê ist herrlich. Die Badewanne ist direkt in den Boden eingelassen, mit einer Regentropfendusche darüber. Man kann also gemütlich baden oder duschen. Waschbecken gibt es keine, das hat uns am Anfang irritiert, das Wasser vom Waschtisch, der leicht schräg nach hinten geneigt ist, läuft direkt in eine Ablaufrinne. Beim Zähneputzen etwas gewöhnungsbedürftig. 🙂
Der größte Teil des Geldes, den der Besuch in der Lodge und die Fütterungstour kostet, wird sofort wieder in die Tiere investiert, die jeden Tag eine Unmenge Fleisch brauchen. Die Tourführerin erzählte uns, daß sie manchmal auch Fleisch gespendet bekommen. So bekamen sie einmal auch Springbokfleisch extra für die Geparde gespendet. In der Natur das, was Geparde fast ausschließlich fressen. Die Geparde in N/a’ankusê hatten davon aber offensichtlich noch nie etwas gehört, erzählte Karen, eine Britin, die als Volunteer auf N/a’ankusê arbeitet, denn sie rümpften über das frische Fleisch die Nase und rührten es nicht an. Sie wollten etwas anderes. Ja, so kann's gehen, wenn Tiere nicht in der Natur aufwachsen.
Ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle. N/a’ankusê ist in der Nähe des Flughafens, aber dennoch völlig still, und nachts hört man nichts außer den afrikanischen Geräuschen – und ein paar blubbernden Fröschen, jetzt, in der Regenzeit. Die quaken nicht, die blubbern wie ablaufendes Wasser. Das war sehr irritierend. 🙂
Berauschend ist der Sternenhimmel über N/a’ankusê. Bei klarem Himmel sieht man mehr Sterne als Himmel. Man kann abends gemütlich auf der Terrasse seines Häuschens sitzen und sie betrachten.
Hier noch der Link zu der Seite von N/a’ankusê: http://www.ecotourism-namibia.com/
Dort kann man sich für Übernachtungen oder auch nur eine Fütterungstour anmelden.
Liebe Grüße
Oka
http://www.az.com.na/tourismus/reiseberichte/paradies-in-stein.62469.php
nachlesen kann.
Ich kann den Bericht nur bestätigen. Es ist sehr schön auf N/a’ankusê, und die Fütterungstour ist ein Erlebnis. Die Tiere, Wildhunde, Leoparden, Löwen, sind ziemlich wild, nur die Geparde schmusen und maunzen wie kleine Kätzchen und sind zahm. Eine ganze Horde kleiner Paviane tollt durch ein großes Gehege und kommt sofort zum Zaun, um gekrault zu werden. Sehr lustige Vertreter sind darunter, z.B. einer, der sich offensichtlich für etwas Besseres hält, denn er ißt nur, indem er auf einem Stein sitzt, niemals auf dem Boden, sitzt hochaufgerichtet da und ißt sehr elegant seine Erdnüsse. Er sieht aus wie ein Dandy und benimmt sich auch so.
Die Tiere sind fast alle von Harnas nach N/a’ankusê gebracht worden, weil es keine Chance mehr gibt, sie auszuwildern, es sind alles Handaufzuchten. Auf Harnas ist der Gästebetrieb eingestellt worden, wurde uns auf N/a’ankusê gesagt.
Die Übernachtung in einem der kleinen Häuschen in N/a’ankusê ist herrlich. Die Badewanne ist direkt in den Boden eingelassen, mit einer Regentropfendusche darüber. Man kann also gemütlich baden oder duschen. Waschbecken gibt es keine, das hat uns am Anfang irritiert, das Wasser vom Waschtisch, der leicht schräg nach hinten geneigt ist, läuft direkt in eine Ablaufrinne. Beim Zähneputzen etwas gewöhnungsbedürftig. 🙂
Der größte Teil des Geldes, den der Besuch in der Lodge und die Fütterungstour kostet, wird sofort wieder in die Tiere investiert, die jeden Tag eine Unmenge Fleisch brauchen. Die Tourführerin erzählte uns, daß sie manchmal auch Fleisch gespendet bekommen. So bekamen sie einmal auch Springbokfleisch extra für die Geparde gespendet. In der Natur das, was Geparde fast ausschließlich fressen. Die Geparde in N/a’ankusê hatten davon aber offensichtlich noch nie etwas gehört, erzählte Karen, eine Britin, die als Volunteer auf N/a’ankusê arbeitet, denn sie rümpften über das frische Fleisch die Nase und rührten es nicht an. Sie wollten etwas anderes. Ja, so kann's gehen, wenn Tiere nicht in der Natur aufwachsen.
Ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle. N/a’ankusê ist in der Nähe des Flughafens, aber dennoch völlig still, und nachts hört man nichts außer den afrikanischen Geräuschen – und ein paar blubbernden Fröschen, jetzt, in der Regenzeit. Die quaken nicht, die blubbern wie ablaufendes Wasser. Das war sehr irritierend. 🙂
Berauschend ist der Sternenhimmel über N/a’ankusê. Bei klarem Himmel sieht man mehr Sterne als Himmel. Man kann abends gemütlich auf der Terrasse seines Häuschens sitzen und sie betrachten.
Hier noch der Link zu der Seite von N/a’ankusê: http://www.ecotourism-namibia.com/
Dort kann man sich für Übernachtungen oder auch nur eine Fütterungstour anmelden.
Liebe Grüße
Oka