GUGudiThemenstarter2 Beiträge · seit 200803. Feb. 2008 · #1Hallo zusammen,
ich habe zawr bei den FAQs gelesen, dass Zelten in Namibia mit nem Bodenzelt auch möglich ist, aber hat jemand ERfahrung damit gemacht? Ist es besser im Dachzelt zu nächtigen oder gehts genauso in nem herkömmlichen Zelt?
Würd mich freuen über ne Antwort von einem Namibia-Erfahrenen 😉.
GFGforce435 Beiträge · seit 200703. Feb. 2008 · #2Hallo Gudi,
du kannst in Namibia natürlich in einem ganz normelen (Boden-)Zelt übernachten. Ich wüßte nicht, was dagegen sprechen sollte. Ich habe selbst ganz oft in allen unterschiedlichen Zonen nur gute Erfahrungen damit gemacht.
LG
KUPo335 Beiträge · seit 200603. Feb. 2008 · #3Hallo,
wir waren bisher in Botswana, Namibia und Sambia immer mit einem Bodenzelt unterwegs und hatten noch nie Probleme. Wir fanden es immer sehr schön. In diesem Jahr werden wir mal ein Dachzelt ausprobieren. Mal sehen, wie dass ist.
Gruß
Uschi
Naukluft1'910 Beiträge · seit 200603. Feb. 2008 · #4KUPo schrieb:...In diesem Jahr werden wir mal ein Dachzelt ausprobieren. Mal sehen, wie dass ist.
Gruß
Uschi
Ihr lieben, denkt im D-Zelt an genügend Unterlage, die Nacht ist lang und Kreuzschmerzen über Tag sind sehr lästig. 5cm Schaumstoff sind da sehr wenig...
Gruss, der K l a u s
Nicht behindert zu sein ist ein Geschenk, welches einem schnell genommen werden kann....... In einem Augenblick! ......
Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht schon den zweiten...
Naukluft1'910 Beiträge · seit 200603. Feb. 2008 · #5Gudi schrieb:Hallo zusammen,
ich habe zawr bei den FAQs gelesen, dass Zelten in Namibia mit nem Bodenzelt auch möglich ist, aber hat jemand ERfahrung damit gemacht? Ist es besser im Dachzelt zu nächtigen oder gehts genauso in nem herkömmlichen Zelt?
Würd mich freuen über ne Antwort von einem Namibia-Erfahrenen 😉.
Es kommt darauf an wo Ihr campt, auf Campsites ist e kein Problem!
Wir hatten nicht mal n Zelt, waren unter freiem Himmel an der Blutkoppe, nur ne Plane auf den blanken Boden, 10cm Schaumstoff und 3 Decken, n kleines Kissen und n Badetuch für über den Kopf.
Also, auch ich würde sagen kein Problem, ängstlich darf man natürlich nicht sein.
Gruss, der K l a u s
Nicht behindert zu sein ist ein Geschenk, welches einem schnell genommen werden kann....... In einem Augenblick! ......
Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht schon den zweiten...
sachsenloewe27 Beiträge · seit 200705. Feb. 2008 · #6Hallo,
nachdem ich als Teilnehmer einer kleinen individuellen Reisegruppe mit Fahrer/Scout in 05/2007 3 Wochen lang "voll gecampt" habe, hat mich noch vor Ende der Reise das AFRIKAFIEBER gepackt, so dass es am 01.03. - 22.03.2008 wieder nach NAMIBIA geht...
Und auch diese Tour wird zu 99% "gecampt", d.h. in Bodenzelten für je 2 Mann. Schlafsack - darunter Schaumstoffunterlage und das Zelt auf ebenen Boden aufgestellt - das sollte jedem reichen...;)
Wer natürlich VOLLKOMFORT wünscht oder gesundheitliche Probleme im Rückenbereich hat (habe ich auch) kann natürlich auch den komfortableren Weg in die Übernachtung in Lodges oder auf dem Dachzelt vorziehen.
