HAHappyurtiThemenstarter5 Beiträge · seit 200725. Jan. 2008 · #1Hallo zusammen,
habe hier im Forum schon seeeehr viel über Malariaprophylaxe gelesen, aber eine Info habe ich leider nicht gefunden:
Wieviel kostet Lariam/Mefliam in Namibia?
Vielleicht kann mir ja einer von Euch weiterhelfen?! Vor ein paar Jahren in SA konnten wir vor Ort Mefliam ohne Rezept in der Apotheke kaufen - zu einem Bruchteil dessen, was es in Dtld. kostet. Da wir es sehr gut vertragen haben, wollten wir es jetzt (Reisezeit 27. Feb. - 18. März 2008) wieder nehmen.
Danke für Eure Tipps!
Viele Grüße
Urte
Andreas Cierpka2'732 Beiträge · seit 200625. Jan. 2008 · #2Wenn du aus Deutschland kommst, wende dich doch an deine Krankenkasse. Die Kosten für die Prophylaxe werden seit 1.04.07 von sehr vielen übernommen.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
jenssc100 Beiträge · seit 200626. Jan. 2008 · #3Habe immer so um die 120 NAD für ein Sechserpack bezahlt . In Windhoek habe ich die Tabletten auch immer ohne Rezept bekommen . In Johannesburg legt man , seit letztem Jahr , Wert auf ein Rezept . Erst in der dritten Apotheke hat man mir die Lariam , nach längerer Diskusion , ohne Rezept gegeben . Angeblich sind Lariam schon immer verschreibungspflichtig gewesen . Man hat das in den letzten Jahren nur nicht so genau genommen . Ein deutsches Rezept wird aber akzeptiert .
Dies nur zur Warnung , falls man in NAM auf einmal auch ein Rezept verlangt .
GEGernot EickerGast26. Jan. 2008 · #4moin,
nur zur Information:
L A R I A M war schon immer verschreibungspflichtig und das mir Recht, denn es hat nicht so schöne Nebenwirkungen.
Wer wünscht sich schon irreversible(!) psychische "Störungen"?
LandRobert351 Beiträge · seit 200826. Jan. 2008 · #5Hallo,
was meinst Du damit?
Robert
Andreas Cierpka2'732 Beiträge · seit 200626. Jan. 2008 · #6Die Nebenwirkungen von Lariam sind sehr groß - deshalb die Verschreibungspfilicht. Es gibt eben welche mit geringen Nebenwirkungen.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
HAHappyurtiThemenstarter5 Beiträge · seit 200726. Jan. 2008 · #7Bitte nicht schon wieder eine Diskussion über Nebenwirkungen usw. - das wollte ich eigentlich vermeiden...
Bei meiner Krankenkasse hatte ich auch schon nachgefragt, aber sie übernimmt leider noch keine Malariaprophylaxe.
Aber die Aussage mit den 120 NAD pro Packung hilft mir doch schon mal weiter, vielen Dank 🙂
jenssc100 Beiträge · seit 200626. Jan. 2008 · #8Gernot Eicker schrieb:moin,
nur zur Information:
L A R I A M war schon immer verschreibungspflichtig und das mir Recht, denn es hat nicht so schöne Nebenwirkungen.
Wer wünscht sich schon irreversible(!) psychische "Störungen"?
Thema verfehlt ?
In dieser Frage ging es um die Kosten von Lariam und deren eventueller Rezeptfreiheit.
Nach Nebenwirkungen hat kein Mensch gefragt . Darüber ist hier schon genug diskutiert worden.
Also bitte etwas mehr " Feingefühl " bei schreiben solcher Texte .
PEpebble202 Beiträge · seit 200726. Jan. 2008 · #9Guten Morgen,
ich habe gerade von der TK auf normalen Kassenrezept Malarone bekommen. Da ich speziell dieses Präparat wollte liess ich "aut item" ankreuzen und musste so natürlich ausser den € 5,-- (bzw. nur 2,5o in Holland) noch den den Festbetrag überschreitenden Betrag zuzahlen € -,97.
Gruss
Henni
"Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum"
GEGernot EickerGast26. Jan. 2008 · #10SSSuricata suricata27 Beiträge · seit 200727. Jan. 2008 · #11Hallo !
Vergiss Lariam einfach, das Mittel der Wahl ist heute Malarone. Dieses ist zwar ein wenig teurer, hat im Gegensatz zu Lariam kaum Nebenwirkungen. Natuerlich reagiert jeder Mensch unterschiedlich, aber generell gesagt ist Malarone deutlich besser zu ertragen. Meine Frau und ich nehmen seit Jahren Malarone, ohne Probleme während wir Lariam unertraeglich fanden.
Wenn Du es ganz günstig haben willst, reicht auch genuegend "Peacefull Sleep" und genuegend Tonic Water oder Gin Tonic. Dieses Aussage habe ich von diversen Südwestern, Ärzten und auch Apothekern im ganzen Land zur Antwort bekommen. Auch eine Alternative.
Malarone gibt es im Übrigen nicht direkt in Namibia zu kaufen, dass musst in Deutschland tun. Aber die Kosten werden ja erstattet.
