Naukluft schrieb:fun04 schrieb:Hallo Beate,
wir haben Interesse. Sind ein Paar Anfang und Mitte 30.
Sind seid einigen Jahren im südlichen Afrika unterwegs und tragen uns mit dem Gedanken auszuwandern.
Würde mich freuen von dir, euch zu hören was ihr genau plant, bzw wie wir euch unterstützen können.
Sind offen für eure Gedanken.
Gruß
Björn
Schaut mal hier
Auswandern, gut überlegen
Naja, die beiden waren wenigstens schon einmal dort 🙂
Ich kann diesen Wunsch "Auswandern nach Afrika" sehr gut verstehen, schließlich denke ich auch schon darüber nach, seitdem ich 2001 zum ersten Mal in Südafrika war. IMHO ist es für viele sehr schwierig, die Urlaubsbrille abzunehmen und die Faszination innerhalb des Urlaubs kurz zur Seite zu legen.
Der Alltag unterscheidet sich doch idR kaum, egal, wo du wohnst: aufstehen, evtl. frühstücken, arbeiten gehen, nach Hause kommen, essen, schlafen gehen...
Vor einiger Zeit lief doch im HR die Sendung "Aus Hessen nach Namibia". Dort wurde der Alltag gut dargestellt. Mit Urlaub hatte das nicht viel zu tun. Sicher, der Reiz, etwas Neues zu erleben und den "Alltag" komplett umzukrempeln, ist groß.
Vielleicht hilft einem mal die Frage, wie sehr man seine eigene Umgebung kennt. Will sagen: wieviel der Freizeitangebote deiner Umgebung nutzt du wirklich? Kennst du wirklich jeden See, jedes Geschäft, jedes Kino, Kneipe, Restaurant, jeden Park etc? Ich für meinen Teil habe einen großen Teil meines Lebens im Ruhrpott verbracht. Es hat mehr als 10 Jahre gedauert, bis ich mal "Starlight Express" besucht habe und auch nur, weil ich die Tickets geschenkt bekommen habe. Hingehen wollte ich immer, aber es hat sich einfach nicht ergeben.
Wenn man in Afrika lebt, wird es doch eher so sein, dass man seine Urlaube nutzt, um Freunde/Verwandte in Deutschland zu besuchen bzw. sich besuchen zu lassen. Wird dann wirklich viel Zeit sein, das Land und die Leute zu genießen?
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