Auch ist in den Gebieten, wo es nicht ausdrücklich verboten ist, das Schlafen unter freiem Himmel möglich... Auch einige Meter über dem Erdboden - an einem BAOBAB - das ist in Namibia und BOTSWANA möglich. (siehe meine/unsere Fotos zu finden unter Bilder und sachsenloewe) Bilder sagen ja bekanntlich mehr, als 1000 Worte...😂
ciu
sachsenloewe
Jens_Dietzel1'455 Beiträge · seit 200605. Feb. 2008 · #7Hallo Gudi,
wenn es denn im Zelt sein soll, dann ist es egal, ob auf dem Boden oder Dach.
Ohne Zelt unter dem Sternenhimmel ist aber am schönsten!
Wir haben nur dann ein Zelt aufgestellt, wenn
- wir auf Campingplätzen ein bisschen "Intimsphäre" haben wollten
- Spuren von Löwen, Hyänen oder Rhinos da waren (erstere weil bissig, letztere weil sehr neugierig)
Die Dicke der Unterlage ist eine Frage des Komforts, auf dem Brandberg 1,5cm Isomatte, sonst 5cm Schaumstoff
LG Jens
LUlucasbasel127 Beiträge · seit 200706. Feb. 2008 · #8Dachzelte können zum Teil eng gebaut sein und da ist es in einem grossen Bodenzelt wesentlich bequemer..
KUPo335 Beiträge · seit 200606. Feb. 2008 · #9@ Sachsenlöwe,
es ist nicht wegen der Bequemlichkeit, weshalb wir uns für ein Dachzelt entschieden haben. Im Bodenzelt stelle ich es mir entschieden bequemer vor. Je nach Gegebenheit und Jahreszeit kannst du dir da deine Unterlage aussuchen. Besonders schön finden wir es in Flussbetten. Denn da paßt sich der Sand so schön deiner Lage an. Ansonsten versuchen wir immer unser Zelt auf einer kleinen Schräge aufzubauen, so dass man mit dem Kopf etwas weiter oben liegt. Dadurch hatten wir nie Rückenprobleme. Bisher waren wir immer in Kuppelzelten unterwegs in denen man stehen und sich auch umziehen kann. Außerdem hat man in denen auch genügend Platz für’ s Gepäck. Und wenn’s die Örtlichkeit ergab haben wir uns dann auch mal nach draußen unter den freien Sternenhimmel gelegt.
Diesmal sind wir mit einem Fahrzeug ohne Trailer unterwegs. Und da haben wir uns der Platzfrage wegen dann schweren Herzens für ein Dachzelt entschieden. 🙁 Denn Zelt, Schaumstoffunterlagen, Schlafsäcke und Kissen nehmen doch einiges an Platz weg. Außerdem können wir so das Zusammenpacken ersparen.
@ naukluft
Danke für deinen Tipp mit den Matten. Die habe ich schon letzten Sommer kurz nach Buchen unseres Fluges gekauft. Ich hoffe, dass wir damit die Zeit in dem Dachzelt überstehen.😃
LG
Uschi
NONorbert61 Beiträge · seit 200606. Feb. 2008 · #10Hallo,
wir hatten auf unseren Reisen immer Kuppelzelte dabei.
Doch meistens haben wir ohne Zelt im Freien geschlafen. Besonders im Kaokoveld.
Bei der Wahl des Zeltes haben wir uns für Bodenzelte entschieden, die gegenüber den Dachzelten mehr Bewegungsfreiheit (Stehhöhe, Unterbringen von Gepäck u.a.)
bieten. Unser Zelt hat eine Grundfläche von 2.5x2.5 m. Leichte Feldbetten lassen sich gut unterbringen und haben den Vorteil, dass man sich auch bei Regen (auch das gibts in NAM) im Zelt aufhalten kann.
Gruß
Norbert
MOMoehli43 Beiträge · seit 200823. Apr. 2008 · #11Hallo zusammen,
wir wollen auch mit einem einfachen Bodenzelt im August/September durch Namibia touren.
Wie ist das denn mit Raubtieren, wenn man im Zelt schläft? Muss man da irgendwelche Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, wie z.B. keine Lebensmittel ins Zelt? Kann es theoretisch sein, dass nachts z.B. Hyänen über die Campingplätze laufen und man dann auch nicht unbedingt aus dem Zelt sollte? Oder muss man sich über so etwas eher keine Gedanken machen?