Gruss Suricata suricata
MAMaja49 Beiträge · seit 200727. Jan. 2008 · #12Hallo,
wir haben im Okt. 07 in der City-Apotheke in Windhoek für 2 Personen Malanil (soll wie Malarone sein) gekauft. Preis total 1414,25 N$.
Die Namilier sagen schon, dass Gin oder ähnliches hilft, aber mein
Schwager ist letztes Jahr in Angola infiziert an der Malaria tropicana erkrankt und das war so heftig, dass er einige Tage zwischen Leben und Tod schwankte. Das brauche ich nicht.
Aber das muss jeder selbst entscheiden.
Maja
SSSuricata suricata27 Beiträge · seit 200727. Jan. 2008 · #13Hallo Maja !
Entscheidend ist doch wohl wie sich Dein Schwager geschützt bzw. in diesem Fall wohl nicht geschützt hat. Wenn Du die wichtigsten Vorsorgeregeln strikt durch hälst, halte ich die Wahrscheinlichkeit fuer mehr als gering. Ich habe ja auch nicht gesagt man solle keinesfalls eine Malariaprophylaxe durchführen, aber wenn dann ist heutzutage Malarone das Mittel der Wahl. Es sei den jemand steht auf fürchterliche Nebenwirkungen. Malarone gibt es nicht Namibia das auch nochmal gesagt zu kaufen. Vergleichspräparate gibt es nicht. Peacefull Sleep kannst Du auch nicht Autan vergleichen, auch wenn es das gleiche bewirken soll, aber letztendlich nicht tut.
Und fuer 1414 N$ Dollar bekomme ich in Deustchland die doppelte Menge, wenn man sie den braucht. Ich bezahle für 2 PAckungen gut 60 Euro und du Du gibts gut 140 Euro an. Also allein die bei der Kostenfrage, ist die Antwort klar.
Mittel fuer Malariaprophylaxe in Deutschland kaufen !
Gruss Suricata suricata
MAMaja49 Beiträge · seit 200727. Jan. 2008 · #14Hallo,
ja hinterher ist man immer gescheiter. Wir wollten ursprünglich garnichts nehmen, was wir bei unseren letzten 4 Besuchen auch nicht taten. Aber der befreundete Apotheker meiner Schwägerin hat uns da irre gemacht. Daher hatte ich ja auch nichts aus Deutchland mitgenommen. Im nachhinein ist man immer schlauer und ich kann sagen, im Okt./Nov. war keine einzige Mücke unterwegs. Es war ja auch sehr trocken und heiß.
Dies nur noch als Anmerkung.
Maja
GEGernot EickerGast27. Jan. 2008 · #15moin,
was Malaria-Prophyllaxe und Repellents (Insekten-Abwehr-Mittel) betrifft, sind hier im Forum fast alle beratungsresistent. Deswegen sage ich zu dem Thema nichts mehr, trotz Beruf(Apotheker), über 30 Afrikareisen und überlebter Tropica.
HAHappyurtiThemenstarter5 Beiträge · seit 200728. Jan. 2008 · #16Wieso kann man eigentlich nicht eine einfache Frage bzgl. Kosten Lariam in Namibia stellen, ohne das gleich wieder eine Grundsatzdiskussion über Malariaprophylaxe losgetreten wird??? Zu diesem Thema ist das Forum doch schon voll genug und ich glaube nicht, dass man die Leute dadurch "bekehrt", dass man es nochmal und nochmal schreibt...
Danke also an die, die nur meine Frage beantwortet haben. Wenn noch jemand etwas darüber weiß, wieviel Lariam in Namibia kostet: immer her mit den Infos 🙂
CYCyberferkelGast28. Jan. 2008 · #17Heimische Apotheker haben hierzu selbstverständlich einen anderen Zugang als Verbraucher.... Übrigens; wenn Sie, z.B. namibische Farmbesitzer nach IHRER Prophylaxe fragen, ernten Sie nur ein müdes Lächeln und die Antwort "noch nie eine gemacht".
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200629. Jan. 2008 · #18Suricata suricata schrieb:Wenn Du es ganz günstig haben willst, reicht auch genuegend "Peacefull Sleep" und genuegend Tonic Water oder Gin Tonic.
Maja schrieb:Die Namilier sagen schon, dass Gin oder ähnliches hilft
... eigentlich will ich zu Malaria nichts mehr schreiben, aber wenn solche gefährlichen Sachen geschrieben werden, kann ich nicht anders ...
Was die Wirkung gegen Malaria angeht, kann man den Gin schon mal gleich ganz weglassen, oder? Welcher Bestandteil des Gin bitte hilft denn gegen Malaria?
Die angebliche Wirkung von Gin/Tonic gegen Malaria stammt von dem Chinin, das im Tonic Water enthalten ist. Allerdings müßte man regelmäßig jeden Tag 12-15 Liter Tonic Water trinken, damit der Gehalt des Chinin in heutigem Tonic Water irgendwas gegen Malariaerreger bewirkt.
Vergeßt bitte solche "Hausmittel". Das ist wie Mehl gegen Brandverletzungen ...
Gruß
Wolfgang
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