Ich habe gelesen in den Camps im Etosha-NP ist eine 1 m hohe Wand mit Stacheldraht um die Zeltplätze gebaut. Das hört sich sinnvoll und sicher an, aber nicht unbedingt romantisch 😉
Und wie sieht das ganze bei Wanderungen, z.B. bei der Spitzkoppe, aus? da gibt es ja auch Raubtiere. Kann man da einfach so drauf loswandern, oder muss man sich davor erkundigen, wie die Lage ist?
Sind vielleicht doofe Fragen (ich weiß, die gibts nicht), aber als Afrika-Neuling kann ich mir das alles nicht so recht vorstellen...😊
Gruß
Moehli
Chrigu7'272 Beiträge · seit 200623. Apr. 2008 · #12Hallo Moehli
Die Frage ist gar nicht doof. Viele von uns hatten vor der ersten Reise ähnliche Bedenken. In Namibia ist die Chance an ein Rauptier zu geraten äusserst klein. Im Bodenzelt ist das gut machbar. Auch in den nicht eingezäunten Camps in Botswana ist es im Zelt sicher. Es kann allerdings sein, dass Du für einige Zeit nicht aus dem Zelt raus solltest, weil sich ein Löwe davor bequem gemacht hat.
Der Campingplatz in der Etosha (Okaukuejo) ist Grossräumig eingezäunt und nur gegen das Wasserloch mit der kleinen Mauer und einem Elektrodraht (nicht Stacheldraht) gesichert.
Grundsätzlich geht von der Tierwelt eine kleine Gefahr aus. Das gefährliche in Namibia ist der Verkehr.
Herzliche Grüsse
Chrigu
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Jens_Dietzel1'455 Beiträge · seit 200623. Apr. 2008 · #13Hallo Moehli,
die Tiere haben vor dem Menschen Angst/Respekt und gehen ihm weiträumig aus dem Weg, wenn sie es können. Nur wenn ihnen der Rückweg versperrt ist, ist Angriff die einzige Möglichkeit für sie. Wenn Du also Tiere sehen willst, mußt Du leise sein.
Auch in den Camps in Etosha gibt es wohl Löcher im Zaun (Halali mit Honigdachsen, die die Mülltonnen plündern, Namutoni mit Schakalen) diese Tiere kommen in der Dämmerung und sind sehr frech, da sie oft gefüttert werden (verbotenerweise).
Wenn Du wandern gehst, brauchst Du keine Angst haben. Nur den Boden solltest Du im Blick behalten (schauen wo Du hintrittst), manche Schlangen flüchten nicht (z.B. Puffotter). Wenn Du eine siehst, freu Dich, das ist selten genug.
Im Zelt bist Du sicher, die Tiere haben das mit der "Umverpackung" noch nicht begriffen😊 , allerdings würde ich keine Steaks auf den Schlafsack legen, irgendwann ist der hunger größer als die Angst.
In Palmwag laufen nachts auch Elis zwischen den Zelten durch, dann sollte man lieber in die Flasche pinkeln. Raubkatzen wirst Du in NAM höchstwahrscheinlich nie um das Zelt haben.
LG Jens
LandRobert351 Beiträge · seit 200824. Apr. 2008 · #14Hallo,
wir sind mit beiden Zelttypen schon mehrfach unterwegs gewesen und ich meine, was das Schlafen anbelangt ist die Unterlage ausschlaggebend und die kann man sich sowohl im Boden- als auch im Dachzelt nach seinen eigenen Bedürfnissen einrichten.
Was in meinen Augen aber den entscheidenden Unterschied ausmacht ist folgendes:
Das Dachzelt ist wesentlich leichter auf- und abzubauen und benötigt keinen zusätzlichen Platz im Wagen.
Demgegenüber kann man das Bodenzelt bei mehrtägigem Aufenthalt auf einem Camp einfach stehen lassen wenn man in dieser Zeit von dort aus mit dem Wagen während des Tages einige Unternehmungen machen will während man das Dachzelt in diesem Fall immer wieder auf- und abbauen muß.
Der jeweilige Reiseplan sollte hierbei also mitentscheidend sein!
Soweit unsere Erfahrungen
Robert